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   BGH, 27.10.2008 - II ZR 158/06   

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https://dejure.org/2008,63
BGH, 27.10.2008 - II ZR 158/06 (https://dejure.org/2008,63)
BGH, Entscheidung vom 27.10.2008 - II ZR 158/06 (https://dejure.org/2008,63)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 2008 - II ZR 158/06 (https://dejure.org/2008,63)
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Volltextveröffentlichungen (20)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    EGBGB Internationales Gesellschaftsrecht; EGV Art. 43; GmbHG § 4a; BGB § 164; ErbbauRG § 11 Abs. 1; GO NW § 64
    Sitztheorie gilt weiterhin für Gesellschaften aus der Schweiz

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit der sog. Gründungstheorie auf eine in der Schweiz gegründete Aktiengesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland im Hinblick auf deren Rechtsfähigkeit und Parteifähigkeit; Pflicht des deutschen Staates zur Anerkennung schweizerischer Gesellschaften mit ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Geltung der Sitztheorie im Verhältnis Deutschland - Schweiz ("Trabrennbahn")

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    EGV Art. 43; GmbHG § 4 a; BGB § 164; ErbbauRG § 11; NW GemeindeO § 64
    Aktiengesellschaft aus der Schweiz - Anwendbarkeit der "Sitztheorie"

  • Betriebs-Berater

    Beschränkungen für schweizerische Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland gelten fort - "Trabrennbahn"

  • rabüro.de

    Zur Wirksamkeit einer seitens einer Stadt erteilten Vollmacht

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Fortgeltung der Sitztheorie für in der Schweiz gegründete Gesellschaften; zur Behandlung einer in der Schweiz gegründeten Aktiengesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland als rechtsfähige Personengesellschaft; zur Unwirksamkeit der Vollmacht, eine ...

  • streifler.de

    Trabrennbahn-Urteil: schweizer AG ist als in Deutschland rechtsfähige Personengesellschaft zu behandeln

  • Prof. Dr. Lorenz

    IPR: Internationales Gesellschaftsrecht, Geltung der Sitztheorie im Verhältnis zu Nicht-EG-Mitgliedstaaten ("Trabrennbahn")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Trabrennbahn"; Rechtsfähigkeit einer in der Schweiz gegründeten Aktiengesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland; Wirksamkeit einer durch eine Gebietskörperschaft ausgestellten Vollmacht im Grundstücksangelegenheiten

  • rechtsportal.de

    "Trabrennbahn"; Rechtsfähigkeit einer in der Schweiz gegründeten Aktiengesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland; Wirksamkeit einer durch eine Gebietskörperschaft ausgestellten Vollmacht im Grundstücksangelegenheiten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vollmacht für Stadt für Grundstücksangelegenheiten wirksam?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Beschränkungen für schweizerische Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland gelten fort

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Sitztheorie gilt weiterhin für schweizer Kapitalgesellschaften

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    EGBGB Internationales Gesellschaftsrecht; EGV Art. 43; GmbHG § 4a; BGB § 164; ErbbauRG § 11 Abs. 1; GO NW § 64
    Sitztheorie gilt weiterhin für Gesellschaften aus der Schweiz

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schweizerische AG mit deutschem Sitz

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    EGV Art. 43; GmbHG § 4a; BGB § 164; ErbbauRG § 11 Abs. 1; NW GemeindeO § 64
    Geltung der Sitztheorie im Verhältnis Deutschland - Schweiz (ʼʼTrabrennbahnʼʼ)

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Bei Klagen schweizerischer AGs mit Sitz in Deutschland gilt weiterhin die einschränkende Sitztheorie

  • matzen-partner.de (Kurzinformation)

    Niederlassungsfreiheit für schweizerische AG?

  • duslaw.de (Kurzinformation)

    Schweizerische Aktiengesellschaft: es gilt die Sitztheorie!

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Welche Regeln gelten für schweizerische Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland?

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    ZPO § 50; GmbHG § 4a; EG Art. 43; BGB § 164; GO NW § 64
    Geltung der Sitztheorie im Verhältnis Deutschland - Schweiz ("Trabrennbahn")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Fortgeltung der Sitztheorie im Verhältnis zu Drittstaaten ("Trabrennbahn")

  • heinemann-und-partner.de (Entscheidungsbesprechung)

    Unwirksamkeit kommunaler Grundstückgeschäfte (RA Dr. Klaus-Peter Lindow)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Schweizer AG mit deutschem Verwaltungssitz: Nur als OHG/GbR prozessfähig! (IBR 2009, 1007)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 178, 192
  • NJW 2009, 289
  • ZIP 2006, 1822
  • ZIP 2008, 2411
  • DNotZ 2009, 385
  • EuZW 2009, 59
  • NZM 2009, 292
  • WM 2008, 20
  • WM 2009, 20
  • BB 2008, 2413
  • BB 2009, 14
  • DB 2008, 2825
  • AnwBl 2009, 151
  • Rpfleger 2009, 222
  • JR 2009, 507
  • BauR 2009, 293
  • NZG 2009, 68
 
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Wird zitiert von ... (44)

  • BGH, 03.12.2014 - IV ZB 9/14

    Pflichtteilsrecht: Reichweite einer Verpflichtung des Erben zur

    Dieses richtet sich bei Auslandsgesellschaften, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder - wie hier - des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) gegründet worden sind, nach der Gründungstheorie, derzufolge eine nach dem ausländischen Sachrecht wirksam gegründete Gesellschaft in der Rechtsform anzuerkennen ist, in welcher sie gegründet wurde (BGH, Urteile vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 19; vom 19. September 2005 - II ZR 372/03, NJW 2005, 3351 unter II 1 a (für die liechtensteinische Aktiengesellschaft)).
  • BGH, 18.03.2016 - V ZR 266/14

    Anfrage bei dem Zweiten Senat des Bundesarbeitsgerichts: Wirksamkeit der

    Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung erfasst dies nur solche Geschäfte der laufenden Verwaltung, die in mehr oder weniger gleichmäßiger Wiederkehr vorkommen und nach Größe, Umfang der Verwaltungstätigkeit und Finanzkraft der beteiligten Gemeinde von sachlich weniger erheblicher Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 32; BGH, Urteil vom 4. Dezember 2003 - III ZR 30/02, BGHZ 157, 168, 174; BGH, Urteil vom 20. September 1984 - III ZR 47/83, BGHZ 92, 164, 173; BGH, Urteil vom 16. November 1978 - III ZR 81/77, NJW 1980, 117).
  • BGH, 22.11.2016 - II ZB 19/15

    Gesellschaft ausländischen Rechts: Restgesellschaft für in Deutschland belegenes

    Die Vertretung im Rechtsverkehr wäre vielmehr aus der gesellschaftsrechtlichen Einordnung der Betroffenen nach deutschem Recht zu bestimmen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 25 - Trabrennbahn).

    Bei einer Gesellschaft, die - wie vorliegend nach dem Vortrag der Beteiligten - in einem Drittstaat gegründet worden sein soll, der weder der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum angehört noch aufgrund von Verträgen hinsichtlich der Niederlassungsfreiheit gleichgestellt ist, beurteilt sich das Gesellschaftsstatut nach den allgemeinen Regeln des deutschen internationalen Privatrechts, denen zufolge für die Rechtsfähigkeit einer Gesellschaft das Recht des Staates maßgeblich ist, in dem die Gesellschaft ihren tatsächlichen Verwaltungssitz hat (vgl. nur BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 12 ff. - Trabrennbahn; Urteil vom 12. Juli 2011 - II ZR 28/10, BGHZ 190, 242 Rn. 16 f.; Urteil vom 8. September 2016 - III ZR 7/15, WM 2016, 1943 Rn. 13).

    Um als Gesellschaft mit beschränkter Haftung rechtsfähig zu sein, hätte die Betroffene im deutschen Handelsregister eingetragen sein müssen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 23 - Trabrennbahn; Beschluss vom 8. Oktober 2009 - IX ZR 227/06, ZIP 2009, 2385 Rn. 5).

  • BGH, 21.06.2011 - II ZB 15/10

    Handelsregistereintragung: Anwendbares Recht auf den Zugang einer

    Es geht um die inneren Beziehungen der T.                GmbH, die sich grundsätzlich nach deutschem Recht richten (vgl. dazu BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 13 ff. - Trabrennbahn).
  • BGH, 12.07.2011 - II ZR 28/10

    Internationale Zuständigkeit: Rückgriff auf die Gründungstheorie zur Bestimmung

    (1) Der Senat folgt zwar im Grundsatz weiterhin der Sitztheorie (BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 21 f. - Trabrennbahn; Urteil vom 15. März 2010 - II ZR 27/09, ZIP 2010, 1003 Rn. 15).

    Er hat sich aber - wie zuvor schon der VII. Zivilsenat (Urteil vom 13. März 2003 - VII ZR 370/98, BGHZ 154, 185, 190) - aufgrund der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union in den Entscheidungen "Centros" (Urteil vom 9. März 1999 - C-212/97, Slg. 1999, I-1459 = ZIP 1999, 438), "Überseering" (Urteil vom 5. November 2002 - C-208/00, Slg. 2002, I-9919 = ZIP 2002, 2037) und "Inspire Art" (Urteil vom 30. September 2003 - C-167/01, Slg. 2003, I-10155 = ZIP 2003, 1885) für diejenigen Auslandsgesellschaften, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums oder in einem mit diesen aufgrund eines Staatsvertrages in Bezug auf die Niederlassungsfreiheit gleichgestellten Staat gegründet worden sind, der Gründungstheorie angeschlossen (BGH, Urteil vom 14. März 2005 - II ZR 5/03, ZIP 2005, 805 f.; Urteil vom 19. September 2005 - II ZR 372/03, BGHZ 164, 148, 151; Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 19 - Trabrennbahn; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 16).

  • FG Münster, 12.04.2019 - 13 K 3645/16
    Das Bestehen einer Geschäftsleitungsbetriebsstätte im Inland ergebe sich schließlich daraus, dass die Klägerin gegen eine Mieterin (erfolglos) ein Zivilstreitverfahren geführt habe, in dem der Bundesgerichtshof - BGH - mit Urteil vom 27.10.2008 II ZR 158/06 (Amtliche Sammlung der Entscheidungen des BGH - BGHZ - 178, 192) die Klägerin als eine "in der Schweiz gegründete Aktiengesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland" bezeichnet habe.

    Auch wenn sie zivilrechtlich als Personengesellschaft gelte (BGH-Urteil vom 27.10.2008 II ZR 158/06, BGHZ 178, 192), werde sie steuerrechtlich als Kapitalgesellschaft behandelt spätestens seit Einführung des Wortes "insbesondere" in § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Körperschaftsteuergesetzes - KStG - und § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG durch das Gesetz vom 7.12.2006 (Bundesgesetzblatt - BGBl - I 2006, 2782).

    Damit entfällt die Abschirmwirkung der Kapitalgesellschaft und ist auf die hinter ihr stehenden Gesellschafter zurückzugreifen; folgerichtig kommt in einem solchen Falle die Behandlung als rechtsfähige Personengesellschaft in Betracht (vgl. BGH-Urteile vom 1.7.2002 II ZR 380/00, BGHZ 151, 204, unter II.1.; vom 27.10.2008 II ZR 158/06 "Rennbahn", BGHZ 178, 192, unter I.1.c; BFH-Beschluss vom 8.1.2019 II B 62/18, BFH/NV 2019, 293, Rz. 27).

    Die Frage, warum im Verfahren vor dem BGH (Az. II ZR 158/06) von einen inländischen Verwaltungssitz der Klägerin ausgegangen worden sei, könne er nicht beantworten.

    Im Übrigen sei, so der Zeuge, die Feststellung in dem Urteil des BGH (Az. II ZR 158/06), dass sich der Verwaltungssitz der Klägerin in Deutschland befunden habe, unzutreffend, weil die wesentlichen Tätigkeiten von Herrn G. durchgeführt worden seien.

    Der Senat zieht auch keine anderen Schlussfolgerungen aus der Feststellung in dem Urteil des BGH vom 27.10.2008 II ZR 158/06 (BGHZ 178, 192), wonach sich der Verwaltungssitz der Klägerin in Deutschland befunden habe.

    Insbesondere haben die Zeugen aber auch die bis zu ihren Aussagen bestehenden Zweifelsfragen zum Sachverhalt ausräumen können, namentlich die Bedeutung des "Büro-Flachbaus" und des Kopierers in den Pachtverträgen vom 18.2.2009 und 27.1.2012 sowie die Feststellungen in dem Urteil des BGH (Az. II ZR 158/06) zum Verwaltungssitz der Klägerin.

  • BGH, 08.09.2016 - III ZR 7/15

    Stiftungskollisionsrecht: Anwendung der Grundsätze des internationalen

    aa) Das Personalstatut von Gesellschaften richtet sich nach der sogenannten Gründungstheorie, wenn die Auslandsgesellschaft in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, des EWR oder in einem mit diesen aufgrund eines Staatsvertrags in Bezug auf die Niederlassungsfreiheit gleichgestellten Staat gegründet worden ist (BGH, Urteile vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 19 und vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, NJW 2011, 844 Rn. 16 jew. mwN).

    Nur für Gesellschaften, die in einem Drittstaat gegründet worden sind, hält die Rechtsprechung an der sogenannten Sitztheorie fest, nach der für das Personalstatut das Recht des Sitzstaats maßgeblich ist (BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 aaO mwN).

  • BGH, 08.02.2018 - IX ZR 92/17

    Anfechtbarkeit von Rechtshandlungen bei Verträgen bzgl. eines dinglichen Rechts

    Die Schuldnerin ist eine Gesellschaft schweizerischen Rechts, so dass es auf den effektiven Verwaltungssitz ankommt (vgl. BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 21).
  • BGH, 08.10.2009 - IX ZR 227/06

    Umfang einer mittelbaren Gesellschafterhaftung und Handelndenhaftung für

    Die Sitztheorie (vgl. BGHZ 53, 181, 183 ; 78, 318, 334 ; 178, 192, 196 ff Rn. 19 bis 22) hat der Bundesgerichtshof nur für die Bereiche aufgegeben, in denen nach ausländischem Recht gegründete Kapitalgesellschaften im Inland Niederlassungsfreiheit genießen (BGHZ 153, 353, 355 ff : deutschamerikanischer Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag vom 29. Oktober 1954; BGHZ 154, 185, 188 ff : Art. 43, 48 EG; BGHZ 164, 148, 151 ff : Art. 31 EWR).
  • OLG Braunschweig, 10.06.2020 - 3 W 6/18

    Rügelose Einlassung nach Art. 26 Abs. 1 S. 1 EuGVVO bei ausschließender

    Bei der Beurteilung der für die Parteifähigkeit maßgeblichen Rechtsfähigkeit (§ 50 ZPO) einer ausländischen juristischen Person ist grundsätzlich entsprechend der Sitztheorie das Recht des Staates maßgebend, in dem die juristische Person ihren Verwaltungssitz hat, wobei es nicht auf den in der Satzung genannten, sondern auf den tatsächlichen Verwaltungssitz ankommt (vgl. etwa BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 - VIII ZR 155/02 -, BGHZ 153, 353-358, Rn. 9, juris, m. w. N.; Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06 -, BGHZ 178, 192-203, Rn. 21, juris; Kindler, in: MüKo BGB, 7. Auflage, Bd. 12, Internationales Wirtschaftsrecht, Teil 10, Rn. 5, 358, beck-online; Althammer, in: Zöller, ZPO, 33. Auflage 2020, § 50, Rn. 31; Hübsch, in: BeckOK ZPO, 36. Ed., Stand 1. März 2020, § 55, Rn. 2).

    Eine von diesem Grundsatz abweichende Beurteilung kann geboten sein, wenn in staatsrechtlichen Verträgen besondere Regelungen enthalten sind (vgl. BGH, Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06 -, BGHZ 178, 192-203, Rn. 14).

  • BGH, 15.03.2010 - II ZR 27/09

    Zuständigkeit der Oberlandesgerichte für die Berufung gegen Entscheidungen der

  • BGH, 25.05.2009 - II ZR 60/08

    Kündigung der Gesellschaft durch Privatgläubiger des Gesellschafters

  • BGH, 11.01.2011 - II ZR 157/09

    GmbH: Versuchte Umgehung der Folgen der Eigenkapitalersatzregeln durch Abtretung

  • BGH, 13.04.2010 - 5 StR 428/09

    Untreue bei einer englischen Limited (Gründungsstatut; Gründungstheorie;

  • OLG Nürnberg, 13.02.2012 - 12 W 2361/11

    Ausländische Kapitalgesellschaft: Verlegung des Satzungs- und Verwaltungssitzes

  • BGH, 27.10.2008 - II ZR 290/07

    Beschränkungen für schweizerische Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland

  • OLG Oldenburg, 30.06.2020 - 12 W 23/20

    Zur formwechselnden Sitzverlegung einer luxemburgischen SCS nach Deutschland

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 25/10

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein analytisches Testgerät

  • BFH, 08.01.2019 - II B 62/18

    Anteilserwerb durch Briefkastengesellschaft als ein der Grunderwerbsteuer

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 54/04

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für analytische Testgeräte

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 53/04

    Ansprüche wegen Verletzung des Patents für analytische Testgeräte (hier:

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 30/10

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein analytisches Testgerät

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 87/04

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für analytische Testgeräte (hier:

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 31/10

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein analytisches Testgerät

  • OLG Hamm, 20.05.2015 - 20 U 234/11

    Leistungsfreiheit des Wassersport-Kaskoversicherers wegen vorsätzlicher

  • OVG Niedersachsen, 31.01.2013 - 7 LA 160/11

    Erlaubnis zur Aufsellung hunderter Container kein Geschäft der laufenden

  • OVG Sachsen-Anhalt, 24.05.2017 - 3 L 201/16

    Vergabe von Rettungsdienstleistungen durch ein unzuständiges Kommunalorgan

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 33/10

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein analytisches Testgerät

  • OLG Hamm, 25.05.2010 - 15 Wx 160/10

    Unwirksamkeit einer Einzelvollmacht für städtischen Mitarbeiter für unbestimmte

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2015 - 2 U 34/10

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents betreffend spezifische Bindungsassays

  • OLG Brandenburg, 30.08.2010 - 5 Wx 31/10

    Vertretung der erwerbenden Kommune

  • OLG Frankfurt, 23.02.2017 - 12 U 96/16

    Verkennung der bindenden rechtlichen Beurteilung des Berufungsurteils als

  • OLG Düsseldorf, 13.07.2011 - 15 U 282/09

    Anspruch eines Rechtsanwalts auf Honorarvergütung und auf Erstattung verauslagter

  • BFH, 23.09.2009 - I B 95/09

    Kroatische "d.o.o." als Adressat einer Prüfungsanordnung - Rechtliches Gehör

  • VK Münster, 25.06.2009 - VK 7/09

    Verkaufs eines kommunalen Grundstückes mit Bauverpflichtungen

  • LG München I, 23.03.2018 - 38 O 14696/17

    Statusfeststellungsantrag zurückgewiesen

  • OLG Hamm, 22.02.2012 - 15 W 67/11

    Grundstücksveräußerung als Geschäft der laufenden Verwaltung?

  • OLG Hamm, 25.05.2010 - 15 W 160/10

    Zur Unwirksamkeit einer Vollmacht für städtischen Mitarbeiter; Umfang der Prüfung

  • OLG Hamm, 12.10.2010 - 15 W 98/10

    Wirksamkeit der Bevollmächtigung eines Dritten durch den organschaftlichen

  • OLG München, 18.06.2010 - 34 Wx 65/10

    Grundbucheintragung: Vertretungsmacht des ersten Bürgermeisters einer bayerischen

  • OLG Rostock, 12.09.2019 - 3 U 87/17

    Zulässigkeit der Berufung: Wegfall der Parteifähigkeit einer ausländischen

  • OLG Hamm, 20.01.2010 - 15 W 160/10

    Begriff der Geschäfte laufender Verwaltung i.S. von § 64 Abs. 2 GO NW;

  • OLG Düsseldorf, 24.02.2011 - 10 U 39/09

    Kommunalrechtliche Vertretungsvorschriften und Haftung aus GoA oder

  • LG Bielefeld, 18.11.2011 - 3 O 121/10
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