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   BGH, 31.01.1983 - II ZR 24/82   

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https://dejure.org/1983,1754
BGH, 31.01.1983 - II ZR 24/82 (https://dejure.org/1983,1754)
BGH, Entscheidung vom 31.01.1983 - II ZR 24/82 (https://dejure.org/1983,1754)
BGH, Entscheidung vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82 (https://dejure.org/1983,1754)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Inanspruchnahme von Sicherheiten für abgetretene Forderungen - Deckung aus nicht voll benötigten Sicherheiten - Umfang eines Absonderungsrechts einer Bank - Fälligstellung eines Kredits - Globalabtretungsvertrag zur Sicherung von Kreditforderungen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Rechtsmißbräuchliches Handeln einer Gläubigerbank bei Inanspruchnahme von Sicherheiten für zwar in banküblicher Weise erworbene Forderungen, aber einer nicht dem eigenen wirtschaftlichen Interesse der Gläubigerbank, sondern allein der Deckung des Zedenten dienenden ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 1735
  • ZIP 1983, 667
  • MDR 1983, 910
  • WM 1983, 537
  • JR 1983, 461
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 04.03.1993 - IX ZR 151/92

    Aufrechnung bei uneigennützigem Treuhandverhältnis

    Die Ausübung gesetzlicher oder vertraglicher Rechte kann aber gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn ein berechtigtes Interesse an dem beabsichtigten Ergebnis nicht besteht (vgl. BGHZ 58, 146 [BGH 31.01.1972 - II ZR 86/69]; 107, 296, 310 f; BGH, Urt. v. 30. Oktober 1974 - VIII ZR 81/73, NJW 1975, 122, 123; v. 31. Januar 1983 - II ZR 24/82, NJW 1983, 1735, 1736).
  • BGH, 13.03.2007 - XI ZR 383/06

    Umfang des Pfandrechts gemäß AGB-Sparkassen

    Dies gilt allerdings nicht, wenn die Abtretung rechtsmissbräuchlich erfolgt (Bunte, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch 2. Aufl. § 19 Rdn. 39) und nur dem Zweck dient, dem Zedenten Deckung aus den von der Bank nicht voll benötigten Sicherheiten zu verschaffen (BGH, Urteile vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82, WM 1983, 537, 538 und vom 28. April 1987 - VI ZR 1 und 43/86, WM 1987, 834, 835).
  • BGH, 15.04.1983 - V ZR 152/82

    Geltendmachen von Verzugsschaden bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des

    Dabei ist den Darlegungsschwierigkeiten Rechnung zu tragen, die sich für die Beklagte daraus ergeben, daß sie keinen Einblick in den im Vermögensbereich der Kläger liegenden Steuervorgang hat (vgl. BGH Urteile vom 19. Dezember 1978 a.a.O. NJW 1979, 760, 761 unter I 2 und vom 31. Januar 1983, II ZR 24/82, WM 1983, 537, 538).
  • BGH, 03.05.2002 - V ZR 115/01

    Darlegungs- und Beweislast im Bereich der Vorteilsausgleichung

    So ist dem Geschädigten z.B. die Darlegungslast hinsichtlich einer als Folge der Schädigung erlangten Steuerersparnis auferlegt worden, weil nur ihm die für die Berechnung der Ersparnis erforderlichen Einzelheiten bekannt waren (vgl. BGH, Urt. v. 10. Februar 1987, VI ZR 17/86, NJW 1987, 1814, 1815; s. auch Senat, Urt. v. 15. April 1983, V ZR 152/82, NJW 1983, 2137, 2139; BGH, Urt. v. 31. Januar 1983, II ZR 24/82, NJW 1983, 1735, 1736).
  • BGH, 18.11.2008 - XI ZR 590/07

    Erstreckung einer Globalzession hinsichtlich im Rahmen der bankmäßigen

    Anders liegt es allerdings, wenn die Abtretung rechtsmissbräuchlich zu dem Zweck erfolgt, dem Zedenten Deckung aus den von der Bank nicht voll benötigten Sicherheiten zu verschaffen (BGH, Urteile vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82, WM 1983, 537, 538 und vom 28. April 1987 - VI ZR 1 + 43/86, WM 1987, 834, 835; Senat, Urteil vom 13. März 2007 - XI ZR 383/06, WM 2007, 874, 875 f. Tz. 16).
  • BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86

    Rechtsmißbräuchlichkeit der Aufrechnung; Anfechtung der Kostenentscheidung des

    Dies gilt erst recht, wenn der Aufrechnung kein eigenes wirtschaftliches Interesse der Bank zugrundeliegt, sie vielmehr die Forderung allein deshalb einzieht, um dem Zedenten Deckung aus einer von ihr nicht benötigten Sicherheit zu verschaffen (BGH, Urteil vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82 - WM 1983, 537, 538).
  • BGH, 20.03.1991 - IV ZR 50/90

    Zulässigkeit der Verwertung von Sicherheiten ohne eigenes wirtschaftliches

    So handelt eine Bank rechtsmißbräuchlich, wenn sie in Kenntnis einer wirtschaftlich schlechten Lage ihres Kunden eine gegen ihn gerichtete Forderung von einem Dritten nicht in banküblicher Weise erwirbt, sondern um dem Dritten Deckung aus einer von ihr nicht voll benötigten Sicherheit zu verschaffen (Urteile vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82 - WM 1983, 537 = JR 1983, 460 m.Anm. Rehbein; vom 27. Februar 1981 - V ZR 48/80 - WM 1981, 518 unter II 1 m.w.N.).

    Der Bankkunde braucht es im Rahmen seiner Sicherungsabrede mit der Bank nicht hinzunehmen, daß diese die von ihm gestellten Sicherheiten dazu benutzt, um Drittinteressen wahrzunehmen, die mit seinem Verhältnis zur Bank nichts zu tun haben (BGH, Urteil vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82 - aaO).

  • KG, 10.01.1990 - 23 U 5932/88

    Entschädigungsverpflichtung bei unverschuldeter Säumnis des Bausparers auf Grund

    Gegen die treuwidrige Ausübung des Rechtes aus der Sicherheit, etwa bei Übersicherung oder fehlendem Sicherungsbedürfnis, ist der Sicherungsgeber nach allgemeinen Grundsätzen geschützt, ohne daß es einer Einschränkung der Sicherheitenklausel bedarf (Wolf/Horn/Lindacher, § 9 S. 97; vgl. BGH NJW 1983, 1735).
  • LG Frankfurt/Main, 23.01.2020 - 1 S 57/19
    Das ist jedoch unschädlich, denn der Rückübertragungsanspruch wird wie stets bei (dinglichen) Sicherungsmitteln - hier der Sicherungszession - im Wege der Auslegung der insoweit konkludent vereinbarten Sicherungsabrede entnommen; sofern der Zessionar einer Sicherungsabrede befriedigt wird - sei es von dem Zedenten oder dem Drittschuldner oder sofern der zu sichernde Anspruch aus anderem Grund erlischt - steht dem Zedenten ein Anspruch auf Rückübertragung der zur Sicherheit abgetretenen Forderung zu (vgl. dazu etwa BGH Urt. v. 23.9.1981, VIII ZR 242/80, NJW 1982, 275, 276 unter Ziff. II. c; BGH Urt. v. 31.1.1983, II ZR 224/82, NJW 1983, 1735, 1736 am Ende; Roth/Kieninger, in Müko-BGB, 8. Aufl. 2019, § 398, Rn. 109; Stürner in Jauernig, BGB, 17. Aufl. 2018, § 398, Rn. 16; Medicus/Petersen, Bürgerliches Recht, 27. Aufl. 2019, Rn. 498; Meyer/von Varel, Die Sicherungszession, JuS 2004, 192, 194 unter 2.c).
  • OLG Jena, 17.12.2008 - 4 U 641/06
    Unter dem Stichwort des Fehlens eines schutzwürdigen Eigeninteresses stellt sich z.B. eine schikanöse oder eine lediglich als Vorwand für die Erreichung vertragsfremder bzw. unlauterer Zwecke benutzte Rechtsausübung als missbräuchlich dar ( BGHZ 107, 310; 93, 206; 90, 204; BGH NJW 2004, 1797; 1983, 1735) .
  • BGH, 12.04.1984 - III ZR 113/83

    Haftung wegen eines Rechts auf Vorwegbefriedigung - Entstehen von

  • OLG Köln, 01.06.2001 - 13 W 62/00
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