Rechtsprechung
   BGH, 08.12.1994 - I ZR 189/92   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Jurion

    Telefonwerbung bei Versicherungsnehmern - Wettbewerbswidrigkeit - Einverständnis des Angerufenen

  • werbung-schenken.de

    Telefonwerbung V

    UWG § 1
    Telefon-Werbung

  • archive.org

    § 1 UWG
    Telefonwerbung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1
    "Telefonwerbung V"; Wettbewerbswidrigkeit der Telefonwerbung im Rahmen bestehender Versicherungsverhältnisse

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    UWG § 1 - "Telefonwerbung V"
    Unzulässige Telefonwerbung gegenüber Versicherungsnehmer zwecks Erweiterung des Versicherungsschutzes?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1995, 613
  • MDR 1995, 379
  • GRUR 1995, 220
  • GRUR 1995, 492
  • VersR 1995, 1095
  • BB 1995, 1211
  • DB 1995, 725



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 17.07.2008 - I ZR 75/06  

    Faxanfrage im Autohandel

    Es kommt aber wie nach früherem Recht (vgl. BGH, Urt. v. 8.12.1994 - I ZR 189/92, GRUR 1995, 220 - Telefonwerbung V; Urt. v. 25.10.1995 - I ZR 255/93, GRUR 1996, 208, 209 = WRP 1996, 100 - Telefax-Werbung) weiterhin auch eine konkludente Einwilligung in Betracht (OLG Bamberg GRUR 2007, 167; OLG Düsseldorf MMR 2004, 820; MünchKomm.UWG/Leible, § 7 Rdn. 161; Koch in Ullmann jurisPK-UWG, § 7 Rdn. 221).
  • BGH, 27.01.2000 - I ZR 241/97  

    Telefonwerbung VI - Telefon-Werbung

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu den Grenzen geschäftlicher Telefonwerbung (BGH, Urt. v. 8.12.1994 - I ZR 189/92, GRUR 1995, 220 - Telefonwerbung V, m.w.N; BGHZ 141, 124 ff.; 141, 137 ff.).

    Der wettbewerbsrechtlichen Mißbilligung unerbetener Telefonwerbung im privaten Bereich liegt der Gedanke zugrunde, daß der Schutz der Individualsphäre vorrangig gegenüber dem wirtschaftlichen Gewinnstreben von Wettbewerbern ist und daß die berechtigten Interessen der gewerblichen Wirtschaft, ihre Produkte werbemäßig anzupreisen, es angesichts der Vielfalt der Werbemethoden nicht erfordern, mit der Werbung auch in den privaten Bereich des umworbenen Verbrauchers einzudringen (st. Rspr.; BGH GRUR 1995, 220 - Telefonwerbung V, m.w.N.; BGHZ 141, 124 ff.; 141, 137 ff.).

  • BGH, 24.03.1999 - IV ZR 90/98  

    Zu Klauseln in Allgemeinen Versicherungsbedingungen einer privaten

    Wegen der massiven Beeinträchtigungen für die Zielpersonen und im Hinblick auf die Nachahmungsgefahr hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in ständiger Rechtsprechung (vgl. BGHZ 54, 188, 190 ff.; 113, 282, 283 f.; BGH, Urteil vom 8. Juni 1989 - I ZR 178/87 - NJW 1989, 2820; Urteil vom 16. Dezember 1993 - I ZR 285/91 - NJW 1994, 1071, 1072; Urteil vom 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92 - VersR 1995, 1095) die Telefonwerbung im privaten Bereich sogar grundsätzlich als mit den guten Sitten des Wettbewerbs unvereinbar angesehen und einen Verstoß gegen § 1 UWG bejaht, wenn nicht der Angerufene zuvor ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis mit einem solchen Anruf erklärt hat.

    Das bestehende Versicherungsverhältnis rechtfertigt ein Eindringen in die Privatsphäre zu Werbezwecken nicht (vgl BGH, Urteil vom 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92 - VersR 1995, 1095).

  • BGH, 16.03.1999 - XI ZR 76/98  

    Telefon-Werbung

    Wegen der massiven Beeinträchtigungen für die Zielpersonen und im Hinblick auf die Nachahmungsgefahr hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in ständiger Rechtsprechung (vgl. BGHZ 54, 188, 190 ff.; 113, 282, 283 f.; BGH, Urteil vom 8. Juni 1989 - I ZR 178/87, NJW 1989, 2820; Urteil vom 16. Dezember 1993 - I ZR 285/91, NJW 1994, 1071, 1072; Urteil vom 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92, NJW-RR 1995, 613 f.) die Telefonwerbung im privaten Bereich sogar grundsätzlich als mit den guten Sitten des Wettbewerbs unvereinbar angesehen und einen Verstoß gegen § 1 UWG bejaht, wenn nicht der Angerufene zuvor ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis mit einem solchen Anruf erklärt hat.

    Die Kontoverbindung rechtfertigt ein Eindringen in die Privatsphäre zu Werbezwecken nicht (vgl. für den ähnlichen Fall eines bestehenden Versicherungsvertrages BGH, Urteil vom 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92, NJW-RR 1995, 613 f.).

  • BAG, 15.12.1999 - 5 AZR 169/99  

    Arbeitnehmerstatus von Versicherungsvertretern

    Ein solches Verbot entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur wettbewerbswidrigen Telefonwerbung gegenüber privaten Versicherungsnehmern (BGH 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92 - BB 1995, 1211 mwN).
  • OLG Hamm, 15.08.2006 - 4 U 78/06  

    Außerhalb einer Kundenbeziehung vorgenommene Telefonwerbung ohne vorheriges

    Ob eine solche Einwilligung vorliegt und welchen Umfang sie hat, ist durch Auslegung zu ermitteln (BGH GRUR 1995, 220 -Telefonwerbung V).
  • OLG Frankfurt, 21.07.2005 - 6 U 175/04  

    Wettbewerbsrecht: Telefonwerbung bei privaten Versicherungsnehmern

    Auch unter Geltung des alten Rechts (§ 1 UWG a.F.) war es jedoch nach der Rechsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. GRUR 95, 220 - Telefonwerbung V - m.w.N.) anerkannt, dass Telefonwerbung gegenüber Privatpersonen zulässig ist, wenn der Angerufene zuvor ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis mit einem solchen Anruf erklärt hat.
  • BVerfG, 07.01.2003 - 2 BvR 710/02  

    Zum Unterschied zwischen Sachverhaltsannahme und rechtlicher Wertung bei der

    Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs reiht sich in eine längere Kette von Judikaten zur Telefonwerbung ein, die sie für werbefinanzierte Privatgespräche fortschreibt (vgl. zur vorangegangenen Rspr: BGH, WRP 2000, S. 722 ff. und BGH, NJW-RR 1995, S. 613 f.).
  • LAG Nürnberg, 26.01.1999 - 7 Sa 658/98  

    Arbeitnehmer: Abgrenzung zum selbständigen Handelsvertreter

    dd)Das Verbot der Telefonwerbung in Teil II Nr. 2 AVB entspricht der Rechtsprechung des BGH zur Unzulässigkeit wettbewerbswidrigen Verhaltens (Urt. vom 08.12.1994, BB 95, 1211).
  • OLG Zweibrücken, 26.02.2009 - 4 U 51/08  

    Anforderungen an die Bestimmtheit eines Unterlassungsantrags

    Da eine solche Einwilligung eines Verbrauchers aber auch auf bestimmte Bereiche beschränkt oder konkludent erklärt (BGH GRUR 1995, 220) sein kann, ergibt sich aus der Verbotsnorm allein noch nicht genau der Umfang des Verbotes.
  • OLG Stuttgart, 17.01.2002 - 2 U 95/01  

    Wettbewerbsverstoß: Sittenwidrigkeit einer als Meinungsbefragung getarnten

  • VG Berlin, 07.05.2014 - 1 K 253.12  

    Datenschutzrechtliche Opt-In-Anfrage in Kundenzufriedenheitsabfrage

  • LAG Nürnberg, 26.01.1999 - 7 Sa 657/98  

    Arbeitnehmer: Abgrenzung zum selbständigen Handelsvertreter

  • BGH, 02.11.2000 - I ZR 154/98  

    Formularmäßige Zulassung von Telefonwerbung

  • OLG Stuttgart, 17.12.1999 - 2 U 133/99  

    Wettbewerbswidrigkeit der telefonischen Direktansprache eines Arbeitnehmers am

  • OLG München, 23.08.2001 - 6 U 1982/01  

    Finden auf einen Vertrag FernAbsG und VerbrKrG Anwendung, ist der Verbraucher

  • OLG Köln, 23.11.2001 - 6 U 133/01  

    UWG -Recht und Verbraucherrecht: unlautere Telefonakquisition

  • LG Hamburg, 10.12.1999 - 324 O 484/99  

    Telefonische Werbeberatungsklausel bei Zeitschriften-ABO als AGB-Klausel (Verstoß

  • OLG Hamm, 08.05.2008 - 4 U 197/07  

    Wettbewerbswidrigkeit der Telefonwerbung

  • OLG Stuttgart, 22.03.2007 - 2 U 159/06  

    Unerbetene Telefonwerbung: Einwilligung in Telefon- oder Telefaxwerbung bei

  • OLG Düsseldorf, 20.04.2012 - 20 U 128/11  
  • LG Berlin, 20.07.1999 - 15 O 147/99  

    Keine werbefinanzierten Telefongespräche - »Teleflash«

  • LG Leipzig, 09.10.2009 - 5 O 3424/09  
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