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   BGH, 09.05.1968 - II ZR 158/66   

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https://dejure.org/1968,537
BGH, 09.05.1968 - II ZR 158/66 (https://dejure.org/1968,537)
BGH, Entscheidung vom 09.05.1968 - II ZR 158/66 (https://dejure.org/1968,537)
BGH, Entscheidung vom 09. Mai 1968 - II ZR 158/66 (https://dejure.org/1968,537)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Besondere Vereinbahrungen einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und ihrem geschäftsführenden Wirtschaftsprüfer - Berufsbeschränkende Wettbewerbsklauseln - Abwehr der Konkurrentenstellung nach Beendigung seines Anstellungsverhältnisses - Vergleichbarkeit einer ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1968, 1717
  • MDR 1968, 996
  • GRUR 1969, 228
  • DB 1968, 1263
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BGH, 14.07.1997 - II ZR 238/96

    Wirksamkeit eines gesellschaftsvertraglichen Wettbewerbsverbots; Verbot der

    Ihre Rechtfertigung findet die wettbewerbsbeschränkende Abrede allein in dem anerkennenswerten Bestreben des von ihr begünstigten Teils, sich davor zu schützen, daß der andere Teil die Erfolge seiner Arbeit illoyal verwertet oder sich in sonstiger Weise zu seinen Lasten die Freiheit der Berufsausübung mißbräuchlich zunutze macht; soweit dieses: Interesse nicht betroffen ist, beschränken derartige Abreden die Freiheit der Berufsausübung unangemessen und sind sittenwidrig (vgl. BGHZ 91, 1, 5 f.; Sen.Urt. v. 9. Mai 1968 - II 2R 158/66, NJW 1968, 1717; BGH, Urt:v. 13,.
  • BGH, 26.03.1984 - II ZR 229/83

    Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats unterliegen die von einer GmbH mit ihren Geschäftsführern vereinbarten Wettbewerbsklauseln im Sinne des § 74 Abs. 1 HGB nicht den für Handlungsgehilfen geltenden Beschränkungen der §§ 74 ff. HGB, weil der Geschäftsführer nicht Handlungsgehilfe, sondern Organmitglied ist (vgl. Sen. Urt. v. 7.1.1965 - II ZR 187/63, WM 1965, 310; Sen. Urt. v. 9.5.1968 - II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66] = LM BGB § 138 (Cf) Nr. 5).

    Unter Heranziehung der in den §§ 74 ff. HGB zum Ausdruck gekommenen Rechtsgrundsätze hat er Wettbewerbsverbote nur als zulässig erachtet, wenn sie dem Schutze eines berechtigten Interesses des Gesellschaftsunternehmens dienen und nach Ort, Zeit und Gegenstand die Berufsausübung und wirtschaftliche Betätigung des Geschäftsführers nicht unbillig erschweren (Sen. Urt. v. 9.5.1968 aaO; vgl. auch Sen. Urt. v. 19.11.1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74 zum nachvertraglichen Wettbewerbsverbot eines ausgeschiedenen Gesellschafters).

  • BGH, 28.04.1986 - II ZR 254/85

    Vereinbarung eines Wettbewerbsverbots nach Übernahme einer Rechtsanwaltspraxis

    Unter diesen Voraussetzungen hat der erkennende Senat in Bezug auf den Beruf des Wirtschaftsprüfers ausgesprochen, daß sich örtliche, zeitliche und gegenständliche Beschränkungen der Berufsausübung nur in begrenztem Umfang mit diesem Beruf vertragen und der Grundsatz der freien Berufsausübung durch Vereinbarung unter Wirtschaftsprüfern nur eingeengt werden darf, soweit besondere Umstände vorliegen, die ein anerkennenswertes Bedürfnis begründen, den Vertragspartner vor illoyaler Verwertung des Erfolges seiner Arbeit zu schützen (BGHZ 91, 1, 6 [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83]; Urt. v. 9. Mai 1968 - II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66] = WM 1968, 893 = LM BGB § 138, C f Nr. 5).
  • BGH, 29.01.1996 - II ZR 286/94

    Wirksamkeit einer Mandantenschutzklausel in einem Sozietätsvertrag

    II ZR 2/89, NJW-RR 1990, 226, 227; v. 14. Juli 1986 II ZR 296/85, WM 1986, 1282; v. 19. November 1973 II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; v. 9. Mai 1968 II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; v. 7. Januar 1965 II ZR 187/63, WM 1965, 310; BGH, Urt. v. 19. Oktober 1993 KZR 3/92, ZIP 1994, 61, 64 f.).

    Diese Freiheit kann nicht nur durch ein Verbot, den Beruf auszuüben, verletzt werden, sondern auch dadurch, daß dem Betroffenen schwer erträgliche finanzielle Belastungen auferlegt werden (vgl. Sen.Urt. v. 9. Mai 1968 - II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]).

  • BGH, 25.09.1975 - VII ZR 179/73

    Auslegung eines Vertrages durch das Revisionsgericht

    Jede Freizeichnungsklausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sowohl im Zusammenhang mit deren weiteren Bestimmungen, als auch unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls daraufhin zu überprüfen, ob sie mit Treu und Glauben zu vereinbaren und somit als verbindlich anzuerkennen ist (BGHZ 33, 216, 219 [BGH 29.09.1960 - II ZR 25/59]; 38, 183, 185; 41, 151, 154 [BGH 17.02.1964 - II ZR 98/62]; 50, 200, 207 [BGH 29.05.1968 - VIII ZR 77/66]; BGH NJW 1963, 1148; 1968, 1718 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; 1974, 272) [BGH 26.10.1973 - V ZR 194/72].
  • BGH, 16.10.1989 - II ZR 2/89

    Gesellschaftsvertragliches Wettbewerbsverbot für den lediglich als

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes darf ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot den Verpflichteten in seiner Berufsausübung nicht übermäßig beschränken und nach Ort, Zeit und Gegenstand nicht über die schutzwerten Interessen des begünstigten Unternehmens hinausgehen (BGHZ 91, 1, 5 [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83]; vgl. ferner Sen.Urt. v. 14. Juli 1986 - II ZR 296/85, WM 1986, 1282; v. 19. November 1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; v. 9. Mai 1968 - II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; v. 7. Januar 1965 - II ZR 187/63, WM 1965, 310).
  • BAG, 13.09.1969 - 3 AZR 138/68

    Wettbewerbsverbot - Karenzentschädigung

    Bürogehilfen eines Steuerberaters (BAGE 18, 291 ff. = AP Nr. 13, 62 ff. = AP Nr. 13 zu § 72 ArbGG Streitwertrevision), Buchhalter eines Helfers in Steuersachen (BAG, AP Nr. 20 zu Art. 12 GG ), Helferin Steuersachen (BAGE 6, 291 = AP Nr. 7 zu Art. 12 GG ; vgl. auch BAGE 10, 76 = AP Nr. 17 zu § 74 HGB ), Chemiker (BAG, AP Nr. 1 zu § 611 Konkurrenzklausel), Anwaltsassessor (Landgericht Schweinfurt, DRZ 1950, 520 mit Anm. von Weil), Apotheker (BGH, AP Nr. 3 zu § 611 BGB Konkurrenzklausel = NJW 1964, 2203 Nr. 1), Wirtschaftsprüfer (BGH, LM Nr. 5 zu § 138 [Cf] BGB = NJW 1968, 1717 Nr. 2 = MdR 1968, 996 Nr. 3 = BB 1968, 808), Schlagersänger (LAG Baden-Württemberg, AP Nr. 2 zu § 611 BGB Konkurrenzklausel), Schaufensterdekorateure (LAG Düsseldorf, AP Nr. 15 zu § 59 HGB ), eine minderjährige Buchhalterin eines Steuerberaters (LAG Berlin, AP Nr. 1 zu § 113 BGB ), eine minderjährige Friseuse (AP Nr. 23 zu § 138 BGB ).
  • LAG Düsseldorf, 28.06.2001 - 11 Sa 532/01

    Wettbewerbsverbot eines angestellten Steuerberaters; Verhältnis von

    Eine solche Vereinbarung führt praktisch dazu, dass der ausgeschiedene Mitarbeiter von der Bearbeitung solcher Mandate Abstand nimmt (vgl. BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66- NJW 1968, 1717).

    d) Dieses Ergebnis steht nicht im Widerspruch zu dem bereits in anderem Zusammenhang erwähnten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 09.05.1968 (- II ZR 158/66 - NJW 1968, 1717).

  • BAG, 27.09.1988 - 3 AZR 59/87

    Auskunft eines Steuerberaters über Konkurrenz

    Auch wenn der Kläger Angehöriger eines freien Berufs ist, den er nach wissenschaftlicher Vorbildung unter besonderer Verantwortung im öffentlichen Interesse ausübt, können Vorkehrungen getroffen werden, daß Arbeitnehmer die Erfolge der Berufsausübung nicht illoyal ausnutzen (BGH Urteil vom 9. Mai 1968 - II ZR 158/66 - AP Nr. 23 zu § 611 BGB Konkurrenzklausel = NJW 19.08.1717; BAGE 23, 382, 390 = AP Nr. 25, aa0, zu II 5 der Gründe).
  • OLG Düsseldorf, 22.08.1996 - 6 U 150/95

    Vereinbarung eines nachträglichen Wettbewerbsverbots mit GmbH-Geschäftsführer

    Das Wettbewerbsverbot muß vor allem dem Schutz eines berechtigten Unternehmerinteresses dienen und darf nach Ort, Zeit und Gegenstand die Berufsausübung und wirtschaftliche Betätigung des Geschäftsführers nicht unbillig erschweren (vgl. BGH NJW 1968, 1717; BGHZ 91, 1, 6 = NJW 1984, 2366, 2367; BGH GmbHR 1991, 310 ; OLG Hann GmbHR 989, 256 f.; OLG Düsseldorf (16. Zivilsenat) NJW-RR 1993, 35, 36; Scholz/Schneider, aaO., § 43 GmbHG , Rdn. 135; Hachenburg/Mertens, aaO., § 35 GmbHG , Rdn. 204).

    Während sich eine unmittelbare Anwendung der vorgenannten Normen nach allgemeiner Meinung, der zuzustimmen ist, schon vom Wortlaut her verbietet (vgl. BGH NJW 1968, 1717; BGHZ 91, 1, 3 = NJW 1984, 2366; OLG Frankfurt/Main GnbHR 1973, 58; OLG Koblenz WM 1985, 1484, 1485; Scholz/Schneider, aaO., § 43 GmbHG , Rdn. 135 a; Baumbach/Hueck/Zöllner, aaO., § 35 GmbHG , Rdn. 107 n.w.Nachw.; Lutter/Hommelhoff, GmbHG , 14. Aufl., Anh. zu § 6 GmbHG , Rdn. 25; Rowedder/Koppensteiner, aaO., § 35 GmbHG , Rdn. 91; Hachenburg/Mertens, aaO., § 35 GmbHG , Rdn. 205), ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten, ob die §§ 74 ff. HGB auf ein mit einem Organmitglied einer Kapitalgesellschaft vereinbartes Wettbewerbsverbot entsprechend anwendbar sind.

  • BAG, 10.12.1985 - 3 AZR 242/84

    Vereinbarung einer Mandantenschutzklausel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer -

  • OLG Köln, 22.09.1999 - 13 U 47/99

    Vertragsärztliche Versorgung; Übertragung eines Vertragsarztsitzes;

  • BAG, 09.08.1974 - 3 AZR 346/73

    Konkurrenzklausel - Unzulässige Rechtsausübung - Intertemporales Richterrecht -

  • OLG Düsseldorf, 08.01.1993 - 16 U 73/92

    Abberufung als Geschäftsführer ; Kündigung des

  • OLG Koblenz, 29.06.1989 - 5 U 1818/88

    Verstoß gegen ein im Rahmen der Veräußerung einer Steuerberaterpraxis

  • OLG Celle, 07.02.1990 - 3 U 98/89
  • OLG Stuttgart, 24.01.1986 - 2 U 243/85

    Nichtigkeit eines Wettbewerbsverbotes wegen Verstoßes gegen die guten Sitten;

  • OLG Hamburg, 10.05.1984 - 3 U 12/84

    Rechtswegeröffnung zu den Arbeitsgerichten oder den Zivilgerichten; Anspruch auf

  • OLG Köln, 20.12.1991 - 22 U 253/91
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