Rechtsprechung
   BGH, 26.02.1962 - II ZR 22/61   

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1962, 1293 (Ls.)
  • NJW 1962, 910
  • MDR 1962, 461
  • VersR 1962, 481
  • BB 1962, 428



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 536/15  

    Sittenwidrige Schädigung bei der Beteiligung an einer Fondsgesellschaft:

    Dabei ist nach den im Strafrecht geltenden Maßstäben zu klären, ob der zur Verwirklichung des Straftatbestandes des § 264a StGB erforderliche Vorsatz vorliegt (vgl. Senatsurteile vom 15. Mai 2012 - VI ZR 166/11, NJW 2012, 3177 Rn. 20, 22; vom 10. Juli 1984 - VI ZR 222/82, NJW 1985, 134, 135; BGH, Beschluss vom 24. November 2010 - III ZR 12/10, juris Rn. 12; Urteile vom 21. Oktober 1991 - II ZR 204/90, BGHZ 116, 7, 14; vom 26. Februar 1962 - II ZR 22/61, NJW 1962, 910, 911; Förster in BeckOK BGB, Stand 1. Februar 2016, § 823 Rn. 282).
  • BGH, 16.05.2017 - VI ZR 266/16  

    Strafbarer Verstoß gegen das Kreditwesengesetz: Beurteilung des Vorsatzes bei

    b) Führt ein unvermeidbarer Verbotsirrtum gemäß § 17 Satz 1 StGB zur Schuldlosigkeit, so schließt dies auch eine Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB aus (Senat, Urteile vom 15. Mai 2012 - VI ZR 166/11, NJW 2012, 3177 Rn. 22; vom 10. Juli 1984 - VI ZR 222/82, NJW 1985, 134 f.; BGH, Urteil vom 26. Februar 1962 - II ZR 22/61, NJW 1962, 910, 911; Beschluss vom 24. November 2010 - III ZR 260/09, juris Rn. 9).
  • BGH, 15.05.2012 - VI ZR 166/11  

    Gehilfenhaftung bei unerlaubter Kapitalanlagevermittlung

    Denn im Zivilrecht gilt zwar grundsätzlich die sogenannte Vorsatztheorie, wonach zum Vorsatz auch das Bewusstsein der Rechtswidrigkeit gehört, so dass bei einem Verbotsirrtum eine Haftung entfällt; handelt es sich jedoch um ein strafrechtliches Schutzgesetz, bei dessen Verletzung ein Verbotsirrtum nach der sogenannten Schuldtheorie nur entlastet, wenn er unvermeidbar war, so gilt dasselbe auch im Anwendungsbereich des § 823 Abs. 2 BGB (Senatsurteil vom 10. Juli 1984 - VI ZR 222/82, aaO S. 1071 f.; BGH, Urteil vom 26. Februar 1962 - II ZR 22/61, VersR 1962, 481, 482).
  • BAG, 18.01.2007 - 8 AZR 234/06  

    Kein Anspruch auf wegen Eigenkündigung eingetretenen Verdienstausfallschaden

    Bei den Straftatbeständen der §§ 185 unnd 240 StGB handelt es sich um Schutzgesetze iSd. § 823 Abs. 2 BGB (zu § 240 StGB vgl. BGH 26. Februar 1962 - II ZR 22/61 - BB 1962, 428; Palandt/Sprau BGB 65. Aufl. § 823 Rn. 69).
  • BGH, 10.07.1984 - VI ZR 222/82  

    Begriff des Vorsatzes in bezug auf die Voraussetzungen des GSB

    Handelt es sich allerdings um ein Schutzgesetz aus dem Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenrecht, wonach der Verbotsirrtum nur entlastet, wenn er unvermeidbar war (§§ 17 StGB , 11 Abs. 2 OWiG - sog. Schuldtheorie), so gilt dasselbe auch im Anwendungsbereich des § 823 Abs. 2 BGB (BGH, Urt. v. 26. Februar 1962 - II ZR 22/61 - NJW 1962, 910, 911 = VersR 1962, 481, 482; a.A. Mayer-Maly, AcP 170, 133, 159 ff.).
  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 541/15  

    Schadenersatzbegehren eines Kapitalanlegers wegen vorsätzlicher sittenwidriger

    Dabei ist nach den im Strafrecht geltenden Maßstäben zu klären, ob der zur Verwirklichung des Straftatbestandes des § 264a StGB erforderliche Vorsatz vorliegt (vgl. Senatsurteile vom 15. Mai 2012 - VI ZR 166/11, NJW 2012, 3177 Rn. 20, 22; vom 10. Juli 1984 - VI ZR 222/82, NJW 1985, 134, 135; BGH, Beschluss vom 24. November 2010 - III ZR 12/10, juris Rn. 12; Urteile vom 21. Oktober 1991 - II ZR 204/90, BGHZ 116, 7, 14; vom 26. Februar 1962 - II ZR 22/61, NJW 1962, 910, 911; Förster in BeckOK BGB, Stand 1. Februar 2016, § 823 Rn. 282).
  • BGH, 29.04.1966 - V ZR 147/63  

    Wasserlaufverunreinigung

    Allerdings genügt im Gegensatz zur Ansicht der Revision eine fahrlässige Verletzung der Polizeiverordnung nicht, weil eine Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB nur in Betracht kommt, wenn die Schuldform vorliegt, die das Schutzgesetz selbst zu seiner Anwendung erfordert (BGH NJW 1962, 910, 911 [BGH 26.02.1962 - II ZR 22/61]; Katholnigg, NJW 1962, 1293).
  • OLG Celle, 20.12.2000 - 9 U 138/00  

    Kapitalanlagebetrug: Beachtlichkeit des Verbotsirrtums bei einer

    Handelt es sich allerdings um ein Schutzgesetz aus dem Strafrecht, wonach der Verbotsirrtum nur entlastet, wenn er unvermeidbar war (vgl. § 17 StGB, sog. Schuldtheorie), so gilt dasselbe auch im Anwendungsbereich des § 823 Abs. 2 BGB (BGH VersR 1962, 481 f; BGH NJW 1985, 134 ff).
  • BGH, 22.03.1977 - VI ZR 227/75  

    Vorliegen einer rechtswidrigen Drohung und eines darauf begründeten Anspruchs aus

    Damit bleibt nur die Frage, ob die vom Berufungsgericht festgestellte Drohung des Beklagten gegenüber dem El. trotzdem nach der Sachlage objektiv verwerflich war, und ob überdies der Beklagte dies bei Anspannung seines Gewissens hätte erkennen müssen (vgl. BGH Urt. v. 26. Februar 1962 - II ZR 22/61 - NJW 1962, 910, 911).
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