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   BGH, 27.01.2015 - II ZB 21/13   

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https://dejure.org/2015,4701
BGH, 27.01.2015 - II ZB 21/13 (https://dejure.org/2015,4701)
BGH, Entscheidung vom 27.01.2015 - II ZB 21/13 (https://dejure.org/2015,4701)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13 (https://dejure.org/2015,4701)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 85 Abs 2 ZPO, § 233 ZPO, § 234 ZPO, § 520 ZPO
    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der verlängerten Berufungsbegründungsfrist: Pflicht zur manuellen Fristenkontrolle nach Totalausfall der Computeranlage mit dem elektronischen Fristenkalender und nur eingeschränkter Wiederherstellung der Zugriffmöglichkeit

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Rechtsanwalt hat für den Fall einer Störung seines elektronischen Fristenkalenders Vorsorge zu treffen

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Kanzleiorganisation: Notmaßnahmen bei Ausfall des elektronischen Fristenkalenders

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ausgestaltung der Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts bei der Fristenkontrolle

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts in Fristensachen, wenn der ausschließlich elektronisch geführte Fristenkalender vorübergehend nicht störungsfrei arbeitet

  • Anwaltsblatt

    § 233 ZPO
    Was gilt bei Störungen des elektronischen Fristenkalenders?

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 233
    Ausgestaltung der Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts bei der Fristenkontrolle

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Zur Fristenkontrolle des Rechtsanwalts

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der ausschließlich elektronisch geführten Fristenkalender

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 233 ZPO
    Was gilt bei Störungen des elektronischen Fristenkalenders?

Besprechungen u.ä.

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 233 ZPO
    Was gilt bei Störungen des elektronischen Fristenkalenders?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 2038
  • MDR 2015, 537
  • FamRZ 2015, 855
  • VersR 2016, 1269
  • WM 2015, 779
  • AnwBl 2015, 528
  • AnwBl Online 2015, 294
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 04.09.2018 - VIII ZB 70/17

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Zusätzliche Fristensicherung des

    Ein bestimmtes Verfahren ist insoweit zwar weder vorgeschrieben noch allgemein üblich (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1988 - VIII ZR 84/88, NJW 1989, 2393 unter II 2; Beschlüsse vom 9. Dezember 2009 - XII ZB 154/09, VersR 2011, 89 Rn. 15; vom 13. Juli 2010 - VI ZB 1/10, NJW 2011, 151 Rn. 6; vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, NJW 2015, 2038 Rn. 7; jeweils mwN).

    Auf welche Weise der Rechtsanwalt sicherstellt, dass die Eintragung im Fristenkalender und die Wiedervorlage der Handakten rechtzeitig erfolgen, steht ihm grundsätzlich frei (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 9. Dezember 2009 - XII ZB 154/09, aaO; vom 13. Juli 2013 - VI ZB 1/10, aaO; vom 28. Mai 2013 - VI ZB 6/13, NJW 2013, 2821 Rn. 9; vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, aaO; vom 29. September 2016 - I ZB 31/16, aaO).

    Sämtliche organisatorischen Maßnahmen müssen aber so beschaffen sein, dass auch bei unerwarteten Störungen des Geschäftsablaufs, etwa durch Überlastung oder Erkrankung der zuständigen Angestellten, Verzögerungen der anwaltlichen Bearbeitung oder ähnliche Umstände, bei Anlegung eines äußersten Sorgfaltsmaßstabes die Einhaltung der anstehenden Frist gewährleistet ist (BGH, Beschlüsse vom 13. Juli 2010 - VI ZB 1/10, aaO; vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, aaO; jeweils mwN).

  • BGH, 19.07.2016 - II ZB 3/16

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Wirksamkeit einer

    Danach darf einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten versagt werden, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschweren (st. Rspr. BGH, Beschluss vom 14. Juli 2015 - II ZB 27/14, FamRZ 2015, 1715; Beschluss vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, NJW 2015, 2038 Rn. 4 beide mwN).
  • BGH, 27.01.2015 - II ZB 23/13

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Pflicht

    In einem Parallelverfahren (vgl. Senatsbeschluss vom heutigen Tag - II ZB 21/13) habe deshalb am 5. August 2013 handschriftlich ein Fristverlängerungsantrag gestellt werden können, weil der Prozessbevollmächtigten der Klägerin dieser Fristablauf aus dem Gedächtnis bekannt gewesen sei.
  • BFH, 19.03.2019 - II R 29/17

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Totalausfall der Computeranlage

    Bei derartigen Störungen erhöhen sich die Sorgfaltspflichten (vgl. BGH-Beschluss vom 27. Januar 2015 II ZB 21/13, NJW 2015, 2038, Rz 12).

    Der Prozessbevollmächtigte muss sicherstellen, dass seine Angestellten ihre Aufgaben auch dann zuverlässig erfüllen, wenn das zur Fristenkontrolle eingerichtete System aufgrund eines Computerdefekts vorübergehend nicht zuverlässig funktioniert (BGH-Beschluss in NJW 2015, 2038, Rz 12).

  • BGH, 23.06.2020 - VI ZB 63/19

    Überprüfung der Fristvermerke in der Handakte durch Befassen eines Rechtsanwalts

    Wie die elektronische Fristenkalenderführung gegenüber dem herkömmlichen Fristenkalender darf auch die elektronische Handakte grundsätzlich keine geringere Überprüfungssicherheit bieten als ihr analoges Pendant (BGH, Beschluss vom 9. Juli 2014 - XII ZB 709/13, NJW 2014, 3102 Rn. 13 mwN; vgl. ferner BGH, Beschlüsse vom 27. Januar 2015 - II ZB 23/13, MDR 2015, 538 Rn. 9; - II ZB 21/13, NJW 2015, 2038 Rn. 8; vom 16. Oktober 2014 - VII ZB 15/14, NJW-RR 2015, 700 Rn. 12).
  • AGH Nordrhein-Westfalen, 11.09.2020 - 1 AGH 44/19
    In der Rechtsprechung des BGH (Beschluss vom 06.03.2006 - AnwZ (B) 32/05 -, juris; Beschluss vom 15.05.2006 - AnwZ (B) 44/05 -, juris; Beschluss vom 16.04.2007 - AnwZ (B) 39/05 -, juris; Beschluss vom 26.01.2009 - AnwZ (B) 28/08 -, NJW-Spezial 2015, 287 Rdnr. 9; Beschluss vom 31.01.2013 - AnwZ (Brfg.) 61/12 -, juris; Beschluss vom 13.08.2013 - AnwZ (Brfg.) 28/13 -, juris; Beschluss vom 07.10.2013 - AnwZ (Brfg.) 30/13 -, juris; Beschluss vom 27.07.2015 - AnwZ (Brfg.) 26/15 -, juris; Beschluss vom 30.01.2017 - AnwZ (Brfg.) 61/16 -, juris; Gaier/Wolf/Göcken-Schmidt-Rensch, a. a. O., § 14 BRAO Rdnr. 31) ist anerkannt, dass es für die Annahme eines Vermögensverfalls durchaus genügt, wenn der Rechtsanwalt laufend wegen kleinerer Verbindlichkeiten zahlungssäumig wird und gegen ihn vollstreckt werden muss.
  • AGH Nordrhein-Westfalen, 11.09.2020 - 1 AGH 45/19
    In der Rechtsprechung des BGH (Beschluss vom 06.03.2006 - AnwZ (B) 32/05 -, juris; Beschluss vom 15.05.2006 - AnwZ (B) 44/05 -, juris; Beschluss vom 16.04.2007 - AnwZ (B) 39/05 -, juris; Beschluss vom 26.01.2009 - AnwZ (B) 28/08 -, NJW-Spezial 2015, 287 Rdnr. 9; Beschluss vom 31.01.2013 - AnwZ (Brfg.) 61/12 -, juris; Beschluss vom 13.08.2013 - AnwZ (Brfg.) 28/13 -, juris; Beschluss vom 07.10.2013 -AnwZ (Brfg.) 30/13 -, juris; Beschluss vom 27.07.2015 - AnwZ (Brfg.) 25/15 -, juris; Beschluss vom 30.01.2017 - AnwZ (Brfg.) 61/16 -, juris; Gaier/Wolf/Göcken-Schmidt-Räntsch, Anwaltliches Berufsrecht, 3. Auflage 2020, § 14 BRAO Rdnr. 31) ist anerkannt, dass es für die Annahme eines Vermögensverfalls durchaus genügt, wenn der Rechtsanwalt laufend wegen kleinerer Verbindlichkeiten zahlungssäumig wird und gegen ihn vollstreckt werden muss.
  • BGH, 22.09.2015 - XI ZB 14/14

    Anforderungen an die Rechtsbeschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig

    aa) Der Anwalt hat grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23 und 24/08, WM 2010, 567 Rn. 11, vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 8 und vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, WM 2015, 779 Rn. 7).
  • BFH, 15.05.2015 - II R 28/14

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Anforderungen an die Organisation der

    Zu seinen Aufgaben gehört es deshalb, durch entsprechende Organisation seines Büros dafür zu sorgen, dass die Fristen ordnungsgemäß eingetragen und beachtet werden (Beschlüsse des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 27. Januar 2015 II ZB 21/13, Wertpapier-Mitteilungen --WM-- 2015, 779, Rz 7, und vom 27. Januar 2015 II ZB 23/13, WM 2015, 780, Rz 8).
  • BGH, 12.05.2020 - XI ZB 19/19

    Klage eines Verbraucherschutzverbandes gegen eine Bank auf Unterlassung der

    Ein bestimmtes Verfahren ist insoweit zwar weder vorgeschrieben noch allgemein üblich (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1988 - VIII ZR 84/88, NJW 1989, 2393 unter II 2; Beschlüsse vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13, NJW 2015, 2038 Rn. 7 und vom 4. September 2018 - VIII ZB 70/17, aaO, jeweils mwN).
  • FG München, 10.07.2019 - 7 K 25/19

    Einspruchsentscheidung, Fristenkontrolle, Steuerliches Einlagekonto, Gesonderte

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