Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.05.2018

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   BGH, 20.02.2018 - II ZR 272/16   

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https://dejure.org/2018,6374
BGH, 20.02.2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,6374)
BGH, Entscheidung vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,6374)
BGH, Entscheidung vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,6374)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • IWW

    § 172 Abs. 4 Satz 2 HGB, § ... 201 Abs. 2 Satz 1 InsO, § 161 Abs. 2, § 129 Abs. 1 HGB, § 178 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 93 Abs. 1 InsO, § 171 Abs. 2, § 172 Abs. 4 HGB, § 138 Abs. 2, 3 ZPO, § 166 Abs. 1 HGB, § 4 InsO, § 299 Abs. 2 ZPO, § 129 Abs. 1, § 161 Abs. 2 HGB, § 178 Abs. 3 InsO, § 201 Abs. 2 InsO, § 201 Abs. 1 InsO, § 89 InsO, § 128 HGB, §§ 171, 172 Abs. 4 HGB, § 131 Abs. 1 Nr. 3 HGB, §§ 114 ff., §§ 125 ff. HGB, § 162 Abs. 2 HGB, § 164 Abs. 1 HGB, § 161 Abs. 1 HGB, § 171 Abs. 1 HGB, § 172 HGB, § 178 Abs. 1 Satz 2 InsO, § 176 HGB, § 30 Abs. 2 InsO, § 29 Abs. 1 InsO, § 162 Abs. 1, § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG, § 162 Abs. 2, § 131 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB, § 146 Abs. 1 HGB, § 48 FGO, § 162 Abs. 1 HGB

  • Deutsches Notarinstitut

    HGB §§ 129, 171, 172
    Zur Substantiierung der Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten

  • Wolters Kluwer

    Substantiierte Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten durch den Insolvenzverwalter; Rechtskraftwirkung der widerspruchslos erfolgten Feststellung von Forderungen zur Insolvenztabelle

  • Betriebs-Berater

    Feststellungen zur Insolvenztabelle entfalten bei Insolvenz über das Vermögen einer KG auch Rechtskraft gegenüber einem Kommanditisten

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Substantiierte Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten nach § 172 Abs. 4 HGB, wenn der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit festgestellten Forderungen vorlegt, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können; zur Rechtskraftwirkung der ...

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com
  • rewis.io

    Insolvenz einer Kommanditgesellschaft: Anforderungen an die Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten auf Rückgewähr der geleisteten Kommanditeinlage durch den Insolvenzverwalter; Rechtskraftwirkung der widerspruchslos erfolgten Feststellung von Forderungen zur ...

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Substantiierte Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten durch den Insolvenzverwalter; Rechtskraftwirkung der widerspruchslos erfolgten Feststellung von Forderungen zur Insolvenztabelle

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Rechtskraftwirkung der widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellten Forderungen auch gegenüber Kommanditisten der insolventen KG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Bei Insolvenz einer Gesellschaft müssen die Kommanditisten aktiv werden

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur substantiierten Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Feststellungen zur Insolvenztabelle entfalten bei Insolvenz über das Vermögen einer KG auch Rechtskraft gegenüber einem Kommanditisten

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Zur Darlegung von Forderung reicht Vorlage von Insolvenztabelle mit nicht aus Insolvenzmasse zu befriedigenden Forderungen aus

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kein Glück und dann noch Pech? Rückforderung von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter

Sonstiges

  • anwalt.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Rückforderung von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 217, 327
  • ZIP 2018, 640
  • MDR 2018, 604
  • DNotZ 2018, 791
  • NZI 2018, 442
  • WM 2018, 626
  • BB 2018, 769
  • DB 2018, 753
  • NZG 2018, 497
 
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Wird zitiert von ... (129)

  • BGH, 03.08.2021 - II ZR 123/20

    Zum Haftungsdurchgriff im KG-Konzern

    Die Klageansprüche werden durch Bezugnahme auf die vom Kläger vorgelegten Insolvenztabellen hinreichend individualisiert (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 15, 17).

    Zur Darlegung der Gläubigerforderungen, für die der Kommanditist gemäß § 171 Abs. 1, § 172 Abs. 4 HGB haftet, ist es ausreichend, wenn der Insolvenzverwalter, der während des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft das den Gesellschaftsgläubigern nach § 171 Abs. 1 HGB zustehende Recht ausübt, die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 15; Urteil vom 21. Juli 2020 - II ZR 175/19, ZIP 2020, 1869 Rn. 14; Urteil vom 13. Oktober 2020 - II ZR 133/19, WM 2020, 2179 Rn. 15; Urteil vom 17. November 2020 - II ZR 68/20, juris Rn. 15).

    Zusätzlich kann er wie der Beklagte um Akteneinsicht nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO ersuchen (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 20 mwN; Urteil vom 21. Juli 2020 - II ZR 175/19, ZIP 2020, 1869 Rn. 15; Beschluss vom 15. Oktober 2020 - IX AR(VZ) 2/19, ZIP 2020, 2519 Rn. 18 f.; Urteil vom 17. November 2020 - II ZR 68/20, juris Rn. 19 f.).

    Sie folgt aber mittelbar aus § 201 Abs. 2 InsO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 22).

    Diese Wirkung tritt auch außerhalb des Insolvenzverfahrens ein und besteht schon vor Aufhebung des Verfahrens, sobald die Feststellung zur Tabelle erfolgt ist (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/12, ZIP 2014, 134 Rn. 19; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 23).

    Gemäß § 161 Abs. 2 HGB gilt das auch für die Haftung des Kommanditisten gemäß § 171 Abs. 1 HGB (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 23 f. mwN).

    (2) Eine einschränkende Auslegung des § 129 Abs. 1 HGB (vgl. dazu BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 25 ff. mwN) kommt bei der Haftung des Kommanditisten einer Obergesellschaft für die Verbindlichkeiten von Gläubigern der Untergesellschaft nicht in Betracht.

    Der Kommanditist hat die Möglichkeit, sich im Insolvenzverfahren hinsichtlich der gegen die Untergesellschaft bestehenden Forderungen zu informieren und sich im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der Obergesellschaft bzw. an deren Liquidator zu wenden, der sich seinerseits an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der Untergesellschaft oder an den Insolvenzverwalter wenden kann (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 28).

  • BGH, 21.07.2020 - II ZR 175/19

    Anforderungen an die Individualisierung des Klageanspruchs nach § 253 Abs. 2 Nr.

    b) Im Übrigen ist das Berufungsgericht in seiner Hilfsbegründung zutreffend davon ausgegangen, dass der Klageanspruch durch Bezugnahme auf die vom Kläger vorgelegte Insolvenztabelle hinreichend individualisiert ist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 15, 17).

    Zur Darlegung der Gläubigerforderungen, für die der Kommanditist gemäß § 171 Abs. 1, § 172 Abs. 4 HGB haftet, ist es ausreichend, wenn der Insolvenzverwalter, der während des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft das den Gesellschaftsgläubigern nach § 171 Abs. 1 HGB zustehende Recht ausübt, die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 15; jeweils mwN).

    Die Feststellung der Forderung zur Insolvenztabelle hat für den Insolvenzverwalter und die Gläubiger gemäß § 178 Abs. 3 InsO die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils und beschränkt grundsätzlich die Einwendungsmöglichkeiten des Kommanditisten (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 21 ff.).

    Zusätzlich kann er um Akteneinsicht nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO ersuchen (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 20 mwN).

    a) Dem Kommanditisten steht gegenüber dem Insolvenzverwalter der Einwand zu, dass das von ihm Geforderte zur Tilgung der Gesellschaftsschulden, für die er haftet, nicht erforderlich ist (RGZ 51, 33, 38; BGH, Urteil vom 16. Mai 1958 - II ZR 83/57, NJW 1958, 1139; Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89, BGHZ 109, 334, 344; Urteil vom 22. März 2011 - II ZR 271/08, BGHZ 189, 45 Rn. 18; Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 39).

    Die Darlegungs- und Beweislast hierfür hat der in Anspruch genommene Gesellschafter; jedoch hat der Insolvenzverwalter die für die Befriedigung der Gläubiger bedeutsamen Verhältnisse der Gesellschaft darzulegen, sofern nur er dazu im Stande ist (BGH, Urteil vom 3. Juli 1978 - II ZR 54/77, WM 1978, 898, 899; Urteil vom 9. Februar 1981 - II ZR 38/80, WM 1981, 761; Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89, BGHZ 109, 334, 344; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 39).

    Eine Rechtsänderung tritt aber durch die Insolvenz der Gesellschaft insofern ein, als vor der Insolvenzeröffnung jeder Gläubiger den Kommanditisten bis zur Höhe der Haftsumme unbegrenzt in Anspruch nehmen kann, nach der Insolvenzeröffnung hingegen die vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 17. September 1964 - II ZR 162/62, BGHZ 42, 192, 193 f.; Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9; Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 17).

  • OLG Frankfurt, 27.11.2018 - 5 U 65/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter

    Die streitentscheidenden Rechtsfragen seien durch das zwischenzeitlich veröffentlichte Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, juris, entsprechend der klägerischen Auffassung entschieden worden, weshalb die Berufung zurückzuweisen sei.

    (a) Für eine substantiierte Darlegung der vom Insolvenzverwalter eingeklagten Forderungen der Gesellschaftsgläubiger genügt es, dass der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen vorlegt (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, juris, Rz. 14 f).

    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).

    (b) Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17), da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage ohnehin nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17).

    (c) Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 18).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH ist es nämlich unerheblich, wenn der Beklagte die ordnungsgemäße Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen bestreitet oder materielle Einwände gegen ihre Berechtigung erhebt, da er die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an deren Insolvenzverwalter zu wenden (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, a. a. O., Rz. 28 m. w. N.).

    Die Eintragung und Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle gem. § 178 InsO entfaltet gem. § 201 InsO Rechtskraftwirkung gegenüber der Schuldnerin, weshalb der Kommanditist mit materiell-rechtlichen Einwendungen aufgrund der widerspruchslosen Feststellungen der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 21; OLG München, Urteil vom 26. April 2018 - 23 U 1542/17 -, a. a. O.).

    Ein rechtskräftiges Urteil gegenüber der Gesellschaft nimmt auch dem persönlich haftenden Gesellschafter die Einwendungen, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 23).

    Widerspruchsberechtigt ist insoweit das vertretungsberechtigte Organ und damit nicht der Kommanditist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, Rz. 32 - 33, a. a. O., juris).

    Ergänzend besteht ein Akteneinsichtsgesuch nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 20).

    Zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ist eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erforderlich, weil das Urteil des Senats und die in das Verfahren eingeführten Entscheidungen, bei denen es sich zum Teil (z. B. Oberlandesgericht Hamm, Hinweisbeschluss vom 28.12.2016, Aktenzeichen 8 U 78/16; Landgericht Mainz, Hinweisbeschluss vom 31.07.2017, Aktenzeichen 9 O 33/17; Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 28.02.2017, Aktenzeichen 14 U 8/17; Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 12.09.2017, Aktenzeichen 1 U 53/17; Landgericht Hamburg, Beschluss vom 15.06.2017, Aktenzeichen 204 O 67/15; Landgericht Hildesheim, Beschluss vom 04.07.2017, Aktenzeichen 6 O 27/17; Oberlandesgericht Celle, Hinweis- und Auflagenbeschluss vom 11.07.2018, Aktenzeichen 9 U 74/17; Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 11.06.2018, Aktenzeichen 11 U 149/17; Oberlandesgericht Celle, Hinweis vom 17.04.2018, 9 U 6/18; Oberlandesgericht Bamberg, Hinweisbeschluss vom 13.08.2018; Landgericht München I, Hinweisbeschluss vom 28.09.2018, Aktenzeichen 6 S 11898/18; Landgericht Ravensburg, Verfügung vom 06.11.2018, Aktenzeichen 1 S 43/18; Oberlandesgericht Bamberg, Hinweis- und Auflagenbeschluss vom 05.11.2018, Aktenzeichen 4 U 3/18) nur um gerichtliche Hinweise bzw. Verfügungen handelt und die im Übrigen zu einem nicht unerheblichen Teil (z. B. Anlagenkonvolut zum Schriftsatz des Beklagten vom 09.11.2017 gem. Aufstellung (Bl. 391 d. A.), sowie Landgericht Kiel, Urteil vom 24.06.2014, Aktenzeichen 4 O 177/13; Amtsgericht Senftenberg, Aktenzeichen 21 C 109/14; Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 19.06.2017, Aktenzeichen 20 S 207/16; OLG München, Urteil vom 01.06.2017, Aktenzeichen 23 U 3628/16; Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom , 7 U 146/16; Landgericht Gießen, Urteil vom 10.08.2017, Aktenzeichen 5 O 92/17; Landgericht Stade, Urteil vom 04.10.2017, Aktenzeichen 2 O 59/17; Landgericht Koblenz, Aktenzeichen 16 O 62/17; Amtsgericht Eggenfelden, Urteil vom 02.10.2017, Aktenzeichen 1 C 184/17; Amtsgericht Altötting, Urteil vom 24.08.2017, Aktenzeichen 2 C 109/17) aus der Zeit vor Veröffentlichung der hier maßgeblichen Grundsatzentscheidung des BGH vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - stammen, hinsichtlich der der hiesigen Entscheidung zugrunde liegenden Rechtsfragen nicht divergieren.

    Die maßgeblichen Rechtsfragen, insbesondere zu den Anforderungen an die Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten auf Rückgewähr einer geleisteten Kommanditeinlage durch den Insolvenzverwalter und zur Rechtskraftwirkung der widerspruchslos erfolgten Feststellung von Forderungen zur Insolvenztabelle, sind durch das Urteil des BGH vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, geklärt worden, von dem abzuweichen vorliegend keine Veranlassung besteht.

  • OLG München, 19.07.2019 - 23 U 4254/18

    Anspruch gegen einen Kommanditisten - Anzeige der Masseunzulänglichkeit

    Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht, da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Rn. 17, juris).

    Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Rn. 18, juris).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus § 171 Abs. 2, § 172 Abs. 4 HGB ist es grundsätzlich ausreichend, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Leitsatz sowie Rn. 15 m.w.N., juris).

    Auch der aktuellen Entscheidung des BGH, wonach es zur Darlegung der Forderung ausreichend ist, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Rn. 15, juris), lag ausweislich des vorangegangenen Urteils des LG Ansbach (Urteil vom 30.09.2016 - 1 S 14/16 -, Rn. 25, juris) "die Tabelle i.S.d. § 175 InsO" zugrunde.

    Soweit der Beklagte behauptet, dass in dem dem Urteil des BGH vom 20.02.2018 (Az. II ZR 272/16) vorangegangenen Verfahren keine - wie vorliegend - konkreten Angriffe gegen die vorgelegte Tabelle erhoben worden seien, übersieht er, dass in der dortigen Berufungsbegründung (S. 3) ausgeführt worden war, dass das Erstgericht fehlerhaft gewürdigt habe, dass sich die beklagte Partei über den Lebenssachverhalt der Forderungsanmeldung zur Tabelle mit Nicht-Wissen erklärt habe.

    Einer solchen Angabe bedarf es im vorliegenden Fall nicht, da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, juris, Rn. 17 m.w.Nw.).

    Der BGH hat bereits in seinem Urteil vom 20.02.2018 (Az. II ZR 272/16, juris, Rn. 18) in diesem Zusammenhang ausgeführt: "Die Revision beruft sich erfolglos für ihre abweichende Rechtsauffassung auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 9.10.2006 (II ZR 193/05, WM 2007, 122).

    Dass der Beklagte im Hinblick auf die Entscheidung des BGH vom 9.10.2006 (Az. II ZR 193/05) gleichwohl eine Divergenz sieht, ist angesichts der eindeutigen Ausführungen des BGH im Urteil vom 20.02.2018 (Az. II ZR 272/16) nicht nachvollziehbar.

    Substantiiertes Bestreiten wäre jedoch aufgrund seiner Stellung als Kommanditist der Insolvenzschuldnerin und damit einhergehender Informations- und Auskunftsrechte (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Rn. 20, juris) erforderlich.

    Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, juris, Rn. 15) kommt es auf das Ergebnis der Feststellungsprüfung an, wenn dort ausgeführt wird, dass es zur Darlegung der Forderung ausreichend ist, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können.

    Dem Beklagten steht als Kommanditist der Insolvenzschuldnerin ein Akteneinsichtsrecht in die gerichtlichen Insolvenzakten nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO zu (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16 -, Rn. 20, juris).

    Einwendungen sind ihm aufgrund der widerspruchslosen Feststellung der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, § 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten (vgl. BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, Rn. 21, juris).

    Der Insolvenzverwalter hat jedoch die für die Befriedigung der Gläubiger bedeutsamen Verhältnisse der Gesellschaft darzulegen, soweit nur er dazu im Stande ist (BGH, Urteil vom 20.02.2018, II ZR 272/16, Rn. 39, juris; BGH, Urteil vom 11.12.1989, II ZR 78/89, NJW 1990, S. 1109, 1111).

    Die entscheidungserheblichen Rechtsfragen, insbesondere zu den Anforderungen an die Darlegung einer Forderung gegen den Kommanditisten auf Rückgewähr einer geleisteten Kommanditeinlage durch den Insolvenzverwalter und zur Rechtskraftwirkung der widerspruchslos erfolgten Feststellung von Forderungen zur Insolvenztabelle, sind durch das Urteil des BGH vom 20.02.2018 (Az. II ZR 272/16, juris) geklärt worden.

  • OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19

    Kommanditistenhaftung: Rückforderungen von Ausschüttungen durch den

    Insbesondere könne sich der Kläger nicht auf das Urteil des BGH vom 20.02.2018, Aktenzeichen II ZR 272/16 berufen, da in dem vorliegenden Verfahren lediglich die Vorlage interner Dokumente erfolgt sei, die nicht den gesetzlichen Anforderungen an eine Insolvenztabelle gem. §§ 174, 175, 178 InsO entsprechen würden.

    Dass der BGH mit Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - an die vorzulegende Tabelle weitergehende inhaltliche Anforderungen gestellt haben könnte, die über den (notwendigen) Inhalt der amtlichen Tabelle hinausgehen, ist nicht erkennbar.

    Für eine substantiierte Darlegung der vom Insolvenzverwalter eingeklagten Forderungen der Gesellschaftsgläubiger genügt es, dass der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen vorlegt (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - juris, Rz. 14 f).

    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, „wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt“ (LG Ansbach, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 15: „Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -,NJW 1990, 1109, 1111).“).

    Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17), da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage ohnehin nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17).

    Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 18).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH ist ein etwaiges Bestreiten der ordnungsgemäßen Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen ebenso unerheblich wie das Erheben materieller Einwände gegen ihre Berechtigung, da der Beklagte die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an deren Insolvenzverwalter zu wenden (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, a. a. O., Rz. 28 m. w. N.).

    Die Eintragung und Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle gem. § 178 InsO entfaltet gem. § 201 InsO Rechtskraftwirkung gegenüber der Schuldnerin, weshalb der Kommanditist mit materiell-rechtlichen Einwendungen aufgrund der widerspruchslosen Feststellungen der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 21; OLG München, Urteil vom 26. April 2018 - 23 U 1542/17 -, a. a. O.).

    Ein rechtskräftiges Urteil gegenüber der Gesellschaft nimmt auch dem persönlich haftenden Gesellschafter die Einwendungen, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16-, a. a. O., Rz. 23).

    Widerspruchsberechtigt ist insoweit das vertretungsberechtigte Organ und damit nicht der Kommanditist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, Rz. 32 - 33, a. a. O., juris).

    Ergänzend besteht ein Akteneinsichtsgesuch nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 20).

    Das Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - hat, wie die Vielzahl der Rechtsprechungsnachweise, die von den Parteien in das Verfahren eingeführt worden sind, veranschaulicht, nur einen Teil der im Streit stehenden Fragen beantwortet und darüber hinaus eine Reihe von neuen Fragestellungen aufgeworfen, die in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet werden, darunter insbesondere die Frage der Erforderlichkeit der Vorlage einer amtlichen (gerichtlichen) Tabelle (a.A. als hier beispielsweise: OLG Koblenz, Urteil vom 06. November 2018 - 3 U 265/18 -, juris Rz.11; vgl. auch OLG Koblenz, Urt. v. 31.1.2019, 6 U 229/18, ZInsO 2019, 2279, wonach eine in Bezug genommene gerichtliche Tabelle mit schlagwortartiger Bezeichnung der Lebenssachverhalte ausreichend ist, um eine Klage eines Insolvenzverwalters gegen einen Kommanditisten nach §§ 171, 172 Abs. 4 HGB zu substanziieren; OLG Bamberg, Urteil vom 7.5.2019 - 5 U 99/18, ZInsO 2019, 1224), der Erforderlichkeit einer weitergehenden Spezifizierung des Schuldgrundes, der Relevanz der für den Ausfall festgestellten Forderungen bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten, die Relevanz von Zinsforderungen (im Rang des § 39 InsO) und die Relevanz von Massekosten (und Masseverbindlichkeiten) bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten.

  • OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
    Das Landgericht sei rechtsfehlerhaft von einer schlüssigen Klage ausgegangen, indem es vor dem Hintergrund des Urteils des BGH vom 20.02.2018, Aktenzeichen II ZR 272/16, die Vorlage einer Tabellenstatistik (Anlage K8) für ausreichend erachtet und zudem verkannt habe, dass Anlagen keinen Sachvortrag ersetzen könnten, weshalb eine Bezugnahme auf Anlagen für einen substantiierten Sachvortrag nicht ausreichen würde, sondern vielmehr ein konkreter Sachvortrag erforderlich sei.

    Entgegen der Ansicht des Beklagten sei vorliegend nicht nur eine Tabellenstatistik, sondern mit Anlage K2 (Bl. 8 - 13 d. A.) die Insolvenztabelle nach § 175 InsO in den Prozess eingeführt worden, aus der sich die gesetzlich erforderlichen Mindestangaben, nämlich Name und Anschrift des jeweiligen Gläubigers, Tag der Forderungsanmeldung, den Grund der Forderung sowie die betragsmäßige Zusammensetzung der Forderung ergeben würden, weshalb der Kläger nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 20.02.2018, II ZR 272/16) seiner Darlegungslast genügt hätte.

    (a) Für eine substantiierte Darlegung der vom Insolvenzverwalter eingeklagten Forderungen der Gesellschaftsgläubiger genügt es, dass der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen vorlegt (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, juris, Rz. 14 f).

    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, „wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt“ (LG Ansbach, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: „Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).

    (b) Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17), da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage ohnehin nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17).

    (c) Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 18).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH ist es nämlich unerheblich, wenn der Beklagte die ordnungsgemäße Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen bestreitet oder materielle Einwände gegen ihre Berechtigung erhebt, da er die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an deren Insolvenzverwalter zu wenden (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, a. a. O., Rz. 28 m. w. N.).

    Die Eintragung und Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle gem. § 178 InsO entfaltet gem. § 201 InsO Rechtskraftwirkung gegenüber der Schuldnerin, weshalb der Kommanditist mit materiell-rechtlichen Einwendungen aufgrund der widerspruchslosen Feststellungen der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 21; OLG München, Urteil vom 26. April 2018 - 23 U 1542/17 -, a. a. O.).

    Ein rechtskräftiges Urteil gegenüber der Gesellschaft nimmt auch dem persönlich haftenden Gesellschafter die Einwendungen, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 23).

    Widerspruchsberechtigt ist insoweit das vertretungsberechtigte Organ und damit nicht der Kommanditist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, Rz. 32 - 33, a. a. O., juris).

    Ergänzend besteht ein Akteneinsichtsgesuch nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 20).

    Das Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - hat, wie die Vielzahl der Rechtsprechungsnachweise, die von den Parteien in das Verfahren eingeführt worden sind, veranschaulicht, nur einen Teil der im Streit stehenden Fragen beantwortet und darüber hinaus eine Reihe von neuen Fragestellungen aufgeworfen, die in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet werden, darunter insbesondere die Frage der Erforderlichkeit der Vorlage einer amtlichen (gerichtlichen) Tabelle (a.A. als hier beispielsweise: OLG Koblenz, Urteil vom 06. November 2018 - 3 U 265/18 -, juris Rz.11), der Erforderlichkeit einer weitergehenden Spezifizierung des Schuldgrundes, der Relevanz der für den Ausfall festgestellten Forderungen bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten und die Relevanz von Massekosten (und Masseverbindlichkeiten) bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten.

  • OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 36/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter

    Selbst für den Fall des Vorliegens einer Tabelle mit widerspruchslos festgestellten Forderungen habe der BGH in seiner Entscheidung vom 20.2.2018 (II ZR 272/16) offengelassen, ob der Kommanditist nach Vorlage der Tabelle mit Einwendungen auch dann ausgeschlossen sei, wenn die festgestellte Forderung offensichtlich unberechtigt sei.

    Es steht auch keine Teilklage, sondern die begrenzte Haftung des Kommanditisten gem. §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB in Rede, deren Haftsumme insgesamt geltend gemacht wird (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 17 f.).

    aa) Macht der Kommanditist geltend, dass seine Inanspruchnahme nicht erforderlich sei, weil bereits das Gesellschaftsvermögen zur Befriedigung der Gläubiger ausreiche, trägt er die Darlegungs- und Beweislast (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 39 mwN).

    Zur Darlegung genügt insofern die Vorlage der Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 15).

    Dies folgt daraus, dass die Feststellung der Forderungen zur Insolvenztabelle für den Insolvenzverwalter und für die Gläubiger gem. § 178 Abs. 3 InsO die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils hat, und dass für den Schuldner eine entsprechende Rechtskraftwirkung mittelbar aus § 201 Abs. 2 InsO folgt (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 21 ff.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Vorlage einer Insolvenztabelle zur Substantiierung nicht zwingend erforderlich, vielmehr hält der Bundesgerichtshof die Vorlage der Insolvenztabelle lediglich für ausreichend zur Darlegung der Forderung (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 15).

    Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beklagten, die eine einschränkende Auslegung der §§ 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB gebieten könnte, ist in diesem Fall nicht gegeben, sofern die Bestimmung des Prüfungstermins der Komplementär-GmbH als Vertreterin der Schuldnerin noch zugestellt wurde (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 35, 38).

    Dann ist auch nicht von Bedeutung, ob der Kläger zum Insolvenzverwalter im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Komplementär-GmbH bestellt wurde (vgl. BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 37).

    Selbst wenn jedoch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Komplementär-GmbH zeitlich früher erfolgt sein sollte, ist eine Gehörsverletzung jedenfalls dann zu verneinen, wenn der Beklagte über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens informiert war (vgl. BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 38).

    Hinzu kommt, dass der Beklagte insofern gehalten war, seinen Informationsanspruch gem. § 166 Abs. 1 HGB geltend zu machen, um substantiierter vortragen zu können (BGH Urteil vom 20.2.2018 - II ZR 272/16 - juris Rn. 20).

  • OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 30/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es zur Darlegung der Forderung ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt, mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Urt. v. 20.02.2018, II ZR 272/16, Rn. 15, juris; vgl. auch BGH, Beschl. v. 18.10.2011, II ZR 37/10, Rn. 9, juris).

    Das LG Ansbach, dessen Entscheidung Gegenstand des Revisionsverfahrens II ZR 272/16 bei dem Bundesgerichtshof war, hat die Vorlage der Tabelle im Sinne von § 175 InsO durch den Insolvenzverwalter ebenfalls für ausreichend erachtet (vgl. Urt. v. 30.09.2016, 1 S 14/16, Rn. 25, juris), ohne dass dies von dem Bundesgerichtshof beanstandet worden wäre (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 27.11.2018, a.a.O., Rn. 48).

    b) Die Angabe einer Reihenfolge der in der Insolvenztabelle enthaltenen Forderungen hinsichtlich ihrer Geltendmachung durch den Kläger ist nicht erforderlich, da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 17; OLG Frankfurt, Urt. v. 27.11.2018, a.a.O., Rn. 53; vgl. auch BGH, Beschl. v. 18.10.2011, a.a.O.).

    c) Das Bestreiten der Gläubigerforderungen durch den Beklagten ist unbeachtlich, da ihm die Einwendung nach § 129 Abs. 1, § 161 Abs. 2 HGB aufgrund der Wirkungen der widerspruchslosen Feststellung der Forderungen in der Insolvenztabelle abgeschnitten ist (vgl. BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 21; Drescher , WM 2019, 137, 141).

    Sie folgt aber mittelbar aus § 201 Abs. 2 InsO (BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 22).

    Ist im Gesellschaftsprozess ein rechtskräftiges Urteil gegen die Gesellschaft ergangen, wirkt dies auch gegen die Gesellschafter, indem es ihnen die Einwendungen nimmt, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 23).

    Diese Grundsätze gelten gemäß § 161 Abs. 2 HGB auch für die Haftung des Kommanditisten gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft nach §§ 171, 172 Abs. 4 HGB (BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 24).

    Der Umstand, dass die Komplementär-GmbH der Schuldnerin ebenfalls Insolvenz angemeldet hat und der Kläger auch bei ihr zum Insolvenzverwalter bestellt wurde, rechtfertigt keine andere Beurteilung (vgl. BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 35 ff.).

    a) Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass seine Inanspruchnahme zur Gläubigerbefriedigung nicht benötigt wird, liegt bei dem Beklagten (vgl. BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 39; BGH, Urt. v. 11.12.1989, a.a.O., Rn. 15; ausführlich OLG Stuttgart, Urt. v. 02.12.1998, 20 U 29/98, Rn. 63 ff., 70, juris; Staub- Thiessen , HGB, 5. Aufl. 2015, § 171 Rn. 226, juris; E/B/J/S- Strohn , a.a.O., § 171 Rn. 96; Röhricht/v. Westphalen/Haas- Haas/ Mock , HGB, 4. Aufl. 2014, § 171 Rn. 92, juris).

    Im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast hat der Insolvenzverwalter aber die für die Befriedigung der Gläubiger bedeutsamen Verhältnisse der Gesellschaft darzulegen, sofern nur er dazu im Stande ist (BGH, Urt. v. 11.12.1989, a.a.O., Rn. 15; vgl. auch BGH, Urt. v. 20.02.2018, a.a.O., Rn. 39).

  • OLG Stuttgart, 02.08.2019 - 20 U 44/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter

    Zu Unrecht gehe das Landgericht mit dem Bundesgerichtshof (Urt. v. 20.02.2018 - II ZR 272/16) davon aus, dass dem Kommanditisten hinsichtlich der zur Tabelle festgestellten Forderungen sämtliche Einwendungen von Anfang an abgeschnitten sein, was über § 129 HGB auch die vom Beklagten erhobenen Einwände betreffen die Zins- und Währungsmanipulation betreffe.

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es zur Darlegung der Forderung ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt, mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Urt. v. 20.02.2018 - II ZR 272/16, Rz. 15 bei juris; vgl. auch BGH, Beschl. v. 18.10.2011 - II ZR 37/10, Rz. 9 bei juris).

    Das Landgericht Ansbach, dessen Entscheidung Gegenstand des Revisionsverfahrens II ZR 272/16 beim Bundesgerichtshof war, hat die Vorlage der Tabelle im Sinne von § 175 InsO durch den Insolvenzverwalter ebenfalls für ausreichend erachtet (Urt. v. 30.09.2016 - 1 S 14/16, Tz. 25 bei juris), ohne dass dies vom Bundesgerichtshof beanstandet worden wäre (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 27.11.2018, aaO, Tz. 48 bei juris).

    Die Angabe einer Reihenfolge der in der Insolvenztabelle enthaltenen Forderungen hinsichtlich ihrer Geltendmachung durch den Kläger ist nicht erforderlich, da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 17 bei juris; OLG Frankfurt, Urt. v. 27.11.2018, aaO, Tz. 53 bei juris; vgl. auch BGH, Beschl. v. 18.10.2011, aaO).

    Einwendungen des Beklagten gegen die festgestellten Gläubigerforderungen sind unbeachtlich, da ihm diese nach §§ 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB aufgrund der Wirkungen der widerspruchslosen Feststellung der Forderungen in der Insolvenztabelle abgeschnitten sind (vgl. BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 21 bei juris; Drescher, WM 2019, 137, 141).

    Sie folgt aber mittelbar aus § 201 Abs. 2 InsO (BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 22 bei juris).

    Ist im Gesellschaftsprozess ein rechtskräftiges Urteil gegen die Gesellschaft ergangen, wirkt dies auch gegen die Gesellschafter, indem es ihnen die Einwendungen nimmt, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 23 bei juris).

    Diese Grundsätze gelten gemäß § 161 Abs. 2 HGB auch für die Haftung des Kommanditisten gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft nach §§ 171, 172 Abs. 4 HGB (BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 24 bei juris).

    Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass seine Inanspruchnahme zur Gläubigerbefriedigung nicht benötigt wird, liegt beim Beklagten (vgl. BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO, Tz. 39 bei juris; BGH, Urt. v. 11.12.1989, aaO, Tz. 15 bei juris; ausführlich OLG Stuttgart, Urt. v. 02.12.1998 - 20 U 29/98, Tz. 63 ff., 70 bei juris; Thiessen in: Staub, HGB, 5. Aufl., § 171 Rn. 226; Strohn in: Ebenroth / Boujong / Joost / Strohn, aaO, § 171 Rz. 96; Haas / Mock in: Röhricht / v. Westphalen / Haas, HGB, 4. Aufl., § 171 Rz. 92).

    Im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast hat der Insolvenzverwalter aber die für die Befriedigung der Gläubiger bedeutsamen Verhältnisse der Gesellschaft darzulegen, sofern nur er dazu im Stande ist (BGH, Urt. v. 11.12.1989, aaO; vgl. auch BGH, Urt. v. 20.02.2018, aaO).

  • BGH, 15.12.2020 - II ZR 108/19

    Zur persönlichen Haftung des Kommanditisten in der Insolvenz

    Einer Klarstellung, auf welche konkreten Gläubigerforderungen in welcher Reihenfolge bzw. zu welchem Anteil die vom Beklagten gemäß § 171 Abs. 2 HGB eingeforderte Haftsumme angerechnet werden soll, bedurfte es nicht, da der Kläger die gesamte noch offene Haftsumme des Beklagten geltend macht und diese im Insolvenzverfahren nur zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 17 mwN).

    Dem ist - trotz der Unterschiede zwischen der Rechtsstellung des persönlich haftenden Gesellschafters und des Kommanditisten (vgl. dazu BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16, BGHZ 217, 327 Rn. 32 f.) - mit der überwiegenden Ansicht in Rechtsprechung und Literatur (vgl. etwa OLG Bamberg, ZInsO 2018, 2209, 2210; OLG Dresden, ZIP 2019, 2173, 2174; OLG Schleswig, Urteil vom 7. September 2016 - 9 U 9/16, juris Rn. 33; OLG Hamm, ZIP 2018, 1648, 1651; OLG Frankfurt, ZInsO 2019, 42, 50; OLG Stuttgart, ZIP 2020, 136, 138 f.; OLG Koblenz, ZInsO 2018, 2659, 2662; OLG Hamburg, ZIP 2019, 70, 71; OLG Köln, ZInsO 2019, 452; OLG München, ZInsO 2019, 1225, 1227; OLG München, ZIP 2019, 2072, 2073; OLG Hamm, NZI 2019, 345, 347; OLG Karlsruhe, ZInsO 2020, 541, 543; Roth in Baumbach/Hopt, HGB, 39. Aufl., § 171 Rn. 2, 11; Strohn in Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 4. Aufl., § 171 Rn. 94; MünchKommHGB/K. Schmidt, 4. Aufl., §§ 171, 172 Rn. 111; Gummert in Henssler/Strohn, GesR, 4. Aufl., § 172 Rn. 73) nicht zu folgen.

  • BGH, 10.11.2020 - II ZR 132/19

    Haftung des Kommanditisten auch für nachrangige Forderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr.

  • OLG München, 05.03.2020 - 14 U 3393/17

    Insolvenzverwaltung über das Fondsvermögen einer Containerschiff KG

  • OLG Düsseldorf, 26.06.2020 - 4 U 134/18

    Zum Versicherungsschutz in Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Haftung

  • BGH, 10.11.2020 - II ZR 89/19

    Haftung des Kommanditisten gegen über dem Insolvenzverwalter unter dem

  • OLG München, 26.04.2018 - 23 U 1542/17

    Kommanditistenhaftung - Nachweis der Gläubigerforderung durch Insolvenztabelle

  • BFH, 18.09.2019 - XI R 19/17

    Vorsteuerabzug aus Rechtsanwaltskosten zur Prüfung von Haftungsansprüchen in der

  • OLG Frankfurt, 29.10.2019 - 11 U 124/17

    Haftung des Kommanditisten - Anforderung an die Darlegung von

  • BGH, 13.10.2020 - II ZR 133/19

    Insolvenzverfahren: Einwendung des Kommanditisten gegen seine Inanspruchnahme für

  • BGH, 26.03.2019 - II ZR 413/18

    Wirksamkeit einer vorformulierten Klausel in einem Kaufvertrag über einen

  • OLG Hamm, 11.06.2018 - 8 U 124/17

    Bei der Kapitalanlage in Schiffsfonds realisiert sich oftmals das

  • OLG München, 08.07.2019 - 21 U 3749/18

    Rückzahlung von Ausschüttungen

  • OLG Hamm, 02.09.2019 - 8 U 3/19

    Rückzahlung von Ausschüttungen eines Publikumsfonds nach dessen Insolvenz

  • LG Frankfurt/Main, 22.05.2019 - 24 O 149/18

    Wasserflugzeuge vor Strandvilla auf den Malediven

  • OLG Hamm, 21.01.2019 - 8 U 62/18

    Voraussetzungen der Geltendmachung der Kommanditistenhaftung in der Insolvenz der

  • OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 33/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter

  • OLG Hamm, 21.01.2019 - 8 U 59/18

    Rückforderung gewinnunabhängig geleisteter Ausschüttungen von den Kommanditisten

  • BGH, 29.04.2021 - IX ZR 154/20
  • LG Wiesbaden, 27.11.2019 - 8 O 40/19

    Zu den Voraussetzungen des Anspruches gegen einen Kommanditisten auf Rückzahlung

  • BGH, 15.10.2020 - IX AR (VZ) 2/19

    Glaubhaftmachen eines rechtlichen Interesses eines Kommanditisten für die

  • BGH, 13.07.2021 - II ZR 126/19
  • BGH, 13.10.2020 - II ZR 40/20

    Geltendmachung der Kommanditistenhaftung durch den Insolvenzverwalter;

  • LG Hamburg, 22.06.2018 - 308 O 343/16

    Schadensersatzanspruch wegen Urheberrechtsverletzung aufgrund des öffentlichen

  • BGH, 10.03.2021 - IV ZR 309/19

    Inanspruchnahme des Haftpflichtversicherers eines insolventen Schädigers durch

  • OLG Nürnberg, 11.07.2018 - 12 U 1816/17

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Rückgewähr gewinnunabhängiger Ausschüttungen

  • BGH, 13.07.2021 - II ZR 172/19
  • BGH, 13.07.2021 - II ZR 92/20
  • LG Köln, 11.06.2019 - 22 O 84/19

    Haftung des Kommanditisten auf die Rückzahlung der empfangenen Ausschüttungen

  • OLG Bamberg, 07.05.2019 - 5 U 99/18

    Anspruch auf Erstattung von geflossenen Ausschüttungen

  • BGH, 09.02.2021 - II ZR 28/20

    Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten zur Befriedigung der

  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 107/19
  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 102/19
  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 105/19
  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 103/19
  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 106/19
  • OLG Düsseldorf, 01.08.2019 - 6 U 156/18

    Voraussetzungen der Inanspruchnahme der Kommanditisten einer in Insolvenz

  • OLG Frankfurt, 27.09.2018 - 11 SV 58/18

    Zuständigkeitsstreit KfH / ZK

  • LG Dortmund, 23.07.2018 - 3 O 342/17

    Berufung anhängig

  • OLG Nürnberg, 16.05.2018 - 4 U 833/17

    Außenhaftung des Kommanditisten in der Insolvenz der Gesellschaft

  • BGH, 17.11.2020 - II ZR 68/20

    Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten durch den

  • BGH, 15.09.2020 - II ZR 206/19

    Befugnis des Insolvenzverwalters auch nach Anzeige der Masseunzulänglichkeit zur

  • OLG Karlsruhe, 24.07.2020 - 1 U 75/19
  • LG Arnsberg, 30.11.2018 - 2 O 96/17
  • LG Dortmund, 24.09.2018 - 3 O 18/18

    Rückzahlungsanspruch eines Insolvenzverwalters von haftungsschädlichen

  • LG Traunstein, 25.04.2018 - 5 O 575/17

    Kein Anspruch auf Rückzahlung von Ausschüttungen durch den Kommanditisten bei

  • BayObLG, 08.04.2020 - 1 VA 132/19

    Insolvenzverfahren

  • BGH, 15.09.2020 - II ZR 135/19

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision in einem Insolvenzverfahren

  • LG Dortmund, 24.09.2018 - 3 O 30/18
  • LG Dortmund, 24.09.2018 - 3 O 37/18
  • LG Dortmund, 24.09.2018 - 3 O 13/18
  • BGH, 06.08.2021 - II ZR 172/19
  • OLG München, 09.05.2019 - 14 U 1064/18

    Insolvenzverfahren

  • OLG München, 12.03.2019 - 18 U 2812/18

    Forderung gegen den Kommanditisten auf Rückzahlung von Ausschüttungen

  • OLG Hamm, 20.02.2019 - 8 U 87/18

    Kommanditistenhaftung; Einziehungsbefugnis des Insolvenzverwalters

  • OLG Hamm, 27.02.2019 - 8 U 91/18
  • OLG Hamm, 21.01.2019 - 8 U 64/18

    Rückforderung gewinnunabhängig geleisteter Ausschüttungen von den Kommanditisten

  • OLG Hamm, 21.01.2019 - 8 U 63/18

    Rückforderung gewinnunabhängig geleisteter Ausschüttungen von den Kommanditisten

  • LG Dortmund, 28.08.2018 - 1 S 218/17

    Inanspruchnahme des Kommanditisten für die Befriedigung der dargelegten

  • BayObLG, 24.10.2019 - 1 VA 92/19

    Recht auf Akteneinsicht im laufenden Insolvenzverfahren

  • OLG Hamm, 21.01.2019 - 8 U 67/18

    Rückforderung gewinnunabhängig geleisteter Ausschüttungen von den Kommanditisten

  • OLG München, 04.06.2018 - 23 U 1542/17

    Anhörungsrüge - Feststellung von Darlehensrückzahlungsanspruch

  • LG München II, 29.08.2018 - 2 O 3148/17

    Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters als Prozessstandschafter der

  • BGH, 15.09.2020 - II ZR 183/19

    Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache hinsichtlich

  • OLG Bamberg, 11.05.2020 - 4 U 3/18

    Individualisierung der Gläubigerforderungen bei Inanspruchnahme eines

  • LG Dortmund, 28.08.2018 - 1 S 255/17

    Ausübung des den Gesellschaftsgläubigern zustehenden Rechts durch den

  • LG Dortmund, 28.08.2018 - 1 S 248/17

    Inanspruchnahme des Kommanditisten für die Befriedigung der dargelegten

  • LG Dortmund, 28.08.2018 - 1 S 217/17

    Inanspruchnahme des Kommanditisten zur Befriedigung der Gläubiger des

  • LG Nürnberg-Fürth, 26.04.2019 - 19 O 2300/18

    Kommanditistenhaftung bei Insolvenz nach Haftsummenherabsetzung

  • OLG Hamburg, 02.11.2018 - 11 U 17/18

    Rückgewährklage des Insolvenzverwalters für eine insolvente

  • LG Dortmund, 23.07.2018 - 3 O 341/17
  • OLG Dresden, 27.06.2019 - 8 U 2001/18

    Haftung eines Kommanditisten im Insolvenzverfahren

  • OLG Bamberg, 13.08.2018 - 3 U 16/18

    Gewerbesteuer als Teil eines Messeverbindlichkeit

  • BGH, 17.11.2020 - II ZR 182/19

    Inanspruchnahme von Kommanditisten wegen Masseverbindlichkeiten und Massekosten

  • OLG München, 24.07.2019 - 20 U 449/19

    Verfahren wegen Forderung

  • LG Bad Kreuznach, 17.08.2018 - 5 HKO 16/17
  • BGH, 09.03.2021 - II ZR 40/20

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung von Ausschüttungen durch den

  • OLG Karlsruhe, 07.02.2020 - 4 U 167/18

    Keine Kommanditistenhaftung für mit Zustimmung des vorläufigen

  • OLG Bremen, 21.09.2018 - 1 W 25/18

    Einstweilige Verfügung gegen einen Prozessgegner zur Auskunftserteilung als

  • FG Münster, 20.11.2019 - 9 K 315/17

    Keine Haftung für eine Duldungsverpflichtung

  • LG Rottweil, 10.08.2018 - 4 O 13/17

    Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters gegen den Kommanditisten der

  • OLG München, 18.03.2020 - 7 U 2429/19

    Insolvenzverwalter, Insolvenzverfahren, Revision, Kommanditist, Insolvenztabelle,

  • OLG Nürnberg, 07.01.2019 - 1 AR 2663/18

    Zuständigkeit der Kammer für Handelssachen

  • OLG Bamberg, 01.04.2019 - 4 U 3/18

    Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Klage des Insolvenzverwalters einer

  • LG Dortmund, 15.05.2018 - 3 O 19/18

    Inanspruchnahme des Kommanditisten durch den Insolvenzverwalter zur Befriedigung

  • LG Dortmund, 15.05.2018 - 3 O 31/18

    Beweislast des Insolvenzverwalters zur Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des

  • LG Dortmund, 15.05.2018 - 3 O 25/18

    Beweislast des Insolvenzverwalters zur Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des

  • LG München II, 13.12.2018 - 11 O 4254/16

    Beanspruchung eines Kommanditisten

  • LG Bremen, 07.08.2018 - 6 O 1247/18

    Rückzahlung von einlagereduzierenden Gewinnausschüttungen i.R.d. Haftung des

  • LG Hamburg, 15.11.2019 - 313 O 68/19

    Insolvenz einer Kommanditgesellschaft: Anspruch des Insolvenzverwalters gegen den

  • OLG Hamburg, 21.12.2018 - 11 U 106/07

    Voraussetzungen des Anspruchs des Insolvenzverwalters einer Publikums-KG gegen

  • LG Darmstadt, 06.12.2018 - 27 O 63/18
  • LG Hamburg, 14.06.2019 - 332 O 335/18
  • OLG München, 23.04.2019 - 18 U 2990/18

    Insolvenzmasse

  • LG Rottweil, 25.01.2019 - 5 O 33/18

    Haftung eines Kommanditisten bei Insolvenz der Gesellschaft

  • LG Nürnberg-Fürth, 21.12.2018 - 8 O 4235/18

    Haftung der Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft

  • OLG Hamburg, 21.12.2018 - 11 U 106/17

    Insolvenz einer Publikumsgesellschaft: Inanspruchnahme von Kommanditisten auf

  • LG Bielefeld, 07.04.2021 - 9 O 117/20
  • OLG München, 27.03.2018 - 7 W 282/18

    Sofortige Beschwerde von Beklagten- Gewerbesteuerforderung des Finanzamt H

  • LG Frankfurt/Main, 22.02.2019 - 28 O 132/18
  • LG Hamburg, 22.10.2018 - 325 O 82/18

    Haftung für erfolgte Ausschüttungen nach einem Kommanditanteilskaufvertrag

  • OLG München, 08.05.2018 - 7 U 3756/17

    Außenhaftung des Kommanditisten auch für gem. § 41 InsO als fällig geltende

  • LG Braunschweig, 27.06.2019 - 8 S 297/18
  • LG Bochum, 19.03.2019 - 16 O 97/18
  • LG Kempten, 11.10.2018 - 1 HKO 1039/17

    Rückzahlung von Ausschüttungen eines Kommanditisten

  • OLG München, 29.01.2020 - 7 U 4620/19

    Masseverbindlichkeit, Vergütung des Insolvenzverwalters, Innenausgleich,

  • OLG München, 02.09.2020 - 13 U 1560/19

    Eintragung, Insolvenzverwalter, Insolvenztabelle, Kenntnis, Kommanditist,

  • OLG Hamburg, 22.07.2020 - 11 U 191/19
  • OLG Frankfurt, 07.05.2020 - 22 U 226/18

    Analoge Anwendung des § 160 HGB für Haftung des Kommanditisten bei Herabminderung

  • OLG Düsseldorf, 07.11.2019 - 6 U 35/19
  • LG Bielefeld, 01.03.2019 - 15 O 31/18
  • OLG Hamburg, 27.04.2020 - 11 U 191/19

    Insolvenz einer Kommanditgesellschaft: Klage des Insolvenzverwalters gegen den

  • OLG Hamm, 29.01.2019 - 27 U 24/18
  • LG Landshut, 13.12.2018 - 71 O 2943/17

    Wert einer Einlage bei Hafteinlage und Insolvenzverfahren

  • AG Hamburg, 25.10.2018 - 11 C 527/18

    Einstweiliges Verfügungverfahren eines Kommanditisten gegen den

  • OLG München, 21.12.2020 - 7 U 4914/20

    Insolvenzverwalter, Insolvenzverfahren, Eintragung, Berufung, Gesellschaft,

  • LG Gießen, 09.05.2019 - 4 O 198/17
  • AG Bonn, 04.09.2018 - 104 C 32/18
  • AG Weinheim, 10.08.2018 - 2 C 77/17
  • AG München, 26.07.2018 - 243 C 8677/18

    Anforderungen an die Darlegungspflicht eines Insolvenzverwalters für die

  • AG Emmendingen, 18.07.2018 - 7 C 110/18

    Verfolgung der Rechte der Gläubiger durch die Insolvenzverwalter als gesetzliche

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Rechtsprechung
   BGH, 07.05.2018 - II ZR 272/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,43644
BGH, 07.05.2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,43644)
BGH, Entscheidung vom 07.05.2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,43644)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 2018 - II ZR 272/16 (https://dejure.org/2018,43644)
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