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   OLG Hamm, 16.02.2012 - II-2 UF 211/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,10369
OLG Hamm, 16.02.2012 - II-2 UF 211/11 (https://dejure.org/2012,10369)
OLG Hamm, Entscheidung vom 16.02.2012 - II-2 UF 211/11 (https://dejure.org/2012,10369)
OLG Hamm, Entscheidung vom 16. Februar 2012 - II-2 UF 211/11 (https://dejure.org/2012,10369)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Grundsätze zur Ausgestaltung einer Umgangsregelung

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kein Anspruch eines Elternteils hinsichtlich der Umgangsregelung auf Praktizierung des Wechselmodells

  • unterhalt24.com (Kurzinformation)

    Wechselmodell setzt Kooperationsbereitschaft der Eltern voraus

  • anwaltauskunft.de (Kurzinformation)

    Wechselmodell: Vater, Mutter, Streit?

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Hamburg, 17.12.2015 - 2 UF 106/14

    Umgangsverfahren: Hälftige Aufteilung der Betreuungszeiten im Sinne eines

    Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass in solch einem Fall grundsätzlich nicht von einem für die Betreuungsform notwendigen Konsens ausgegangen werden könnte (so OLG Hamm, Beschluss vom 16. Februar 2012 - II-2 UF 211/11, 2 UF 211/11 -, juris; OLG Koblenz Beschluss vom 12.01.2010 - 10 UF 251/09 - juris; OLG Brandenburg Beschlüsse vom 15.10.2013 - 3 UF 90/12 - juris; vom 09.03.2009 - 10 UF 204/08 - juris).
  • KG, 22.05.2015 - 18 UF 133/14

    Aufenthaltsbestimmungsrecht: Anordnung des Wechselmodells gegen den Willen eines

    Es ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten, ob die Anordnung eines Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils überhaupt rechtlich zulässig ist und ob insbesondere § 1684 Abs. 3 BGB eine Rechtsgrundlage hierfür bilden kann, oder ob, wenn überhaupt, nur die Möglichkeit bestünde, über Maßnahmen im Rahmen des Sorgerechts ein Wechselmodell einzurichten (generell im Hinblick auf eine fehlende Rechtsgrundlage unter verfassungsrechtlicher Rückbindung ablehnend OLG Saarbrücken Beschl. v. 26.6.2014 - 6 UF 62/14 - in beck-online unter BeckRS 2014, 15824 = FamRZ 2015, 62; ferner OLG Naumburg - 3. Zivilsenat - BeckRS 2013, 14500 = FamRZ 2014, 50; OLG Brandenburg BeckRS 2013, 19331; OLG München BeckRS 2013, 20336 = FamRZ 2013, 1822; OLG Hamm NJW 2012, 398 = FamRZ 2012, 646 (Ls.); aus Kindeswohlgründen: KG - 13. Zivilsenat - BeckRS 2013, 08999 = FamRZ 2014, 50; OLG Hamm BeckRS 2012, 09703 = FamRZ 2012, 1883; OLG Koblenz BeckRS 2010, 01264 = FamRZ 2010, 738; allgemein dagegen ebenfalls Coester in Staudinger, BGB, Kommentar, Bearb. 2009, § 1671 Rn. 23; Hennemann, MünchKomm-BGB, 6. Aufl. 2012, § 1671 Rn. 91; vgl. ferner Rauscher in Staudinger, Bearb. 2014, § 1684 Rn. 50; 162a; vgl. auch Kinderrechtekommission des DFGT, FamRZ 2014, 1157, 1160 ff, insb.

    Klare Strukturen im Sinne eines festen Lebensmittelpunktes bei einem Elternteil sind daher regelmäßig geeignet, die Lebenssituation des Kindes zu festigen (KG - 13. Zivilsenat - aaO; OLG Hamm BeckRS 2012, 09703 = FamRZ 2012, 1883; OLG Koblenz BeckRS 2010, 01264 = FamRZ 2010, 738; zweifelnd OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1124).

  • OLG Naumburg, 23.09.2013 - 8 UF 146/13

    Umgangsverfahren: Voraussetzungen für die Anordnung des Wechselmodells

    b) Darüber hinaus kommt vorliegend die Anordnung eines Wechselmodells aber auch deshalb nicht in Betracht, weil dieses verlangt, dass die Kindeseltern in der Lage sind, ihre Konflikte einzudämmen, beide hochmotiviert und an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet sind, kontinuierlich kommunizieren und kooperieren, willens und in der Lage sind, sich über ein einheitliches Erziehungskonzept zu einigen und die Vorstellungen des jeweils anderen in der Frage der Erziehung tolerieren (vgl. OLG Naumburg a.a.O, KG a.a.O.; OLG Hamm, Beschluss vom 16.02.2012 - II-2 UF 211/11, 2 UF 211/11 -, juris; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.07.2011 - 7 UF 830/11 -, juris; Altrogge in: Rahm/Künkel, Handbuch Familien- und Familienverfahrensrecht, C. Umgang, Ziff. 2 Rdn. 82).
  • OLG Hamburg, 18.08.2016 - 12 UF 193/15

    Umgangsverfahren: Anordnung eines Wechselmodells bei vorherigem Scheitern einer

    Auch wenn man hinsichtlich eines Doppelresidenzmodells keine gesteigerten Anforderungen an die elterliche Beziehung dergestalt stellt, dass die Eltern hochmotiviert und an den Bedürfnissen des Kindes ausgerichtet kontinuierlich kommunizieren und kooperieren und in der Lage sein müssten, sich über einheitliche Erziehungs- und Betreuungskonzepte zu einigen (so aber OLG Naumburg, Beschluss v. 28.02.2013 zu 3 UF 186/12, und OLG Hamm, Beschluss v. 16.02.2012 zu 2 UF 211/11, jeweils zitiert bei juris), so ist doch davon auszugehen, dass jedenfalls eine Kommunikation in einem solchen Maße vonnöten ist, dass ein zum Beispiel wöchentlicher Wechsel des Kindes von einem zum anderen Elternteil ohne erhebliche Belastungen für das Kind bewerkstelligt werden kann.
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