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   BGH, 12.12.1988 - II ZR 129/88   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Zulässigkeit einer unselbständigen Anschlussberufung bei zwei Anträgen, gegen den Berufungskläger und gegen eine neben diesen tretende, am Verfahren bisher nicht beteiligte Partei - Anschlussberufung durch einen vom Prozessbevollmächtigten unterzeichneten bestimmenden Schriftsatz oder lediglich eine in der mündlichen Verhandlung abgegebene und dort protokollierte Erklärung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 521, § 522a
    Form und Zulässigkeit der Anschlußberufung gegen eine in der Berufungsinstanz beitretende Partei

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1989, 441
  • MDR 1989, 522
  • WM 1989, 503
  • AnwBl 1989, 348



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01  

    E-Mail-Werbung

    Dazu gehört nach § 522a Abs. 1 ZPO a.F. die Anschlußschrift, die bei Antragstellung in der mündlichen Verhandlung vom 9. November 2000 fehlte und ohne die eine wirksame Anschlußberufung nicht vorliegt (vgl. BGH, Urt. v. 12.12.1988 - II ZR 129/88, NJW-RR 1989, 441).

    Zwar kann eine Anschlußberufung nicht mehr nach Schluß der mündlichen Verhandlung erhoben werden (vgl. BGH NJW-RR 1989, 441).

  • BAG, 10.12.2002 - 1 AZR 96/02  

    Streik um Firmentarifvertrag

    Auch ist die Verletzung der Vorschriften über die Zulässigkeit von Rechtsbehelfen grundsätzlich einer Heilung entzogen (vgl. etwa BGH 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 - NJW-RR 1989, 441, zu 2 b der Gründe mwN).
  • BGH, 22.01.2015 - I ZR 127/13  

    Berufung im Rückgriffsprozess eines Transportversicherers gegen ein

    Sie hat ihren bereits in der mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht am 17. April 2013 gestellten Hilfsantrag innerhalb der gemäß § 128 Abs. 2 Satz 2 ZPO vom Berufungsgericht gesetzten Frist mit Schriftsatz vom 22. April 2013 wiederholt (zum Schriftsatzerfordernis bei der Anschlussberufung vgl. BGH, Urteil vom 30. September 1960 - IV ZR 46/60, BGHZ 33, 169, 173; Urteil vom 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88, NJW-RR 1989, 441; Urteil vom 9. Juli 1998 - I ZR 72/96, GRUR 1999, 179, 180 = WRP 1998, 1071 - Patientenwerbung).
  • BGH, 18.05.2001 - V ZR 353/99  

    Grundbuchberichtigung nach Parzellenverwechslung; Erlaß eines Teilurteils bei

    Dagegen konnte der Kläger gegen die rechtskräftig verurteilten und daher im Berufungsverfahren nicht mehr als Partei beteiligten Beklagten zu 4, 5, 8, 12 und 21 durch den in der mündlichen Verhandlung eingereichten und verlesenen Schriftsatz nicht wirksam Anschlußberufung einlegen (BGH, Urt. v. 12. Dezember 1988, II ZR 129/88, NJW-RR 1989, 441; Senat, Urt. v. 26. Oktober 1990, V ZR 122/89, NJW-RR 1991, 510; BGH, Urt. v. 4. Oktober 1994, VI ZR 223/93, NJW 1995, 198, 199; Musielak/Weth, aaO, § 62 Rdn. 20 m. w. N.).
  • OLG Karlsruhe, 12.11.2002 - 17 U 177/00  

    Geschäftsraummiete: Verwirkung der Nachforderung auf Grund einer

    Denn eine Klage kann nicht im Wege der unselbständigen Anschlussberufung auf bislang nicht am Prozess als Parteien beteiligte Dritte erstreckt werden (vgl. BGH, MDR 1989, 522, NJW 1995, 198, 199; MDR 2000, 843, 844; MDR 2001, 1046 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 22.11.2013 - 22 U 32/13  

    AN leistet trotz fehlender Planung: Kein Mitverschulden des AG!

    Die Anschlussberufung ist - wie sich bereits unzweifelhaft aus dem Wortlaut des § 524 Abs. 1 ZPO ergibt - nur eine Antragstellung innerhalb einer fremden Berufung und kann sich deshalb ausschließlich gegen den Berufungsführer richten, nicht gegen Dritte (BGH, Urteil vom 04.04.2000, VI ZR 264/99, MDR 2000, 843; BGH, Beschluss vom 14.05.1991, XI ZB 2/91, NJW 1991, 2569; BGH, Urteil vom 12.12.1988, II ZR 129/88, MDR 1989, 522; Zöller-Heßler, a.a.O., § 524, Rn 18/19 mwN), insbesondere nicht einen Beklagten, gegen den die Klage (schon) in erster Instanz abgewiesen wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 12.12.1988, II ZR 129/88, NJW 1991, 2569; OLg Hamm, Urteil vom 19.10.1994 12 U 47/94, OLGR 1995, 38; Zöller-Heßler, a.a.O.).

    Schließlich macht die Klägerin auch ohne Erfolg geltend, selbst unter der Annahme, dass der Beklagte zu 2. im vorstehenden Sinne "Dritter" sei, könne die Anschlussberufung auf ihn erstreckt werden, weil sich dessen fehlende Zustimmung - unter Berücksichtigung der Stellung einer Bankbürgschaft wegen einer in einem Parallelverfahren behaupteten Forderung (vgl. im Einzelnen 573 GA) - als rechtsmissbräuchlich im Sinne der Entscheidung des BGH vom 12.12.1988 (II ZR 129/88, NJW-RR 1989, 41) darstelle.

  • BAG, 19.10.2011 - 7 AZR 471/10  

    Wiedereinstellungsanspruch - Antragsauslegung - unterlassene Klage auf Abgabe

    Dagegen kann der Berufungsbeklagte die Klage im Regelfall nicht durch Anschlussberufung um Dritte erweitern oder Anträge gegen sie stellen (vgl. BGH 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 - zu 2 c der Gründe mwN, NJW-RR 1989, 441; Zöller/Heßler ZPO 29. Aufl. § 524 ZPO Rn. 18 mwN) .

    Anderes gilt, wenn die Partei des Berufungsklägers ausgewechselt wird, sodass die neue Partei innerhalb des schon bestehenden Prozessrechtsverhältnisses die Stelle der ausgeschiedenen Partei einnimmt (vgl. BGH 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 - aaO) .

  • BGH, 09.07.1998 - I ZR 72/96  

    Patientenwerbung - Berufswidrige Werbung

    Diese Verletzung der Vorschriften über die Zulässigkeit von Rechtsbehelfen ist einer Heilung entzogen (vgl. BGH, Urt. v. 12.12.1988 - II ZR 129/88, WM 1989, 503, 504 = NJW-RR 1989, 441, m.w.N.).
  • BGH, 04.04.2000 - VI ZR 264/99  

    Einbeziehung eines Dritten in der Berufungsinstanz; Verhaltendes

    Sie kann hingegen nicht eingesetzt werden, um die gegen den Berufungsführer erfolgreiche Klage auf einen am Verfahren bisher nicht beteiligten Dritten zu erstrecken und Anträge gegen ihn zu stellen (vgl. Senatsurteil vom 4. Oktober 1994 - VI ZR 223/93 - aaO; BGH, Urteile vom 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 - WM 1989, 503, 504 und vom 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89 - VersR 1991, 894 m.w.N.).
  • BGH, 14.05.1991 - XI ZB 2/91  

    Zulässigkeit einer Anschlußberufung

    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt ausgesprochen, daß sie sich nur gegen den Berufungskläger richten kann (Urteile vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 49/54, LM Nr. 4 zu § 521 ZPO, vom 13. Juli 1956 - VI ZR 284/54, ZZP 70 (1957), 81 und vom 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88, WM 1989, 503, 504).
  • BGH, 29.09.1992 - VI ZR 234/91  

    Erweiterung der Anschlußberufung durch mündliche Antragstellung -

  • BGH, 26.10.1990 - V ZR 122/89  

    Ausdehnung der Klage auf den Konkursverwalter persönlich im Wege der

  • BGH, 04.10.1994 - VI ZR 223/93  

    Erstreckung der Klage auf den Streithelfer im Wege der unselbständigen

  • BGH, 27.02.1992 - VII ZR 273/91  

    Erweiterung der Klage auf Dritte im Wege der Anschlußberufung

  • BGH, 04.10.1999 - II ZR 7/98  

    Zulässigkeit der unselbständigen Anschlußrevision

  • OLG Hamburg, 14.07.2008 - 2 Wx 31/02  

    Vergütungsanspruch des Wohnungseigentumsverwalters:

  • LAG Hamburg, 20.07.2010 - 4 Sa 58/09  

    Rückkehrrecht im Bereich der Deutschen Telekom AG; unbegründete Arbeitnehmerklage

  • OLG München, 05.05.2010 - 7 U 1794/10  

    Frachtführerhaftung im internationalen Straßengüterverkehr: Entwendung des

  • OLG Dresden, 21.08.2001 - 2 U 673/01  

    Nebenintervention; Amortisationsbeschluss; Ladungsmangel

  • LAG Hamburg, 31.08.2010 - 2 Sa 203/09  

    Rückkehrrecht im Bereich der Deutschen Telekom AG; unbegründete Arbeitnehmerklage

  • BGH, 30.01.2018 - II ZR 238/16  

    Verwerfung der Berufung als unzulässig wegen Versäumung der

  • OLG Frankfurt, 17.12.1991 - 5 U 265/90  

    Fehlen von Bedienungshandbüchern für Hardware und Software als Sachmangel

  • LAG Hamburg, 05.05.2010 - 5 Sa 83/09  

    Rückkehrrecht im Bereich der Deutschen Telekom AG; unbegründete Arbeitnehmerklage

  • OLG Naumburg, 08.05.1996 - 8 U 82/95  

    Unzulässigkeit einer Anschlussberufung wegen Fristversäumung; Zu einem Anspruch

  • LAG Brandenburg, 01.07.1993 - 3 Sa 25/93  

    Anschlußberufungsschrift ; Eingruppierungsfeststellungsklage;

  • BGH, 21.09.1989 - III ZR 244/88  

    Schadensersatzanspruch gegen Notarin wegen unrechtmäßiger Auszahlung einer

  • BGH, 01.03.1989 - IVa ZR 337/87  

    Verstoß gegen das Verbot der Schlechterstellung des Rechtsmittelklägers

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