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   BFH, 27.06.1967 - II 50/64   

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https://dejure.org/1967,637
BFH, 27.06.1967 - II 50/64 (https://dejure.org/1967,637)
BFH, Entscheidung vom 27.06.1967 - II 50/64 (https://dejure.org/1967,637)
BFH, Entscheidung vom 27. Juni 1967 - II 50/64 (https://dejure.org/1967,637)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Übertragung eines Grundstücks von einer Erbengemeinschaft, an der weitere Erbengemeinschaften beteiligt sind, auf eine aus Erben und Erbeserben bestehende Gesellschaft - Anwenbarkeit von § 6 Abs. 4 S. 1 Grunderwerbsteuergestz (GrEStG) bei Befreiung eines dem Erwerb der ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 69, 573
  • BFHE 89, 573
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 25.02.1969 - II 142/63

    Zweigliedrige OHG - Übergang eines Grundstücks - Grunderwerbsteuerpflicht -

    Diesem Gesetzeszweck entsprechend ist -- wie schon zuvor § 15 Abs. 2 GrEStG 1919/1927 -- § 6 Abs. 4 GrEStG 1940 in ständiger Rechtsprechung des RFH und des BFH -- wie bereits oben zu 2. unter Bezugnahme auf das Urteil II 50/64 vom 27. Juni 1967, a. a. O., erwähnt -- nicht angewandt worden, wenn selbst eine rein objektive Steuervermeidung schon deshalb nicht in Betracht kommen konnte, weil ein dem Erwerb des Anteils an der Gesamthand entsprechender Erwerb von Bruchteilseigentum nach allgemeinen Befreiungsvorschriften von der Besteuerung ausgenommen ist.

    Das FG hat hinsichtlich des Anteils, zu dem der Kläger selbst am Vermögen der OHG beteiligt war, die Rechtsprechung des RFH und BFH (vgl. die Nachweise in dem Urteil II 50/64 vom 27. Juni 1967, BFH 89, 573, 576), wonach die Sperrfrist des § 6 Abs. 4 GrEStG in Fällen ohnehin fehlender Steuerumgehungsmöglichkeit nicht eingreift, auf den Streitfall nicht angewendet, weil der Kläger seinen Anteil am Gesellschaftsvermögen bei der Gründung nicht von seinem Vater, sondern von der OHG erworben habe.

  • BFH, 14.12.2002 - II R 31/01

    Grunderwerbsteuer bei Gesamthandsgemeinschaft

    § 6 Abs. 4 GrEStG geht --typisierend-- davon aus, dass für die Änderung der Beteiligung in der Regel steuerliche Gründe maßgebend sind, wenn die Änderung innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Übernahme des Grundstücks erfolgt ist (BFH-Urteile vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573; in BFHE 110, 142, BStBl II 1973, 802; vgl. auch Begründung zum GrEStG 1940, RStBl 1940, 377/399).
  • BFH, 17.07.1975 - II R 141/74

    Nachlaßanteil - Anteilsübertragung - Eigentumsübergang - Grundstück -

    Mit dieser Tendenz haben der RFH und der BFH seit 1932 § 15 Abs. 2 GrEStG 1919 bzw. § 6 Abs. 4 GrEStG 1940 einschränkend ausgelegt (vgl. u. a. das Urteil des RFH vom 10. Mai 1932 II A 177/32, RFHE 31, 71, und die Urteile des BFH vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573, vom 25. Februar 1969 II 142/63, BFHE 95, 292, BStBl II 1969, 400, und vom 24. Juni 1969 II 169/64, BFHE 96, 370).
  • BFH, 14.06.1973 - II R 37/72

    Steuervergünstigung - Gesamthand - Dauer des Bestehens - Beteiligungsverhältnisse

    Die Schutzvorschrift des § 6 Abs. 4 GrEStG mit ihrer Fünfjahresfrist greift ein, um objektiven Steuerumgehungen vorzubeugen, die der steuerfreie Übergang von Anteilen an einer Gesamthand ermöglicht (vgl. BFH-Urteile vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573, 575/576; II 142/63, BFHE 95, 300).

    Nur dieser Grundsatz kommt -- außer in den BFH-Urteilen II 50/64 und II 142/63 -- auch in dem von der Klägerin zitierten ergänzenden Urteil II 72/65 (BFHE 101, 126, 131/132, siehe auch dessen Leitsatz 4) zum Ausdruck.

  • BFH, 29.11.1972 - II R 42/67

    Erbengemeinschaft - Grunderwerbsteuerbescheid - Identifizierung der Gemeinschaft

    Auch in der Sache wendet sich die Klägerin mit der Revision in erster Linie dagegen, daß das FG unter Berufung auf die ständige Rechtsprechung des RFH und des BFH (vgl. die BFH-Urteile vom 29. Januar 1964 II 174/63 U, BFHE 78, 413, 415, BStBl III 1964, 160; vom 10. Juni 1964 II 30/61 U, BFHE 80, 32, 37, BStBl III 1964, 486 mit weiteren Nachweisen; vgl. auch Urteil vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573) die Erbengemeinschaft als selbständiges Rechtssubjekt behandelt und deshalb die Befreiungsvorschrift des § 1 Abs. 1 Nr. 2 des II. GrEStLandG -- weil auf den Erwerb durch natürliche Personen zugeschnitten -- nicht angewandt habe.
  • FG Hamburg, 15.04.2016 - 3 K 213/15

    Grunderwerbsteuer: Grunderwerbsteuerbefreiung nach § 3 Nr. 3 Satz 1 GrEStG bei

    Ihm gegenüber ist die Auseinandersetzung bewirkt (BFH-Urteil vom 27.06.1967 II 50/64, BFHE 89, 573, HFR 1968, 32).
  • BFH, 10.02.1982 - II R 152/80

    Grunderwerbsteuer - Gesamthand - Begünstigung

    Haben Gesellschafter einer Personengesellschaft ihre Anteile innerhalb der nach § 16 Abs. 4 GrEStG Berlin maßgebenden Fünfjahresfrist von einem Verwandten in gerader Linie erworben, so ist für die Anwendung dieser Vorschrift nicht auf diesen Anteilserwerb, sondern auf den Anteilserwerb durch den Verwandten in gerader Linie abzustellen (vgl. in diesem Zusammenhang die RFH-Urteile vom 10. Mai 1932 II A 177/32, RFHE 31, 71, 72; vom 22. Januar 1943 II 97/41, RFHE 52, 327; BFH-Urteile vom 11. November 1953 II 167/53 S, BFHE 58, 211, BStBl III 1953, 372; vom 10. Juni 1964 II 30/61 U, BFHE 80, 33, BStBl III 1964, 486, und vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573, 576).
  • BFH, 15.12.1972 - II R 123/66

    Erbteilsübertragungsvertrag - Einheitlicher Gesamtvertrag - Grundstück aus

    Das gilt -- unbeschadet des Umstandes, daß bei nicht vollständiger Teilung des Nachlasses in einem Zug auch einzelne Maßnahmen zur Teilung des Nachlasses begünstigt sind (BFH-Urteil vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573, 576) -- auch dann, wenn die Miterben eine erste Regelung unter völliger Nachlaßteilung nur als eine vorläufige Maßnahme angesehen, von Anfang aber die Absicht hatten, durch spätere Vereinbarung die Eigentumsverhältnisse abweichend zu gestalten.
  • FG München, 07.11.2012 - 4 K 1322/09

    Verschmelzung von Personengesellschaften als Besteuerungstatbestand nach GrEStG

    Für die Bestimmung der Höhe der Steuerfreistellung des einzelnen Erben ist in diesem Fall darauf abzustellen, in welchem Umfang er letztlich im Durchgriffswege mittelbar an einerseits der das Grundstück veräußernden und andererseits der das Grundstück erwerbenden Gemeinschaft zur gesamten Hand Anteil hat (BFH-Urteil vom 27. Juni 1967 II 50/64, BFHE 89, 573; vgl. auch Pahlke/Franz GrEStG 3. Auflage 2005, § 6 Rdn. 16; Viskorf in Boruttau a.a.O.).
  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 08.05.2018 - 1 K 246/14

    Grunderwerbsteuer - Übergang von einer Gesamthand - Keine teleologische Reduktion

    Sie soll Steuerumgehungen verhindern, die dadurch eintreten können, dass innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit nach dem Erwerb oder dem Hinzuerwerb von Beteiligungen, nach dem Eintritt oder dem Austritt von Gesamthändern, nach Änderungen im Personenstand der Gesellschaft oder im Beteiligungsverhältnis der Gesamthänder, nach Festsetzung oder anderweitiger Festsetzung von Auseinandersetzungsquoten (usw.) von den in Betracht kommenden Gesamthändern Grundstücke aus dem Vermögen der Gesamthand wegen Begünstigungen nach § 6 Abs. 1, 2 oder 3 GrEStG steuerfrei übernommen werden (vgl. BFH-Urteile vom 27.06.1967 II 50/64, BFHE 89, 573; vom 25.02.1969 II 142/63, BStBl II 1969, 400; vom 24.06.1969 II 169/64, BFHE 96, 370; vom 14.06.1973 II R 37/72, BStBl II 1973, 802; BFH-Beschluss vom 19.03.2003 II B 96/02, BFH/NV 2003, 1090; Viskorf in Boruttau, GrEStG, 17. Aufl. § 6 Tz. 71 f.; Hofmann, GrEStG 11. Aufl. § 6 Tz. 23 ff.).
  • BFH, 29.07.1981 - II R 48/78

    Zur Grunderwerbsteuer bei Erwerb eines Grundstücks aus dem Gesamtgut durch einen

  • BFH, 29.11.1972 - II R 28/67

    Erbengemeinschaft - Selbständiger Rechtsträger - Steuerschuldner - Anwendbarkeit

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 20.09.2000 - 1 K 496/99

    Grunderwerbsteuerbefreiung für Erwerb eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks

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