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   BGH, 21.01.1991 - II ZR 49/90   

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https://dejure.org/1991,1788
BGH, 21.01.1991 - II ZR 49/90 (https://dejure.org/1991,1788)
BGH, Entscheidung vom 21.01.1991 - II ZR 49/90 (https://dejure.org/1991,1788)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 1991 - II ZR 49/90 (https://dejure.org/1991,1788)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Ausländisches Recht - Ermittlung - Erforschungspflicht - Ermittlungspflicht - Ermittlungspflicht im Hinblick auf ausländisches Recht - Ordre public - Schiffspfandrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ermittlung ausländischen Rechts durch den Tatrichter; Anerkennung eines im Ausland wirksam begründeten Schiffspfandrechts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 1211
  • MDR 1991, 1151
  • WM 1991, 862
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 07.12.2017 - IV R 23/14

    Beachtung des Internationalen Privatrechts auch im Steuerrecht

    Die Einschaltung eines wissenschaftlichen Instituts genügt allerdings nicht, wenn es im konkreten Fall entscheidend auf die ausländische Rechtspraxis ankommt und der Gutachter nicht über spezielle Kenntnisse derselben verfügt, sondern allein auf die Auswertung der ihm zugänglichen Literatur angewiesen ist (BGH-Urteil vom 21. Januar 1991 II ZR 49/90).
  • BGH, 30.04.1992 - IX ZR 233/90

    Allgemeines Veräußerungsverbot bei Auslandsvermögen - Ermittlung ausländischen

    Eine Verletzung der prozeßrechtlichen Ermittlungsverpflichtung des Tatrichters kann mit der Verfahrensrüge (§ 554 Abs. 3 Nr. 3 Buchst. b ZPO) beanstandet werden (BGH, Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 49/90, WM 1991, 862, 863 mit Anm. Thode WuB VII A. § 293 ZPO 2.91).

    Vom Revisionsgericht darf lediglich überprüft werden, ob der Tatrichter die Grenzen dieses Ermessens überschritten hat (BGH, Urt. v. 29. Juni 1987 aaO.; Urt. v. 21. Januar 1991 aaO.).

    An die Ermittlungspflicht werden um so höhere Anforderungen zu stellen sein, je komplexer oder je fremder im Vergleich zum eigenen das anzuwendende Recht ist (vgl. etwa BGH, Urt. v. 21. Januar 1991 aaO.).

  • BGH, 23.06.2003 - II ZR 305/01

    Umfang der Ermittlung ausländischen Rechts durch den Tatrichter; Berücksichtigung

    Wie er sich diese Kenntnis verschafft, liegt in seinem pflichtgemäßen Ermessen, jedoch darf sich die Ermittlung des fremden Rechts nicht auf die Heranziehung der Rechtsquellen beschränken, sondern muß auch die konkrete Ausgestaltung des Rechts in der ausländischen Rechtspraxis, insbesondere die ausländische Rechtsprechung, berücksichtigen (BGH, Urt. v. 24. März 1987 - VI ZR 112/86, NJW 1988, 648): der Tatrichter ist gehalten, das Recht als Ganzes zu ermitteln, wie es sich in Lehre und Rechtsprechung entwickelt hat, er muß dabei die ihm zugänglichen Erkenntnisquellen ausschöpfen (vgl. Sen.Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 49/90, NJW-RR 1991, 1211, 1212).
  • BGH, 06.03.1995 - II ZR 84/94

    Maßgebliches Recht bei Übereignung einer in der Adria liegenden, nicht in ein

    Kommt bei der Beurteilung eines Sachverhalts die Anwendung ausländischen Rechts in Betracht, ist das deutsche internationale Privatrecht von Amts wegen anzuwenden (BGHZ 77, 32, 38; BGHZ 118, 151, 162 [BGH 30.04.1992 - IX ZR 233/90] ; Sen.Urt. v. 29. Juni 1987 - II ZR 6/87, WM 1987, 1265; v. 21. Januar 1991 - II ZR 49/90, WM 1991, 862, 863 m. Anm. Thode WuB VII A § 293 ZPO 2.91; v. 7. Oktober 1991 - II ZR 252/90, WM 1992, 29, 39 m. Anm. Thode WuB IV A § 439 BGB 1.92).
  • BFH, 07.12.2017 - IV R 37/16

    Missachtung des Vertragsstatuts als Rechtsanwendungsfehler - Gewinnverwirklichung

    Die Einschaltung eines wissenschaftlichen Instituts genügt allerdings nicht, wenn es im konkreten Fall entscheidend auf die ausländische Rechtspraxis ankommt und der Gutachter nicht über spezielle Kenntnisse derselben verfügt, sondern allein auf die Auswertung der ihm zugänglichen Literatur angewiesen ist (BGH-Urteil vom 21. Januar 1991 II ZR 49/90).
  • BGH, 21.09.1995 - VII ZR 248/94

    Anwendung des deutschen internationalen Privatrechts in Fällen mit

    (2.) Falls nach dem maßgeblichen Kollisionsnormen des deutschen internationalen Privatrechts eine ausländische Rechtsordnung berufen ist, muß das Gericht das ausländische Recht nach § 293 ZPO unter Beachtung der vom Bundesgerichtshof hierzu entwickelten Grundsätze ermitteln (BGH, Urteil vom 21. Januar 1991 - II ZR 49/90 = WM 1991, 862; Urteil vom 21. Januar 1991 - II ZR 50/90 = NJW 1991, 1418; Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90 = BGHZ 118, 151 [BGH 30.04.1992 - IX ZR 233/90]; Urteil vom 12. Oktober 1993 - X ZR 25/92 = IPRAX 1995, 38; Urteil vom 15. Juni 1994 - VIII ZR 237/93 = NJW 1994, 2959 = IPRAX 1995, 322 mit Anmerkung von Otto, ebd., 299 ff; Urteil vom 28. November 1994 - II ZR 211/93 = NJW 1995, 1032).
  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 292/96

    Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Ermittlung ausländischen Rechts im

    Eine Verletzung dieser Pflicht kann ungeachtet der §§ 549 Abs. 1, 562 ZPO mit der Verfahrensrüge beanstandet werden (BGHZ 118, 151, 162 [BGH 30.04.1992 - IX ZR 233/90]; BGH, Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 49/90, WM 1991, 862, 863).
  • OLG Jena, 08.08.2007 - 4 Sch 3/06

    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs

    Zum ordre public zählen insbesondere die Grundrechte und die guten Sitten, alle Grundprinzipien des deutschen Rechts und ein Mindeststandard an Verfahrensgerechtigkeit (BGH NJW-RR 1991, 1211, 1213).
  • BGH, 15.06.1994 - VIII ZR 237/93

    Ermittlung ausländischen Rechts

    b) Zwar steht es in dem pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters, auf welche Weise er sich die Kenntnis des maßgeblichen ausländischen Rechts verschafft; ob dies jedoch in verfahrensfehlerfreier Weise geschehen ist, kann in der Revisionsinstanz gerügt und nachgeprüft werden (BGHZ 118, 151, 162 f [BGH 30.04.1992 - IX ZR 233/90]; BGH, Urteil vom 21. Januar 1991 - II ZR 49/90 = WM 1991, 862 unter 1 = BGHR ZPO § 293 Satz 2 Ermessen 5).
  • BGH, 07.10.1991 - II ZR 252/90

    Wirksamkeit eines in das amerikanische Luftfahrtregister eingetragenen

    Von der wirksamen Begründung der mortgage ist für die Revisionsinstanz schon deswegen auszugehen, weil das Berufungsgericht, dessen von Amts wegen zu erfüllende Aufgabe (§ 293 ZPO) die Ermittlung des maßgebenden amerikanischen Rechts ist (vgl. zuletzt Sen.Urt. v. 21. Januar 1991 - II ZR 49/90, WM 1991, 862 mit Anm. von Thode, WuB VII A § 293 ZPO 2.91 und Rabe, EWiR 1991, 571), insoweit Feststellungen nicht getroffen hat.
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