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   BFH, 10.07.1964 - III 120/61 U   

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https://dejure.org/1964,313
BFH, 10.07.1964 - III 120/61 U (https://dejure.org/1964,313)
BFH, Entscheidung vom 10.07.1964 - III 120/61 U (https://dejure.org/1964,313)
BFH, Entscheidung vom 10. Juli 1964 - III 120/61 U (https://dejure.org/1964,313)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BVerfGE 17, 166
  • BFHE 80, 325
  • NJW 1965, 174
  • BStBl III 1964, 590
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 13.05.2015 - III R 26/14

    Einspruchseinlegung durch einfache E-Mail ohne qualifizierte elektronische

    ee) § 357 AO verfolgt den Zweck, nur geringe formale Anforderungen an die wirksame Einlegung eines Einspruchs zu stellen (so bereits Senatsurteil vom 10. Juli 1964 III 120/61 U, BFHE 80, 325, BStBl III 1964, 590, zu § 249 Reichsabgabenordnung; ebenso Steinhauff, jurisPR-SteuerR 50/2013 Anm. 2).
  • BGH, 12.03.2009 - V ZB 71/08

    Zulässigkeit der telefonischen Einlegung eines Rechtsmittels zu Protokoll der

    In der höchstrichterlichen Rechtsprechung besteht dagegen Einigkeit, dass eine Rechtsmitteleinlegung zu Protokoll der Geschäftsstelle oder zur Niederschrift einer Behörde unwirksam ist, wenn sie nicht in körperlicher Anwesenheit des Erklärenden erfolgt (BGHSt 30, 64; BVerwGE 17, 166 ; 93, 45, 48 ; BFHE 80, 325); eine Ausnahme ist nur für den besonders ausgestalteten Einspruch im Bußgeldverfahren zugelassen worden (BGHSt 29, 173).

    Ferner kann der entgegennehmende Urkundsbeamte das Protokoll in Anwesenheit des Erklärenden erstellen und sich dieses anschließend genehmigen oder unterschreiben lassen, was ebenfalls zur Vermeidung von Unklarheiten und Ungenauigkeiten beiträgt (vgl. BFHE 80, 325, 333).

  • BGH, 26.03.1981 - 1 StR 206/80

    Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung - Unzulässigkeit der

    Denn das Schriftstück muß vom Rechtsmittelführer selbst oder seinem Vertreter herrühren und dem Gericht in dieser Form zugehen (vgl. RGSt 38, 282, 284; BVerwGE 17, 166 [BVerwG 22.11.1963 - IV C 76/63] = NJW 1964, 831; BFH NJW 1965, 174, 175; OLG Frankfurt NJW 1953, 1118; BayVGH BayVBl. 1971, 238; Dahs NJW 1952, 276; Sarstedt, Die Revision in Strafsachen, 4. Aufl. S. 52).

    1938, 897; BFH BStBl. 1954 III S. 27; BFH NJW 1965, 174; für den Bereich weiterer Verfahrensordnungen: OLG Hamburg OLGRspr.

    Denn wenn das Gesetz die Erklärung zu Protokoll gestattet, dann ist die Geschäftsstelle grundsätzlich zur Entgegennahme der Erklärung und zur Aufnahme eines Protokolls hierüber auch verpflichtet (RGSt 38, 282, 285; BFH NJW 1965, 174; Kleinknecht a.a.O. Einl. Rdn. 129).

    Bei fernmündlicher Durchsage tritt die amtliche Notiz des die Erklärung entgegennehmenden Beamten nur vorübergehend an die Stelle des Ankunftstelegramms (vgl. BGHSt 14, 233, 237; BVerwG NJW 1964, 831; BFH NJW 1965, 174, 176; BFH BStBl. 1954 III S. 27; Seibert DRiZ 1952, 8; Schönke JZ 1953, 180).

  • BGH, 20.12.1979 - 1 StR 164/79

    Zur Einlegung des Einspruchs gegen einen Bußgeldbescheid per Telefon

    Diese Argumente sind für die Vertreter der Meinung, daß ein Rechtsmittel nicht fernmündlich eingelegt werden kann, die wesentlichen geblieben (vgl. BVerwGE 17, 166, 168 [BVerwG 22.11.1963 - IV C 76/63] = NJW 1964, 831, 832; BFH NJW 1965, 174, 175; OLG Hamm NJW 1952, 276 [OLG Hamm 04.12.1951 - 2 Ss 538/51] mit abl. Anm. von Dahs; OLG Düsseldorf JMBlNW 1978, 229, 230).
  • BFH, 05.03.1987 - VII R 29/84

    Änderung von Steuerbescheiden - Änderung zugunsten des Steuerpflichtigen -

    Im Interesse der Rechtssicherheit und der prozessualen Klarheit soll die Nachprüfung eines Steuerbescheides im Rahmen eines Rechtsbehelfsverfahrens nur dann erfolgen, wenn Rechtsbehelfe des Steuerpflichtigen vorliegen, die so eindeutig sind, daß Mißverständnisse und Schwierigkeiten in der Auslegung ausgeschlossen sind (vgl. BFH-Urteil vom 10. Juli 1964 III 120/61 U, BFHE 80, 325, BStBl III 1964, 590).
  • BFH, 23.07.2004 - XI B 42/03

    Erklärung eines Rechtsbehelfs zur Niederschrift; Begründung einer

    Die Klägerin ist nicht auf das BFH-Urteil vom 10. Juli 1964 III 120/61 U (BFHE 80, 325, BStBl III 1964, 590) eingegangen, nach dem eine Erklärung zur Niederschrift durch Fernsprecher nicht zulässig ist.
  • BFH, 13.07.2000 - III B 10/97

    Vertrauenstatbestand durch telefonische Auskunft?

    Der Kläger legt nur dar, das FG habe die sich aus den Entscheidungen des BFH vom 10. Juli 1964 III 120/61 U (BFHE 80, 325, BStBl III 1964, 590) und des BVerfG vom 21. Dezember 1995 2 BvR 2033/95 (Neue Juristische Wochenschrift 1996, 1811) ergebenden Rechtsgrundsätze nicht beachtet.
  • LSG Bayern, 04.12.2014 - L 15 SF 53/13

    Keine telefonische Darlegung des Wiedereinsetzungsgrunds

    Denn dem Formerfordernis einer Abgabe zu Protokoll der Geschäftsstelle wird eine telefonische Erklärung nicht gerecht (ständige höchstrichterliche Rspr., vgl. z.B. Bundessozialgericht, Urteil vom 09.02.1956, Az.: 1 RA 57/55; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 22.11.1963, Az.: IV C 76.63, und Beschluss vom 18.03.1991, Az.: 1 DB 1/91; Bundesfinanzhof, Urteile vom 10.07.1964, Az.: III 120/61 U, und vom 02.06.2004, Az.: II R 7/02; Bundesgerichtshof - BGH -, 1. Strafsenat, Beschluss vom 26.03.1981, Az.: 1 StR 206/80, und BGH, 5. Zivilsenat, Beschluss vom 12.03.2009, Az.: V ZB 71/08).
  • OLG Köln, 14.05.2001 - 16 Wx 55/01

    Telefonische Beschwerdeeinlegung in Wohnungseigentumssachen

    Nach einhelliger Rechtsprechung verschiedener oberster Bundesgerichte und Oberlandesgerichte, von der abzuweichen der Senat keinen Anlass sieht, kann eine derartige Erklärung nicht als eine solche zu Protokoll der Geschäftsstelle i. S. d. § 21 Abs. 2 FGG bzw. gleichlautender Vorschriften in anderen Verfahrensordnungen angesehen werden, da diese Alternative eine körperliche Anwesenheit des Erklärenden voraussetzt (vgl. BVerwG NJW 1964, 831; BFH NJW 1965, 174; BGH - Strafsenat - NJW 1981, 1627; OLG Frankfurt BtPrax 2001, 82 = FGPrax 2001, 46 = Rpfleger 2001, 82 mit näherer Begründung und Darstellung des Meinungsstandes).
  • LSG Bayern, 20.02.2003 - L 10 AL 229/01

    Rückzahlung eines gewährten Eingliederungszuschusses wegen vorzeitiger Beendigung

    Eine lediglich telefonische Erklärung, über die eine Niederschrift gefertigt wird, genügt diesen Anforderungen nicht (vgl BVerwGE 17, 166; BGHSt 30, 64; BFH in NJW 1965, 174, Hennig/Schlegel, SGG, Stand April 1996, § 84 RdNr 7; aA OLG Schleswig-Holstein in NJW 1963, 1466 und OLG Düsseldorf in NJW 1969, 1361, Peters-Sauters-Wolff, Kommentar zur Sozialgerichtsbarkeit, Stand April 2001, § 84 Pkt.3).
  • FG Baden-Württemberg, 19.09.2000 - 1 K 268/99

    Umfang der Anfechtbarkeit von Änderungsbescheiden; Unwirksamkeit der Rücknahme

  • FG München, 12.10.1999 - 2 K 3099/97

    Telefonischer Einspruch unwirksam; stillschweigende Wiedereinsetzung in den

  • BFH, 08.03.1989 - X R 57/87

    Geeignetheit eines Antrags auf Verlängerung der Frist zur Abgabe der

  • BFH, 11.08.1983 - IV R 20/81

    Zurechnung einer unerwarteten Verzögerung bei der Postbeförderung als Verschulden

  • BayObLG, 13.03.1980 - RReg. 1 St 25/79

    Berufungsfrist; Fernmündliche Einlegung der Berufung gegen ein Strafurteil ;

  • BVerwG, 06.05.1965 - II (I) WDB 25.64

    Rechtsmittel

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