Rechtsprechung
   BGH, 21.05.2007 - II ZR 266/04   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei einem Sichverschließen des Tatrichters gegenüber der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den Anforderungen an die Substantiierung des Klägervortrags; Pflicht zur Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens bei Unkenntnis des Tatrichters im Falle eines Streits zweier Parteien eines aktienrechtlichen Anfechtungsrechtsstreits unter Vorlage einander in wesentlichen Punkten widersprechenden Privatgutachten über komplexe fachspezifische Fragen der Unternehmensbewertung; Zulässigkeit der Weiterführung einer Anfechtungsklage hinsichtlich einer normierten Schadensersatzpflicht auch in Bezug auf den "Annexbeschluss" zur Kapitalerhöhung; Wahrung der schriftlichen Form eines Verschmelzungsberichts

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Weiterführung der Anfechtungsklage nach Freigabe und Eintragung der Verschmelzung wegen Schadensersatz auch in Bezug auf Annexbeschluss zur Kapitalerhöhung ("Vattenfall/Bewag")

  • Deutsches Notarinstitut

    GG Art. 103 Abs. 1; ZPO §§ 286 A, 402; UmwG §§ 8, 16 Abs. 3, 69
    Folgen der Freigabeentscheidung im Umwandlungsrecht

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch den Tatrichter, der in einem aktienrechtlichen Anfechtungsstreit bei widersprüchlichem, durch Privatgutachten gestütztem Parteivortrag ohne Einholung eines Sachverständigengutachtens entscheidet; Weiterführung des Anfechtungsstreits nach Registereintragung der Verschmelzung nebst Kapitalerhöhung ( 16 Abs. 3 UmwG)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Sachaufklärung bei Vorlage widersprechender Privatgutachten; Erledigung eines aktienrechtlichen Anfechtungsrechtsstreits durch Eintragung der Verschmelzung mit Kapitalerhöhung in das Handelsregister; Anforderungen an die Form des Verschmelzungsberichts

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Anfechtungsklage, Annexbeschluss, Freigabeverfahren, Kapitalerhöhung, rechtliches Gehör, Rechtsmissbrauch, Sachverständiger, Verschmelzung, Verschmelzungsbericht

  • heckschen-vandeloo.de (Leitsatz und Zusammenfassung)

    Unterzeichnung des Verschmelzungsberichts durch Vorstandsmitglieder in vertretungsberechtigter Zahl wahrscheinlich ausreichend

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Bei Fragen der Unternehmensbewertung darf der Tatrichter ohne eigene Sachkunde nicht dem Vortrag einer Partei den Vorzug geben

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 21.05.2007, Az.: II ZR 266/04 (Verschmelzung mit Kapitalerhöhung: Erstreckung der Anfechtungsklage auch auf den "Annexbeschluss" zur Kapitalerhöhung" von RA/StB Dr. Wolf-G. Frhr. von Rechenberg, original erschienen in: BB 2007, 1980.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum BGH-Beschluss vom 21.05.2007, Az.: II ZR 266/04 (Schriftformerfordernis des Verschmelzungsberichts)" von Notar Dr. Oliver Vossius, original erschienen in: NotBZ 2007, 363.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1409
  • ZIP 2007, 1524
  • DNotZ 2008, 143
  • WM 2007, 1569
  • BB 2007, 1977
  • DB 2007, 1858
  • NZG 2007, 714



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Wird zitiert von ... (72)  

  • BGH, 29.03.2017 - VIII ZR 44/16  

    BGH mahnt sorgfältige Prüfung von Parteivorbringen und Beweisergebnissen in

    Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, soweit diese für die Rechtsfolgen nicht von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, NJW 1984, 2888 unter II 1 a; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, NJW 1999, 1859 unter II 2 a mwN; Beschlüsse vom 1. Juni 2005 - XII ZR 275/02, NJW 2005, 2710 unter II 2 a; vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, NJW-RR 2007, 1409 Rn. 8; vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, juris Rn. 6 f.; vom 25. Oktober 2011 - VIII ZR 125/11, NJW 2012, 382 Rn. 14).

    Sind diese Anforderungen erfüllt, ist es Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei gegebenenfalls die benannten Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach weiteren Einzelheiten zu befragen oder einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, aaO unter II 1 b; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, aaO unter II 2 b; Beschlüsse vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, aaO; vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, aaO Rn. 7; vom 25. Oktober 2011 - VIII ZR 125/11, aaO).

  • BGH, 19.12.2017 - II ZR 88/16  

    Insolvenzrecht: BGH lehnt "Bugwellen"-Theorie für Feststellung der

    Genügt das Parteivorbringen diesen Anforderungen an die Substantiierung, so kann der Vortrag weiterer Einzeltatsachen nicht verlangt werden (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, ZIP 2007, 1524 Rn. 5; Urteil vom 15. März 2016 - II ZR 114/15, ZIP 2016, 1376 Rn. 18).
  • BGH, 29.02.2012 - VIII ZR 155/11  

    Zu den Anforderungen an die Darlegung eines Mangels einer Mietwohnung

    Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, soweit diese für die Rechtsfolgen nicht von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, NJW 1984, 2888 unter II 1 a; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, NJW 1999, 1859 unter II 2 a mwN; Beschlüsse vom 1. Juni 2005 - XII ZR 275/02, NJW 2005, 2710 unter II 2 a; vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, NJW-RR 2007, 1409 Rn. 8; Senatsbeschluss vom 25. Oktober 2011 - VIII ZR 125/11, aaO Rn. 14).

    Sind diese Anforderungen erfüllt, ist es Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei gegebenenfalls die benannten Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach weiteren Einzelheiten zu befragen oder einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, aaO unter II 1 b; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, aaO unter II 2 b; Beschlüsse vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, aaO; vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, aaO Rn. 7).

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