Rechtsprechung
   BFH, 08.12.1993 - II R 118/89   

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https://dejure.org/1993,1016
BFH, 08.12.1993 - II R 118/89 (https://dejure.org/1993,1016)
BFH, Entscheidung vom 08.12.1993 - II R 118/89 (https://dejure.org/1993,1016)
BFH, Entscheidung vom 08. Dezember 1993 - II R 118/89 (https://dejure.org/1993,1016)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 105 BewG 1965
    Bewertung; Berücksichtigung hinterzogener Steuern bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens

Papierfundstellen

  • BFHE 173, 82
  • BB 1994, 274
  • DB 1994, 359
  • BStBl II 1994, 216
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • FG Rheinland-Pfalz, 01.10.1999 - 3 K 1135/96

    Abzugsfähigkeit von Steuerschulden bei der Ermittlung des Gesamtvermögens;

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  • BFH, 01.04.1998 - X R 150/95

    Gemeiner Grundstückswert bei späterem Altlastenverdacht

    Zwar wird die Einheitsbewertung "mehr noch als das Bilanzrecht durch ein striktes Stichtagsprinzip geprägt" (BFH-Urteile vom 13. August 1986 II R 213/82, BFHE 147, 531, BStBl II 1987, 48, zur Nichtberücksichtigung sog. wertaufhellender Tatsachen im Bewertungsrecht; vom 8. März 1995 II R 10/92, BFHE 177, 132; vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216: Die Steuerbilanz "berücksichtige auch dynamische Gesichtspunkte").
  • BFH, 27.01.1999 - II R 81/96

    Abziehbarkeit von Schulden bei Ermittlung des Gesamt- oder Betriebsvermögens;

    Für beide Schulden gilt, daß sie --sei es zur Ermittlung des Gesamtvermögens oder des Betriebsvermögens-- nur abgezogen werden können, wenn sie zum einen am maßgeblichen Stichtag rechtlich bereits entstanden und noch nicht erloschen sind und zum anderen eine wirtschaftliche Belastung darstellen (BFH-Urteile vom 5. November 1954 III 9/54 S, BFHE 59, 447, BStBl III 1954, 381; vom 3. April 1959 III 353/57 S, BFHE 69, 97, BStBl III 1959, 300; vom 7. Mai 1971 III R 53/70, BFHE 102, 553, BStBl II 1971, 681, sowie vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs und des BFH sind vorsätzlich verkürzte Steuern an Stichtagen vor Aufdeckung der Steuerhinterziehung grundsätzlich nicht abziehbar (vgl. BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216, m.w.N.).

    Demgegenüber entspricht die Verpflichtung zur Zahlung leichtfertig verkürzter Steuern unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Belastung den Steuernachzahlungen, mit denen ein Steuerpflichtiger etwa aufgrund einer Außenprüfung oder einer anderen Beurteilung durch das FA immer rechnen kann (vgl. BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216).

  • BFH, 26.02.2003 - II R 19/01

    Schuldenabzug bei Vermögenslosigkeit

    Ferner wird in ständiger Rechtsprechung des BFH (z.B. Urteile vom 7. Mai 1971 III R 53/70, BFHE 102, 553, BStBl II 1971, 681; vom 10. Mai 1972 III R 83/71, BFHE 106, 96, BStBl II 1972, 688; vom 18. September 1975 III R 76/74, BFHE 117, 263, BStBl II 1976, 87, und vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216; vgl. Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 9. Aufl., § 118 BewG Anm. 12) der Schuldabzug auch davon abhängig gemacht, dass die Schuld für den Steuerpflichtigen eine wirtschaftliche Belastung darstellt (zuletzt zu § 10 Abs. 5 Nr. 1 des Erbschaftsteuergesetzes --ErbStG-- BFH-Urteil vom 24. März 1999 II R 34/97, BFH/NV 1999, 1339 und die dortigen umfangreichen Nachweise).
  • BFH, 14.12.2004 - II R 35/03

    Erbschaftsteuer: Einkommensteuerbescheid als rückwirkendes Ereignis?

    Dies gilt auch dann, wenn sich die Steuernachforderung --wie hier-- erst aufgrund einer Außenprüfung ergibt (Urteil des Reichsfinanzhofs vom 7. November 1940 III 107/40, RStBl 1941, 63; BFH-Urteile vom 10. Mai 1972 III R 83/71, BFHE 106, 96, BStBl II 1972, 688, unter 3.; vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216, unter II. 1. a, und vom 27. Januar 1999 II R 81/96, BFH/NV 1999, 913, unter II. 2. c).
  • BFH, 24.03.1999 - II R 34/97

    Steuerschulden des Erblassers; wirtschaftliche Belastung für den Erben

    Insoweit gelten dieselben Grundsätze, wie sie bis zum Steueränderungsgesetz 1992 für den Abzug betrieblicher Schulden und bis Ende 1996 für die Ermittlung des Gesamtvermögens galten (BFH-Urteile vom 5. November 1954 III 9/54 S, BStBl III 1954, 381; vom 3. April 1959 III 353/57 S, BFHE 69, 97, BStBl III 1959, 300; vom 7. Mai 1971 III R 53/70, BFHE 102, 553, BStBl II 1971, 681, sowie vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216).
  • BFH, 08.01.2009 - X B 256/07

    Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde bei erhobenem Vorwurf der

    An der Vergleichbarkeit des zu beurteilenden Sachverhalts fehlt es auch bei der vom Kläger behaupteten Abweichung von den Urteilen des BFH vom 10. Mai 1972 III R 83/71 (BFHE 106, 96, BStBl II 1972, 688), vom 8. Dezember 1993 II R 118/89 (BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216) und vom 27. Januar 1999 II R 81/96 (BFH/NV 1999, 913), in denen jeweils über die Abzugsfähigkeit von Schulden bei der Ermittlung von Betriebsvermögen zu entscheiden war.
  • BFH, 24.02.2006 - II B 102/05

    Verstoß gegen den klaren Inhalt der Akten; kein Abzug für hinterzogene Steuern

    Denn hinterzogene Steuern können an Stichtagen vor der Aufdeckung der Steuerverkürzung mangels wirtschaftlicher Belastung grundsätzlich nicht als Schulden abgezogen werden (vgl. zum Abzug bei der Ermittlung des Gesamtvermögens BFH-Urteil vom 7. Mai 1971 III R 53/70, BFHE 102, 553, BStBl II 1971, 681; zum Abzug von Betriebssteuern bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens BFH-Urteil vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216; zum Abzug als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbschaftsteuer BFH-Urteil vom 14. Dezember 2004 II R 35/03, BFH/NV 2005, 1093).
  • BFH, 18.05.2006 - II B 41/04

    NZB: Ablehnung Erlass nach § 227 AO

    Der Kläger hat sich weder mit der Rechtsprechung auseinander gesetzt, wonach vorsätzlich verkürzte Steuern an Stichtagen vor Aufdeckung der Steuerhinterziehung grundsätzlich nicht abziehbar sind (Urteile des Bundesfinanzhofs vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216, sowie vom 27. Januar 1999 II R 81/96, BFH/NV 1999, 913) --das würde auch für hinterzogene Einkommensteuern gelten--, noch damit, wie die aus den Unterlagen gewonnenen Erkenntnisse über das Arbeitseinkommen des Vaters die von der Steuerfahndung ermittelte Entwicklung seines Kapitalvermögens ab Ende 1985 --dem Jahr der Scheidung-- beeinflusst haben könnte.
  • BFH, 28.06.1995 - II R 37/92

    Bewertung/Vermögensteuer

    Der Senat hat hier nicht zu prüfen, ob diese auf den verdeckten Gewinnausschüttungen beruhenden Mehrsteuern im Hinblick auf das Stichtagsprinzip auch bei der Ermittlung des -- bestandskräftig festgestellten -- Einheitswerts des Betriebsvermögens auf den 1. Januar 1985 abgezogen werden durften (vgl. BFH-Urteil vom 8. Dezember 1993 II R 118/89, BFHE 173, 82, BStBl II 1994, 216).
  • FG Hamburg, 28.05.2010 - 3 K 258/08

    Verdeckte Gewinnausschüttung durch Geldwäsche - Zinseinnahmen aus verpfändeten

  • FG Hamburg, 11.04.1997 - V 26/91

    Entscheidung durch Gerichtsbescheid; Unzulässigkeit der Klage mangels Umstellung

  • BFH, 05.03.1997 - II R 24/94

    Rückerstattungspflicht auf Grund eines Darlehensvertrages im Sinne einer

  • FG Hamburg, 13.09.2001 - II 211/97

    Zur Berücksichtigung von Abschlusskosten einer

  • FG Düsseldorf, 18.05.2000 - 10 K 1003/96

    Vermögensteuer; Steuerhinterziehung; Festsetzungsverjährung;

  • FG Düsseldorf, 18.05.2000 - 10 K 999/96

    Vermögensteuer; Steuerhinterziehung; Festsetzungsverjährung;

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