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   BGH, 13.04.2000 - I ZR 220/97   

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BGH, 13.04.2000 - I ZR 220/97 (https://dejure.org/2000,481)
BGH, Entscheidung vom 13.04.2000 - I ZR 220/97 (https://dejure.org/2000,481)
BGH, Entscheidung vom 13. April 2000 - I ZR 220/97 (https://dejure.org/2000,481)
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Volltextveröffentlichungen (9)

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 3716
  • MDR 2001, 227
  • GRUR 2001, 54
 
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Wird zitiert von ... (41)

  • BGH, 16.01.2009 - V ZR 133/08

    Vertretenmüssen einer Pflichtverletzung wegen Geltendmachung unberechtigter

    Nach dieser Rechtsprechung kann eine unberechtigte außergerichtliche Schutzrechtsverwarnung einen rechtswidrigen Eingriff in eine nach § 823 Abs. 1 BGB geschützte Rechtsposition sowohl des Verwarnten als auch desjenigen Gewerbetreibenden darstellen, dessen Kundenbeziehungen durch die unberechtigte Geltendmachung eines Ausschließlichkeitsrechts gegenüber dem verwarnten Abnehmer schwerwiegend beeinträchtigt werden (BGHZ 2, 387, 393 ; 38, 200, 204 ff.; 62, 29, 31ff. ; 164, 1, 5 f. ; BGH, Urt. v. 23. Februar 1995, I ZR 15/93, NJW-RR 1995, 810, 811; Urt. v. 30. November 1995, IX ZR 115/94, NJW 1996, 397, 398, insoweit nicht in BGHZ 131, 233 abgedruckt; Urt. v. 13. April 2000, I ZR 220/97, NJW 2000, 3716, 3717; RGZ 58, 24, 30 f.).
  • BGH, 15.07.2005 - GSZ 1/04

    Unberechtigte Schutzrechtsverwarnung

    1. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat sich mehrfach mit der grundsätzlichen Kritik an der Haftung für die unberechtigte Schutzrechtsverwarnung nach § 823 Abs. 1 BGB auseinandergesetzt und stets daran festgehalten, daß die unberechtigte Schutzrechtsverwarnung untersagt ist und der schuldhafte Verstoß gegen dieses Verbot zum Schadensersatz verpflichtet (BGHZ 2, 287, 293 - Mülltonnen; BGHZ 38, 200, 204 ff. - Kindernähmaschinen; BGHZ 62, 29, 31 ff. - Maschenfester Strumpf; BGH, Urt. v. 22.6.1976 - X ZR 44/74, GRUR 1976, 715, 716 f. - Spritzgießmaschine; Urt. v. 19.1.1979 - I ZR 166/76, GRUR 1979, 332, 333 f. = WRP 1979, 361 - Brombeerleuchte; Urt. v. 23.2.1995 - I ZR 15/93, GRUR 1995, 424, 425 = WRP 1995, 489 - Abnehmerverwarnung; Urt. v. 30.11.1995 - IX ZR 115/94, GRUR 1996, 812, 813 = WRP 1996, 207 [insoweit nicht in BGHZ 131, 233]; Urt. v. 17.4.1997 - X ZR 2/96, GRUR 1997, 741, 742 = WRP 1997, 957 - Chinaherde; Urt. v. 13.4.2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 55 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear).
  • BGH, 09.02.2017 - I ZR 91/15

    Zur Rückforderung angeblicher Beihilfen für Ryanair am Flughafen Lübeck

    Das Berufungsgericht hätte entweder über den in erster Instanz noch anhängigen Teil des Rechtsstreits ebenfalls entscheiden oder die Sache an das Landgericht zurückverweisen müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. April 2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 55 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear).

    Ein Teilurteil ist daher unzulässig, wenn es eine Frage entscheidet, die sich im weiteren Verfahren über die anderen Ansprüche noch einmal stellt (BGH, GRUR 2001, 54, 55 - SUBWAY/Subwear; BGH, Urteil vom 21. August 2014 - VII ZR 24/12, NJW-RR 2014, 1298 Rn. 9; Urteil vom 23. September 2015 - I ZR 78/14, GRUR 2015, 1201 Rn. 26 = WRP 2015, 1487 - Sparkassen-Rot/Santander-Rot; Urteil vom 12. April 2016 - XI ZR 305/14, NJW 2016, 2662 Rn. 26, 28 f.).

    Das Teilurteil des Landgerichts allein über den Auskunftsanspruch ohne gleichzeitige Entscheidung über den Unterlassungsanspruch war daher unzulässig (vgl. BGH, GRUR 2001, 54, 55 - SUBWAY/Subwear).

    Hat das Berufungsgericht eine an sich gebotene Zurückverweisung an die erste Instanz unterlassen, so ist diese Entscheidung - auch ohne entsprechenden Antrag - grundsätzlich in der Revisionsinstanz nachzuholen (BGH, GRUR 2001, 54, 55 - SUBWAY/Subwear).

    Auch liegt kein Einverständnis der Parteien mit einer Entscheidung des gesamten Streitgegenstands durch das Berufungsgericht vor (vgl. BGH, GRUR 2001, 54, 55 - SUBWAY/Subwear).

  • BGH, 01.06.2011 - I ZR 140/09

    Lernspiele

    Die Entscheidung über die mit der Klage geltend gemachten Ansprüche aus wettbewerbsrechtlichem Leistungsschutz könnte mit Blick auf die Widerklage nicht Gegenstand eines Teilurteils sein, weil die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen bestünde (vgl. BGH, Urteil vom 13. April 2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54 Rn. 29 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear, mwN).
  • BGH, 12.08.2004 - I ZR 98/02

    Verwarnung aus Kennzeichenrecht

    Der Bundesgerichtshof ist - im Anschluß an die Rechtsprechung des Reichsgerichts (grundlegend RGZ 58, 24 - Juteartikel) - in ständiger Rechtsprechung davon ausgegangen, daß eine unberechtigte Schutzrechtsverwarnung, mit der ein ernsthaftes und endgültiges Unterlassungsverlangen verbunden ist, einen Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb des Verwarnten darstellen kann, der bei Verschulden nach § 823 Abs. 1 BGB zum Schadensersatz verpflichtet (vgl. BGHZ 38, 200, 204 ff. - Kindernähmaschinen; 62, 29, 31 ff. - Maschenfester Strumpf; BGH, Urt. v. 22.6.1976 - X ZR 44/74, GRUR 1976, 715, 716 f. - Spritzgießmaschine; Urt. v. 19.1.1979 - I ZR 166/76, GRUR 1979, 332, 333 f. = WRP 1979, 361 - Brombeerleuchte; Urt. v. 23.2.1995 - I ZR 15/93, GRUR 1995, 424, 425 = WRP 1995, 489 - Abnehmerverwarnung; Urt. v. 30.11.1995 - IX ZR 115/94, GRUR 1996, 812, 813 = WRP 1996, 207 - Unterlassungsurteil gegen Sicherheitsleistung, insoweit nicht in BGHZ 131, 233; Urt. v. 17.4.1997 - X ZR 2/96, GRUR 1997, 741, 742 = WRP 1997, 957 - Chinaherde; Urt. v. 13.4.2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 55 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear; zustimmend u.a. Erman/Schiemann, BGB, 11. Aufl., § 823 Rdnr. 68 ff.; Benkard/Bruchhausen, Patentgesetz, 9. Aufl., Vor §§ 9-14 PatG Rdn. 16 ff.; Gloy/Melullis, Handbuch des Wettbewerbsrechts, 2. Aufl., § 20 Rdn. 83 ff.; vgl. auch Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche und Verfahren, 8. Aufl., Kap. 30 Rdn. 19).
  • BGH, 28.08.2003 - I ZR 293/00

    "Kellogg's/Kelly's"; Anforderungen an die rechtserhaltende Benutzung einer Marke

    Das ist dann der Fall, wenn der Verkehr das abweichend benutzte Zeichen gerade bei Wahrnehmung der Unterschiede dem Gesamteindruck nach noch mit der eingetragenen Marke gleichsetzt, d.h. in der benutzten Form noch dieselbe Marke sieht (BGH, Urt. v. 13.4.2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 56 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear).
  • BGH, 25.03.2004 - I ZR 289/01

    "Kleiner Feigling"; Verwechselungsgefahr zweier Marken

    Denn durch die Hinzufügung des Wortbestandteils "Kleiner", der den Gesamteindruck der Marke mitprägt, wird der kennzeichnende Charakter der Marke "Feigling" i.S. von § 26 Abs. 3 MarkenG verändert (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 13.4.2000 - I ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 56 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/Subwear).
  • BGH, 16.08.2007 - IX ZR 63/06

    Zulässigkeit eines Teilurteils über eine Anfechtungsklage; Rechtsfolgen der

    Ein Teilurteil ist daher unzulässig, wenn es eine Frage entscheidet, die sich im weiteren Verfahren über die anderen Ansprüche noch einmal stellt (BGHZ 107, 236, 242; 120, 376, 380; BGH, Urt. v. 4. Februar 1997 - VI ZR 69/96, NJW 1997, 1709, 1710; v. 30. November 1999 - VI ZR 219/98, NJW 2000, 800, 801, insofern in BGHZ 143, 189 nicht abgedruckt; v. 13. April 2000 - I ZR 220/97, NJW 2000, 3716, 3717; v. 28. November 2002 - VII ZR 270/01, NJW-RR 2003, 303 f).
  • BGH, 28.11.2002 - VII ZR 270/01

    Voraussetzungen eines Teilurteils; Gefahr widersprechender Entscheidungen;

    Ein Teilurteil ist daher unzulässig, wenn es eine Frage entscheidet, die sich im weiteren Verfahren über die anderen Ansprüche noch einmal stellt (BGH, Urteil vom 13. April 2000 - I ZR 220/97, NJW 2000, 3716; Urteil vom 5. Dezember 2000 - VI ZR 275/99, NJW 2001, 760 jeweils m.w.N.).
  • LG Mannheim, 23.02.2010 - 2 O 53/09
    Insoweit liegt der hier zu entscheidende Fall anders als derjenige in der vom Beklagten zitierten Entscheidung BGH GRUR 2001, 54 - SUBWAY, wo gegenüber dem Klagezeichen "SUBWAY" auf eine angeblich mit dem Inhaber einer ebenso lautenden Verteidigungsmarke vereinbarte Lizenz an dem abweichenden Zeichen "Subwear" verwiesen wurde.

    Unerheblich für die Abwehrmöglichkeit ist unter diesem Gesichtspunkt, ob der Inhaber der Verteidigungsmarke das angegriffene, gegebenenfalls von der eingetragenen Marke abweichende, aber verwechslungsfähige Kennzeichen nach § 30 Abs. 1 MarkenG lizensieren könnte (letzteres verneinend: BGH GRUR 2001, 54 [BGH 13.04.2000 - I ZR 220/97] - SUBWAY ).

    (3) Schließlich sprechen aber auch beachtliche Argumente dafür, die Begründung der Verteidigungsmöglichkeit primär oder zumindest auch in der Ermöglichung der für die Erhaltung des Verteidigungsrechts notwendigen Benutzung zu sehen und somit danach zu fragen, ob die aus dem Klagekennzeichen angegriffene Benutzungsform eine rechtserhaltende Benutzung des Verteidigungskennzeichens darstellt (vgl. auch zu diesem Gesichtpunkt bereits das Urt. der Kammer vom 12.05.2009 - 2 O 59/09 - NJOZ, 2009, 3416 und insbesondere das Urt. des OLG Karlsruhe vom 23.09.2009, Az. 6 U 90/09; diesen Gedanken wohl auch aufgreifend: BGH GRUR 2001, 54 [BGH 13.04.2000 - I ZR 220/97] - SUBWAY ).

    Auch bei diesem Ansatz kommt es nicht darauf an, ob der Inhaber der Verteidigungsmarke die konkrete, gegebenenfalls von der Marke abweichende, aber nach § 26 Abs. 3 MarkenG für die Rechtserhaltung genügende Gestalt des angegriffenen Kennzeichens nach § 30 Abs. 1 MarkenG lizensieren könnte (letzteres wohl verneinend: BGH GRUR 2001, 54 [BGH 13.04.2000 - I ZR 220/97] - SUBWAY ).

    Zunächst stellen sich vorliegend die angegriffenen Benutzungsformen - anders als im Fall BGH GRUR 2001, 54 [BGH 13.04.2000 - I ZR 220/97] - SUBWAY - gemäß § 26 Abs. 3 MarkenG als rechtserhaltende Benutzungen der Verteidigungsmarke dar, da allein ihr Bestandteil "porta" Kennzeichnungskraft besitzt und der Verkehr auch in den Benutzungsformen "porta-patent.de" oder "porta-marke.de" noch die dieselbe Marke wie die Verteidigungsmarke "PORTA" erkennen wird.

  • BGH, 20.01.2005 - I ZB 31/03

    FERROSIL

  • BGH, 26.04.2012 - VII ZR 25/11

    Widerklage: Voraussetzungen für den Erlass eines Teilurteils

  • BGH, 05.06.2002 - XII ZR 194/00

    Verjährung des Ausgleichsanspruchs bei Scheidung nach DDR-Recht; Unzulässigkeit

  • OLG Köln, 27.04.2001 - 11 U 63/00

    Hinweispflichten des Bauunternehmers

  • OLG München, 28.04.2016 - 6 U 1576/15

    Schutz bekannter Positionsmarken

  • OLG Köln, 20.04.2018 - 6 U 124/17
  • OLG Frankfurt, 27.05.2010 - 6 U 243/08

    Unterlassungsanspruch wegen Verwechslungsgefahr nach § 15 MarkenG ("Castell"

  • OLG Hamburg, 23.07.2008 - 5 U 118/06

    Markenverletzung bzw. irreführende Werbung: Ankündigung einer Tournee unter dem

  • OLG München, 12.01.2006 - 29 U 3736/05

    Anzuwendendes Recht für die Übertragung einer inländischen Marke oder eines

  • OLG Rostock, 03.09.2009 - 3 U 271/08

    Fortführung einer KG als OHG bei Wegfall des Komplementärs

  • OLG Hamm, 10.05.2005 - 4 U 178/04

    Zur Frage, ob es sich bei einem Präparat um ein Arzneimittel oder um ein

  • OLG Düsseldorf, 25.03.2004 - 2 U 151/02

    Detektionseinrichtung II

  • BGH, 04.11.2002 - II ZR 287/01

    Auslegung eines atypischen (Unter-)Unterbeteiligungsvertrages

  • OLG Düsseldorf, 31.01.2008 - 20 U 24/07

    Verletzung eines Firmenkennzeichens unter Anwendung der Grundsätze des

  • BGH, 23.11.2000 - I ZR 130/98

    NetCom; Verwechslungsgefahr bei ähnlicher Unternehmensbezeichnung

  • OLG Düsseldorf, 24.10.2012 - 18 U 221/11

    Schadensersatzanspruch eines Hauptmieters wegen Untersagung der Vermittlung von

  • OLG Hamburg, 19.12.2003 - 5 U 43/03

    Gegenstand einer dinglichen Markenlizenz; Voraussetzungen des Erwerbs einer

  • OLG Düsseldorf, 24.01.2006 - 20 U 59/05

    Der Hocker "B9" stellt ein urheberrechtsfähiges Werk dar

  • OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 90/09

    Abweisung der Klage auf Benutzung eine Marke für Dienstleistungen eines

  • OLG Hamburg, 28.04.2005 - 5 U 114/04

    Mobilegames

  • OLG Köln, 05.07.2002 - 6 U 156/01

    Verwechslungsgefahr bei Wortbildmarken in der Coumputerbranche - "Interkom mit

  • OLG Düsseldorf, 27.04.2010 - 20 U 62/09

    Höhe des Schadensersatzes für die Benutzung einer Wort-/Bildmarke im Wege der

  • OLG Brandenburg, 02.03.2010 - 6 U 106/09

    Zulässigkeit eines Teilurteils im Falle der Aufrechnung und Widerklage wegen des

  • OLG Rostock, 05.09.2013 - 3 U 21/13

    Zivilprozess: Zulässigkeit eines Teilurteils

  • OLG Hamm, 15.01.2013 - 4 U 121/12

    Verwechslungsgefahr zweier Marken

  • LG Berlin, 18.03.2008 - 63 S 246/07
  • BPatG, 29.11.2005 - 24 W (pat) 116/03
  • OLG Hamburg, 19.12.2003 - 5 U 89/03

    Hinreichende Bestimmtheit eines Unterlassungsantrags; Aktivlegitimation einer

  • BPatG, 21.10.2003 - 24 W (pat) 8/03
  • BPatG, 30.03.2009 - 27 W (pat) 63/09

    Marke DIE FÜCHSE und Bildmarke Fuchsbriefe nicht verwechslungsfähig

  • BPatG, 10.12.2003 - 29 W (pat) 253/01
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