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   BGH, 09.01.2006 - II ZR 72/05   

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https://dejure.org/2006,176
BGH, 09.01.2006 - II ZR 72/05 (https://dejure.org/2006,176)
BGH, Entscheidung vom 09.01.2006 - II ZR 72/05 (https://dejure.org/2006,176)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 2006 - II ZR 72/05 (https://dejure.org/2006,176)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG §§ 8 Abs. 2, 16 Abs. 3, 19 Abs. 1, 2; BGB §§ 362, 366, 667
    Erbringung einer Bareinlage in GmbH bei Hin- und Herzahlen unter Treuhandabrede erst mit Rückzahlung des treuhänderischen Betrages an die GmbH

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Leistung des Inferenten bei einem mit einer "Treuhandabrede" verbundenen Hin- und Herzahlen eines Bareinlagebetrages; Bestimmung der Fälligkeit einer Einlageleistung; Schuldung der ordnungsgemäßen Erfüllung einer fälligen Einlageverpflichtung durch gewerbsmäßige Gründer ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Erfüllung der Bareinlagepflicht bei Hin- und Herzahlen verbunden mit einer "Treuhandabrede"

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Unwirksame Kapitalaufbringung durch mit einer Treuhandabrede verbundenes Hin- und Herzahlen; Tilgung der offen gebliebenen Einlageschuld durch Auskehrung des "treuhänderisch" gewährten Betrags an die Gesellschaft; keine Haftung der Gründer einer Vorrats-GmbH für die ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit einer Schein-Treuhandabrede; Hin- und Herzahlen eines anvertrauten Bareinlagebetrages

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Keine Verdoppelung der Einlagepflicht der Gesellschafter einer "auf Vorrat" gegründeten GmbH, wenn der Einlagebetrag sogleich an den Gesellschafter zurückgezahlt wird

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Stammeinlage und Vorratsgesellschaft

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    GmbHG §§ 8 Abs. 2, 16 Abs. 3, 19 Abs. 1, 2; BGB §§ 362, 366, 667
    Erbringung einer Bareinlage in GmbH bei Hin- und Herzahlen unter Treuhandabrede erst mit Rückzahlung des treuhänderischen Betrages an die GmbH

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Stammeinlage und Vorratsgesellschaft

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    GmbHG § 8 Abs. 2, § 16 Abs. 1, 3, § 19 Abs. 1, 2; BGB §§ 362, 366, 667
    Keine Erfüllung der Bareinlagepflicht bei Hin- und Herzahlen verbunden mit einer "Treuhandabrede"

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Erwerber, Gesellschaftsrecht, Gründung, Haftung, Treuhand, verdeckte Sacheinlage

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Stammkapital: Bei Vorratsgesellschaft keine doppelte Einlagepflicht

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Einlagepflicht der Gesellschafter einer "auf Vorrat" gegründeten GmbH

  • verschmelzungsbericht.de (Kurzinformation)

    Weniger Haftungsrisiken für Verkäufer von "Vorrats" GmbHs

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    GmbHG § 19 Abs. 1, 2; BGB § 362
    Keine Erfüllung der Bareinlagepflicht bei Hin- und Herzahlen verbunden mit einer "Treuhandabrede"

  • gruner-siegel-partner.de (Entscheidungsbesprechung)

    "Hin- und Herzahlen” des GmbH-Stammkapitals

Sonstiges (3)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 09.01.2006, Az.: II ZR 72/05 (Keine Verdoppelung der Einlagepflicht der Gesellschafter einer 'Vorrats-GmbH' bei unmittelbarer Rückzahlung des Einlagebetrags)" von RA Dr. Raimond Emde, original erschienen in: GmbHR 2006 Heft 6, ...

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 09.01.2006, Az.: II ZR 72/05 (Keine Leistung zur Kapitalaufbringung bei mit Treuhandabrede verbundenem Zahlen eines Bareinlagebetrages)" von RA Dr. Klaus-Dieter Stephan, original erschienen in: BB 2006, 626 - 627.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Erfüllung von GmbH-Stammeinlagepflichten bei Vorratsgründungen" von Prof. Dr. Michael Timme, original erschienen in: MDR 2006, 665 - 667.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 165, 352
  • NJW 2006, 906
  • ZIP 2005, 1827
  • ZIP 2006, 331
  • MDR 2006, 698
  • DNotZ 2006, 536
  • WM 2006, 438
  • BB 2006, 624
  • DB 2006, 443
  • NZG 2006, 227
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BGH, 06.03.2012 - II ZR 56/10

    Zur Haftung bei unterbliebener Offenlegung der wirtschaftlichen Neugründung einer

    Insoweit gilt nichts anderes als bei einer fortbestehenden Einlageverpflichtung sowie beim Erstattungsanspruch nach § 31 Abs. 1 GmbHG (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 21. November 2005 - II ZR 140/04, BGHZ 165, 113, 117 f.; Urteil vom 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, BGHZ 165, 352, 356 f.; Urteil vom 16. Januar 2006 - II ZR 76/04, BGHZ 166, 8 Rn. 24 - Cash-Pool; Beschluss vom 15. Oktober 2007 - II ZR 263/06, ZIP 2008, 1281 Rn. 6; Urteil vom 26. Januar 2009 - II ZR 217/07, BGHZ 179, 285 Rn. 10 f.).
  • BGH, 16.02.2009 - II ZR 120/07

    Qivive

    Wie der Senat mehrfach betont hat, kann Gegenstand einer verdeckten Sacheinlage - im Unterschied zum Umgehungstatbestand eines Hin- und Herzahlens (vgl. § 19 Abs. 5 GmbHG n.F.; dazu unten 2) - nur eine sacheinlagefähige Leistung sein (vgl. BGHZ 165, 113, 116 f. ; 165, 352, 356 ; ebenso Habersack, Festschrift Priester, S. 157, 163; im Ansatz auch Bayer, GmbHR 2004, 445, 451, 453) .

    Danach handelt es sich um Fälle, in denen es an einer Bareinlageleistung zu freier Verfügung des Geschäftsführers (§ 8 Abs. 2 GmbHG) fehlt, weil der Einlagebetrag absprachegemäß umgehend wieder an den Einleger, sei es als Darlehen (BGHZ 165, 113; 174, 370Tz. 7) oder auch aufgrund einer Treuhandabrede (BGHZ 165, 352), zurückfließen soll.

  • BGH, 20.07.2009 - II ZR 273/07

    Cash-Pool II

    Nach der Rechtsprechung des Senats liegt die für die Erfüllung der Einlageschuld (§ 19 Abs. 1 GmbHG) erforderliche Leistung zur freien Verfügung der Geschäftsführung nicht vor, wenn der eingezahlte Einlagebetrag absprachegemäß umgehend an den Inferenten zurückfließt und die Einlageforderung der Schuldnerin durch eine schwächere Rückzahlungsforderung ersetzt wird (Senat, BGHZ 165, 113, 116 ; 165, 352, 356 ; 174, 370 Tz. 6; Urt. v. 16. Februar 2009 - II ZR 120/07, ZIP 2009, 713, Tz. 15 "Qivive").

    Zwar wird der Anteilsveräußerer mit der Anmeldung von den nicht bereits rückständigen Gesellschafterpflichten frei (§ 16 Abs. 3 GmbHG a.F.; BGHZ 165, 352, 355) .

  • BGH, 10.12.2007 - II ZR 180/06

    Unwirksamkeit der Einlagenzahlung an eine Komplementär-GmbH zum Zweck der

    Die Darlehensabrede ist unwirksam und kann nicht dazu führen, dass die prinzipiell unverzichtbare Einlageforderung - entgegen dem Schutzzweck des § 19 Abs. 2 Satz 1 GmbHG - durch eine in dieser Hinsicht schwächere Darlehensforderung ersetzt wird (BGHZ 165, 113, 116; 165, 352, 356).

    Insofern wäre auch in diesem Fall der Rückzahlungsanspruch der Einlagegläubigerin aus der mit der zweiten GmbH getroffenen (in Wahrheit rechtsunwirksamen; vgl. BGHZ 165, 113, 116; 165, 352, 356) "Darlehensabrede" mittelbar geschützt.

  • BGH, 22.03.2010 - II ZR 12/08

    ADCOCOM

    Nach der Rechtsprechung des Senats ist zwar die nachträgliche Erfüllung der Einlageverbindlichkeit durch eine spätere Leistung möglich (Senat, BGHZ 165, 113, 117; BGHZ 165, 352, 356 ff.;Sen.Urt. v. 12. Juni 2006 - II ZR 334/04, ZIP 2006, 1633 Tz. 13).
  • BGH, 19.05.2015 - II ZR 291/14

    GmbH: Haftung eines ausgeschiedenen Gesellschafters für den Fehlbetrag aus der

    Der Restbetrag der Einlage wird in Ermangelung einer abweichenden Satzungsbestimmung erst dann fällig, wenn die Gesellschafter deren Einforderung beschließen (§ 46 Nr. 2 GmbHG) und der Geschäftsführer den Betrag einfordert (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 29. Juni 1961 - II ZR 39/60, WM 1961, 855; Urteil vom 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, BGHZ 165, 352, 355).
  • BGH, 01.02.2010 - II ZR 173/08

    EUROBIKE

    Gegenstand einer verdeckten Sacheinlage kann nur eine sacheinlagefähige Leistung sein (BGHZ 165, 113, 116; 165, 352, 356; 180, 38 Tz. 9 - "Qivive").
  • BGH, 16.01.2006 - II ZR 76/04

    Cash-Pool

    Zwar kann - wie beim verbotenen, nicht zur endgültig freien Verfügung der Geschäftsführung führenden Hin- und Herzahlen (vgl. Sen.Urt. v. 21. November 2005 - II ZR 140/04, ZIP 2005, 2203 und v. 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, z.V.b.) - auch im Falle der verdeckten Sacheinlage die weiterhin geschuldete Bareinlage grundsätzlich durch nochmalige Zahlung zur freien Verfügung der Geschäftsführung bewirkt werden.
  • BGH, 12.06.2006 - II ZR 334/04

    Wirksamkeit einer durch Her- und Hinzahlen bewirkten Kapitalerhöhung

    In diesem Gestaltungsfall eines Verstoßes gegen § 19 Abs. 2 GmbHG ist das "Her- und Hinzahlen" - nicht anders als in der vom Senat bereits entschiedenen spiegelbildlichen Konstellation der Einzahlung des Einlagebetrages durch den Inferenten mit alsbaldiger Rückgewähr an diesen "als Darlehen" o. ä. (sog. Hin- und Herzahlen: vgl. Sen.Urt. v. 21. November 2005 - II ZR 140/04, ZIP 2005, 2203 Tz. 8 - z.V.b. in BGHZ 165, 113; Sen.Urt. v. 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, ZIP 2006, 331 Tz. 8 f. - "Treuhandabrede") - wirtschaftlich als ein einheitlicher, sich selbst neutralisierender Vorgang anzusehen, bei dem unter dem Gesichtspunkt der Kapitalaufbringung der Inferent nichts leistet und die Gesellschaft nichts erhält; die in diesem Zusammenhang für die "Herzahlung" getroffene "Darlehensabrede" ist - als Teil des Umgehungsgeschäfts - unwirksam (vgl. auch Bayer, GmbHR 2004, 445, 452).

    Wie der Senat ebenfalls bereits für die spiegelbildlichen Fälle des Hin- und Herzahlens ohne Erfüllungswirkung bei unwirksamer Vereinbarung eines Darlehens klargestellt hat, erfüllt der Inferent mit der Zahlung auf die vermeintliche, wegen Verstoßes gegen die Kapitalaufbringungsvorschriften nicht wirksam begründete ("Darlehens"-)Schuld die offene Einlageschuld (vgl. Sen.Urt. v. 21. November 2005 aaO Tz. 9 f.; Sen.Urt. v. 9. Januar 2006 aaO Tz. 10 ff.).

  • BGH, 26.01.2009 - II ZR 217/07

    Bestimmung der Zahlung zur Tilgung der Einlageforderung steht Umdeutung in eine

    Die Umdeutung der Tilgungsbestimmung einer Zahlung auf eine im Zusammenhang mit dem Her- und Hinzahlen oder dem Hin- und Herzahlen vermeintlich entstandene Schuld in eine Zahlung auf die Einlagepflicht hat der Senat bereits zugelassen (BGHZ 165, 113, 118 ; 165, 352, 356 ; Sen. Urt. v. 12. Juni 2006 - II ZR 334/04, ZIP 2006, 1633) und dies ausdrücklich mit dem hier vorliegenden umgekehrten Fall verglichen, dass ein Gesellschafter das unzulässigerweise Entnommene wieder zurückgewährt und damit den Anspruch der Gesellschaft nach § 31 Abs. 1 GmbHG erfüllt hat (BGHZ 165, 113, 118) .
  • BGH, 16.01.2006 - II ZR 75/04

    Grundsatzentscheidung des II. Zivilsenats zur Frage der Wirksamkeit der

  • OLG Nürnberg, 13.10.2010 - 12 U 1528/09

    Kapitalerhöhung der GmbH: Tilgung der Einlageschuld durch Voreinzahlung auf eine

  • BFH, 22.09.2010 - II R 62/08

    Forderungsbewertung bei Schneeballsystem - Nachholung fehlender Feststellungen

  • OLG Oldenburg, 26.07.2007 - 1 U 8/07

    Insolvente GmbH: Anspruch des Insolvenzverwalters gegen den

  • KG, 23.04.2007 - 23 U 75/06

    Leistung der Bareinlage in einer GmbH: Wirksamkeit der Erfüllung einer

  • OLG Düsseldorf, 20.07.2012 - 16 U 55/11

    Erfüllung der Verpflichtung zur Leistung der Stammeinlage bei Verwendung des

  • OLG Hamburg, 31.10.2006 - 11 U 4/06

    Erfüllung der Stammeinlage der GmbH: Zum engen zeitlichen Zusammenhang zwischen

  • FG Saarland, 10.05.2012 - 1 K 2327/03

    Zufluss von Kapitaleinnahmen aus Schneeballsystem

  • BGH, 26.01.2009 - II ZR 216/07

    Anwendung der Kapitalerhaltungsregeln in der GmbH in Übergangsfällen

  • OLG Hamburg, 25.07.2007 - 11 U 8/06
  • OLG Jena, 27.09.2006 - 6 W 287/06

    Gründerhaftung bei Mantelverwendung

  • FG Saarland, 16.05.2013 - 1 K 1680/10

    Abgrenzung stille Gesellschaft und Geschäftsbesorgungsvertrag - Zahlungen und

  • OLG Hamm, 03.09.2007 - 8 U 52/07

    Unzulässige Rückzahlung eines eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehens -

  • FG Saarland, 12.10.2011 - 1 V 1266/11

    Aussetzung der Vollziehung gegen Sicherheitsleistung bei drohender Insolvenz

  • OLG München, 27.04.2006 - 23 U 5655/05

    Anspruch eines Insolvenzverwalters gegen einen Gesellschafter auf Erbringung

  • KG, 24.11.2008 - 2 U 73/07

    GmbH: Einlagepflicht eines ausgeschiedenen Gesellschafters

  • OLG Hamm, 07.11.2007 - 8 U 39/07

    Zeitliche Reihenfolge des Hin- und Herzahlens der Gesellschaftsmittel ist für die

  • OLG Hamburg, 05.09.2007 - 11 W 70/07

    Gründung der GmbH: Verjährung der Einlageforderung gegen den Gesellschafter nach

  • LG Hagen, 13.04.2010 - 9 O 439/09
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