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   OLG Düsseldorf, 07.03.2017 - I-1 U 97/16   

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https://dejure.org/2017,6493
OLG Düsseldorf, 07.03.2017 - I-1 U 97/16 (https://dejure.org/2017,6493)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 07.03.2017 - I-1 U 97/16 (https://dejure.org/2017,6493)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16 (https://dejure.org/2017,6493)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVO §§ 1 Abs. 2, 8
    Haftungsverteilung bei einer Kollision zweier Fahrzeuge auf einem allgemein zugänglichen Privatparkplatz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Geltung der Vorfahrtsregel auf privaten Parkplätzen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Geltung der Vorfahrtsregel auf privaten Parkplätzen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2017, 1100
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Frankfurt, 22.06.2022 - 17 U 21/22

    Vorfahrtsregel "rechts vor links" auf Parkplätzen

    Deshalb muss auch ein Bevorrechtigter auf einem derartigen Parkplatz mit erhöhter Vorsicht fahren und den wartpflichtigen Verkehr beobachten (OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. März 2017 - I-1 U 97/16 -, Rn. 48, juris; OLG Frankfurt, Urteil vom 8. September 2009 - 14 U 45/09 -, Rn. 13, juris; OLG Köln, Urteil vom 8. Dezember 1994 - 18 U 117/94 -, Rn. 9, juris; OLG Hamm, Urteil vom 6. Oktober 1993 - 13 U 91/93 -, Rn. 4, juris; OLG Nürnberg, Urteil vom 29. April 1977 - 1 U 175/76 -, Rn. 32, juris).

    Fahrgassen auf Parkplätzen sind jedoch grundsätzlich keine dem fließenden Verkehr dienenden Straßen und gewähren deshalb keine Vorfahrt (OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. März 2017 - I-1 U 97/16 -, Rn. 51, juris).

    Kreuzen sich zwei dem Parkplatzsuchverkehr dienende Fahrgassen eines Parkplatzes bzw. eines Parkhauses, gilt für die herannahenden Fahrzeugführer das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme (§ 1 StVO), d.h. jeder Fahrzeugführer ist verpflichtet, defensiv zu fahren und die Verständigung mit dem jeweils anderen Fahrzeugführer zu suchen (OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. März 2017 - I-1 U 97/16 -, Rn. 48, juris; KG Berlin, Beschluss vom 12. Oktober 2009 - 12 U 233/08 -, Rn. 7, juris).

    Etwas anderes gilt nur dann, wenn die angelegten Fahrspuren eindeutig und unmissverständlich Straßencharakter haben und sich bereits aus ihrer baulichen Anlage ergibt, dass sie nicht der Suche von freien Parkplätzen dienen, sondern der Zu- und Abfahrt der Fahrzeuge (OLG München, Urteil vom 27. Mai 2020 - 10 U 6767/19 -, Rn. 5, juris; KG Berlin, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 25 U 159/17 -, Rn. 4, juris; OLG Köln, Beschluss vom 10. Dezember 1974 - Ss 167/74 -, juris; OLG Oldenburg, Urteil vom 26. März 1982 - 11 U 74/81 -, beck-online; für eine analoge Anwendung des § 8 StVO für Fahrgassen mit Straßencharakter: OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. März 2017 - I-1 U 97/16 -, Rn. 52, juris).

    Ein Verkehrsteilnehmer ist auf klare einfache Anhaltspunkte angewiesen und muss in erster Linie auf sichtbare Merkmale zurückgreifen, um aus dem an Ort und Stelle erkennbaren Gesamtbild Schlüsse darauf ziehen zu können, welche Verkehrsregelung eingreift (OLG München, Urteil vom 27. Mai 2020 - 10 U 6767/19 -, Rn. 9, juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16 -, Rn. 55, juris).

  • LG Osnabrück, 21.02.2018 - 4 S 27/18

    Verkehrsunfall auf Supermarktparkplatz

    Es ist anerkannt, dass auf allgemein zugänglichen Privatparkplätzen - wie hier auf dem für jedermann zugänglichen Parkplatz der Firma R. - die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung gelten (BGH, Urteil vom 15.12.2015, Az. VI ZR 6/15, NJW 2016, 1098; OLG Düsseldorf, Urteil vom 7.3.2017, Az. 1 U 97/16; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl., § 1 StVO Rn. 15).

    Schrittgeschwindigkeit bedeutet eine sehr langsame Geschwindigkeit, die der eines normal gehenden Fußgängers entspricht, also in der Größenordnung zwischen 4-7 km/h, höchstens jedoch 10 km/h (LG Heidelberg, Urteil vom 20.02.2015, Az. 3 O 93/14; AG München, Urteil vom 13.6.2016, Aktenzeichen 333 C 16463/13; OLG Düsseldorf, Urteil vom 7.3.2017, Az. 1 U 97/16).

    Die Zuwegungen auf Parkplätzen dienen nicht dem fließenden Verkehr, sondern dem Aufsuchen der Parkflächen und damit dem ruhenden Verkehr (Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl., § 8 StVO, Rz. 31 a; OLG Düsseldorf, Urteil vom 7.3.2017, Az. 1 U 97/16).

  • LG Nürnberg-Fürth, 13.05.2019 - 2 T 7/19

    Verkehrsunfall, Unfall, Nutzungsausfall, Schadensersatz

    Dabei entspricht es in der Regel billigem Ermessen, die Kosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die bei einem streitigen Fortgang des Verfahrens voraussichtlich unterlegen gewesen wäre und die Kosten nach den §§ 91 ff ZPO zu tragen gehabt hätte (OLG München, Beschluss vom 05. Juli 2016 - 10 W 890/16, SVR 2016, 470; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100).

    Im Rahmen der Billigkeitsentscheidung ist auch der Rechtsgedanke des § 93 ZPO zu berücksichtigen, d.h. ob der Beklagte dem Kläger Veranlassung für die Klage gegeben hat (OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 05. Dezember 2016 - 4 W 19/16, NJW-RR 2017, 697; OLG Dresden, Beschluss vom 25. November 2014 - 5 W 1310/14, juris).

  • LG Nürnberg-Fürth, 05.08.2019 - 2 T 3755/19

    Verkehrsunfall, Regulierung, Schadensfall, Mietwagenkosten, Mahnung

    Dabei entspricht es in der Regel billigem Ermessen, die Kosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die bei einem streitigen Fortgang des Verfahrens voraussichtlich unterlegen gewesen wäre und die Kosten nach den §§ 91 ff. ZPO zu tragen gehabt hätte (OLG München, Beschluss vom 05. Juli 2016 - 10 W 890/16, SVR 2016, 470; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100).

    Im Rahmen der Billigkeitsentscheidung ist auch der Rechtsgedanke des § 93 ZPO zu berücksichtigen, d.h. ob der Beklagte dem Kläger Veranlassung für die Klage gegeben hat (OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 05. Dezember 2016 - 4 W 19/16, NJW-RR 2017, 697; OLG Dresden, Beschluss vom 25. November 2014 - 5 W 1310/14, juris).

  • LG Nürnberg-Fürth, 16.09.2020 - 2 T 5080/20

    Kostenverteilung bei übereinstimmender Erledigung des Rechtsstreits

    Dabei entspricht es in der Regel billigem Ermessen, die Kosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die bei einem streitigen Fortgang des Verfahrens voraussichtlich unterlegen gewesen wäre und die Kosten nach den §§ 91 ff. ZPO zu tragen gehabt hätte (OLG München, Beschluss vom 05. Juli 2016 - 10 W 890/16, SVR 2016, 470; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100).

    Im Rahmen der Billigkeitsentscheidung ist auch der Rechtsgedanke des § 93 ZPO zu berücksichtigen, d.h. ob der Beklagte dem Kläger Veranlassung für die Klage gegeben hat (OLG Düsseldorf, Urteil vom 07. März 2017 - I-1 U 97/16, VersR 2017, 1100; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 05. Dezember 2016 - 4 W 19/16, NJW-RR 2017, 697; OLG Dresden, Beschluss vom 25. November 2014 - 5 W 1310/14 -, juris).

  • LG Schweinfurt, 22.06.2021 - 24 O 122/21
    Dabei entspricht es in der Regel billigem Ermessen, die Kosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die bei einem streitigen Fortgang des Verfahrens voraussichtlich unterlegen gewesen wäre und die Kosten nach den §§ 91 ff. ZPO zu tragen gehabt hätte (OLG München, Beschluss v. 05. Juli 2016 - 10 W 890/16 - SVR 2016, 470; OLG Düsseldorf, Urteil v. 07. März 2017 - I-1 U 97/16 - VersR 2017, 1100).

    lm Rahmen der Billigkeitsentscheidung ist allerdings auch der Rechtsgedanke des § 93 ZPO zu berücksichtigen, d.h. ob der Beklagte dem Kläger Veranlassung für die Klage gegeben hat (OLG Düsseldorf, Urteil v. 07. März 2017 - l-1 U 97/16 - VersR 2017, 1100; OLG Saarbrücken, Beschluss v. 05. Dezember 2016 - 4 W 19/16 - NJW-RR 2017, 697; OLG Dresden, Beschluss v. 25. November 2014 - 5 W 1310/14 - juris).

  • LG Nürnberg-Fürth, 30.12.2021 - 2 O 3834/21

    Reparaturkosten, Schadensersatz, Verkehrsunfall, Haftpflichtversicherer, Unfall,

    Dies bedeutet i.d.R. die Kostenlast für denjenigen, der bei streitigem Fortgang voraussichtlich unterlegen wäre und die Kosten nach §§ 91 ff. ZPO zu tragen gehabt hätte (BGH 27.4.2021 - VIII ZB 44/20; OLG München 5.7.2016 - 10 W 890/16; OLG Düsseldorf 7.3.2017 - 1 U 97/16).
  • LG Lübeck, 16.09.2021 - 14 S 136/20
    (cc) Zuletzt sieht die Kammer jedenfalls für den hier liegenden Fall auch keine Veranlassung, die Vorfahrtsregelung "Rechts vor Links" als Teil der Generalklausel des § 1 Abs. 2 StVO Anwendung finden zu lassen (so etwa, allerdings für naturgemäß im Einzelnen andere bauliche Ausgangssituationen: OLG Saarbrücken, Beschluß vom 11. Dezember 1973 - Ss (B) 139/73 -, NJW 1974, 1099; OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. März 2017 - I-1 U 97/16 -, NJOZ 2017, 1041).
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