Rechtsprechung
   BGH, 26.03.2009 - I ZR 213/06   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF

    Festbetragsfestsetzung

  • webshoprecht.de

    Werbung für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel ist bei gesundheitspolitischem Ziel zulässig

  • Judicialis
  • Jurion

    Vorliegen einer produktbezogenen Werbung bei Verfolgung eines gesundheitspolitischen Ziels; Rechtfertigung einer Publikumswerbung für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel durch das Recht auf freie Meinungsäußerung; Geltung des Gebots zur Angabe des Pflichthinweistextes auch bei ausnahmsweise erlaubter Werbung für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel außerhalb der Fachkreise

  • nwb

    H WG § 1 Abs. 1, § 4 Abs. 3 S. 1, § 10 Abs. 1, § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 2, § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 7; UWG § 3, § 4 Nr. 11; GG Art. 5 Abs. 1 S . 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vorliegen einer produktbezogenen Werbung bei Verfolgung eines gesundheitspolitischen Ziels; Rechtfertigung einer Publikumswerbung für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel durch das Recht auf freie Meinungsäußerung; Geltung des Gebots zur Angabe des Pflichthinweistextes auch bei ausnahmsweise erlaubter Werbung für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel außerhalb der Fachkreise

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Festbetragsfestsetzung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Publikumswerbung für Arzneimittel kann gerechtfertigt sein

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (15)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Pfizer durfte den eigenen Standpunkt zur Festbetragsregelung in öffentlichen Anzeigen verteidigen - Kein Verstoß gegen Werbeverbot für Arzneimittel -

  • markenmagazin:recht (Pressemitteilung)

    Pfizer durfte den eigenen Standpunkt zur Festbetragsregelung in öffentlichen Anzeigen verteidigen

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Meinungsfreiheit kann Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel rechtfertigen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Werbeverbot für Arzneimittel und der Streit um Arzneimittelfestbeträge

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Unzulässige Publikumswerbung kann ausnahmsweise erlaubt sein

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Nennung eines Pharmaprodukts in einer Werbeanzeige im Rahmen einer gesundheitspolitischen Diskussion zulässig

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Pfizer durfte eigenen Standpunkt zur Festbetragsregelung in öffentlichen Anzeigen verteidigen - Kein Verstoß gegen Werbeverbot für Arzneimittel

  • anwaltskanzlei-online.de (Zusammenfassung)

    Werbeverbot für Arzneimittel

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung)

    Vergleichende Arzneimittelpublikumswerbung grundrechtlich geschützt

  • cbh.de (Kurzinformation)

    Anzeigenwerbung bei öffentlicher Diskussion um Arzneimittel

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Werbeanzeige für Pharmaprodukt bei gesundheitspolitischer Diskussion ausnahmsweise zulässig

  • aerztezeitung.de (Pressebericht)

    BGH gibt Pfizer im Streit um Anzeigen recht

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Prozess um Zeitungsanzeige - Pfizer gewinnt beim BGH

  • diekmann-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Pfizer durfte den eigenen Standpunkt zur Festbetragsregelung in öffentlichen Anzeigen verteidigen

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Heilmittelwerbegesetz

Papierfundstellen

  • BGHZ 180, 355
  • NJW-RR 2010, 181
  • MDR 2009, 1291
  • GRUR 2009, 984
  • afp 2009, 488



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 193/07  

    UNSER DANKESCHÖN FÜR SIE

    Dies hat auch dann zu gelten, wenn die Werbung nicht produktbezogen erfolgt, das heißt nicht auf ein bestimmtes Mittel oder eine Mehr- oder auch Vielzahl bestimmter Mittel von Arzneimitteln bezogen ist (vgl. dazu BGH, GRUR 2009, 1082 Rn. 15 f. - DeguSmiles & more; BGH, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 12 ff. - Festbetragsfestsetzung).
  • BGH, 12.02.2015 - I ZR 213/13  

    Zur Zulässigkeit eines kostenlosen Fahrdiensts einer Augenklinik

    Der Umstand, dass der beanstandete Fahrdienst der Beklagten geeignet ist, deren Ansehen beim Publikum allgemein zu steigern, ändert nichts daran, dass der Fahrdienst aus der dafür maßgeblichen Sicht des angesprochenen Verkehrs in erster Linie der Förderung des Absatzes der Dienstleistungen der Beklagten dient und damit der Anwendungsbereich des Heilmittelwerbegesetzes eröffnet ist (vgl. BGH, Urteil vom 31. Oktober 2002 - I ZR 60/00, GRUR 2003, 353, 355 f. = WRP 2003, 505 - Klinik mit Belegärzten; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 18 - Festbetragsfestsetzung; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 99/07, GRUR 2009, 1082 Rn. 15 = WRP 2009, 1385 - DeguSmiles & more; OLG Rostock, Urteil vom 14. März 2012 - 2 U 22/10, juris Rn. 32; MünchKomm.UWG/Schaffert, 2. Aufl., § 4 Nr. 11 Rn. 233 und 249).
  • BGH, 06.11.2014 - I ZR 26/13  

    Zur Zulässigkeit der Werbung mit einer kostenlosen Zweitbrille

    Der Verstoß der Beklagten gegen § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG ist im Hinblick darauf, dass diese Bestimmung dem Schutz der gesundheitlichen Interessen der Verbraucher dient und die abstrakte Gefahr ihrer unsachlichen Beeinflussung besteht (vgl. oben Rn. 24), geeignet, die Interessen der Verbraucher im Sinne von § 3 UWG spürbar zu beeinträchtigen (vgl. BGH, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 34 - Festbetragsfestsetzung; BGH, GRUR 2009, 1082 Rn. 22 - DeguSmiles & more; BGH, Urteil vom 28. September 2011 - I ZR 96/10, GRUR 2012, 647 Rn. 42 = WRP 2012, 705 - INJECTIO; Urteil vom 18. Januar 2012 - I ZR 83/11, GRUR 2012, 1058 Rn. 20 = WRP 2012, 1091 - Euminz).
  • BGH, 08.01.2015 - I ZR 123/13  

    Zur Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ohne Rezept

    b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Verstöße gegen Marktverhaltensregelungen, die den Schutz der Gesundheit der Verbraucher bezwecken, ohne weiteres geeignet, die Interessen der Verbraucher im Sinne von § 3 Abs. 1 UWG spürbar zu beeinträchtigen (BGH, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 34 - Festbetragsfestsetzung; Urteil vom 4. November 2010 - I ZR 139/09, GRUR 2011, 633 Rn. 36 = WRP 2011, 858 - BIO TABAK).
  • BGH, 29.04.2010 - I ZR 202/07  

    Erinnerungswerbung im Internet

    Mit einer solchen Werbung sollen Kunden angesprochen werden, die das Mittel bereits kennen und deren weitere Unterrichtung daher entbehrlich erscheint (BGHZ 140, 134, 141 - Hormonpräparate; 180, 355 Tz. 33 - Festbetragsfestsetzung).
  • BGH, 04.11.2010 - I ZR 139/09  

    BIO TABAK

    Da die Regelung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTabakG den Schutz der Gesundheit der Verbraucher bezweckt, liegt zudem kein Bagatellverstoß im Sinne des § 3 UWG 2004 vor (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 23. Juni 2005 - I ZR 194/02, BGHZ 163, 265, 274 - Atemtest; Urteil vom 13. Juli 2006 - I ZR 243/03, GRUR 2006, 953 Rn. 21 = WRP 2006, 1505 - Warnhinweis II; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 34 - Festbetragsfestsetzung).

    Aus demselben Grund ist der von der Beklagten begangene Rechtsverstoß auch geeignet, die Interessen der Verbraucher im Sinne des § 3 Abs. 1 UWG 2008 spürbar zu beeinträchtigen (vgl. BGHZ 180, 355 Rn. 34 - Festbetragsfestsetzung, mwN).

  • BGH, 06.06.2013 - I ZR 2/12  

    Arzneimittelwerbung in einer Google-Adwords-Anzeige: Elektronischer Verweis zu

    Das in § 4 HWG geregelte Gebot, in der Werbung für Arzneimittel Pflichtangaben zu machen, dient in erster Hinsicht dem Schutz der gesundheitlichen Interessen der Verbraucher und ist dementsprechend dazu bestimmt, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln (vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 2008 - I ZR 100/04, GRUR 2009, 509 Rn. 24 = WRP 2009, 625 - Schoenenberger Artischockensaft; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 27 ff. - Festbetragsfestsetzung).

    Art. 89 Abs. 2 Buchst. b der Richtlinie 2001/83/EG lässt Raum für eine nationale Regelung, nach der die Bezeichnung des Arzneimittels, der Anwendungsgebiete und die gut erkennbare Pflichtangabe im Sinne von § 4 Abs. 3 Satz 1 HWG in einer Publikumswerbung erforderlich ist (vgl. BGH, GRUR 2009, 509 Rn. 13 - Schoenenberger Artischockensaft; BGHZ 180, 355 Rn. 31 - Festbetragsfestsetzung).

  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 98/08  

    Bonuspunkte

    Dies hat auch dann zu gelten, wenn die Werbung nicht produktbezogen erfolgt, das heißt nicht auf ein bestimmtes Mittel oder eine Mehr- oder auch Vielzahl bestimmter Mittel von Arzneimitteln bezogen ist (vgl. dazu BGH, GRUR 2009, 1082 Rn. 15 f. - DeguSmiles & more; BGH, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 12 ff. - Festbetragsfestsetzung).
  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 26/09  

    Zur Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken

    Dies hat auch dann zu gelten, wenn die Werbung nicht produktbezogen erfolgt, das heißt nicht auf ein bestimmtes Mittel oder eine Mehr- oder auch Vielzahl bestimmter Mittel von Arzneimitteln bezogen ist (vgl. dazu BGH, GRUR 2009, 1082 Rn. 15 f. - DeguSmiles & more; BGH, Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 12 ff. - Festbetragsfestsetzung).
  • BGH, 28.09.2011 - I ZR 96/10  

    INJECTIO

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass § 5 HWG dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln (vgl. Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 30. Aufl., § 4 Rn. 11.134 f.; vgl. zu § 4 Abs. 3 HWG auch BGH, Urteil vom 9. Oktober 2008 - I ZR 100/04, GRUR 2009, 509 Rn. 24 = WRP 2009, 625 - Schoenenberger Artischockensaft; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 34 = GRUR 2009, 984 = WRP 2009, 984 - Festbetragsfestsetzung).

    Diese dem Gesetz zugrundeliegenden Ziele des Gesundheitsschutzes und des Schutzes gegen wirtschaftliche Übervorteilung besonders schutzbedürftiger Privater stellen hinreichende Gründe des gemeinen Wohls dar, die die Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit und der Meinungsäußerungsfreiheit rechtfertigen können (zum nationalen Verfassungsrecht BVerfG (Kammer), GRUR 2007, 720, 721 - Geistheiler; BGHZ 180, 355 Rn. 17, 19 ff. - Festbetragsfestsetzung, mwN).

  • BGH, 12.12.2013 - I ZR 83/12  

    Testen Sie Ihr Fachwissen - Heilmittelwerbung: Zulässigkeit einer

  • BGH, 18.01.2012 - I ZR 83/11  

    Euminz

  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 125/08  

    Zur Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken

  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 37/08  

    Zur Zulässigkeit von Rabatten und Zugaben durch Apotheken

  • BGH, 24.06.2010 - I ZR 166/08  

    Photodynamische Therapie

  • LG Düsseldorf, 26.06.2013 - 12 O 411/09  

    Unterlassungsanspruch gegen Selbsthilfeorganisation bzgl. Empfehlung eines

  • BGH, 30.04.2009 - I ZR 117/07  

    Blutspendedienst

  • KG, 14.08.2012 - 5 U 92/07  

    Annahme einer wettbewerbsrechtlichen "geschäftlichen Handlung" und "unwahren

  • OLG Hamm, 15.04.2010 - 4 U 218/09  

    Umfang des Verbots der Werbung für nach dem Arzneimittelgesetz registrierte oder

  • OLG Brandenburg, 28.04.2015 - 6 U 6/14  

    Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung gelenkerhaltender Wirkungen der

  • OLG Köln, 22.03.2013 - 6 U 12/13  

    Begriff der fachlichen Empfehlung im Sinne von § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HWG

  • OLG Düsseldorf, 11.02.2014 - 20 U 188/13  

    Wettbewerbswidrigkeit des Vertriebs einer Staubabsaugung ohne

  • OLG Düsseldorf, 08.05.2014 - 20 W 48/14  

    Wettbewerbswidrigkeit des Inverkehrbringens von Elektroartikeln durch einen nicht

  • OLG Köln, 28.01.2011 - 6 U 180/10  

    Zulässigkeit vergleichender Werbung durch private Krankenversicherungen

  • OLG Bamberg, 14.01.2015 - 3 U 176/14  

    Anforderungen an eine ergänzende bilanzierte Diät

  • OLG Hamburg, 05.11.2012 - 3 W 18/12  

    Wettbewerbswidrige Bewerbung einer Behandlungsmethode im Internet: Irreführende

  • LG Düsseldorf, 20.11.2015 - 12 O 274/15  

    Zum Wettbewerbsverhältnis bei Heilmittelwerbung

  • LG Essen, 10.11.2011 - 43 O 82/11  

    Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei einer bloßen Werbung für ein

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