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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 29.11.2012 - I-10 U 34/12   

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OLG Düsseldorf, 29.11.2012 - I-10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,39086)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,39086)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 29. November 2012 - I-10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,39086)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Anforderungen an die Einhaltung der Schriftform eines Mietvertrages im Hinblick auf die Bezeichnung der vermieteten Fläche

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Unwirksamkeit einer Nachholklausel; Verpflichtung zur nachträglichen Heilung bei nicht eingehaltener Schriftform; Schriftformkündigung

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB §§ 307 Abs. 2 Nr. 1, 310 Abs. 1, 550, 556
    Unwirksamkeit auch Erwerber verpflichtender Heilungsklauseln zur Nachholung fehlender Schriftform

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 550
    Anforderungen an die Schriftform eines Mietvertrages

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schriftformmangel: Muss ein Erwerber an der Heilung mitwirken?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Schriftformnachholungsklausel: Wer den zu Schützenden einbezieht, riskiert Nichtigkeit! (IMR 2013, 105)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 30.04.2014 - XII ZR 146/12

    Geschäftsraummietvertrag: Treuwidrige Kündigung durch den vertragseintretenden

    Das Berufungsgericht hat seine in ZMR 2013, 276 ff. veröffentlichte Entscheidung wie folgt begründet:.
  • OLG Düsseldorf, 25.04.2017 - 24 U 150/16

    Wirksamkeit einer Schriftformheilungsklausel in einem Formularmietvertrag

    Einigkeit besteht nach den zwei Urteilen des BGH (BGH, Urteile vom 30.04.2014 - XII ZR 146/12, NZM 2014, 471; vom 22.01.2014 - XII ZR 68/10, NZM 2014, 239; so auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12) jedenfalls darüber, dass der Erwerber eines Mietgrundstücks durch eine Schriftformheilungsklausel nicht gebunden werden kann und damit seine Kündigung nicht treuwidrig ist, weil gerade er durch die Kündigungsmöglichkeit des § 550 BGB geschützt werden soll (so auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.11.2012 - I-10 U 34/12, juris Rdnr. 18).

    Demgegenüber hält das OLG Rostock (Urteil vom 10.07.2008 - 3 U 108/07, juris Rdnr. 50 ff.) Schriftformheilungsklauseln stets für unwirksam, während andere dies jedenfalls bei formularmäßiger Vereinbarung annehmen (OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12, juris Rdnr. 18; Schweizer in Ghassemi-Tabar, Gewerberaummiete, 2015, § 550, Rdnr. 91 m.w.N.; Streyl , NZM 2015, 28, 29).

    Eine geltungserhaltene Reduktion ist bei einer - wie hier - nicht zwischen den ursprünglichen Mietparteien und dem Erwerber differenzierenden Klausel ausgeschlossen (OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12, juris Rdnr. 18).

  • OLG Braunschweig, 17.09.2015 - 9 U 196/14

    Kündigung eines langfristigen Gewerberaummietvertrags wegen Formmangels:

    Wird ein langfristiger Gewerberaummietvertrag, bei dem es noch auf keiner Seite eine Rechtsnachfolge durch Erwerb gegeben hat, wesentlich geändert und dabei die Schriftform nicht eingehalten, ist eine auf den Formmangel gestützte Kündigung treuwidrig, sofern die Parteien in dem insoweit schriftlich vorliegenden Gewerberaummietvertrag vereinbart haben, auf Verlangen die Handlungen vorzunehmen und die Erklärungen abzugeben, die erforderlich sind, um der gesetzlichen Schriftform Genüge zu tun (Schriftformheilungsklausel); das gilt auch, wenn die Schriftformheilungsklausel durch allgemeine Geschäftsbedingung vereinbart worden ist (Anschluss an: OLG Naumburg, Urteil vom 26.07.2012 - 9 U 38/12; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.05.2004 - I - 24 U 264/03; OLG Köln, Urteil vom 23.09.2005 - 1 U 43/04; OLG Hamm, Urteil vom 26.04.2013 - 30 U 82/12; KG, Urteil vom 13.11.2006 - 8 U 51/06; entgegen: OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12).

    Teilweise wird eine entsprechende Klausel vor allem im Hinblick auf einen möglichen Erwerbsfall - jedenfalls in Allgemeinen Geschäftsbedingungen - für grundsätzlich unwirksam gehalten (OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12; Staudinger/Emmerich, Neubearbeitung 2014, § 550 BGB Rn. 45f. Dr. Leo, NZM 2006, 815, 816).

    Die Unwirksamkeit der Klausel wird mit dem Schutzzweck des § 550 BGB im Hinblick auf einen potentiellen Erwerber begründet (OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - I-10 U 34/12 Rn. 18).

  • OLG Hamm, 26.04.2013 - 30 U 82/12

    Anforderungen an die Form eines langfristigen Mietvertrages; Heilung von

    Es genügt, dass ein Sachverhalt abstrakt so genau beschrieben ist, dass bei seiner Verwirklichung kein Zweifel für die vertragliche Vereinbarung verbleibt (vgl. BGH, Urt. v. 07.05.2008, XII ZR 69/06, juris Rn. 23, BGHZ 176, 301; OLG Düsseldorf, Urt. v. 29.11.2012, 10 U 34/12, juris Rn. 18) .

    Jedenfalls sei sie gegenüber einem Erwerber unwirksam (vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 29.11.2012, 10 U 34/12, juris Rn. 18; Klinke, WuM 2010, 8 (12); Timme/Hülk, NJW 2007, 3313 (3316 f.); Timme/Hülk, NZM 2008, 764 ff.; Bieber, in: MüKo-BGB, 6. Aufl. 2012, § 550 Rn. 20) .

  • OLG Dresden, 23.11.2016 - 5 U 2031/15

    Anforderungen an die Bezeichnung des Pachtgegenstandes im Pachtvertrag;

    Das OLG Düsseldorf sei demgegenüber in einem vergleichbaren Sachverhalt in seinem Urteil vom 29.11.2012 (I-10 U 34/12) zu dem Ergebnis gekommen, dass der Mietgegenstand nicht bestimmbar gewesen sei.

    Soweit die Klägerinnen sich auf die Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 29.11.2012 (I-10 U 34/12, von der Klägerin als Anl. K 22, Bl. 131 dA, vorgelegt), berufen, in der dieses eine Bestimmbarkeit des Mietgegenstands wegen einer ungenauen Abgrenzung von Gemeinschaftsflächen (zur Aufstellung von Tischen und Stühlen in einer Ladenpassage) abgelehnt hat, was durch den BGH in der bereits zitierten Entscheidung vom 30.04.2014 (XII ZR 146/12, aaO.) nicht beanstandet wurde, ist der dort zugrundeliegende Sachverhalt mit dem hier streitgegenständlichen nicht vergleichbar, weil der dortige Mieter vor Abschluss des fraglichen Mietvertrags nicht - wie die Klägerin zu 1) - das Mietobjekt bereits jahrelang genutzt hatte (siehe BGH aaO., Rn. 2).

    Sofern die Unwirksamkeit der Klausel mit dem Schutzzweck des § 550 BGB im Hinblick auf einen potentiellen Erwerber begründet wird (siehe OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 aaO., Rn. 18), ist dem entgegenzuhalten, dass es für den Schutz eines Grundstückserwerbers nicht erforderlich ist, die Schriftformheilungsklausel gemäß § 307 Abs. 2 S. 1 BGB als unwirksam zu bewerten.

  • KG, 09.05.2016 - 8 U 54/15

    Kündigung eines langfristigen Gewerberaummietvertrags wegen Formmangels:

    Im Verhältnis der Parteien, die diese Regelung selbst (bzw. durch den Erblasser als Gesamtrechtsvorgänger) getroffen haben, folgt daraus aber die Treuwidrigkeit einer auf Formmangel gestützten Kündigung, solange nicht erfolglos versucht worden ist, die andere Partei zu einer Heilung des Mangels zu veranlassen (vgl. Senat, Urteil vom 13.11.2006 - 8 U 51/06 - NZM 2007, 402; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.5.2004 - 24 U 264/03 - MDR 2004, 1179; OLG Celle, Urteil vom 22.7.2004 - 13 U 71/04 - NZM 2005, 219; OLG Köln, Urteil vom 23.9.2005 - 1 U 43/04 - OLGR 2005, 697; OLG Naumburg, Urteil vom 26.7.2012 - 9 U 38/12 - NJW 2012, 3587; OLG Hamm, Urteil vom 26.4.2013 - 30 U 82/12 - MDR 2013, 1026; OLG Braunschweig, Urteil vom 17.9.2015 - 9 U 196/14 - GE 2016, 192; offen gelassen in OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.11.2012 - 10 U 34/12 - ZMR 2013, 276).
  • OLG Koblenz, 10.12.2013 - 3 U 939/13

    Jagdpachtvertrag - Erfordernis der gesetzlichen Schriftform und Bestimmbarkeit

    Es kann dahin stehen, ob die formularmäßige Heilungsklausel einer Inhaltskontrolle am Maßstab des § 307 BGB stand hält (vgl. zum Meinungsstand: OLG Düsseldorf, Urteil vom 29. November 2012 - 10 U 34/12 - ZMR 2013, 276).
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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 25.09.2012 - 10 U 34/12   

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https://dejure.org/2012,28617
OLG Stuttgart, 25.09.2012 - 10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,28617)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 25.09.2012 - 10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,28617)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 25. September 2012 - 10 U 34/12 (https://dejure.org/2012,28617)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • IWW
  • openjur.de

    VOB-Vertrag: Mangelhafter Personenaufzug bei angeordneter Sonderprüfung zum Fortbestand der Betriebserlaubnis; maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen eines Mangels; Ersatzvornahmekostenerstattung bei späteren Erkenntnismöglichkeiten

  • Justiz Baden-Württemberg

    VOB-Vertrag: Mangelhafter Personenaufzug bei angeordneter Sonderprüfung zum Fortbestand der Betriebserlaubnis; maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen eines Mangels; Ersatzvornahmekostenerstattung bei späteren Erkenntnismöglichkeiten

  • ra-skwar.de

    Mangel, Vorliegen eines - Sonderprüfung, Anordnung einer

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Ersatz der Nachrüstungskosten für eine Aufzugsanlage

  • rabüro.de

    Anspruch auf Ersatz der Nachrüstungskosten für eine Aufzugsanlage

  • rechtsportal.de

    VOB/B § 13 Nr. 1; VOB/B § 13 Nr. 5 Abs. 2
    Mängel eines Personenaufzugs

  • ibr-online

    Schadensfälle am gleichen Maschinentyp: Werk mangelhaft!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bauartbedingte Mangelhaftigkeit eines Personenaufzugs

  • vermieter-ratgeber.de (Kurzinformation/Auszüge)

    Schriftformheilungsklausel bindet späteren Erwerber nicht

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensfälle am gleichen Maschinentyp: Sicherheitsrisiko ist Werkmangel! (IBR 2012, 703)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 3792
  • MDR 2012, 1394
  • NZBau 2013, 40
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Köln, 28.05.2014 - 11 U 99/10

    Begriff des Werkmangels i.S. von § 633 Abs. 2 S. 1 BGB

    Für die Annahme eines Werkmangels reicht es schon aus, dass eine Ungewissheit über die Risiken des Gebrauchs besteht (Senat NJW-RR 2005, 1042 = BauR 2005, 389; OLG Stuttgart NJW 2012, 3792, 3793; Werner/Pastor a.a.O. Rdn. 1974; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Aufl., 6. Teil Rdn. 23).
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