Rechtsprechung
   BFH, 04.07.2012 - II R 38/10   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • Notare Bayern PDF, S. 85 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    SaarVtr Art.3 Satz 2, Art. 19, Anlage 4; CC Art. 1524 Abs. 1, Art.1526; GG Art.3 Abs. 1; BewG § 121; AO §§ 12,85 Satz 1; BGB §§ 1482,1483
    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht)

  • lexetius.com

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht) - Vorschriften des Saarvertrags zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung seit 6. Juli 1959 nicht mehr anwendbar - Keine Bindung an Beurteilung nach ausländischem Recht - Gewöhnlicher Aufenthalt bei sog. Grenzgänger - Betriebsstätte bei Betriebsaufspaltung - Unzulässigkeit einer Anordnung der Nichtfestsetzung gesetzlich entstandener Steuern durch bloße Verwaltungserlasse - Selbstbindung der Verwaltung

  • IWW
  • openjur.de

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht); Vorschriften des Saarvertrags zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung seit 6. Juli 1959 nicht mehr anwendbar; Keine Bindung an Beurteilung nach ausländischem Recht; Gewöhnlicher

  • Bundesfinanzhof

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht) - Vorschriften des Saarvertrags zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung seit 6. Juli 1959 nicht mehr anwendbar - Keine Bindung an Beurteilung nach ausländischem Recht - Gewöhnlicher Aufenthalt bei sog. Grenzgänger - Betriebsstätte bei Betriebsaufspaltung - Unzulässigkeit einer Anordnung der Nichtfestsetzung gesetzlich entstandener Steuern durch bloße Verwaltungserlasse - Selbstbindung der Verwaltung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 2 Abs 1 Nr 1 ErbStG 1997, § 2 Abs 1 Nr 3 ErbStG 1997, § 3 Abs 1 Nr 1 ErbStG 1997, § 4 ErbStG 1997, § 1482 BGB
    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht) - Vorschriften des Saarvertrags zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung seit 6. Juli 1959 nicht mehr anwendbar - Keine Bindung an Beurteilung nach ausländischem Recht - Gewöhnlicher Aufenthalt bei sog. Grenzgänger - Betriebsstätte bei Betriebsaufspaltung - Unzulässigkeit einer Anordnung der Nichtfestsetzung gesetzlich entstandener Steuern durch bloße Verwaltungserlasse - Selbstbindung der Verwaltung

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    ErbStG §§ 2, 3, 4; BGB §§ 1482, 1483, 1922, 1967; AO §§ 12, 85; BewG § 121; GG Art. 3; CC Art. 1524, 1526
    Erwerb von Todes wegen aufgrund ausländischen Rechts kann inländischer Erbschaftsteuer unterliegen; kein Vertrauensschutz bei außer Kraft getretenen Doppelbesteuerungsabkommen und bloßer Anordnung der Weitergeltung durch Verwaltungsanweisungen

  • Deutsches Notarinstitut

    ErbStG §§ 2, 3, 4; BGB §§ 1482, 1483, 1922, 1967; AO §§ 12, 85; BewG § 121; GG Art. 3; CC Art. 1524, Art. 1526
    Erwerb von Todes wegen aufgrund ausländischen Rechts kann inländischer Erbschaftsteuer unterliegen - kein Vertrauensschutz bei außerkraftgetretenen Doppelbesteuerungsabkommen und bloßer Anordnung der Weitergeltung durch Verwaltungsanweisungen

  • Betriebs-Berater

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erbschaftsteuerpflicht des Erwerbs von Todes wegen aufgrund ausländischen Rechts

  • datenbank.nwb.de

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht); Vorschriften des Saarvertrags zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung seit 6. Juli 1959 nicht mehr anwendbar

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Französisches Ehegüterrecht und deutsche Erbschaftsteuer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Saarvertrag und die Doppelbesteuerung

  • Jurion (Leitsatz)

    Erbschaftsteuerpflicht des Erwerbs von Todes wegen auf Grundlage ausländischen Rechts

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Erwerb aufgrund ausländischen Rechts

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Beschränkte Erbschaftsteuerpflicht bei Anwachsungserwerb nach ausländischem Recht

Besprechungen u.ä.

  • Notare Bayern PDF, S. 85 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    SaarVtr Art.3 Satz 2, Art. 19, Anlage 4; CC Art. 1524 Abs. 1, Art.1526; GG Art.3 Abs. 1; BewG § 121; AO §§ 12,85 Satz 1; BGB §§ 1482,1483
    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht)

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts" von RA/FASteuerR/StB Dr. Andreas Rohde, original erschienen in: BB 2012, 2734 - 2740.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 04.07.2012, Az.: II R 38/10 (Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund Anwachsungsklausel nach französischem Ehegüterrecht)" von RA/FAStR Dr. Marc Jülicher, original erschienen in: ZErb 2012, 270 - 280.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 238, 216
  • FamRZ 2012, 1876
  • BB 2012, 2734
  • DB 2012, 2261
  • BStBl II 2012, 782



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Wird zitiert von ... (10)  

  • FG Rheinland-Pfalz, 08.11.2016 - 3 K 2578/14  

    Keine Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern innerhalb und außerhalb des

    Eine die Gerichte bindende Wirkung etwaiger Verwaltungserlasse könnte wegen deren Unvereinbarkeit mit den verfassungsrechtlichen Anforderungen an eine den Gesetzen entsprechende, gleichmäßige Besteuerung sowie mit § 85 Satz 1 AO deshalb nicht angenommen werden, weil eine Selbstbindung der Verwaltung, wie sie etwa durch eine allgemeine Verwaltungsanweisung entstehen kann, außerhalb eines konkreten Rechtsverhältnisses nur in Betracht kommen kann, soweit die Verwaltung nach der Rechtsordnung Entscheidungsfreiheit für den Einzelfall oder für Gruppen von Einzelfällen hat (BFH- Urteil vom 04. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782 m.w.N.).

    Im Übrigen vermittelt Art. 3 Abs. 1 GG keinen Anspruch auf Anwendung einer rechtswidrigen Verwaltungspraxis und gebietet keine "Gleichheit im Unrecht" (BFH- Urteil vom 04. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782; BFH-Urteil vom 11. Januar 2006 II R 12/04, BStBl II 2006, 615, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 13. Februar 2007 II B 32/06, BFH/NV 2007, 966, und vom 26. September 2007 V B 8/06, BFHE 219, 245, BStBl II 2008, 405).

  • BFH, 22.09.2016 - IV R 35/13  

    Keine gewerbliche Prägung einer GbR bei Beteiligung einer natürlichen Person

    Denn Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes vermittelt keinen Anspruch auf Anwendung einer rechtswidrigen Verwaltungspraxis und gebietet keine "Gleichheit im Unrecht" (z.B. BFH-Urteil vom 4. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782, m.w.N.).
  • FG Bremen, 25.06.2015 - 1 K 68/12  

    Inländische Betriebsstätte einer vermögensverwaltenden gewerblich geprägten GmbH

    Für das Vorliegen einer solchen tatsächlichen Position spricht in der Regel die Identität der handelnden Organe der überlassenden und der nutzenden Gesellschaft (vgl. BFH-Urteile vom 5. November 2014 IV R 30/11, juris; vom 4. Juli 2012 II R 38/10 BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782 mit Anmerkung Loose in jurisPR-SteuerR 43/2012 Anm. 2; vom 23. Februar 2011 I R 52/10, BFH/NV 2011, 1354; vom 14. Juli 2004 I R 106/03, BFH/NV 2005, 154 ).
  • FG Düsseldorf, 22.10.2014 - 4 K 488/14  

    Freibetragsregelung für beschränkt Schenkungsteuerpflichtige erneut dem

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat zur Frage der Vereinbarkeit des § 16 Abs. 2 ErbStG mit dem Unionsrecht nach Einführung des § 2 Abs. 3 ErbStG bisher nur am Rande einer Entscheidung Stellung genommen und ausgeführt, dass der Gesetzgeber den unionsrechtlichen Anforderungen dadurch Rechnung getragen habe, dass der Steuerpflichtige in den in § 2 Abs. 3 ErbStG genannten Fällen bei beschränkter Steuerpflicht beantragen könne, dass der Vermögensanfall insgesamt als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werde (BFH, Urteil vom 4. Juli 2012 II R 38/10, Bundessteuerblatt (BStBl) II 2012, 782).
  • BFH, 22.12.2015 - I R 40/15  

    Vercharterung von Handelsschiffen - Gewerbesteuerliche Kürzung bei

    Sie ähnelt der Betriebsverpachtung, die für sich genommen ebenfalls keine Betriebsstätte begründet (Senatsurteil vom 12. April 1978 I R 136/77, BFHE 125, 157, BStBl II 1978, 494; s. auch für die Verpachtung von unbeweglichem Vermögen BFH-Urteile in BFHE 153, 188, BStBl II 1988, 653; vom 4. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782).
  • FG Baden-Württemberg, 19.01.2018 - 5 K 500/17  

    Werbungskosten

    Für die Gerichte sind sie freilich ohnehin nicht bindend (vgl. dazu BFH-Urteil vom 4. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, BStBl II 2012, 782, m.w.N.).

    Denn Art. 3 Abs. 1 GG vermittelt keinen Anspruch auf Anwendung einer rechtswidrigen Verwaltungspraxis und gebietet keine "Gleichheit im Unrecht" (st. Rspr., vgl. BFH-Urteil vom 17. Mai 2017 V R 52/15, BFHE 258, 124, BFH/NV 2017, 1220; BFH-Urteil vom 4. Juli 2012 II R 38/10, BFHE 238, 216, jeweils m.w.N.).

  • VG Frankfurt/Oder, 05.08.2013 - 3 K 1087/11  

    Erhebung eines Erschließungsbeitrags für die sukzessive erstmalige Herstellung

    Die Verdrängung gesetzten Rechts durch diesen Grundsatz kann allerdings nur in besonders liegenden Fällen in Betracht kommen, wenn das Vertrauen des Beitragspflichtigen in ein bestimmtes Verhalten der Verwaltung nach allgemeinem Rechtsgefühl in einem so hohen Maße schutzwürdig ist, dass demgegenüber die Grundsätze der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung zurücktreten müssen (Anschluss an BFH, Urteil vom 4. Juli 2012 -? II R 38/10 -?).

    Der Vertrauenstatbestand besteht in einer bestimmten Position oder einem bestimmten Verhalten des einen Teils, aufgrund dessen der andere bei objektiver Beurteilung annehmen konnte, jener werde an seiner Position oder seinem Verhalten konsequent und auf Dauer festhalten (BFH, Urteil vom 4. Juli 2012 - II R 38/10 -, zitiert nach juris Rn. 60).

  • FG Münster, 12.04.2018 - 3 K 2050/16  

    Eine nur nach ausländischem Recht zulässige Vereinbarung über die Verteilung des

    Beim Erwerb von Vermögenswerten aufgrund ausländischen Rechts ist weiterhin nicht dessen formale Gestaltung maßgebend, sondern die wirtschaftliche Bedeutung des ausländischen Rechtsinstituts (vgl. BFH-Urteil vom 08.06.1988 II R 243/82, BStBl II 1988, 808 unter Hinweis auf BFH-Urteile vom 07.05.1986 II R 137/79, BStBl II 1986, 615; vom 20.07.1960 II 262/57 U, BStBl III 1960, 385 und vom 26.05.1972 III R 61/71, BStBl II 1972, 693; vgl. auch BFH-Urteil vom 04.07.2012 II R 38/10, BStBl II 2012, 782).
  • FG Hessen, 26.03.2015 - 10 K 2347/09  

    Betriebsaufspaltung über die Grenze

    Im Übrigen führt die Vermietung eines in Großbritannien belegenen Grundstücks nicht zur Begründung einer Betriebsstätte dort (vgl. BFH, Urteil vom 04.07.2012 II R 38/10, BStBl II 2012, 782, Rz. 48 f.; BStBl II 2014, 760, Rz. 22; FG Nürnberg, Urteil vom 28.09.2011 3 K 959/2008, Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst - DStRE - 2012, 1063, Rz. 31 bei juris).
  • VG Frankfurt/Oder, 26.11.2014 - 3 K 662/11  

    Straßen- und Wegerecht (ohne Enteignungsrecht sowie Eisenbahn-, Kleinbahn-,

    Der Vertrauenstatbestand besteht in einer bestimmten Position oder einem bestimmten Verhalten des einen Teils, aufgrund dessen der andere bei objektiver Beurteilung annehmen konnte, jener werde an seiner Position oder seinem Verhalten konsequent und auf Dauer festhalten (BFH, Urteil vom 4. Juli 2012 - II R 38/10 -, zitiert nach http://www.bundesfinanzhof.de Rn. 60).
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