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   OLG Düsseldorf, 09.09.2008 - I-20 U 123/08   

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https://dejure.org/2008,871
OLG Düsseldorf, 09.09.2008 - I-20 U 123/08 (https://dejure.org/2008,871)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 09.09.2008 - I-20 U 123/08 (https://dejure.org/2008,871)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 09. September 2008 - I-20 U 123/08 (https://dejure.org/2008,871)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • webshoprecht.de

    Zur unzulässigen Werbung für Spielkarten mit einem Copyright-©-Zeichen

  • Judicialis
  • aufrecht.de

    Kartenlegerin mit unzulässigem Copyright-Hinweis

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Möglichkeit eines Wettbewerbsverstoßes aufgrund einer irreführenden Verwendung von Spielkartensymbolen auf einer Internetseite für Kartenlegedienste; Bestehen eines Wettbewerbsverhältnisses zwischen Kartenlegediensten; Zur wettbewerbsrechtlichen Relevanz einer ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsrelevante Täuschung einer Kartenlegerin über Verwendung selbstgestalteter Karten durch falschen Copyrightvermerk

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Wahrsagen und Kartenlegen: Spielkarten mit Copyright-Hinweis einer Kartenlegerin auf einer Internetseite kann irreführende Werbung sein

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Kartenlegen & Wettbewerbsrecht: Die Darstellung handelsüblicher Spielkarten auf der Internetseite einer Kartenlegerin mit einem unrichtigen Copyright-Hinweis kann irreführende Werbung sein

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Spielkarten mit Copyright-Hinweis einer Kartenlegerin auf einer Internetseite kann irreführende Werbung sein

  • internetrecht-infos.de (Pressemitteilung)

    Die Anmaßung eines fremden Urheberrechts durch Verwendung des Copyright - Zeichens ist unzulässig

  • internetrecht-infos.de (Pressemitteilung)

    Die Anmaßung eines fremden Urheberrechts durch Verwendung des Copyright - Zeichens ist unzulässig

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung)

    Spielkarten mit Copyright-Hinweis einer Kartenlegerin auf einer Internetseite kann irreführende Werbung sein

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Abbildung fremder Produkte auf gewerblicher Internetseite

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Copyright-Hinweis auf Spielkarten auf einer Internetseite kann irreführende Werbung sein

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    Spielkarten mit Copyright-Hinweis auf Internetseite kann irreführende Werbung sein

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Spielkarten mit Copyright-Hinweis auf Internetseite kann irreführende Werbung sein

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2009, 789
  • GRUR-RR 2009, 71
  • MMR 2009, 869 (Ls.)
  • MIR 2008, Dok. 327
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 13.01.2011 - III ZR 87/10

    Zum Anspruch auf Vergütung für Kartenlegen

    So liegt es beim Versprechen des Einsatzes übernatürlicher, "magischer" oder parapsychologischer Kräfte und Fähigkeiten (s. OLG Düsseldorf, NJW 2009, 789, 791; LG Augsburg, NJW-RR 2004, 272; AG Grevenbroich, NJW-RR 1999, 133; LG Mannheim, NJW 1993, 1488, 1489; LG Kassel, NJW-RR 1988, 1517 und NJW 1985, 1642; Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 275 Rn. 14; Bamberger/Roth/Unberath, BGB, 2. Aufl., § 275 Rn. 22 mit dortiger Fn. 14; differenzierend danach, ob die Leistung als solche oder ein erhoffter Erfolg geschuldet wird: Erman/Westermann, BGB, 12. Aufl., § 275 Rn. 5).
  • OLG Stuttgart, 08.04.2010 - 7 U 191/09

    Vergütung für eine Lebensberatung in Verbindung mit Kartenlegen

    b) Der Auffassung, dass Wahrsagungen durch Kartenlegen unmögliche Leistungen darstellen (OLG Düsseldorf NJW 2009, 789), schließt sich der Senat daher an.

    In der Rechtsprechung werden Verträge, in denen Wahrsagerei versprochen wird, jedenfalls nicht von vornherein als sittenwidrig angesehen, weil solchen unseriösen Verträgen heute der Rechtsschutz nicht mehr zu versagen sei (OLG Düsseldorf NJW 2009, 789).

  • AG Bad Segeberg, 05.03.2015 - 17a C 87/14

    Beweiskraft von Privaturkunden im Urkundenprozess

    Dies entspricht einer bereits seit längerem in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung vertretenen Auffassung, die vor allem unter Geltung des § 306 BGB a. F. entwickelt worden ist (OLG Düsseldorf, Urt. v. 09.09.2008 - 20 U 123/08, NJW 2009, 789, 791 zum Wahrsagen in Zusammenhang mit einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch; OLG Düsseldorf, Urt. v. 27.02.1953 - 5 U 319/52, NJW 1953, 1553 zur Erteilung von Weisungen für die Zukunft auf astrologischer Grundlage; LG Aachen, Urt. v. 12.02.1988 - 5 S 414/87, MDR 1989, 63 zur Beeinflussung eines Rechtsstreits mittels "magischer" Kräfte; LG Augsburg, Urt. v. 13.05.2003 - 4 S 5354/02, NJW-RR 2004, 272, LG Kassel, Urt. v. 26.05.1988 - 1 S 483/87, NJW-RR 1988, 1517 und LG Kassel, Urt. v. 14.03.1985 - 1 S 491/84, NJW 1985, 1642 zur Partnerzusammenführung unter Einsatz magischer Kräfte; LG Mannheim, Urt. v. 30.04.1992 - (12) 4 Ns 80/91, NJW 1993, 1488, 1489 zur Vereinbarung über die Vornahme einer Teufelsaustreibung; AG Grevenbroich, Urt. v. 03.11.1997 - 11 C 232/97, NJW-RR 1999, 133 zur Lebenshilfe auf parapsychologischer Grundlage; ebenso Staudinger/Caspers, BGB, Neubearbeitung 2014, § 275 Rn. 13; Prütting/Wegen/Weinreich/Schmidt-Kessel, BGB, 9. Aufl. 2014, § 275 Rn. 8).
  • OLG Bremen, 02.10.2019 - 1 U 12/18
    Zwar ist es in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt, dass bei Verträgen über die Erbringung von Lebensberatung in Verbindung mit Kartenlegen bzw. den Einsatz von sonstigen übernatürlichen, magischen Kräfte und Fähigkeiten die Sittenwidrigkeit solcher Vereinbarungen mit der Folge der Nichtigkeit nach § 138 Abs. 1 BGB allgemein als nahe liegend anzusehen ist (siehe BGH, Urteil vom 13.01.2011 - III ZR 87/10, juris Rn. 21, BGHZ 188, 71; für die Sittenwidrigkeit solcher Geschäfte auch OLG Stuttgart, Urteil vom 26.04.2018 - 1 U 75/17, juris Rn. 36 ff., NJW-RR 2018, 1257; AG Bad Segeberg, Urteil vom 05.03.2015 - 17a C 87/14, juris Rn. 91 ff.; AG Mannheim, Urteil vom 04.03.2011 - 3 C 32/11, juris Rn. 11; vgl. auch OLG Stuttgart, Urteil vom 08.04.2010 - 7 U 191/09, juris Rn. 23 (dort i.E. offengelassen); nicht generell für eine Sittenwidrigkeit dagegen noch OLG Düsseldorf, Urteil vom 09.09.2008 - 20 U 123/08, juris Rn. 19, NJW 2009, 789; LG Kassel, Urteil vom 14.03.1985 - 1 S 491/84, NJW 1985, 1642; AG München, Urteil vom 10.05.2006 - 212 C 25151/05, juris Rn. 21), da sich viele der Dienstberechtigten, die einen Vertrag mit einem solchen Inhalt abschließen, in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder es sich bei ihnen um leichtgläubige, unerfahrene oder psychisch labile Personen handelt.
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