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   BFH, 26.03.1980 - II R 143/78   

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https://dejure.org/1980,811
BFH, 26.03.1980 - II R 143/78 (https://dejure.org/1980,811)
BFH, Entscheidung vom 26.03.1980 - II R 143/78 (https://dejure.org/1980,811)
BFH, Entscheidung vom 26. März 1980 - II R 143/78 (https://dejure.org/1980,811)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 130, 426
  • ZIP 1980, 691
  • DB 1980, 1970
  • BStBl II 1980, 523
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 07.07.2004 - II R 3/02

    Sachliche Unbilligkeit der Erhebung von Grunderwerbsteuer

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kommt eine sachliche Unbilligkeit der Steuererhebung in Betracht, wenn der Erwerber einen Grundstückserwerb weder wirtschaftlich noch rechtlich gewollt hat (BFH-Urteile vom 7. November 1968 II 9/65, BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41; vom 26. März 1980 II R 143/78, BFHE 130, 426, BStBl II 1980, 523).
  • BFH, 14.10.2008 - II B 65/07

    Berechnung des Meistgebots - Berücksichtigung bestehen bleibender Rechte -

    Nach der BFH-Rechtsprechung (Urteile vom 26. März 1980 II R 143/78, BFHE 130, 426, BStBl II 1980, 523; vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; in BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; vom 7. November 1968 II 9/65, BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41) kann zwar die Einziehung der Grunderwerbsteuer unbillig sein, wenn der Meistbietende das Meistgebot für sich überhaupt nicht gewollt hat und das Grundstück alsbald an denjenigen weitergibt, in dessen Namen er von Anfang an handeln wollte.
  • BFH, 08.11.2000 - II R 55/98

    Grunderwerbsteuer bei Auftragserwerb

    Beim Erwerb eines Grundstücks durch einen Beauftragten oder Geschäftsbesorger im eigenen Namen unterliegt nicht nur dieser Erwerbsvorgang der Grunderwerbsteuer, sondern gemäß § 1 Abs. 2 GrEStG 1983 auch die damit dem Auftraggeber oder Geschäftsherrn verschaffte rechtliche Möglichkeit (Rechtsmacht), das Grundstück gemäß § 667 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ggf. i.V.m. § 675 BGB an sich zu ziehen oder es --bei entsprechender Ausgestaltung des Auftrags-- für eigene Rechnung durch den Beauftragten oder Geschäftsbesorger zu verwerten (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 24. November 1970 II 76/65, BFHE 101, 309, BStBl II 1971, 309, sowie vom 26. März 1980 II R 143/78, BFHE 130, 426, BStBl II 1980, 523; Fischer in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 14. Aufl. 1997, § 1 Anm. 202).
  • FG Düsseldorf, 19.07.2000 - 7 K 237/97
    Für solche Fälle habe der Bundesfinanzhof (BFH) sowohl im Urteil vom 7.11.1968 (V R 28/66, BStBl. II 1968, 41) als auch im Urteil vom 26.3.1980 (II R 143/78, BStBl. II 1980) den Erlass der Grunderwerbsteuer aus sachlichen Billigkeitsgründen ausdrücklich vorgesehen.

    Es ist nämlich nicht ohne weiteres davon auszugehen, dass das Gesetz allein um der Form des Rechtsvorgangs willen die Erhebung der Steuer auch dann verlangt, wenn der der Grunderwerbsteuer unterliegende Vorgang zunächst nicht gewollt, sondern durch besondere Umstände erzwungen war (BFH Urteil vom 25.3.1969 II R 123/68, Bundessteuerblatt - BStBl. - Teil II 1969, 302; Urteil vom 26.3.1980, II R 143/78, BStBl. II 1980, 523).

  • FG Sachsen, 07.03.2013 - 8 K 1579/11

    Erlass von Grunderwerbsteuer gegenüber dem in verdeckter Vertretung handelnden

    Deshalb ist die Einziehung der Grunderwerbsteuer im Einzelfall sachlich unbillig, wenn der Meistbietende den Grunderwerb weder wirtschaftlich noch rechtlich wollte und er die Rechte aus dem in verdeckter Stellvertretung abgegebenen Meistgebot alsbald an denjenigen weitergibt, in dessen Namen er von Anfang an handeln wollte (vgl. BFH, Urteil vom 26.3.1980, II R 143/78, BStBl II 1980, 523 [524]; BFH, Beschluss vom 14.10.2008, II B 65/07, BFH/NV 2009, 214 [216]; Niedersächsisches FG, Urteil vom 17.3.1998, VII (III) 48/97 [zit. nach juris]).
  • FG Nürnberg, 23.05.2002 - IV 671/00

    Verwertungsbefugnis einer Bank durch konkludent abgeschlossenen Erwerbs- und

    Danach unterliegt beim Erwerb eines Grundstücks durch einen Beauftragten oder Geschäftsbesorger im eigenen Namen nicht nur dieser Erwerbsvorgang der Grunderwerbsteuer, sondern gemäß § 1 Abs. 2 GrEStG auch die damit dem Auftraggeber oder Geschäftsherrn verschaffte rechtliche Möglichkeit, das Grundstück gemäß § 667 BGB gegebenenfalls i. V. m. § 675 BGB an sich zu ziehen oder es bei entsprechender Ausgestaltung des Auftrags für eigene Rechnung durch den Beauftragten oder Geschäftsbesorger zu verwerten (vgl. BFH-Urteile vom 24.11.1970 II 76/65, BStBl II 1972, 309, und vom 26.3. 1980 II R 143/78, BStBl II 1980, 523).
  • FG München, 11.10.2000 - 4 K 5059/99

    Meistgebot bei der Grunderwerbsteuer; Rückerwerb eines Grundstücks durch

    Denn der Grunderwerbsteuer liegt nicht der Zuschlag, sondern bereits das Meistgebot (vgl. BFH-Urteil vom 26. März 1980, II R 143/78, BStBl II 1980, S. 523) zugrunde.
  • FG München, 11.01.2000 - 4 K 5369/99

    Abgabe des Meistgebots bei der GrEStG

    Denn der Grunderwerbsteuer liegt nicht der Zuschlag, sondern bereits das Meistgebot (vgl. BFH-Urteil vom 26. März 1980, II R 143/78, BStBl II 1980, S. 523) zugrunde.
  • FG Niedersachsen, 17.03.1998 - VII (III) 48/97
    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), der der Senat folgt, kann es im Einzelfall unbillig sein, die Grunderwerbsteuer sowohl für den Erwerb durch den Meistbietenden als auch für den von ihm Vertretenen zu erheben, wenn der Meistbietende den Grundstückserwerb weder wirtschaftlich noch rechtlich wollte (u.a. BFH-Urteile vom 7. November 1968 II 9/65, BStBl II 1969, 41, 42; vom 26. März 1980 II R 143/78, BStBl II 1980, 523, 524).
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