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Rechtsprechung
   BGH, 24.07.2012 - II ZR 280/11   

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BGH, 24.07.2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,22371)
BGH, Entscheidung vom 24.07.2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,22371)
BGH, Entscheidung vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,22371)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 41 Nr 6 ZPO
    Ausschluss von der Ausübung des Richteramtes: Mitwirkung des Richters in derselben Sache in einem früheren Rechtszug bei einer anderen Entscheidung als der angefochtenen

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Mitwirkung eines an der erstinstanzlichen Entscheidung beteiligten Richters im Revisionsverfahren

  • rewis.io

    Ausschluss von der Ausübung des Richteramtes: Mitwirkung des Richters in derselben Sache in einem früheren Rechtszug bei einer anderen Entscheidung als der angefochtenen

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 41 Nr. 6
    Zulässigkeit der Mitwirkung eines an der erstinstanzlichen Entscheidung beteiligten Richters im Revisionsverfahren

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Feststellung über Richterausschluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2012, 1341
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 18.12.2014 - IX ZB 65/13

    ZPO § 41 Nr. 6, § 42 Abs. 2

    Seine Mitwirkung an einer anderen Entscheidung als der angefochtenen reicht hingegen nicht aus (BGH, Urteil vom 5. Juli 1960 - VI ZR 109/59, NJW 1960, 1762 f; vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80, NJW 1981, 1273 f; Beschluss vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11, NJW-RR 2012, 1341 Rn. 2; BVerwG, NJW 1975, 1241; NJW 1980, 2722; BFHE 242, 271 Rn. 23).

    Schon wegen der verfassungsmäßigen Forderung, den gesetzlichen Richter im Voraus möglichst eindeutig zu bestimmen (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG), ist die Vorschrift einer erweiternden Auslegung im Sinne der Rechtsbeschwerde nicht zugänglich (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1980, aaO; vom 4. Dezember 1989 - RiZ(R) 5/89, NJW 1991, 425; Beschluss vom 20. Oktober 2003 - II ZR 31/02, NJW 2004, 163; vom 24. Juli 2012, aaO Rn. 3; BVerfGE 30, 149, 155; BVerfGE 30, 165, 168 f; BVerfG, NJW 2001, 3533).

  • BGH, 21.09.2021 - KZB 16/21

    Richterablehnung bei atypischer Vorbefassung

    Dies findet seinen Grund darin, dass insbesondere § 41 Nr. 6 ZPO, der den Ausschluss des Richters in Sachen regelt, in denen er in einem früheren Rechtszug oder im schiedsrichterlichen Verfahren an der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat, insoweit abschließend und einer ausweitenden Auslegung nicht zugänglich ist und das geltende Verfahrensrecht im Übrigen von dem Gedanken geprägt wird, dass der Richter die Sache auch dann unvoreingenommen beurteilen kann, wenn er sich schon früher über denselben Sachverhalt ein Urteil gebildet hat (BGH, Beschluss vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11, NJW-RR 2012, 1341 Rn. 3 f. mwN; Bendtsen in Saenger, ZPO, 9. Aufl., § 42 Rn. 16).
  • BGH, 18.01.2017 - XII ZB 602/15

    Richterausschließung in einer Betreuungssache: Mitwirkung eines an das

    aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs reicht die Mitwirkung des Richters an einer anderen Entscheidung als der angefochtenen nicht aus (BGH Beschlüsse vom 18. Dezember 2014 - IX ZB 65/13 - FamRZ 2015, 746 Rn. 7 und vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 - NJW-RR 2012, 1341 Rn. 2; BGH Urteile vom 5. Juli 1960 - VI ZR 109/59 - NJW 1960, 1762 f. und vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80 - NJW 1981, 1273 f.).

    Wegen der verfassungsmäßigen Forderung, den gesetzlichen Richter im Voraus möglichst eindeutig zu bestimmen, sind solche Vorschriften einer ausweitenden Anwendung nicht zugänglich (vgl. BGH Beschluss vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 - NJW-RR 2012, 1341 Rn. 3 mwN und Urteil vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80 - NJW 1981, 1273, 1274).

  • BGH, 08.03.2022 - XI ZR 571/21
    Der Richter am Bundesgerichtshof Dr. Schild von Spannenberg ist nicht nach § 41 Nr. 6 ZPO von der Ausübung des Richteramts ausgeschlossen, da er nur an der erstinstanzlichen Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits mitgewirkt hat (vgl. BGH, Beschluss vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11, NJW-RR 2012, 1341).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.04.2019 - 19 A 1343/18

    Voraussetzungen für das Vorliegen eines Nichtigkeitsgrunds im Sinne von § 153

    BGH, Beschlüsse vom 18. Januar 2017 - XII ZB 602/15 -, NJW-RR 2017, 454, juris, Rn. 12, und vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 -, NJW-RR 2012, 1341, juris, Rn. 2; BSG, Beschlüsse vom 30. November 2006 - B 9a SB 14/06 B -, juris, Rn. 7, und vom 14. April 2004 - B 9 VG 3/03 BH -, juris, Rn. 4; Stackmann in: Münchener Kommentar zur ZPO, 5. Auflage 2016, § 41 Rn. 24-26; Bendtsen in: Saenger, ZPO, 8. Auflage 2019, § 41 Rn. 16.
  • OLG Düsseldorf, 03.12.2019 - 3 U 78/18

    Selbstablehnung eines Vorsitzenden Richters am Oberlandesgericht

    Das geltende Verfahrensrecht ist von dem Gedanken geprägt, dass ein Richter grundsätzlich auch dann unvoreingenommen an die Beurteilung einer Sache herantritt, wenn er sich schon früher über denselben Sachverhalt ein Urteil gebildet hat; jedoch ermöglicht das Ablehnungsverfahren nach §§ 42 ff ZPO daneben die Berücksichtigung von besonderen Umständen des Einzelfalles (BGH NJW-RR 2012, 1341 m.w.Nachw.; Stackmann a.a.O., Rdnr. 20).
  • LSG Sachsen, 29.06.2020 - L 11 SF 90/20
    Zwar ist dem BGH zuzugeben, dass der Ausschlussgrund des § 41 Nr. 6 ZPO den Ehegatten des Richters nicht erfasst und dass Ausschlussgründe einer erweiternden Auslegung nicht zugänglich sind (dazu BGH, Beschluss vom 18.01.2017 - XII ZB 602/15 - juris Rn. 12; Beschluss vom 24.07.2012 - II ZR 280/11 - juris Rn. 3; Urteil vom 05.12.1980 - V ZR 16/80 - juris Rn. 8; ebenso BSG, Urteil vom 19.06.1996 - 9 RV 15/94 - juris Rn. 13; Beschluss vom 23.09.1997 - 2 BU 31/97 - juris Rn. 5).
  • BSG, 07.10.2021 - B 1 KR 15/21 S
    § 41 Nr. 6 ZPO kann nicht über seinen eindeutigen Wortlaut hinaus dahin ausgelegt werden, dass ein Richter auch dann ausgeschlossen ist, wenn er in derselben Sache bei einer anderen als der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat (vgl BGH vom 24.7.2012 - II ZR 280/11 - NJW-RR 2012, 1341 mwN; Flint in jurisPK- SGG , § 60 RdNr 39, Stand 8.9.2021) .
  • OLG Düsseldorf, 03.12.2019 - 3 U 48/19
    Das geltende Verfahrensrecht ist von dem Gedanken geprägt, dass ein Richter grundsätzlich auch dann unvoreingenommen an die Beurteilung einer Sache herantritt, wenn er sich schon früher über denselben Sachverhalt ein Urteil gebildet hat; jedoch ermöglicht das Ablehnungsverfahren nach §§ 42 ff ZPO daneben die Berücksichtigung von besonderen Umständen des Einzelfalles (BGH NJW-RR 2012, 1341 m.w.Nachw.; Stackmann a.a.O., Rdnr. 20).
  • VG München, 26.04.2021 - M 5 E 21.1681

    Richterablehnung, Ausschluss nach § 41 Nr. 6 ZPO (verneint), Befangenheit

    Eine "entsprechende Anwendung", wie sie die Antragstellerin in ihrem Schriftsatz vom ... April 2021 scheinbar für möglich hält, scheitert bereits daran, dass die gesetzliche Aufzählung der Ausschließungsgründe im Katalog des § 41 ZPO abschließend ist und mit Blick auf Art. 101 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG) weder einer erweiterten Auslegung noch einer analogen Anwendung zugänglich ist (Kimmel, in: BeckOK, VwGO, Stand 1.1.2021, § 54 Rn. 5; BVerfG, B.v. 26.1.1971 - 2 BvR 443/69 - juris Rn. 17; BVerwG, U.v. 18.10.1979 - 3 C 117/79 - juris Leitsatz 1, Rn. 19; vgl. auch BGH, B.v. 18.12.2014 - IX ZB 65/13 - juris Rn. 9; B.v. 24.7.2012 - II ZR 280/11 - juris Rn. 3; U.v.4.12.1989 - RIZ (R) 5/89 - juris Rn. 15; U.v. 5.12.1980 - V ZR 16/80 juris Rn. 8).
  • OLG Frankfurt, 04.03.2021 - 11 W 10/21

    Ablehnung des Richters wegen atypischer Vorbefasstheit (Vorbefassung als

  • OLG Frankfurt, 21.09.2020 - 8 U 74/20

    VW-Dieselskandal: Keine Befangenheit einer Richterin, die sich in eigener Sache

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 10.08.2016 - L 8 SF 10/16
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Rechtsprechung
   BGH, 06.11.2012 - II ZR 280/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,37836
BGH, 06.11.2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,37836)
BGH, Entscheidung vom 06.11.2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,37836)
BGH, Entscheidung vom 06. November 2012 - II ZR 280/11 (https://dejure.org/2012,37836)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Wolters Kluwer

    Prüfung der Einhaltung der Frist bzgl. der wirksamen Ausübung eines Wiederrufsrechts in einem Beteiligungsvertrag

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    BGB § 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1; BGB § 355 Abs. 3
    Prüfung der Einhaltung der Frist bzgl. der wirksamen Ausübung eines Wiederrufsrechts in einem Beteiligungsvertrag

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Kapitalanlage - Widerrufsrecht bzgl. Beitrittserklärung in geschlossenen Fonds

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Auseinandersetzungsbilanz, Ausscheiden, Durchsetzungssperre, Einlage, Gesellschaftsrecht, unselbständiger Rechnungsposten, Widerruf

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BAG, 10.04.2014 - 2 AZR 812/12

    Ordentliche Änderungskündigung aus Gründen in der Person des Arbeitnehmers

    Die Entscheidung über den von der Klägerin nur hilfsweise für den Fall des Unterliegens mit dem Kündigungsschutzantrag erhobenen Anspruch auf Urlaubsabgeltung steht unter der auflösenden Bedingung, dass dem Hauptantrag endgültig stattgegeben wird und damit kein Raum mehr für die Entscheidung über den Hilfsantrag bleibt (vgl. BGH 6. November 2012 - II ZR 280/11 -; 14. Dezember 1988 - IVa ZR 209/87 - aaO) .
  • OLG Oldenburg, 03.11.2016 - 8 U 98/16

    Darlehenswiderruf im Altfall: Mehrheit von Darlehensnehmern

    Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 22.05.2012 (II ZR 14/10 und II ZR 233/10) bzw. vom 06.11.2012 (II ZR 280/11) bzw. 02.02.2011 (VIII ZR 103/10) ergingen im Zusammenhang mit sog. Haustürsituationen.
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