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   BGH, 26.11.2015 - I ZR 3/14, I ZR 174/14   

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https://dejure.org/2015,35101
BGH, 26.11.2015 - I ZR 3/14, I ZR 174/14 (https://dejure.org/2015,35101)
BGH, Entscheidung vom 26.11.2015 - I ZR 3/14, I ZR 174/14 (https://dejure.org/2015,35101)
BGH, Entscheidung vom 26. November 2015 - I ZR 3/14, I ZR 174/14 (https://dejure.org/2015,35101)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • lexetius.com
  • IWW

    § 1004 BGB, § ... 97 Abs. 1, § 19a UrhG, § 2 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 UrhG, §§ 8 bis 10 TMG, § 7 Abs. 2 Satz 1 TMG, Art. 15 Abs. 1 der Richtlinie 2000/31/EG, Richtlinie 2000/31/EG, Art. 8 Abs. 3 der Richtlinie 2001/29/EG, Richtlinie 2001/29/EG, Art. 11 Satz 3 der Richtlinie 2004/48/EG, § 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1 Satz 1 TMG, Art. 10 GG, § 88 Abs. 1 Satz 1 TKG, Art. 5 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 GG, Art. 12 Abs. 1 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 10 Abs. 1 GG, Art. 10 des Grundgesetzes, § 88 Abs. 3 Satz 1 TKG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 823 Abs. 1 BGB, § 97 UrhG, Art. 1, 2 Abs. 1 GG, § 95 TKG, §§ 91 ff. TKG, § 3 Abs. 1 BDSG, § 3 Nr. 3 TKG, § 3 Nr. 30 TKG, § 96 Abs. 1 TKG, § 96 Abs. 1 Satz 2 TKG, § 95 Abs. 1 TKG, § 561 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO, Art. 267 AEUV, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 5 Abs 1 S 1 GG, Art 10 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG
    Urheberrechtsverletzung im Internet: Öffentliche Zugänglichmachung urheberrechtlich geschützter Werke über illegale Tauschbörsen; DNS- oder IP-Adressen-Sperre durch Accessprovider

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung von urheberrechtlichen Unterlassungsansprüchen gegenüber einem AccessProvider; Urheberrechtsverletzendes öffentliches Zugänglichmachen von Musikwerken; Störerhaftung bei der Verletzung absoluter Rechte

  • Betriebs-Berater

    Parallel-Entscheidung des BGH zu BGH, Störerhaftung des Access-Providers

  • kanzlei.biz

    Anforderungen an Störerhaftung für Access-Provider

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)
  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Geltendmachung von urheberrechtlichen Unterlassungsansprüchen gegenüber einem AccessProvider; Urheberrechtsverletzendes öffentliches Zugänglichmachen von Musikwerken; Störerhaftung bei der Verletzung absoluter Rechte

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (43)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    In Ausnahmefällen kann auch der Access-Provider verpflichtet werden, den Zugang zu urheberrechtswidrigen Inhalten zu sperren

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Access-Provider kann als ultima ratio als Störer für Urheberrechtsverletzungen Dritter haften und zur Sperrung des Zugangs zu Webseiten verpflichtet sein

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Domainsperrung wegen Urheberrechtsverletzungen

  • ra-skwar.de (Pressemitteilung)

    Urheberrecht - Störerhaftung

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Störerhaftung von Access-Providern

  • heise.de (Pressebericht, 26.11.2015)

    Internet-Zugangsanbieter können zur Sperrung von Websites verpflichtet werden

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • archive.org (Pressebericht, 26.11.2015)

    Access-Provider-Haftung: Ja zu Sperren - aber als allerletzter Schritt

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • Jurion (Kurzinformation)

    Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Kein Anspruch der GEMA gegen Access-Provider auf Sperrung von Webseiten mit urheberrechtsverletzendem Inhalt

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Urheberrechtsverletzung im Internet: Öffentliche Zugänglichmachung urheberrechtlich geschützter Werke über illegale Tauschbörsen; DNS- oder IP-Adressen-Sperre durch Accessprovider

  • rabüro.de (Pressemitteilung)

    Zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kein Anspruch der GEMA gegen Access-Provider auf Sperrung von Webseiten mit urheberrechtsverletzendem Inhalt

  • sueddeutsche.de (Pressebericht, 26.11.2015)

    Bedingungen für Netzsperren bei illegalen Downloads

  • Telepolis (Pressebericht, 26.11.2015)

    Urheberrechts-Netzsperren möglich

  • taz.de (Pressebericht, 26.11.2015)

    Internetsperren sind "zumutbar"

  • kvlegal.de (Kurzinformation)

    Nur subsidiäre Haftung für Zugangsvermittler

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • channelpartner.de (Kurzinformation)

    Nach illegalen Downloads - Forderung nach Netzsperren abgewiesen

  • ra-staemmler.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Access-Provider kann Sperranordnung drohen

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 20.08.2015)

    Haftung: illegalen Web-Inhalte

  • loebisch.com (Kurzinformation)

    IP-Adressen sind personenbezogene Daten

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Access-Provider: Haftung für fremde Urheberrechtsverletzungen?

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wann haften Access-Provider für Urheberrechtsverletzungen Dritter?

  • dreher-partner.de (Kurzinformation)

    Gesellschaftsrecht: Geringere Anforderungen an Schiedsklauseln bei einfachen Feststellungsklagen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Haftung von Access-Providern

  • juve.de (Kurzinformation)

    Netzsperren: Telekom und Telefónica recht bekommen - mit Abstrichen

  • ra-herrle.de (Kurzinformation)

    Access-Provider haftet subsidiär für Rechtsverletzungen Dritter

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Telekommunikationsunternehmen können bei illegalen Musikdownloads haften

  • noerr.com (Kurzinformation)

    Access-Provider haften für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sperrpflicht von Webseiten möglich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nachrangige Haftung von Access-Providern

  • medienrecht-krefeld.de (Kurzinformation)

    Urheberrechtsverletzung im Internet: Access-Provider haften nur nachrangig

  • bblaw.com (Kurzinformation)

    Störerhaftung des Access-Providers

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Haftung eines Access-Providers für Urheberrechtsverletzungen Dritter

  • lto.de (Pressemeldung zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    BGH prüft Pflicht von Online-Anbietern zur Internetsperre - Wer haftet für illegale Musik?

  • taz.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 30.07.2015)

    BGH tendiert zu Internetsperren

  • wvr-law.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Pflicht von Online-Anbietern zur Internetsperre?

Besprechungen u.ä. (12)

  • internet-law.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Der BGH und die Accesssperren

  • internet-law.de (Entscheidungsbesprechung)

    Netzsperren-Entscheidung

  • internet-law.de (Entscheidungsanmerkung)

    Immer wieder Netzsperren, diesmal auf zivilrechtlicher Basis

  • offenenetze.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Access Provider und Netzsperren

  • heise.de (Entscheidungsbesprechung)

    Websperrenurteil: Etappensieg für die Musikindustrie

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Haftung von Access-Providern - Hohe Hürden für Netzsperren

  • archive.is (Entscheidungsanmerkung, 26.11.2015)

    "Ein sehr bedeutendes Urteil"

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Anspruch der GEMA gegen Access-Provider auf Sperrung von Webseiten mit urheberrechtsverletzendem Inhalt

  • haufe.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Netzsperren durch Telekommunikationsunternehmen

  • cr-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    Access-Provider sind störende Nichtstörer

  • new-media-law.net (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Haftung Access Provider Urheberrechtsverletzungen

  • fgvw.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zu Netzsperren durch Telekommunikationsunternehmen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 28
  • MMR 2016, 188
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • OLG Köln, 13.10.2016 - 15 U 173/15

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch den Betreiber einer

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof die Grundsätze der Störerhaftung auch für einen Access-Provider (Urt. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794) für anwendbar erklärt.

    Zudem sind die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zur reaktiven Prüfpflicht von Access-Providern zu berücksichtigen (Urt. v. 26.11.2015, a.a.O.), deren Beitrag zur Veröffentlichung eines persönlichkeitsrechtsverletzenden Inhalts im Internet noch schwächer ist und die vom Inhalt der jeweiligen Äußerung noch weiter entfernt sind, als die Beklagte in ihrer Eigenschaft als Suchmaschine.

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof selbst für einen - gemäß § 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1 S. 1 TMG privilegierten - Access-Provider in seinen Entscheidungen vom 26.11.2015 (I ZR 3/14, MMR 2016, 188 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794) eine reaktive Prüfpflicht grundsätzlich bejaht.

  • BGH, 03.02.2021 - VIII ZR 68/19

    Noch keine Begründung einer nicht zu rechtfertigenden Härte im Falle eines

    (a) Art. 25 EUGrdRCh entfaltet schon deshalb keine (mittelbaren) Auswirkungen auf die Auslegung des Härtebegriffs in § 574 Abs. 1 Satz 1 BGB, weil diese Regelung gemäß Art. 51 Abs. 1 Satz 1 EUGrdRCh ausschließlich bei der - hier zweifelsfrei nicht betroffenen - Durchführung des Rechts der Union gilt und die in der Unionsrechtsordnung gewährleisteten Grundrechte nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung demnach in allen unionsrechtlich geregelten Fallgestaltungen, aber nicht außerhalb derselben - sei es auch (nur) in Form der "mittelbaren Drittwirkung" - Anwendung finden (vgl. etwa EuGH, NJW 2020, 35 Rn. 42 f.; NJW 2013, 1415 Rn. 19; BVerfGE 152, 152 Rn. 43; BVerfG, NJW 2013, 1499 Rn. 90 f.; BGH, Urteile vom 27. Juli 2020 - VI ZR 405/18, NJW 2020, 3436 Rn. 25; vom 27. Mai 2020 - VIII ZR 401/18, ZIP 2020, 1967 Rn. 56, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; vom 26. November 2015 - I ZR 3/14, juris Rn. 30 ff.).
  • OLG München, 10.03.2016 - 29 U 4077/15

    Öffentliche Zugänglichmachung auf Handelsplattform - Angebot mit

    Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als Störer Inanspruchgenommenen nach den Umständen eine Prüfung zuzumuten ist (BGH, Urteil vom 26.11.2015, Az. I ZR 3/14, juris, Tz. 20).
  • OLG Köln, 13.10.2016 - 15 U 189/15

    Beeinträchtigung des Unternehmenspersönlichkeitsrechts durch Berichterstattung in

    Die Haftungsprivilegien des TMG seien nicht einschlägig, da die Beklagte nicht (nur) Access-Provider sei, sondern die Suchergebnisse organisiere und personalisiere; im Übrigen bestehe selbst bei einer Privilegierung eine Haftung bei Untätigkeit trotz Kenntnis von Rechtsverletzungen, wie sich insbesondere aus der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 26.11.2015 (I ZR 3/14 und 147/14) zur Haftung von Access-Providern ergebe.

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof die Grundsätze der Störerhaftung auch für einen Access-Provider (Urt. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794 = MMR 2016, 188) für anwendbar erklärt.

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof selbst für einen - gemäß § 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1 Satz 1 TMG privilegierten - Access-Provider in seinen Entscheidungen vom 26.11.2015 (I ZR 3/14, MMR 2016, 188, juris Tz. 26 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794, juris Tz. 27) eine reaktive Prüfpflicht grundsätzlich bejaht.

  • OLG Köln, 25.01.2018 - 15 U 56/17

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für die Geltendmachung von

    Soweit der Senat bisher unter Berücksichtigung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zur Haftung mittelbarer Störer bei Internetveröffentlichungen (vgl. BGH, Urt. v. 30.6.2009 - VI ZR 210/08, juris Rn. 21 ff.; BGH, Urt. v. 29.4.2010 - I ZR 69/08, juris Rn. 39; BGH, Urt. v. 25.10.2011 - VI ZR 93/10, juris Rn. 24; BGH, Urt. v. 14.5.2013 - VI ZR 269/12, juris Rn. 20; BGH, Urt. v. 18.6.2015 - I ZR 74/14, BGHZ 206, 103; BGH, Urt. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794) eine Haftung des Suchmaschinenbetreibers nur als mittelbarer Störer wegen Verletzung reaktiver Prüf- und Sperrpflichten bejaht hat (vgl. Urt. v. 19.10.2017 - 15 U 33/17; Urt. v. 19.10.2017 - 15 U 42/17; Urt. v. 10.8.2017 - 188/16; Urt. v. 23.3.2017 - 15 U 172/16; Urt. v. 13.10.2016 - 15 U 173/15; Urt. v. 31.5.2016 - 15 U 197/15), ist dies auf den vorliegenden Fall nicht unmittelbar übertragbar.

    Vor dem Hintergrund, dass der Bundesgerichtshof selbst für einen - gemäß § 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1 S. 1 TMG privilegierten - Access-Provider eine reaktive Prüfpflicht grundsätzlich bejaht hat (vgl. Urt. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14, MMR 2016, 188 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794), kann für die Beklagte, die vorliegend wegen einer rechtsverletzenden Zusammenstellung von Informationen durch den von ihr programmierten Algorithmus in Anspruch genommen wird, nichts anderes gelten.

  • OLG Köln, 19.10.2017 - 15 U 33/17

    Haftung des Betreibers einer Suchmaschine und einer für ihn tätigen

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof die Grundsätze der Störerhaftung auch für einen Access-Provider (Urt. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794) für anwendbar erklärt.

    Zudem sind die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zur reaktiven Prüfpflicht von Access-Providern zu berücksichtigen (Urt. v. 26.11.2015, a.a.O.), deren Beitrag zur Veröffentlichung eines persönlichkeitsrechtsverletzenden Inhalts im Internet noch schwächer ist und die vom Inhalt der jeweiligen Äußerung noch weiter entfernt sind, als die Beklagte zu 1) in ihrer Eigenschaft als Suchmaschine.

    Schließlich hat der Bundesgerichtshof selbst für einen - gemäß § 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1 S. 1 TMG privilegierten - Access-Provider in seinen Entscheidungen vom 26.11.2015 (I ZR 3/14, MMR 2016, 188 und I ZR 174/14, NJW 2016, 794) eine reaktive Prüfpflicht grundsätzlich bejaht.

  • LG Köln, 02.11.2016 - 28 O 249/15

    Anspruch auf Unterlassung einer Anzeige des Suchergebnisses bei der Eingabe des

    Sofern die Beklagte in diesem Zusammenhang auf Urteile des BGH (Urteil vom 26.11.2015 - I ZR 3/14 und Urteil vom 26.11.2015 - I ZR 174/14) verweist, vermag auch dies nicht zu überzeugen, da sich diese Urteile mit der subsidiären Haftung des Access-Providers befassen.
  • OLG Hamburg, 03.03.2020 - 7 U 63/19

    Haben einflussreiche Wikipedia-Autoren einen Anspruch auf Anonymität?

    Allenfalls bei rein technischen Zugangsvermittlern, die als Störer in Anspruch genommen werden sollen, kommt in Betracht, dass vorrangig der unmittelbare Verletzer in Anspruch zu nehmen ist, weil erstere deutlich verletzungsferner sind (BGH, U. v. 26.11.2015 - I ZR 174/14 - juris Rz.82f; BGH, U. v. 26.11.2015 - I ZR 3/14 - juris).
  • LG Hamburg, 20.02.2019 - 324 O 468/18

    Anspruch auf Unterlassung der Veröffentlichung wegen Verletzung des allgemeinen

    Soweit der Bundesgerichtshof demgegenüber eine vorrangige Inanspruchnahme des unmittelbaren Verletzers annimmt, auch wenn dieser nicht ohne weiteres erreichbar ist, ging es in jenen Entscheidungen (Urteil vom 26. November 2015 - I ZR 174/14 -, BGHZ 208, 82-118; Urteil vom 26. November 2015 - I ZR 3/14 -, juris) jeweils um die Haftung eines Telekommunikationsunternehmens, das Dritten den Zugang zum Internet bereitstellt (Access-Provider), mit dessen Tätigkeit und Verletzungsferne das Handeln der Antragsgegner nicht vergleichbar ist.
  • LG Düsseldorf, 13.01.2016 - 12 O 101/15

    Zur Störerhaftung eines WLAN-Hotspot-Betreibers

    Die jüngste Rechtsprechung geht dabei soweit, dass auch von gewerblichen Anbietern Sperren verlangt werden können, wenn diese zumutbar sind und der Verletzte zunächst erfolglos gegen den Verletzer oder Host Provider vorgegangen ist (vgl. BGH vom 26.11.2015 - I ZR 3/14).
  • EGMR, 23.06.2020 - 10795/14

    VLADIMIR KHARITONOV v. RUSSIA

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