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   OLG Köln, 21.11.2017 - 20 W 33/17, 20 W 35/17   

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https://dejure.org/2017,60865
OLG Köln, 21.11.2017 - 20 W 33/17, 20 W 35/17 (https://dejure.org/2017,60865)
OLG Köln, Entscheidung vom 21.11.2017 - 20 W 33/17, 20 W 35/17 (https://dejure.org/2017,60865)
OLG Köln, Entscheidung vom 21. November 2017 - 20 W 33/17, 20 W 35/17 (https://dejure.org/2017,60865)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde gegen die Verweisung des Rechtsstreits an ein Gericht niederer Ordnung nach Streitwertherabsetzung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Köln - 26 O 281/17
  • OLG Köln, 21.11.2017 - 20 W 33/17, 20 W 35/17
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Köln, 17.07.2019 - 13 W 25/19
    Dies ergibt sich - wenngleich in dem Beschluss lediglich § 63 Abs. 1 S. 1 GKG genannt ist - aus dem Hinweis in der Beschlussbegründung, wonach ein Beschluss über den Zuständigkeitsstreitwert "nicht mit der Beschwerde anfechtbar sein dürfte" (vgl.: OLG Köln, Beschluss vom 21. November 2017 - I-20 W 33/17 -, Rn. 3, juris).

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung (vgl. nur BGH NJW 93, 1273; 03, 3201), dass einer als objektiv willkürlich erscheinenden Verweisung entgegen § 281 Abs. 2 S. 4 ZPO keine Bindungswirkung zukommt (vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 9.6.2015 - X ARZ 115/15 = NJW-RR 2015, 1016 Rn. 9; vom 19.2.2013 - X ARZ 507/12 = NJW-RR 2013, 764, 765 Rn. 7; OLG Köln, Beschluss vom 21. November 2017 - I-20 W 33/17 -, Rn. 6, juris; OLG Hamm Beschl. v. 6.9.2016 - 32 SA 49/16, BeckRS 2016, 17600).

    Der Senat schließt sich deshalb der überwiegend vertretenen Ansicht an, nach der die Vorschrift des § 32 Abs. 2 RVG dahin auszulegen ist, dass eine Beschwerde nur im Rahmen der Regeln des GKG stattfinden soll, die Anfechtung einer vorläufigen Streitwertfestsetzung mithin unstatthaft ist (vgl.: OLG Köln, Beschluss vom 21.11.2017 - I-20 W 33/17 -, Rn. 10, juris; OLG Koblenz, Beschluss vom 07.01.2014 - 3 W 714/13 -, Rn. 4, juris; OLG Celle, Beschluss vom 25.10.2010 - 10 WF 313/10 -, Rn. 8, juris = FamRZ 11, 134; OLG Dresden, Beschl. v. 27.02.08 - 4 W 0143/08 -, Rn. 6 juris; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 03.12.2007, Az. L 5 KA 3492/07, Rn. 21, juris; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 28.03.2007 - 18 WF 3/07 -, Rn. 7, juris; OLG Frankfurt, Beschluss v. 04.01.2006 - 4 W 72/05 Rn. 4, juris = AGS 07, 256; OLG Köln, Beschluss vom 15.07.2005 - 19 W 38/05 Rn. 1, juris = OLGR 05, 556; OLG Hamm, Beschluss vom 11.03.2005 - 2 WF 49/05 -, Rn. 5 ff. juris; DZ/Zimmermann, 4. Aufl. 2019, GKG § 68 Rn. 1; BeckOK KostR/Laube, 26. Ed. 1.6.2019, GKG § 68 Rn. 38; Feskorn in: Rahm/Künkel, Handbuch Familien- und Familienverfahrensrecht, 79. Lieferung 04.2019, Verfahrenswert, Rn. 185).

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