Rechtsprechung
   BGH, 24.10.2002 - I ZR 3/00   

CPU-Klausel

Zwang zum Vertragsschluß bei Androhung eines empfindlichen Übels (vgl. § 123 BGB): Vertragsannahme unter Vorbehalt kann ein Fall des § 116 S. 2 BGB sein

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Telemedicus

    CPU-Klausel

  • Judicialis
  • JurPC

    UrhG a.F. § 32; UrhG § 69d Abs. 1; AGBG §§ 8, 9 Bm, Ck (BGB n.F. § 307); BGB § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1
    CPU-Klausel

  • aufrecht.de

    CPU-Klausel im Software-Lizenzvertrag

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Benachteiligung eines Vertragspartners bei Softwarelizenzverträgen - Klausel im Softwarelizenzvertrag über zusätzliche Vergütungsfälligkeit bei Verwendung leistungsstärkerer Rechner - Unangemessene Benachteiligung eines Vertragspartners beim Softwarelizenzvertrag über zeitlich begrenzte Softwareüberlassung - Geltung einer Softwarelizenzvertragsklausel bei fehlender Auswirkung auf den Softwarelauf bei Einsatz eines stärkeren Rechners - Darlegungslast und Beweislast im Rückforderungsprozess für eine Forderung bei Leistung des Schuldners aufgrund Androhung eines Übels - Darlegungslast und Beweislast im Rückforderungsprozess für eine Forderung bei Leistung des Schuldners aufgrund von Zwang

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    CPU-Klausel

    §§ 31 Abs. 1, 69d Abs. 1, 69c UrhG (§ 32 UrhG a.F.)

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Verwendungsbeschränkung im Softwarelizenzvertrag - CPU-Klausel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "CPU-Klausel"; Formularmäßige Vereinbarung eines zusätzlichen Entgelts bei Nutzung einer auf begrenzte Zeit überlassenen Software auf einem leistungsstärkeren Rechner; Darlegungs- und Beweislast bei Zahlung unter Vorbehalt

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Urheberrecht - Softwarelizenzvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    UrhG §§ 31, 32 Abs. 1 Satz 2 (= § 32 UrhG a. F.), § 69d Abs. 1; BGB § 307
    Wirksamkeit einer CPU-Klausel in Softwarelizenvertrag

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Zur Zulässigkeit von CPU-Klauseln in Softwarelizenzverträgen" von Dr. Axel Metzger, original erschienen in: NJW 2003, 1194 - 1995.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Hardwarebezogene Verwendungsbeschränkungen in Standardverträgen zur Überlassung von Software - Eine Betrachtung von CPU- und Upgradeklauseln" von RA Dr. Matthias Scholz LL.M; RA Alexander Haines, original erschienen in: CR 2003, 393 - 399.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Urhebergesetz a.F., § 32 (devenu § 31 Abs. 1 Satz 2) ; Urhebergesetz, § 69d Abs. 1 ; Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, §§ 8 und 9 (devenus § ... 307 Bürgerliches Gesetzbuch) ; Bürgerliches Gesetzbuch, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1
    Angleichung der Rechtsvorschriften, Wettbewerb, Gewerbliches und kommerzielles Eigentum

Papierfundstellen

  • BGHZ 152, 233
  • NJW 2003, 2014
  • MDR 2003, 618 (Ls.)
  • GRUR 2003, 416
  • MMR 2003, 393
  • K&R 2003, 294



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 17.07.2013 - I ZR 129/08  

    Zur Zulässigkeit des Vertriebs "gebrauchter" Softwarelizenzen

    Die Bestimmungen des Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 2009/24/EG und des § 69d Abs. 1 UrhG enthalten insofern einen zwingenden Kern, als urheberrechtlich relevante Nutzungen, die für die vertragsgemäße Verwendung des Programms unerlässlich sind, nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden können (vgl. zum - unbeachtlichen - vertraglichen Ausschluss der Beseitigung eines Programmfehlers durch Dritte BGH, Urteil vom 24. Februar 2000 - I ZR 141/97, GRUR 2000, 866, 868 = WRP 2000, 1306 - Programmfehlerbeseitigung, mwN; vgl. auch Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 3/00, BGHZ 152, 233, 243 - CPU-Klausel).
  • BGH, 06.10.2016 - I ZR 25/15  

    Keine Vervielfältigung der WoW-Client-Software zu gewerblichen Zwecken - World of

    Mit dinglicher Wirkung kann es allerdings nur auf übliche, technisch und wirtschaftlich eigenständige und damit klar abgrenzbare Nutzungsarten beschränkt werden (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 2000 - I ZR 244/97, BGHZ 145, 7, 11 - OEM-Version; Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 3/00, BGHZ 152, 233, 239 - CPU-Klausel; Urteil vom 13. Oktober 2004 - I ZR 49/03, GRUR 2005, 48, 49 = WRP 2005, 112 - man spricht deutsh).
  • BGH, 24.11.2006 - LwZR 6/05  

    Rechtsnatur des Zurückbehaltungsrechts wegen Nichtaushändigung einer Urkunde über

    (1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe nur BGHZ 83, 278, 282; 86, 267, 269 und 271; 139, 357, 367 f.; 152, 233, 244 f.; Urt. v. 27. September 2005, XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, 62 f.; ebenso KG WuM 2006, 46; OLG Düsseldorf NJW-RR 1989, 27, 28 und 1996, 1430; OLG Hamm NJW-RR 1987, 985, 986; OLG Naumburg OLGR 2005, 637, 639; OLG Saarbrücken MDR 2004, 329 f.; Staudinger/Olzen, BGB [2000], § 362 Rdn. 24 ff.; MünchKomm-BGB/Wenzel, 4. Aufl. § 362 Rdn. 4, 29; Soergel/Zeiss, BGB [1990], § 362 Rdn. 15; RGRK/Weber, BGB, 12. Aufl., § 362 Rdn. 35 f.; JurisPK-BGB/Kerwer, § 362 Rdn. 33, 49; AnwKomm-BGB/Avenarius, § 362 Rdn. 13 f.; Bamberger/Roth/Dennhardt, BGB, § 362 Rdn. 25; Erman/H.P. Westermann, BGB, 11. Aufl., § 362 Rdn. 13, 16; Palandt/Grüneberg, BGB, 65. Aufl., § 362 Rdn. 11 f.; Hk-BGB/Schulze, 4. Aufl., § 362 Rdn. 9 f.; PWW/Pfeiffer, BGB, § 362 Rdn. 13; a.A. Seibert, JR 1983, 491 f.) ist bei einer Leistung unter Vorbehalt zu unterscheiden: Will der Schuldner lediglich dem Verständnis seiner Leistung als Anerkenntnis (§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB) entgegentreten und die Wirkung des § 814 BGB ausschließen, sich also die Möglichkeit offen halten, das Geleistete nach § 812 BGB zurückzufordern, so stellt dies die Ordnungsmäßigkeit der Erfüllung nicht in Frage.

    Dies ist insbesondere für die Fälle anerkannt, in denen der Schuldner nur zur Abwendung eines empfindlichen Übels (BGHZ 152, 233, 244 f.) oder unter der Voraussetzung leistet, dass die Forderung zu Recht besteht (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 1989, 27, 28; 1996, 1430).

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