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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 03.02.2011 - I-4 U 160/10   

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OLG Hamm, 03.02.2011 - I-4 U 160/10 (https://dejure.org/2011,997)
OLG Hamm, Entscheidung vom 03.02.2011 - I-4 U 160/10 (https://dejure.org/2011,997)
OLG Hamm, Entscheidung vom 03. Februar 2011 - I-4 U 160/10 (https://dejure.org/2011,997)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Praxis für medizinische Fußpflege - Zur wettbewerbsrechtlichen Beurteilung der Verwendung der Bezeichnung "Praxis für medizinische Fußpflege" durch Nicht-Podologen.

  • damm-legal.de

    §§ 3, 4 Nr. 11, 5 UWG; § 1 HeilpraktG; § 3 HWG; § 1 Abs. 1 PodG
    Nicht jeder, der Fußpflege betreibt, darf auch eine "Praxis für medizinische Fußpflege” führen

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse (12)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    "Praxis für medizinische Fußpflege"

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Irreführende Werbeanzeige

  • lto.de (Kurzinformation)

    Fußpfleger ist nicht gleich medizinischer Fußpfleger

  • lto.de (Kurzinformation)

    Fußpfleger ist nicht gleich medizinischer Fußpfleger

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Unlauterer Wettbewerb durch Verwendung der Bezeichnung "Praxis für medizinische Fußpflege" im Falle fehlender medizinischer Qualifikation

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Fußpfleger leistet keine "medizinische" Fußpflege

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Werbeanzeige: "Praxis für medizinische Fußpflege" kann irreführend sein

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Keine irreführende Werbung mit Fußpflege

  • it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)

    Werbeanzeige: "Praxis für medizinische Fußpflege" kann irreführend sein

  • heldt-zuelch.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Werbung mit medizinischer Fußpflege

  • medizinrecht-blog.de (Kurzinformation)

    Praxis für medizinische Fußpflege kann irreführend sein

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Werbeanzeige: "Praxis für medizinische Fußpflege" von einfacher Fußpflegerin kann irreführend sein

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2011, 378
  • MIR 2011, Dok. 036
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Celle, 15.11.2012 - 13 U 57/12

    Wettbewerbsverstoß: Anerkenntniswirkung einer strafbewehrten

    Die Werbung für "medizinische Fußpflege" durch eine Fußpflegerin, der das Führen der Berufsbezeichnung "Podologin/Medizinische Fußpflegerin" nach § 1 Abs. 1 PodG nicht erlaubt ist, ist zwar grundsätzlich irreführend nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 UWG (entgegen OLG Frankfurt, Urteil vom 7. Juni 2005 - 14 U 198/04; OLG Naumburg, Urteil vom 4. März 2004 - 7 U (Hs) 58/03); ein Verbot der Werbung wäre jedoch mit Blick auf Art. 12 GG unverhältnismäßig (Anschluss OLG Frankfurt, Urteil vom 7. Juni 2005 - 14 U 198/04; entgegen OLG Hamm, Urteil vom 3. Februar 2011 - 4 U 160/10).

    36 (2) Die Werbung mit dem Hinweis auf "medizinische Fußpflege" erzeugt zwar den Eindruck einer besonderen Qualifikation im Sinne eines allgemein anerkannten Ausbildungsganges mit einer entsprechenden medizinischen Abschlussprüfung (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 3. Februar 2011 - 4 U 160/10, juris Rn. 33 ff.; Bornkamm in Köhler/ders., aaO § 5 Rn. 5.154; aA OLG Frankfurt, Urteil vom 7. Juni 2005 - 14 U 198/04, juris Rn. 27 ff.; OLG Naumburg, Urteil vom 4. März 2004 - 7 U (Hs) 58/03, juris Rn. 13).

    37 (3) Ein völliges Verbot, jeglichen Hinweis auf die Durchführung medizinischer Fußpflege schlechthin, ist mit Blick auf die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) jedoch unverhältnismäßig, wenn die Beklagte die mit "medizinischer Fußpflege" bezeichnete Tätigkeit tatsächlich ausüben darf (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 7. Juni 2005 - 14 U 198/04, juris Rn. 31; aA OLG Hamm, Urteil vom 3. Februar 2011 - 4 U 160/10, juris Rn. 39).

    Die Frage, inwieweit die Werbung für Leistungen der medizinischen Fußpflege trotz fehlender Ausbildung zum "Podologen"/"Medizinischen Fußpfleger" zulässig ist, wird zudem obergerichtlich unterschiedlich beurteilt (für die Zulässigkeit: OLG Frankfurt a.M, Urteil vom 7. Juni 2005 - 14 U 198/04; OLG Naumburg, Urteil vom 4. März 2004 - 7 U (Hs) 58/03; dagegen: OLG Hamm, Urteil vom 3. Februar 2011 - 4 U 160/10).

  • FG Rheinland-Pfalz, 28.06.2012 - 6 K 1911/11

    Umsätze eines staatlich geprüften Podologen vor Erteilung der Erlaubnis zur

    Die faktischen Auswirkungen des Bezeichnungsverbots haben insoweit maßgeblich dazu beigetragen (dazu auch OLG Hamm, Urteil vom 3. Februar 2012 4 U 160/10, GRUR-RR 2011, 2011, 378).
  • VGH Bayern, 24.08.2011 - 7 B 10.2678

    Verwendung des Zertifikats "med. Fußpflege"

    Bei verständiger Würdigung kann durch den Zusatz "med." bei Personen, die sich einer Fußpflegebehandlung unterziehen wollen, der Eindruck entstehen, dass weitergehende Leistungen als nur kosmetische Fußpflege erbracht werden und hierfür nicht nur ein Kurzlehrgang absolviert, sondern eine qualifizierte Ausbildung abgeleistet wurde (vgl. auch OVG NRW vom 2.8.2011 Az. 13 B 1659/10 und OLG Hamm vom 3.2.2011 Az. I-4 U 160/10 ).
  • VG Köln, 14.02.2012 - 7 K 4747/10

    Rechtmäßigkeit der Werbung eines Masseurs und medizinischen Bademeisters mit

    Augenscheinlich eine überdurchschnittlich informierte Personengruppe als angesprochenen Adressatenkreis zugrunde legend indes: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 02.08.2011 - 13 B 1659/10 -, Rn. 8 ff., juris; OLG Hamm, Urteil vom 03.02.2011 - 4 U 160/10, I-4 U 160/10 -, Rn. 34 ff., juris.

    So auch OLG Frankfurt, Urteil vom 07.06.2005 - 14 U 198/04 -, Rn. 28, juris; OLG Naumburg, Urteil vom 04.03.2004 - 7 U (Hs) 58/03 -, Rn. 13, juris; LG Münster, Urteil vom 08.07.2010 - 24 O 27/10 -, Rn. 18 ff., juris; a.A. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 02.08.2011 - 13 B 1659/10 -, Rn. 10 ff., juris; OLG Hamm, Urteil vom 03.02.2011 - 4 U 160/10, I-4 U 160/10 -, Rn. 35 ff., juris; LG Köln, Urteil vom 25.09.2003 - 31 O 424/03 -, Rn. 21, juris.

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OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 20.10.2011 - 4 U 160/10 (https://dejure.org/2011,45981)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 20. Januar 2011 - 4 U 160/10 (https://dejure.org/2011,45981)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...

  • BGH, 31.10.2012 - I ZR 205/11

    Preisrätselgewinnauslobung V

    Auf die Berufung der Beklagten hat das Berufungsgericht die Klage mit dem von der Klägerin allein noch weiterverfolgten Unterlassungsantrag hinsichtlich des auf Seite 19 veröffentlichten Beitrags "Preisrätsel" sowie mit dem Begehren auf Erstattung von Abmahnkosten abgewiesen (OLG Karlsruhe, WRP 2012, 991).
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