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   BGH, 20.11.1986 - I ZR 188/84   

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https://dejure.org/1986,887
BGH, 20.11.1986 - I ZR 188/84 (https://dejure.org/1986,887)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1986 - I ZR 188/84 (https://dejure.org/1986,887)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1986 - I ZR 188/84 (https://dejure.org/1986,887)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Inlandsschutz für eine im Ausland außerhalb des Geltungsbereichs des Rom-Abkommens dargebotene künstlerische Leistung - Technisch unzulängliche Aufzeichnung einer Live-Darbietung als Entstellung - Ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz - Schutz der ausübenden Künstler, der Hersteller von Tonträgern und der Sendeunternehmen - Schutz von Werken der Literatur und Kunst

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Die Zauberflöte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Die Zauberflöte"; Inlandsschutz eines ausländischen Künstlers; Ansprüche bei technisch unzulänglicher Aufzeichnung einer Life-Darbietung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • spiegel.de (Pressebericht, 22.02.1988)

    Warum Karajan Karajan madig macht

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1988, 334
  • MDR 1987, 732
  • GRUR 1987, 814
  • GRUR Int. 1988, 60
  • ZUM 1987, 462
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BVerfG, 23.01.1990 - 1 BvR 306/86

    Verfassungsmäßigkeit des Vorbehalts der Gegenseitigkeit bei urheberrechtlichem

    Nach Art. 4 des Rom-Abkommens gewährt jeder vertragschließende Staat ausübenden Künstlern Inländerbehandlung für den Fall, daß deren Darbietung in einem anderen vertragschließenden Staat stattfindet (vgl. dazu nunmehr BGH, GRUR 1987, S. 814 - Die Zauberflöte -).
  • BGH, 16.01.1997 - I ZR 9/95

    CB-infobank I

    Es müssen allerdings besondere, außerhalb der Sonderschutztatbestände des Urheberrechtsgesetzes liegende Umstände hinzutreten, welche die beanstandete Handlung als unlauter im Sinne des § 1 UWG erscheinen lassen (BGHZ 44, 288, 295 f. - Apfel-Madonna; BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 816 - Die Zauberflöte; Urt. v. 21.11.1991 - I ZR 190/89, GRUR 1992, 382, 386 - Leitsätze).
  • BGH, 23.04.1998 - I ZR 205/95

    "Bruce Springsteen and his Band"; Aktivlegitimation des ausübenden Künstlers nach

    Nach dem Rom-Abkommen gelangen ausübende Künstler in erster Linie dann in den Genuß der Inländerbehandlung, wenn ihre Darbietung in einem Vertragsstaat stattgefunden hat (Art. 4 lit. a; vgl. BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte; BGHZ 121, 319, 324 - The Doors).

    Denn der dem ausübenden Künstler nach § 125 Abs. 6 UrhG zustehende Mindestschutz bezieht sich allein auf eine im Inland erfolgte mechanische Festlegung der Darbietung (BGH, Urt. v. 14.11.1985 - I ZR 68/83, GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).

    Doch steht dem ausländischen ausübenden Künstler im Rahmen des Mindestschutzes des § 125 Abs. 6 UrhG das Verbreitungsrecht des § 96 Abs. 1 UrhG gerade nicht zu (BGH GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).

  • OLG Köln, 06.12.1991 - 6 U 106/91

    Rechtmäßigkeit einer Verbreitung von ohne Einwilligung des Künstlers

    § 125 Abs. 6 UrhG in Verbindung mit § 75 S. 1 UrhG, wonach die Aufnahme der Darbietung des Künstlers auf Tonträger nicht ohne Einwilligung des Künstlers geschehen darf, erfaßt nicht die Verbreitung von Vervielfältungsstücken von Aufnahmen, die ohne Einwilligung des Künstler hergestellt worden sind (vgl. BGH GRUR 1986/454 f. "Bob Dylan"; BGH GRUR 1987/814 f. "Die Zauberflöte").

    Das Vervielfältigungsrecht des Künstlers - auch hinsichtlich der ohne seine Einwilligung aufgenommenen Aufzeichnungen - ergibt sich jedoch aus § 75 S. 2 UrhG (BGH GRUR 1986/454 f., 455 "Bob Dylan"; GRUR 1987/814 f., 815 "Die Zauberflöte"; BVerfG a.a.O.).

    Erforderlich ist vielmehr, daß die Darbietung des Antragstellers tatsächlich in einer seine Interessen berührenden Weise verändert worden ist oder daß die Gefahr besteht, der Hörer schreibe die Mängel nicht einer unzureichenden Technik der Aufzeichnung, sondern einer mangelhaften künstlerischen Leistung des Antragstellers zu (BGH GRUR 1987/814, 816 "Die Zauberflöte").

    Von einer Entstellung bzw. Beeinträchtigung im Sinne von § 83 Abs. 1 UrhG kann jedoch auch nicht deshalb ausgegangen werden, weil zumindest die Gefahr besteht, daß die Hörer der CD die behaupteten Mängel nicht einer unzureichenden Technik der Aufzeichnung sondern einer mangelhaften künstlerischen Leistung des Antragstellers zuschreiben (BGH GRUR 1987/814, 816).

    Eine ergänzende Anwendung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften, insbesondere von § 1 UWG unter dem Gesichtspunkt der unlauteren Leistungsübernahme, scheidet insoweit aus (BGH GRUR 1986/454, 456 "Bob Dylan"; GRUR 1987/814, 816 "Die Zauberflöte").

    Daß die Aufnahmen auf der streitbefangenen CD wegen minderwertiger technischer Qualität und eines nicht zufriedenstellenden künstlerischen Niveaus (bei Berücksichtigung der Hinweise auf der Hülle der CD) geeignet sind, den weltweiten Ruf des Antragstellers als Künstler zu gefährden (vgl. BGH GRUR 1987/814, 816 f. "Die Zauberflöte"), ist zwar möglich, aber aus den vorstehenden Erwägungen zu §§ 125 Abs. 6, 83 UrhG nicht ausreichend glaubhaft gemacht.

  • BGH, 21.04.1994 - I ZR 31/92

    "Rolling Stones"; Bindungswirkung von Vorabentscheidungen des EuGH

    Wie der Senat bereits in seinem Beschluß vom 25. Juni 1992 - I ZR 155/90 - (BGH GRUR 1992, 845, 846 f. - Cliff Richard; vgl. auch schon BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 816 - Die Zauberflöte) näher ausgeführt hat, wird dieses Bearbeiterurheberrecht, das zwar wie ein Urheberrecht ausgestaltet war, bei dem es sich aber nach seinem materiellen Gehalt um ein Leistungsschutzrecht - das es seit dem 1. Januar 1966 auch geworden ist (vgl. §§ 129, 135 UrhG) - handelte, von der allein für das Urheberrecht geltenden Revidierten Berner Übereinkunft nicht erfaßt.
  • BGH, 25.06.1992 - I ZR 155/90

    Geltungsbereich der Revidierten Berner Übereinkunft - Nationales Urheberrecht und

    Wie der Senat bereits entschieden hat, wird dieses Bearbeiter-Urheberrecht, das zwar wie ein Urheberrecht ausgestaltet war, bei dem es sich aber nach seinem materiellen Gehalt um ein Leistungsschutzrecht - das es seit dem 1. Januar 1966 auch geworden ist (vgl. §§ 129, 135 UrhG) - handelte, von der allein für das Urheberrecht geltenden Revidierten Berner Übereinkunft nicht erfaßt (vgl. BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 816 li. Sp. unten/re. Sp. oben - Die Zauberflöte m.w.N.).
  • BGH, 18.02.1993 - I ZR 71/91

    Prozeßführungsbefugnis einzelner Künstler als Gruppenmitglieder -

    Anknüpfungspunkt für die Anwendung des Rom-Abkommens ist nach dessen Art. 4 in erster Linie der Ort der Darbietung; hat diese in einem anderen vertragschließenden Staat stattgefunden, so ist dem ausübenden Künstler Inlandsbehandlung zu gewähren (BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).
  • BGH, 23.04.1998 - I ZR 204/95

    Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Inländerbehandlung aufgrund von Art. 7

    Nach dem Rom-Abkommen gelangen ausübende Künstler in erster Linie dann in den Genuß der Inländerbehandlung, wenn ihre Darbietung in einem Vertragsstaat stattgefunden hat (Art. 4 lit. a; vgl. BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 188/84, GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte; BGHZ 121, 319, 324 [BGH 18.02.1993 - I ZR 71/91] - The Doors).

    Denn der dem ausübenden Künstler nach § 125 Abs. 6 UrhG zustehende Mindestschutz bezieht sich allein auf eine im Inland erfolgte mechanische Festlegung der Darbietung (BGH, Urt. v. 14.11.1985 - I ZR 68/83, GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).

    Doch steht dem ausländischen ausübenden Künstler im Rahmen des Mindestschutzes des § 125 Abs. 6 UrhG das Verbreitungsrecht des § 96 Abs. 1 UrhG gerade nicht zu (BGH GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).

  • OLG Hamburg, 05.06.2003 - 3 U 48/00

    Zum urheberrechtlichen Schutz gegen die Verbreitung unautorisierter

    Dies gilt umso mehr, als der BGH die Grundsätze der Bob Dylan- Entscheidung in dem Urteil "Die Zauberflöte" bestätigt hat (GRUR 1987, 814, 815) und diese Grundsätze zudem einer Überprüfung vor dem Bundesverfassungsgericht Stand gehalten haben (BVerfG GRUR 1990, 438, 440 - Bob Dylan).
  • OLG Hamburg, 01.11.2001 - 3 U 155/00

    Schutzfähigkeit eines Kinderhochstuhls

    Zwar schließt die Übernahme eines nach den Vorschriften des Urheberrechtsgesetzes im Rahmen eines Sonderrechtsschutzes geregelten Werks einen ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz nicht aus, wenn besondere Umstände hinzutreten, die die Ausnutzung fremder Leistung wettbewerbsrechtlich als unlauter erscheinen lassen; diese die Unlauterbarkeit begründenden Umstände müssen allerdings außerhalb des Sonderschutztatbestandes liegen (BGH, GRUR 1958, 500, 503 _ Mecki Igel; BGH, GRUR 1987, 814 ff. _ Zauberflöte), denn der wettbewerbliche Leistungsschutz hat die Wertungen des Sonderrechtsschutzes hinzunehmen (BGH, GRUR 1995, 581, 583 - Silberdistel; BGH NJW 1998, 3773, 3775 - Les-Paul-Gitarren).
  • OLG München, 18.07.1991 - 29 U 3050/91

    Verstoß gegen das Künstler-Persönlichkeitsrecht durch den Vertrieb einer

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