Rechtsprechung
   BFH, 08.11.2000 - II R 64/98   

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https://dejure.org/2000,1451
BFH, 08.11.2000 - II R 64/98 (https://dejure.org/2000,1451)
BFH, Entscheidung vom 08.11.2000 - II R 64/98 (https://dejure.org/2000,1451)
BFH, Entscheidung vom 08. November 2000 - II R 64/98 (https://dejure.org/2000,1451)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Notare Bayern PDF, S. 125 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 1, 23 GrEStG 1997
    Zeitlicher Anwendungsbereich von § 1 Abs. 2a GrEStG

  • lexetius.com

    GrEStG i. d. F. des JStG 1997 § 1 Abs. 2a, § 23 Abs. 3

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    GrEStG i.d.F. des JStG 1997 § 1 Abs. 2a, § 23 Abs. 3

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    KostO §§ 16 Abs. 1, 38 Abs. 2 Nr. 7, 156; GmbHG §§ 7 Abs. 1, 8, 54 Abs. 1 Satz 1 und 2

  • Wolters Kluwer

    Änderungen im Gesellschafterbestand - Personengesellschaft - Änderungen vor dem 1. Januar 1997 - Berücksichtigung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Grunderwerbsteuerreform 1997; Jahressteuergesetz 1997; Rückwirkung des Steuergesetzes; Grundstücksübertragung auf neue Personengesellschaft; Änderung des Gesellschafterbestandes

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Grunderwerbsteuer; zeitlicher Anwendungsbereich des § 1 Abs. 2a GrEStG

Besprechungen u.ä.

  • Notare Bayern PDF, S. 125 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 1, 23 GrEStG 1997
    Zeitlicher Anwendungsbereich von § 1 Abs. 2a GrEStG

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 194, 252
  • BB 2001, 296
  • DB 2001, 312
  • BStBl II 2001, 422
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BFH, 16.12.2003 - IX R 46/02

    Rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist

    e) Der vorlegende Senat gründet seine Auffassung auf diese neuere Rechtsprechung des BVerfG (in diesem Sinne auch BFH-Urteile vom 12. Oktober 2000 III R 35/95, BFHE 193, 204, BStBl II 2001, 499, unter II. 1. b; vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422, unter II. 1. b ee; BFH-Beschluss vom 24. April 2001 VII S 6/01, BFH/NV 2001, 1303).
  • BFH, 02.09.2014 - IX R 50/13

    Durch Wechsel im Gesellschafterbestand ausgelöste Grunderwerbsteuern sind keine

    § 1 Abs. 2a GrEStG enthält die Fiktion eines auf Übereignung des Grundstücks auf eine neue Personengesellschaft gerichteten Rechtsgeschäfts (BFH-Urteil vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422; BFH-Beschluss vom 11. September 2002 II B 113/02, BFHE 199, 32, BStBl II 2002, 777).

    Dies kann sich über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren hinziehen und in eine unbegrenzte Zahl von Teilakten zerfallen, die zusammen genommen tatbestandserfüllend sind und deren letzter die wesentliche Änderung des Gesellschafterbestandes endgültig herbeiführt (BFH-Urteil in BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).

    Rechtsgeschäft i.S. des § 1 Abs. 2a GrEStG ist demnach nicht die letzte, zur Vollständigkeit oder Wesentlichkeit führende Veränderung im Gesellschafterbestand, sondern die Summe aller Rechtsakte, die die vollständige oder wesentliche Änderung des Gesellschafterbestandes bedeuten (BFH-Urteil in BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).

  • BFH, 27.04.2005 - II R 61/03

    Unmittelbare Änderung des Gesellschafterbestands i.S. von § 1 Abs. 2a GrEStG

    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (vgl. zu § 1 Abs. 2a GrEStG a.F. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).
  • BFH, 20.10.2004 - II R 54/02

    Grunderwerbsteuer: Beachtung der zivilrechtlichen Grundsätze über fehlerhafte

    Änderungen im Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft, die vor dem 1. Januar 1997 vorgenommen worden sind, sind gemäß § 23 Abs. 3 GrEStG bei der Anwendung des § 1 Abs. 2a GrEStG nicht zu berücksichtigen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).

    Ein zwar fehlerhaft vollzogener, aber gleichwohl zivilrechtlich voll wirksamer Beitritt zu einer GbR ist in Bezug auf eine durch ihn etwa bewirkte Änderung des Gesellschafterbestandes i.S. des § 1 Abs. 2a GrEStG nach den im Zeitpunkt seines Vollzugs geltenden grunderwerbsteuerrechtlichen Regelungen zu beurteilen (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).

  • BFH, 11.09.2002 - II B 113/02

    Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften

    § 1 Abs. 2a GrEStG enthält die Fiktion eines (auf Übereignung des Grundstücks auf eine neue Personengesellschaft gerichteten) Rechtsgeschäfts (BFH-Urteil vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).
  • FG Hessen, 20.05.2008 - 8 K 1797/03

    Dauerschuldzinsen: Für die Berechnung der Jahresfrist ist die tatsächliche Dauer

    Der BFH knüpfe in seinem Urteil vom 08.11.2000 II R 64/98, BStBl II 2001, 422 daran an, dass ein Eingriff in die Grundrechte des Einzelnen zulässig sein könne, wenn die Interessen der Allgemeinheit gegenüber dem Vertrauen des Einzelnen in das Fortbestehen der bestehenden Rechtslage überwiegen würden.

    Denn im Hinblick auf das in Art. 20 Abs. 3 GG normierte Rechtsstaatsprinzip bedarf es besonderer Rechtfertigung, wenn der Gesetzgeber die Rechtsfolgen eines der Vergangenheit zugehörigen Verhaltens nachträglich belastend ändert (BFH in BStBl II 2001, 422).

  • FG Niedersachsen, 03.05.2006 - 7 K 374/03

    "Mittelbare" Veränderung des Gesellschafterbestands nach § 1 Abs. 2a GrEStG ohne

    Denn in Anlehnung an das Urteil des BFH vom 8. November 2000 (II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl. II 2001, 422), das zur zeitlichen Anwendung des § 1 Abs. 2a GrEStG alter Fassung in Verbindung mit § 23 Abs. 3 GrEStG ergangen ist und insbesondere mit Blick auf das Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG eine für den Steuerbürger vorhersehbare Besteuerungsrechtslage verlangt, beginnt der Lauf der Fünfjahresfrist für "mittelbare" Änderungen des Gesellschafterbestandes erstmals nach dem Inkrafttreten der neuen Vorschrift, nämlich am 1. Januar 2000.

    Denn mit der Neufassung des § 1 Abs. 2a GrEStG sind "mittelbare" Anteilsübertragungen erstmals in den Gesetzestatbestand aufgenommen worden, die die Grunderwerbsbesteuerung verschärfen, damit die Rechtsposition des Steuerbürgers (nur künftig) verschlechtern (vgl. auch NFG-Urteil vom 11. Juli 2000 7 K 374/99, EFG 2000, 1408 sowie anschließendes BFH-Urteil vom 30. April 2003 II R 79/00 BFHE 202, 387, BStBl. II 2003, 890 - ähnlich wie das BFH-Urteil vom 8. November 2000, a.a.O.; offen lassend dagegen BFH-Urteil vom 27. April 2005 II R 61/03, BFHE 210, 56, BStBl. II 2005, 649).

  • BFH, 16.02.2005 - II R 59/02

    GrESt: PersG; Änderung des Gesellschafterbestands

    Das fingierte Rechtsgeschäft kann nicht nur ein einzelner Rechtsvorgang sein, sondern auch eine Summe von Teilakten umfassen, die zusammen die vollständige oder wesentliche Änderung des Gesellschafterbestands einer Personengesellschaft ausmachen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 8. November 2000 II R 64/98, BFHE 194, 252, BStBl II 2001, 422).
  • FG Düsseldorf, 15.12.2004 - 7 K 1423/02

    Grundbesitzhaltende Personengesellschaft; Gesellschafterwechsel; Sukzessiver

    Dies ergebe sich aus dem BFH-Urteil vom 08.11.2000, DStR 2001 S. 166 ff. Mithin sei als Gegenleistung für den auf die Grundstücke entfallenden jeweiligen Anteilserwerb bei Anwendung der Boruttau'schen Formel.

    Aus der Entscheidung des BFH vom 8. November 2000 (II R 64/98, BStBl II 2001, 422) lässt sich ableiten, dass nicht allein der letzte Erwerbsakt als Rechtsgeschäft im Sinne des § 1 Abs. 2a GrEStG der Besteuerung unterliegt, sondern die Summe aller Rechtsakte.

  • FG Münster, 12.10.2004 - 8 K 5451/01

    Änderung des Gesellschafterbestandes

    Der BFH habe daher in seinem Urteil vom 08.11.2000 II R 64/98 BStBl. II 2001, 422 als Rechtsgeschäft im Sinne des § 1 Abs. 2 a GrEStG die Summe aller Rechtsakte (hier: Anteilserwerb), die die vollständige oder wesentliche Änderung des Gesellschafterbestandes bedeuten würde, angesehen.

    Dies kann sich über einen Zeitraum von längstens 5 Jahren hinziehen und in eine unbegrenzte Zahl von Teilakten zerfallen, die zusammen genommen tatbestandserfüllend sind und deren letzter die wesentliche Änderung des Gesellschafterbestandes endgültig herbeiführt (vgl. BFH-Urteil vom 08.11.2000 II R 64/98 BStBl. II 2001, 422).

  • FG Nürnberg, 13.08.2002 - IV 81/02

    Zur Frage, ob § 1 Abs. 2 a GrEStG auch bei einem Gesellschafterwechsel einer

  • FG Baden-Württemberg, 24.09.2003 - 5 K 248/02

    Grunderwerbsteuer: Änderung des Gesellschafterbestandes

  • FG Münster, 12.06.2007 - 8 V 882/07

    Erfassung eines Veräußerungsgewinns durch Einbringung von Anteilen an einer AG in

  • FG Sachsen, 18.07.2002 - 2 V 421/02

    Rückgängigmachung eines in mehreren Teilakten erfolgten,

  • FG München, 11.02.2002 - 13 V 3920/01

    Keine wesentliche Beteiligung i. S. des § 17 EStG durch Rückwirkung; Aussetzung

  • FG Münster, 19.09.2007 - 8 K 3489/05

    Erfüllung des Grunderwerbsteuertatbestandes des § 1 Abs. 2a

  • FG Nürnberg, 31.07.2002 - IV 80/02

    Zur Frage, ob § 1 Abs. 2a GrEStG auch bei einem Gesellschafterwechsel einer

  • FG Berlin, 15.03.2002 - 1 K 1400/01

    Zeitpunkt des Erwerbs eines Grundstückes

  • FG Sachsen, 18.06.2002 - 2 V 421/02

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung; Aussetzung der Vollziehung eines

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