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   FG Schleswig-Holstein, 18.12.1996 - II 797/96   

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https://dejure.org/1996,40897
FG Schleswig-Holstein, 18.12.1996 - II 797/96 (https://dejure.org/1996,40897)
FG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 18.12.1996 - II 797/96 (https://dejure.org/1996,40897)
FG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 18. Dezember 1996 - II 797/96 (https://dejure.org/1996,40897)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • EFG 1997, 548
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BFH, 20.10.1997 - V B 80/97
    Die Klageschriften erhielten beim Finanzgericht (FG) die Aktenzeichen II 783/96 bzw. II 797/96.

    Der Berichterstatter, Richter am Finanzgericht (RiFG) A, vertrat in der Verfügung vom 27. September 1996 die Auffassung, es sei zweimal Klage erhoben worden; es stehe fest, daß die zuletzt erhobene Klage (II 797/96) wegen Anhängigkeit der ersten Klage (II 783/96) unzulässig sei.

    Sie ging davon aus, daß das Verfahren demgemäß unter dem Aktenzeichen II 797/96 fortgeführt werde.

    Mit Verfügung vom gleichen Tage teilte RiFG A der Klägerin mit, es drohe der unter dem Aktenzeichnen II 797/96 geführten Klage Abweisung durch Prozeßurteil, weil sie nach Anhängigkeit der den gleichen Streitgegenstand betreffenden Klage II 783/96 erhoben worden sei.

  • BFH, 26.05.2006 - IV B 151/04

    Rechtshängigkeit - zwei Klagen gegen einen Steuerbescheid

    Das Schleswig-Holsteinische FG hat diese Frage verneint (Urteil vom 18. Dezember 1996 II 797/96, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1997, 548).
  • FG Düsseldorf, 29.11.2000 - 17 K 1537/98
    Dabei ist grundsätzlich unerheblich, ob die erste Klage zulässig ist oder nicht (Stöcker in Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 66 FGO Rdn. 17;FG Düsseldorf, Urteil vom 14.01.1983 - VI 554/82A (G),Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1983, 418, 419; Schleswig-HolsteinischesFG, Urteil vom 18.12.1996 - II 997/96, EFG 1997, 548,549).

    Da die (negative) Voraussetzung, dass keine doppelte Rechtshängigkeit bestehen darf, keine Zugangs-, sondern Sachentscheidungsvoraussetzung ist, muss diese nur im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung erfüllt sein ( BFH-Urteil vom 18.03.1986 - II R 23/84 ,BFH/NV 1987, 517a. E. Niedersächsisches FG, Urteil vom 19.10.1995 - II R 425/95,EFG 1996, 326; vgl. auchFG Berlin, Urteil vom 16.12.1997, 2353/97,EFG 1998, 860; a. A. Schleswig-Holsteinisches FG EFG 1997, 548,550).

    Eine trotz Rücknahme der Klage gleichwohl erhobene weitere Klage ist als unzulässig abzuweisen (Schleswig-HolsteinischesFG, Urteil vom 18.12.1996 - II 797/96,EFG 1997, 548m. w. N.; Niedersächsisches FG, Urteil vom 19.10.1995, II 425/95 ,EFG 1996, 326m. w. N.).

    Dementsprechend ist § 72 Abs. 2 Satz 1 FGO dahin auszulegen, dass die Rücknahme nur zum Verlust des Klagerechts für den Fall erneuter Klageerhebung nach Rücknahme führt (vgl. Niedersächsisches FG, Urteil vom 19.10.1995 - II 425/95 ,EFG 1996, 326; so auchBFH- Urteil vom 18.03.1986 - II R 23/84 ,BFH/NV 1987, 517; BFH-Urteil vom 17.10.1973 - II R 166/71 ,BStBl II 1974, 218; a. A. Schleswig-HolsteinischesFG, Urteil vom 18.12.1996 - II 797/96, EFG 1997, 548,549).

  • BFH, 29.07.1998 - X R 3/96

    Rechtsbehelfsbelehrungen in Einspruchsentscheidungen

    Der Senat kann unerörtert lassen, ob die Klage, entgegen der vom FG vertretenen Ansicht, nicht schon wegen doppelter Rechtshängigkeit (§ 155 FGO i.V.m. § 17 Abs. 1 Satz 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes) unzulässig ist (vgl. dazu einerseits Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 18. Dezember 1996 II 797/96, EFG 1997, 548; andererseits Urteil des FG Berlin vom 16. Dezember 1997 2353/97, EFG 1998, 860) oder wegen des in § 72 Abs. 2 Satz 1 FGO als Konsequenz der Rücknahme angeordneten Verlusts des Klagerechts.
  • FG Hamburg, 31.07.2002 - I 113/99

    Unzulässigkeit eines späteren Verfahrens bei gleichem Streitgegenstand wie

    Sie löst eine Sperrwirkung mit der Folge aus, dass eine Klage mit demselben Streitgegenstand gegen das gleiche Finanzamt bei jedem anderen Gericht und bei demselben Gericht gem. §§ 70, 155 FGO i.V.m. § 17 Abs. 1 Satz 2 GVG unzulässig ist (vgl. FG Hamburg, Urteil vom 04.10.1978 VI 26/78, EFG 1979, 143; FG Schleswig-Holstein, Urteil vom 18.12.1996 II 797/96).
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