Rechtsprechung
   BGH, 11.04.2013 - I ZR 61/12   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Nr 23.1.2 ADSp, Nr 23.1.3 ADSp
    Speditionsvertrag: Begrenzung der Haftung für Güterschäden bei Multimodaltransport unter Einschluss einer Seestrecke

  • verkehrslexikon.de

    Begrenzung der Haftung für Güterschäden aus einem Speditionsvertrag bei Multimodaltransport unter Einschluss einer Seestrecke

  • ra-skwar.de

    Multimodaler Transport - ADSp

  • Jurion

    Ziffer 23.1.3 ADSp als lex specialis gegenüber Ziffer 23.1.2 ADSp bei Abschluss eines Verkehrsvertrages über einen Multimodaltransport unter Einschluss einer Seebeförderung

  • tis-gdv.de

    Wirbelmaschine. USA, bewusste Leichtfertigkeit, Zolllager, sekundäre Darlegungslast, qualifiziertes Verschulden

  • nwb

    ADSp Ziffer 23.1.3

  • rabüro.de

    Zur Anwendung von Ziffer 23.1.3 ADSp bei einem multimodalen Transport mit Seebeförderung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ziffer 23.1.3 ADSp als lex specialis gegenüber Ziffer 23.1.2 ADSp bei Abschluss eines Verkehrsvertrages über einen Multimodaltransport unter Einschluss einer Seebeförderung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Verkehrsvertrag über einen Multimodaltransport unter Einschluss einer Seebeförderung

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Haftungsfragen bei internationalem und multimodalem Gütertransport

  • transportrecht.org PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung des Spediteurs nach den ADSp bei Multimodaltransporten unter Einschluss einer Seebeförderung

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Haftungsfragen bei internationalem und multimodalem Gütertransport

Papierfundstellen

  • VersR 2014, 726



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 12.05.2016 - I ZR 48/15  

    Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen

    Er hat hinsichtlich derjenigen Personen, die selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter in Betracht kommen, im Rahmen des Zumutbaren Nachforschungen anzustellen und mitzuteilen, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (vgl. BGH, GRUR 2016, 191 Rn. 42 - Tauschbörse III; allgemein zur sekundären Darlegungslast BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TranspR 2013, 437 Rn. 31).
  • BGH, 08.01.2014 - I ZR 169/12  

    BearShare

    In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren auch zu Nachforschungen verpflichtet (vgl. zur Recherchepflicht beim Verlust oder einer Beschädigung von Transportgut BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TranspR 2013, 437 Rn. 31; insoweit aA OLG Hamm, MMR 2012, 40 f.; OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 330; LG München I, MMR 2013, 396).
  • BGH, 11.06.2015 - I ZR 75/14  

    Urheberrechtsverletzung durch Beteiligung an einer Internet-Musiktauschbörse:

    In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (vgl. BGHZ 200, 76 Rn. 20 - BearShare; BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TransportR 2013, 437 Rn. 31).
  • BGH, 01.12.2016 - I ZR 128/15  

    Haftung bei multimodalem Transport: Eintritt des Transportgutverlusts; Zuordnung

    Beim multimodalen Transport eines zunächst auf dem Seeweg und sodann auf dem Landweg zu befördernden Guts endet die Seestrecke regelmäßig erst mit dem Beginn der Verladung des Guts auf das Transportmittel, mit dem es aus dem Hafen entfernt und der Landtransport durchgeführt werden soll (vgl. BGH, Urteil vom 3. November 2005 - I ZR 325/02, BGHZ 164, 394, 396; Urteil vom 18. Oktober 2007 - I ZR 138/04, TranspR 2007, 472 Rn. 19; Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TranspR 2013, 437 Rn. 23; OLG Hamburg, TranspR 2008, 213, 215 f.).

    Zudem erfolgt eine Kontrolle des Inhalts eines Containers in aller Regel nicht schon beim Ausladen aus dem Schiff, sondern frühestens zu dem Zeitpunkt, zu dem der Container aus dem Terminal entfernt werden soll (vgl. BGHZ 164, 394, 396; BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 23).

    Der Verladevorgang ist dann nicht mehr der Seestrecke, sondern der nachfolgenden Landstrecke zuzuordnen (vgl. BGH, TranspR 2007, 472 Rn. 21; TranspR 2013, 437 Rn. 23).

    cc) Die Lagerung eines mit Gütern bestückten Containers am Hafenterminal (vgl. BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 23) und die dort vorgenommene Stauung der Güter in Container (vgl. OLG Stuttgart, TranspR 2011, 32, 34) stellen Vorarbeiten für die Verfrachtung des Transportguts dar und sind daher regelmäßig der Seestrecke zuzuordnen.

    Soweit er in einer weiteren Entscheidung die Vorschriften der §§ 425 ff. HGB herangezogen hat, betraf dies eine Beschädigung der Ware während der Beförderung auf dem Landweg (vgl. BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 21 und 25).

    Für die Anwendung von Ziffer 23.1.3 ADSp kommt es nicht darauf an, ob der Verlustort bekannt ist und ob der Verlust auf der Landstrecke oder auf der Seestrecke eingetreten ist (vgl. BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 50; TranspR 2016, 404 Rn. 21).

    Die formularmäßige Herabsetzung der Haftungsobergrenze ist nach den Vorschriften des bis zum 24. April 2013 geltenden Seefrachtrechts zulässig (vgl. BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 51).

    Wenn - wie im Streitfall - eine Multimodalbeförderung unter Einschluss einer Seebeförderung vereinbart worden ist, stellt die Ziffer 23.1.3 ADSp eine lex specialis gegenüber Ziffer 23.1.2 ADSp dar (BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 50; TranspR 2016, 404 Rn. 21).

  • BGH, 04.02.2016 - I ZR 216/14  

    Haftung des Spediteurs bei Multimodaltransport mit Seestrecke: Durchbrechung der

    Das Berufungsgericht hat mit Recht angenommen, dass auf diesen Speditionsvertrag hinsichtlich der Beförderung die §§ 452, 452a HGB anwendbar sind, weil die Beklagte zu 1 einen multimodalen Transport zu besorgen hatte (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2007 - I ZR 207/04, BGHZ 173, 344 Rn. 23 f.; Urteil vom 18. Juni 2009 - I ZR 140/06, BGHZ 181, 292 Rn. 20 f.; Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TranspR 2013, 437 Rn. 20 f.; Koller, Transportrecht, 8. Aufl., § 452 HGB Rn. 6).

    Ist dies - wie hier - der Fall, ist Ziffer 23.1.3 ADSp gegenüber Ziffer 23.1.2 ADSp lex specialis (BGH, TranspR 2013, 437 Rn. 50 mwN).

  • OLG Köln, 05.09.2014 - 3 U 15/14  

    Haftung des Fixkostenspediteurs wegen des Abhandenkommens von Transport auf dem

    Diese Tätigkeit weist eine enge Verbindung zur nachfolgenden Seestrecke auf, so dass bereits dieser Umladevorgang nach Seerecht zu beurteilen ist (vgl. BGH Urt. vom 11.04.2013, I ZR 61/12, Rn. 23, zit. nach Juris; BGHZ 164, 394, 396 f.).

    Ihn trifft mithin eine Recherchepflicht (BGH, Urt. v. 11.04.2013, I ZR 61/12, Rn. 31, m.w.N., zit. nach Juris).

  • AG Bielefeld, 04.09.2014 - 42 C 45/14  

    Haftung des Anschlussinhabers für Filesharing

    Eine derart weitgehende Nachforschungspflicht lässt sich auch nicht mit dem Hinweis des BGH auf die Recherchepflicht beim Verlust oder einer Beschädigung von Transportgut (BGH, TranspR 2013, 437) begründen, da dem Frachtführer weitreichende, nicht nur auf die eigene Entlastung beschränkte Auskünfte schon wegen der gegenseitigen vertraglichen Treuepflichten (§ 241 Abs. 2 BGB) zumutbar sind (Neurauter, GRUR 2014, 657, 662).
  • AG Berlin-Charlottenburg, 29.11.2016 - 206 C 329/16  

    Sekundäre Darlegungslast in Filesharing-Fällen bei Zweipersonenhaushalt

    In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (vgl. BGHZ 200, 76 Rn. 20 - BearShare; BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TransportR 2013, 437 Rn. 31).
  • OLG München, 21.05.2015 - 14 U 2748/14  

    Schadensersatzanspruch aus einem Multimodalfrachtvertrag bei vorübergehend

    Insoweit folgt der Senat der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 18.10.2007, Az.: I ZR 138/04, Leitsatz und Rz. 19/20; BGH, Urteil vom 03.11.2005, Az.: 325/02, Leitsatz und Rz. 15/16; BGH, Urteil vom 11.04.2013, Az.: I ZR 61/12, Rn. 23, jeweils zitiert nach Juris, ebenso Koller, Transportrecht, 8. A., Rn. 15d zu § 452 HGB), die allerdings zur Situation beim Entladen des Schiffes ergangen ist.

    Der Schadensfall, der im Urteil vom 11.04.2013 (Az.: I ZR 61/12, zitiert nach Juris) zur teilweisen Aufhebung und Zurückverweisung führte, ereignete sich nach dem mitgeteilten Sachverhalt auf der Landtransportstrecke, für die die §§ 425 ff HGB ohnehin Anwendung finden (Rn. 17 ff, insbesondere Rn. 22 ff).

  • AG Bielefeld, 05.02.2015 - 42 C 1001/14  

    Filesharing: Die Nachforschungspflicht eines Anschlussinhabers

    Eine derart weitgehende Nachforschungspflicht lässt sich auch nicht mit dem Hinweis des BGH auf die Recherchepflicht beim Verlust oder einer Beschädigung von Transportgut (BGH, TranspR 2013, 437) begründen, da dem Frachtführer weitreichende, nicht nur auf die eigene Entlastung beschränkte Auskünfte schon wegen der gegenseitigen vertraglichen Treuepflichten (§ 241 Abs. 2 BGB) zumutbar sind (Neurauter, GRUR 2014, 657, 662).
  • AG Bielefeld, 30.04.2015 - 42 C 842/14  

    Nachforschungspflicht des Anschlussinhabers

  • LG Mannheim, 04.03.2016 - 7 S 4/15  

    Urheberrechtsverletzung durch Filesharing: Beweisanzeichen für die Täterschaft

  • OLG Hamm, 16.09.2016 - 20 U 245/15  

    Zusatzversorgungskasse; Satzung unwirksam; kein Anspruch auf - vorläufige -

  • LG Hamburg, 28.08.2014 - 409 HKO 5/14  

    Multimodaler Transport - Havarie - Haftung

  • AG Köln, 21.10.2015 - 137 C 263/13  
  • AG Achern, 17.04.2015 - 1 C 42/14  
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