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   BFH, 17.09.1997 - II R 8/96   

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https://dejure.org/1997,3433
BFH, 17.09.1997 - II R 8/96 (https://dejure.org/1997,3433)
BFH, Entscheidung vom 17.09.1997 - II R 8/96 (https://dejure.org/1997,3433)
BFH, Entscheidung vom 17. September 1997 - II R 8/96 (https://dejure.org/1997,3433)
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Volltextveröffentlichungen (4)

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Vor- und Nacherbschaft
    Steuerliche Behandlung der Vor- und Nacherbschaft
    Besteuerung des Vorerben

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    ErbStG § 6 Abs 1, ErbStG § 12 Abs 1, ErbStG § 23, BewG § 13 Abs 3, BGB § 2113
    Bewertung; Erbbauzinsanspruch; Jahreswert; Vorerbe

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 20.04.2004 - IX R 5/02

    Erwerb eines Erbteils als Anschaffung

    Ob die Verfügungsbeschränkungen des nicht befreiten Vorerben die Anschaffungskosten beeinflussen und sich auf diese Weise --anders als bei einer Bewertung (vgl. § 9 Abs. 2 Satz 3, Abs. 3 des Bewertungsgesetzes und dazu BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587)-- auf den der Besteuerung zu unterwerfenden Gewinn auswirken, kann offen bleiben.
  • BFH, 02.03.2011 - II R 5/09

    Einkommensteuerrechtliche Qualifikation der Tätigkeit von Erfindern; keine

    Verfügungsbeschränkungen i.S. des § 9 Abs. 3 Satz 1 BewG können auf Gesetz oder Rechtsgeschäft einschließlich Verfügungen von Todes wegen beruhen und absoluter oder relativer Art sein (BFH-Urteile vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587, und vom 22. Januar 2009 II R 9/07, BFH/NV 2009, 1096, unter II.2.e dd).

    Diese Beurteilung entspricht der Besteuerung des Vorerben, der nach § 6 Abs. 1 ErbStG als Erbe gilt und bei dessen Besteuerung die Verfügungsbeschränkungen nach §§ 2112 ff. BGB gemäß § 12 Abs. 1 ErbStG i.V.m. § 9 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 2 Satz 3 BewG unberücksichtigt bleiben (BFH-Urteile vom 23. August 1995 II R 88/92, BFHE 179, 145, BStBl II 1996, 137, unter 1.c, und in BFH/NV 1998, 587; BFH-Beschluss vom 6. November 2006 II B 37/06, BFH/NV 2007, 242; Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 15. Aufl., § 6 Rz 4; Gebel in Troll/Gebel/Jülicher, ErbStG, § 6 Rz 22; Kapp/Ebeling, § 6 ErbStG, Rz 18; Philipp in Viskorf/Knobel/Schuck, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 3. Aufl., § 6 ErbStG Rz 7 bis 10; Weinmann in Moench/Weinmann, § 6 ErbStG Rz 8; Esskandari in Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, § 6 ErbStG Rz 31 f.; Kobor, in Fischer/Jüptner/Pahlke/Wachter, ErbStG, 2. Aufl., § 6 Rz 11, 13).

  • FG Nürnberg, 26.06.2014 - 4 K 1413/12

    Nachweis eines niedrigeren Gemeinen Werts gem. § 198 BewG: Verfügungsbeschränkung

    (c) Der BFH hat mit Urteilen vom 23.08.1995 II R 88/92 (BStBl. II 1996, 137) und vom 17.09.1997 II 8/96 (BFH/NV 1998, 587) sowie mit Beschluss vom 06.11.2006 II B 37/06 (BFH/NV 2007, 242) ausgeführt, dass die Besteuerung des Vorerben ohne Berücksichtigung der Beschränkungen durch das Nacherbenrecht verfassungsgemäß ist.

    (2) Nach der Rechtsprechung des BFH können Verfügungsbeschränkungen aufgrund einer Vorerbschaft nicht zu einer niedrigeren Bewertung führen (BFH-Urteil vom 25.10.1951 III 225/51 U, BStBl. III 1951, 229; BFH-Urteil vom 17.09.1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587); bei den mit der Vorerbenstellung verbundenen Verfügungsbeschränkungen handelt es sich um persönliche Verhältnisse, die bei der Ermittlung des gemeinen Werts nicht berücksichtigt werden dürfen.

  • BFH, 22.01.2009 - II R 9/07

    Revisionsbegründung durch Bezugnahme - Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts

    Verfügungsbeschränkungen i.S. des § 9 Abs. 3 Satz 1 BewG können auf Gesetz oder Rechtsgeschäft beruhen und absoluter oder relativer Art sein (BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587).
  • FG Hamburg, 25.08.2015 - 3 K 200/15

    (FGO/AO/ErbStG/BewG: I. Ungeordnete Nichtigkeitsklage; entgegenstehende

    Wie die abgewählte Einmalbesteuerung bleibt auch die Jahreswertbesteuerung unberührt von einem Verkauf - wie hier - (BFH-Beschluss vom 05.03.1997 II B 124/96, BFH/NV 1997, 764) oder von einer Rechtsnachfolge bzw. von ungewöhnlichen persönlichen Umständen (Urteile vom 17.09.1997 II R 8/96, HFR 1998, 562, DStRE 1009, 587, BFH/NV 1998, 587, vorgehend FG Münster, vom 05.10.1995 3 K 1678/93 Erb, EFG 1996, 481).
  • BFH, 06.11.2006 - II B 37/06

    Gewerbesteuerliche Organschaft; Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bereits mit Urteil vom 23. August 1995 II R 88/92 (BFHE 179, 145, BStBl II 1996, 137) ausgeführt, dass der Erwerb des Vorerben in vollem Umfang, ohne Berücksichtigung der Beschränkungen durch das Nacherbenrecht, der Erbschaftsteuer unterliege, und dabei ebenso wie im Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96 (BFH/NV 1998, 587) die Verfassungsmäßigkeit dieser Regelung inzident bejaht.
  • FG Köln, 07.04.2003 - 9 K 6330/01

    Bewertung einer Versorgungsrente unterEinbezug der aufschiebend bedingten

    Soweit sich der Beklagte dabei auf das BFH-Urteil vom 17. September 1997 (II R 8/96, BFH/NV 1998, 587 ff) berufe, das sich mit dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse auf die Bewertung befasse, verkenne er, dass es sich bei der mittleren Lebenserwartung der Sterbetafeln um einen objektiven Tatbestand handele.
  • BFH, 22.01.2009 - II R 10/07

    Revisionsbegründung durch Bezugnahme - Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts

    Verfügungsbeschränkungen i.S. des § 9 Abs. 3 Satz 1 BewG können auf Gesetz oder Rechtsgeschäft beruhen und absoluter oder relativer Art sein (BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587).
  • BFH, 21.12.2000 - II B 18/00

    Besteuerung des Vorerben

    Sie setzen sich nicht damit auseinander, dass der Vorerbe, auch wenn er weitreichenden Beschränkungen unterworfen ist, bürgerlich-rechtlich Erbe ist (§ 2100 des Bürgerlichen Gesetzbuchs; vgl. auch BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587).
  • BFH, 06.05.2003 - II B 73/02

    Vorerbe; Gleichheitsgrundsatz

    Er setzt sich aber nicht damit auseinander, dass der Vorerbe, auch wenn er weitreichenden Beschränkungen unterworfen ist, bürgerlich-rechtlich Erbe ist, § 2100 BGB (vgl. auch BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 8/96, BFH/NV 1998, 587).
  • FG Hamburg, 09.09.1996 - II 53/96

    Grunderwerbsteuer bei Vereinigung der Anteile an einer grundbesitzenden

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