Rechtsprechung
   BGH, 04.11.1968 - II ZR 63/67   

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https://dejure.org/1968,755
BGH, 04.11.1968 - II ZR 63/67 (https://dejure.org/1968,755)
BGH, Entscheidung vom 04.11.1968 - II ZR 63/67 (https://dejure.org/1968,755)
BGH, Entscheidung vom 04. November 1968 - II ZR 63/67 (https://dejure.org/1968,755)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Möglichkeit der Einräumung eines Sonderrechts auf unentziehbaren Anspruch auf Geschäftsführerstellung nur im Gesellschaftsvertrag - Auffassung der Kündigung eines Dienstverhältnisses seitens des Dienstberechtigten in Kenntnis wichtiger Kündigungsgründe unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist als Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht - Beschränkung der Verzichtswirkung des Entlastungsbeschlusses auf der Gesellschafterversammlung bei sorgfältiger Prüfung aller ihr gemachten Vorlagen und Berichte auf erkennbare Vorkommnisse - Möglichkeit der nachträglichen Wertung eines Vorgangs als außerordentlicher Kündigungsgrund auch bei Entlastungsbeschluss - Den Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Prozessvortrag genügende Bezugnahme auf Akten seitens einer Partei - Pflicht zum Anlegen eines besonders scharfen Maßstabes an die Zulässigkeit einer fristlosen Kündigung bei nahe bevorstehendem Ende des Dienstverhältnisses wegen ordentlicher Kündigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Möglichkeit der Einräumung eines Sonderrechts auf unentziehbaren Anspruch auf Geschäftsführerstellung nur im Gesellschaftsvertrag; Auffassung der Kündigung eines Dienstverhältnisses seitens des Dienstberechtigten in Kenntnis wichtiger Kündigungsgründe unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist als Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht; Beschränkung der Verzichtswirkung des Entlastungsbeschlusses auf der Gesellschafterversammlung bei sorgfältiger Prüfung aller ihr gemachten Vorlagen und Berichte auf erkennbare Vorkommnisse; Möglichkeit der nachträglichen Wertung eines Vorgangs als außerordentlicher Kündigungsgrund auch bei Entlastungsbeschluss; Den Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Prozessvortrag genügende Bezugnahme auf Akten seitens einer Partei; Pflicht zum Anlegen eines besonders scharfen Maßstabes an die Zulässigkeit einer fristlosen Kündigung bei nahe bevorstehendem Ende des Dienstverhältnisses wegen ordentlicher Kündigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Beurkundung, Errichtung GmbH, Geschäftsführer, Gesellschaftsvertrag/Satzung, Vereinbarung Sonderrechte

Papierfundstellen

  • NJW 1969, 131
  • MDR 1969, 204
  • WM 1968, 1350
  • DB 1968, 2166
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BSG, 24.09.1992 - 7 RAr 12/92

    GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer - Sperrminorität - Annahme eines

    Zum einen gehört die Bestellung eines GmbH-Geschäftsführers, auch wenn sie in die Gesellschaftsvertragsurkunde aufgenommen worden ist, nicht zwingend zum Gesellschaftsvertrag mit der Folge, daß die Abberufung im allgemeinen nicht den Erfordernissen des § 53 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu entsprechen braucht (vgl BGHZ 18, 205, 208; BGH NJW 1969, 131).
  • BGH, 16.10.2012 - II ZR 251/10

    Beschlussanfechtungsverfahren bei einer Publikumspersonengesellschaft:

    Lediglich Rechtspositionen, die individuell einem Gesellschafter oder einer Gesellschaftergruppe durch die Satzung eingeräumt und zudem als unentziehbare Rechte ausgestaltet sind, stellen Sonderrechte dar (MünchKommBGB/Reuter, 6. Aufl., § 35 Rn. 3; Palandt/Ellenberger, BGB, 71. Aufl., § 35 Rn. 1; Scholz/Seibt, GmbHG, 11. Aufl., § 14 Rn. 19; vgl. BGH, Urteil vom 4. November 1968 - II ZR 63/67, NJW 1969, 131).
  • BGH, 21.01.1991 - II ZR 144/90

    Abschluß und Lösung des Anstellungsvertrages mit einem Vorstandsmitglied im

    Einen Gleichauf der Zuständigkeiten für Bestellung und Anstellung hat die Rechtsprechung (vgl. BGHZ 79, 38, 42 [BGH 24.11.1980 - II ZR 182/79]; Urt. v. 17. April 1958 - II ZR 222/56, WM 1958, 675; v. 19. Januar 1961 - II ZR 217/58, WM 1961, 241; v. 1. Februar 1968 - II ZR 212/65, WM 1968, 570; v. 4. November 1968 - II ZR 63/67, WM 1968, 1350 f.; v. 18. November 1968 - II ZR 121/67, WM 1969, 158; v. 1. Dezember 1969 - II ZR 224/67, WM 1970, 249, 251; v. 26. März 1984 - II ZR 120/83, WM 1984, 1313, 1314; v. 27. Oktober 1986 - II ZR 240/85, WM 1987, 71 f.) mit nahezu einhelliger Billigung durch das Schrifttum (vgl. statt aller Hachenburg/Schilling und Mertens, GmbHG 7. Aufl. § 46 Rdn. 21 und § 35 Rdn. 99; Meyer-Landrut, GmbHG § 46 Rdn. 22 f.; Rowedder/Koppensteiner, GmbHG 2. Aufl. § 35 Rdn. 15, die dabei sogar noch überwiegend über den bisherigen Stand der Rechtsprechung hinausgehen wollen) auch von jeher für die GmbH angenommen, obwohl bei ihr eine entsprechende ausdrückliche Regelung fehlt und § 46 Nr. 5 GmbHG sogar nur von der Bestellung spricht, während die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Gesellschaft in § 35 GmbHG den Geschäftsführern zugewiesen wird.
  • BGH, 20.05.1985 - II ZR 165/84

    Anspruch des GmbH-Geschäftsführers auf Entlastung

    Im Recht der GmbH hat die Entlastung ferner zur Folge, daß die GmbH mit Ersatzansprüchen und Kündigungsgründen ausgeschlossen ist, die der Gesellschafterversammlung bei sorgfältiger Prüfung aller Vorlagen und Berichte erkennbar sind oder von denen alle Gesellschafter privat Kenntnis haben (vgl. Sen. Urt. v. 30.10.1958 - II ZR 253/56, LM GmbHG § 46 Nr. 4; v. 4.11.1968 - II ZR 63/67, LM BGB § 35 Nr. 4; v. 15.12.1975 - II ZR 17/74, WM 1976, 204, 205; v. 10.2.1977 - II ZR 79/75, aaO).
  • OLG Nürnberg, 16.07.2014 - 12 U 2267/12

    GmbH: Bestellung eines gemeinsamen Vertreters durch die Mitberechtigten an einem

    Im Recht der GmbH hat die Entlastung ferner zur Folge, dass die GmbH mit Ersatzansprüchen und Kündigungsgründen ausgeschlossen ist, die der Gesellschafterversammlung bei sorgfältiger Prüfung aller Vorlagen und Berichte erkennbar sind oder von denen alle Gesellschafter privat Kenntnis haben (BGH, NJW 1986, 129, 130; NJW 1959, 192; NJW 1969, 131).
  • OLG Hamm, 24.01.2002 - 15 W 8/02

    Nebenleistungspflicht zur Geschäftsführung

    Um eine Bestimmung körperschaftlichen Charakters handelt es sich auch bei der Begründung eines mitgliedschaftlichen Sonderrechts eines Gesellschafters auf die Geschäftsführung bzw. einer Nebenleistungspflicht auf Übernahme der Geschäftsführung (BGH NJW 1969, 131).

    Denn nach § 6 Abs. 3 S. 2 GmbHG steht es den Gesellschaftern frei, die Bestellung der Geschäftsführer bereits im Gesellschaftsvertrag oder durch einen gesonderten Beschluß der Gesellschafterversammlung (§ 46 Nr. 5 GmbHG) vorzunehmen (BGH NJW 1969, 131).

  • KG, 15.09.2006 - 25 U 16/05

    Eingetragene Genossenschaft: Vertretungsbefugnis eines Aufsichtsratsvorsitzenden

    Der Geltendmachung der Ansprüche steht zunächst nicht entgegen, dass dem Vorstand für die Geschäftsjahre vor 2002 Entlastung erteilt worden war (vgl. BGH NJW 1959, 192; NJW 1969, 131).
  • BGH, 16.10.2012 - II ZR 70/11

    Wirksamkeit eines Aufhebungsbeschlusses hinsichtlich einer Klausel im

    Lediglich Rechtspositionen, die individuell einem Gesellschafter oder einer Gesellschaftergruppe durch die Satzung eingeräumt und zudem als unentziehbare Rechte ausgestaltet sind, stellen Sonderrechte dar (MünchKommBGB/Reuter, 6. Aufl., § 35 Rn. 3; Palandt/Ellenberger, BGB, 71. Aufl., § 35 Rn. 1; Scholz/Seibt, GmbHG, 11. Aufl., § 14 Rn. 19; vgl. BGH, Urteil vom 4. November 1968 - II ZR 63/67, NJW 1969, 131).
  • BGH, 21.03.2005 - II ZR 16/03

    Unwirksamkeit der Kündigung des Anstellungsverhältnisses eines Vorstandes

    Da nach allem der Aufsichtsrat der Beklagten als Gesamtorgan über die fristlose Kündigung weder selbst abschließend entschieden hat noch einzelne Mitglieder hierzu wirksam ermächtigen konnte, fehlt es an einer gemäß § 11 Abs. 2 lit. k der Satzung erforderlichen Entscheidung des zuständigen Organs über die Kündigung, was zu deren Unwirksamkeit führt (vgl. Sen.Urt. v. 21. September 1970 - II ZR 13/69, WM 1970, 1394 f. zu I 3; v. 4. November 1968 - II ZR 63/67, WM 1968, 1350; v. 1. Februar 1968 - II ZR 212/65, WM 1968, 570).
  • BayObLG, 06.03.1987 - BReg. 2 Z 26/86

    Jahresabrechnung und Entlastung des Verwalters

    In Anlehnung an das Vereins- und Gesellschaftsrecht genügt die einseitige Erklärung; eines Vertrags mit dem zu Entlastenden bedarf es - abweichend von dem sonst im Schuldrecht geltenden Grundsatz - nicht (vgl. BGHZ 24, 47/54; BGH NJW 1959, 192; 1969, 131; BayObLGZ 1975, 161/166; Palandt BGB 46. Aufl. § 397 Anm. 3 c).
  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 89/79

    Anspruch eines Gesellschafters auf gleichberechtigte Geschäftsführung - Vorliegen

  • OLG Hamm, 20.11.2006 - 8 U 217/05

    Im Anstellungsvertrag eines GmbH-Geschäftsführers vereinbarte Geltung des KSchG

  • OLG Köln, 19.01.2017 - 28 U 35/15

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Geschäftsführer einer GmbH

  • OLG Dresden, 04.12.2001 - 2 U 1145/01

    Aufsichtsrat

  • BGH, 08.05.1972 - II ZR 96/70

    Abfindung eines ausgeschlossenen Gesellschafters - Erklärung der Nichtigkeit

  • OLG Frankfurt, 27.05.2008 - 5 U 190/07

    GmbH-Geschäftsführer: Mitgeteilte Gewinnerwartungen als Geschäftsgrundlage einer

  • BGH, 29.01.1976 - II ZR 3/74

    Unwirksamkeit einer im Zusammenhang mit der Abberufung als Geschäftsführer

  • BGH, 17.03.1980 - II ZR 178/79

    Frist zur Kündigung des GmbH-Geschäftsführers aus wichtigem Grund - Kenntnis

  • OLG Brandenburg, 27.08.2018 - 1 U 18/11
  • FG Bremen, 07.07.2005 - 1 K 46/05

    Gewinnabführungsvertrag: Rechtsnatur, Auslegung und nachträgliche Änderung;

  • BGH, 27.06.1974 - III ZR 47/72

    Bergrechtliche Gewerkschaft

  • BFH, 20.04.1971 - II 11/65

    Verpflichtung zur Übereignung von Grundstücke in das Gesellschaftsvermögen bei

  • OLG München, 08.06.1994 - 7 U 4606/93
  • BGH, 04.06.1975 - V ZR 190/73

    Anforderungen an die Ernsthaftigkeit einer Willenserklärung - Nach den

  • OLG Köln, 29.08.2002 - 18 U 58/02
  • BGH, 23.03.1970 - VII ZR 91/69

    Zwangsversteigerung eines Grundstücks - Aufrechnung mit Honoraransprüchen und

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