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   BFH, 04.04.2001 - II R 57/98   

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https://dejure.org/2001,1606
BFH, 04.04.2001 - II R 57/98 (https://dejure.org/2001,1606)
BFH, Entscheidung vom 04.04.2001 - II R 57/98 (https://dejure.org/2001,1606)
BFH, Entscheidung vom 04. April 2001 - II R 57/98 (https://dejure.org/2001,1606)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    GrEStG 1983 § 6 Abs. 3, 4 S. 1; UmwG 1995 § 202 Abs. 1, 235 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Eintragung der Umwandlung in das Handelsregister - Grunderwerbsteuerbegünstigung - GbR - Erwerbsvorgang - Beteiligung an der GbR

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Grunderwerbsteuer: Einbringung eines Grundstücks

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 6 GrEStG 1983
    Grunderwerbsteuer; Umwandlung einer GmbH in GbR und gleichzeitige Grundstücksübertragung auf andere Gesamthand

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 194, 458
  • BB 2001, 1398
  • DB 2001, 1467
  • BStBl II 2001, 587
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BFH, 24.04.2013 - II R 17/10

    Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden

    Erwerben sie Grundstücke, sind sie selbst Steuerschuldner (§ 13 Nr. 1 GrEStG; vgl. z.B. BFH-Urteil vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).
  • BFH, 29.02.2012 - II R 57/09

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

    aa) § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG will den Grundstückserwerb von einer Gesamthand insoweit von der Grunderwerbsteuer befreien, als aufgrund der gesamthänderischen Verbundenheit der Gesellschafter das Grundstück trotz des Rechtsträgerwechsels in dem durch die §§ 5 und 6 GrEStG abgesteckten Zurechnungsbereich verbleibt (BFH-Urteile vom 24. September 1985 II R 65/83, BFHE 144, 473, BStBl II 1985, 714; vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587; vom 9. April 2008 II R 32/06, BFH/NV 2008, 1526).

    Damit knüpfen §§ 5 und 6 GrEStG an die die Gesamthand kennzeichnende unmittelbare dingliche Mitberechtigung der Gesamthänder am Gesellschaftsvermögen an (BFH-Urteil in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587; BFH-Beschlüsse vom 8. August 2000 II B 134/99, BFH/NV 2001, 66; vom 27. April 2005 II B 76/04, BFH/NV 2005, 1627).

  • BFH, 09.04.2008 - II R 32/06

    Verfassungsmäßigkeit der grunderwerbsteuerrechtlichen Erfassung von übertragenden

    Der Sinn und Zweck des § 6 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 GrEStG besteht darin, den Grundstückserwerb von einer Gesamthand insoweit von der Grunderwerbsteuer zu befreien, als aufgrund der gesamthänderischen Verbundenheit der Gesellschafter das Grundstück trotz des Rechtsträgerwechsels in dem durch die §§ 5 und 6 GrEStG abgesteckten Zurechnungsbereich verbleibt (vgl. BFH-Urteile vom 24. September 1985 II R 65/83, BFHE 144, 473, BStBl II 1985, 714; vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).

    Damit knüpfen §§ 5 und 6 GrEStG an die die Gesamthand kennzeichnende unmittelbare dingliche Mitberechtigung der Gesamthänder am Gesellschaftsvermögen an (vgl. BFH-Urteil in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587; BFH-Beschlüsse vom 8. August 2000 II B 134/99, BFH/NV 2001, 66; vom 27. April 2005 II B 76/04, BFH/NV 2005, 1627).

    Die Mitglieder einer eingetragenen Genossenschaft sind nicht am Vermögen der Genossenschaft, sondern nur an dieser selbst beteiligt (vgl. zur parallelen Fragestellung bei Kapitalgesellschaften BFH-Urteil in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).

  • BFH, 25.09.2013 - II R 2/12

    Erhebung von Grunderwerbsteuer für Einbringung eines Grundstücks in eine KG bei

    Durch die Beteiligung der ursprünglichen Grundstückseigentümer an einer Kapitalgesellschaft kann der Zweck dieser Vorschriften nicht erreicht werden (vgl. BFH-Urteil vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).
  • BFH, 19.03.2003 - II B 96/02

    GrESt; 5-Jahres-Frist nach § 6 Abs. 4 GrEStG

    Anders als in dem vom Bundesfinanzhof (BFH) bereits in seinem Urteil vom 4. April 2001 II R 57/98 (BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587) entschiedenen Fall stehe hier der Steuervergünstigung nicht die Vorschrift des § 6 Abs. 4 GrEStG 1983 entgegen; denn die Übertragung eines ganzen Betriebes widerlege die Steuerumgehungsabsicht und schließe somit den Missbrauch schon "in abstracto" aus.

    Das FG wies den Antrag unter Bezugnahme auf die Entscheidung des BFH in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587 als unbegründet zurück und ließ die Beschwerde zu.

    Hierfür reicht es aus, wenn rechtsgeschäftliches Handeln dazu führt, dass es zu einem Rechtsübergang (Anteilserwerb) kommt bzw. der Rechtsübergang als solcher ein rechtsgeschäftliches Fundament hat (BFH-Urteile vom 29. Januar 1997 II R 15/96, BFHE 181, 524, BStBl II 1997, 296, 298, und in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).

    Die Zeit ihrer Beteiligung an der S-GmbH kann der Antragstellerin nicht fiktiv als Beteiligung an der späteren S-KG angerechnet werden; die Fünf-Jahres-Frist beginnt erst mit Eintragung des Formwechsels in das Handelsregister (BFH-Urteil in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587; Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, 7. Aufl., § 6 Rz. 22; Franz in Pahlke/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, 2. Aufl., § 6 Rn. 26; Viskorf in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 15. Aufl., § 6 Rdnr. 37 a.E.).

    Darüber hinaus strahlt sie nicht in den Anwendungsbereich des § 6 Abs. 4 GrEStG 1983 aus (BFH-Urteil in BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).

  • BFH, 25.09.2013 - II R 17/12

    Erhebung der Grunderwerbsteuer für Gesellschafterwechsel bei einer

    Durch die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft kann der Zweck des § 6 Abs. 3 GrEStG nicht erreicht werden (BFH-Urteil vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).
  • BFH, 14.12.2002 - II R 31/01

    Grunderwerbsteuer bei Gesamthandsgemeinschaft

    Es reicht aus, dass --wie hier-- rechtsgeschäftliches Handeln zu einem Rechtsübergang (Anteilserwerb) "kraft Gesetzes" führt bzw. der Rechtsübergang ein rechtsgeschäftliches Fundament hat (BFH in BFHE 181, 524, BStBl II 1997, 296; BFH-Urteil vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587).
  • BFH, 27.04.2005 - II B 76/04

    GrESt: KGaA keine Gesamthand

    Denn maßgebend hierfür ist die unmittelbare dingliche Mitberechtigung am Gesellschaftsvermögen (BFH-Entscheidungen vom 8. August 2000 II B 134/99, BFH/NV 2001, 66, und vom 4. April 2001 II R 57/98, BFHE 194, 458, BStBl II 2001, 587, unter II.2.b), an der es dem persönlich haftenden Gesellschafter einer KGaA gerade fehlt (dazu oben a).
  • FG Münster, 24.10.2001 - 8 K 2442/99

    Grunderwerbsteuerfreiheit bei Übergang eines Grundstücks zwischen in gerader

    Diese OHG hat bis zur Eintragung ihrer Umwandlung in die Rechtsform der GmbH (= Klägerin) in das Handelsregister am 13.11.1997 bestanden, denn durch gesetzliche Regelung ist ausdrücklich festgelegt, dass die Wirkungen der Umwandlung erst mit der Eintragung in das Handelsregister eintreten (§ 200 Abs. 2 Umwandlungsgesetz; vgl. auch für die insoweit vergleichbare Regelung des § 235 Abs. 1 Umwandlungsgesetz zur Umwandlung einer GmbH in eine GbR: BFH-Urteil vom 4. April 2001, II R 57/98, BFHNV 2001, 1082, 1083).

    Insoweit mag die Auffassung des Beklagten vertretbar sein, § 3 Nr. 6 nicht anzuwenden, wenn geplantermaßen eine formwechselnde Umwandlung auf eine Kapitalgesellschaft folgt, da nach einer derartigen Umwandlung das gesamthänderische Eigentum der OHG auch bei Gesellschafteridentität hinsichtlich der vorhergehenden Personengesellschaft und der nachfolgenden Kapitalgesellschaft nicht mehr fortbesteht, weil die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nur Anteile an der Kapitalgesellschaft halten, nicht aber an deren Vermögen beteiligt sind (so auch für Umwandlungsfälle ab dem 01.01.2000, dem Zeitpunkt der Geltung des neuen § 5 Abs. 3 Grunderwerbsteuergesetz, allerdings ohne ausdrückliche Behandlung einer weiteren Befreiung nach § 3 Nr. 6 Grunderwerbsteuergesetz: Viskorf, DSTR 2001, 1101, 1103; ebenso für den umgekehrten Fall der Übertragung von Grundbesitz von einer GmbH auf eine Personengesellschaft und die nachfolgende weitere Übertragung auf eine Bruchteilsgemeinschaft bzw. Alleineigentum unter Hinweis auf die besondere Regelung des § 6 Abs. 4 Grunderwerbsteuergesetz - diese ist im Kern mit dem neuen § 5 Abs. 3 Grunderwerbsteuergesetz vergleichbar: BFH-Urteil vom 4. April 2001, II R 57/98, DSTR 2001, 1069; anderer Ansicht wiederum für § 5 Grunderwerbsteuergesetz im Zusammenhang mit mit formwechselnden Umwandlungen auf Kapitalgesellschaften zur Rechtslage des Umwandlungsgesetzes 1995 unter besonderer Betonung der Rechtsträgeridentität der Personengesellschaft und der Kapitalgesellschaft: Viskorf in Boruttau, § 5 Rdnr. 66).

    Der Senat sieht sich auch nicht im Widerspruch zu dem Urteil des BFH vom 4. April 2001 (II R 57/98, BFHNV 2001, 1082).

  • FG Nürnberg, 19.07.2001 - IV 151/99

    - Erwerb nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG durch Anwachsung - Übernahme von Schulden

    Diese Regelung soll objektiven Steuerumgehungen entgegenwirken, die der steuerfreie Übergang von Anteilen an einer Gesamthand ermöglicht (vgl. BFH-Urteile vom 14.6. 1973 II R 37/72, BStBl II 1973, 802 und vom 4.4. 2001 II R 57/98, DStR 2001, 1069, 1071).

    Ob im Einzelfall subjektiv eine Steuerumgehung beabsichtigt war, ist für die Anwendung des § 6 Abs. 4 GrEStG nicht entscheidend; die Vorschrift greift ein, um objektiven Steuerumgehungen vorzubeugen, die der steuerfreie Übergang von Anteilen an einer Gesamthand ermöglicht (vgl. BFH-Urteile vom 14.6. 1973, in BStBl II 1973, 802 und vom 4.4. 2001, in DStR 2001, 1069, 1071).

    Sie ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung bereits geklärt (vgl. BFH-Urteile vom 14.6. 1973, in BStBl II 1973, 802 und vom 4.4. 2001, in DStR 2001, 1069 ).

  • BFH, 07.09.2007 - II B 5/07

    GrESt: Konzern, Verschmelzung

  • OLG Düsseldorf, 19.06.2000 - 5 WF 114/00

    Zulässigkeit eines Teilverzichts auf Trennungsunterhalt

  • FG Nürnberg, 17.08.2006 - IV 176/04

    Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 6 Abs. 1 , 3 Satz 1 GrEStG bei

  • FG München, 24.01.2018 - 4 K 2690/15

    Steuerbefreiung nach § 6 Abs. 3 GrEStG

  • FG Berlin-Brandenburg, 18.05.2011 - 14 K 3279/06

    Zu einer Erstattung führende Einkommensteuererklärung bei Pflichtveranlagung ist

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