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   OLG Hamm, 17.01.2012 - III-3 Ws 14/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,7902
OLG Hamm, 17.01.2012 - III-3 Ws 14/12 (https://dejure.org/2012,7902)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17.01.2012 - III-3 Ws 14/12 (https://dejure.org/2012,7902)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17. Januar 2012 - III-3 Ws 14/12 (https://dejure.org/2012,7902)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Burhoff online

    StOO 268b
    Haftfortdauerentscheidung; Anforderungen, inhaltliche

  • Burhoff online

    Haftfortdauerentscheidung, Begründung, Hauptverhandlung

  • openjur.de

    Teilrechtskraft Einzelfreiheitsstrafe, Teilvollstreckung Begründung Haftfortdauerentscheidung

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    StPO §§ 268b, 120, 449, 309 Abs. 2
    Teilrechtskraft Einzelfreiheitsstrafe, Teilvollstreckung Begründung Haftfortdauerentscheidung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an eine Haftfortdauerentscheidung bei erheblichen inhaltlichen Abweichungen vom ursprünglichen Haftbefehl

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    "Der Haftbefehl bleibt aus den Gründen seiner Anordnung und des heute verkündeten Urteils aufrechterhalten”…

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an eine Haftfortdauerentscheidung bei erheblichen inhaltlichen Abweichungen vom ursprünglichen Haftbefehl

Besprechungen u.ä.

Verfahrensgang

  • LG Detmold - 4 Ns AK 207/11
  • OLG Hamm, 17.01.2012 - III-3 Ws 14/12

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2012, 221 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Hamm, 05.07.2012 - 3 Ws 159/12

    Anforderungen an die Begründung eines Haftfortdauerbeschlusses gem. § 268 StPO;

    So bedarf auch der Haftfortdauerbeschluss nach § 268b StPO grundsätzlich einer Begründung nach § 34 StPO (Senat v.17.1.2012 - III 3 Ws 14/12, juris; Senat v. 3.11.2009 - 3Ws 412/09, juris ; Senat, NStZ-RR 2010, 55; Meyer-Goßner, StPO, 54.A., § 268b Rn 3; KK-Engelhardt, StPO, 6.A ., § 268b Rn 5).

    Dies gilt nur dann nicht, wenn der Angeklagte entsprechend dem Haftbefehlsvorwurf verurteilt wird, wodurch der dringende Tatverdacht in der Regel hinreichend belegt ist (Senat v.17.1.2012 - III 3 Ws 14/12, juris; Senat v. 3.11.2009 - 3Ws 412/09, juris ; Senat, NStZ-RR 2010, 55; Meyer-Goßner, StPO, 54.A., § 268b Rn 3 mwN).

    dagegen - wie hier - die Verurteilung vom Vorwurf des Haftbefehls ab, muss der Haftbefehl ihr angeglichen werden (Senat v. 17.1.2012 - III 3 Ws 14/12, juris; Senat v. 3.11.2009 - 3Ws 412/09, juris ; Senat NStZ-RR 2010, 55; Senat v. 16.4.2009.

    Lediglich diese fünf Taten, die drei Tatkomplexen im Haftbefehl entsprechen, können, da der Senat von einer Erweiterung des Haftbefehls abgesehen hat (vgl. hierzu Senat v. 17.01.2012 - III-3 Ws 14/12, juris; Senat v. 3.11.2009 - 3 Ws 412/09, juris) der Haftbeschwerdeentscheidung des Senats zugrundegelegt werden.

  • KG, 18.05.2018 - 5 Ws 65/18

    Zulässigkeit der Vollstreckung von Einzelstrafen bei Aufhebung ausschließlich des

    Dem ist jedoch mit der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum (vgl. OLG Hamm NStZ 2009, 655 - juris Rdn. 7 f.; Beschluss vom 17. Januar 2012 - 3 Ws 14/12 - juris Rdn. 20; OLG Düsseldorf Rpfl 1965, 48, 49 [auch unter Hinweis auf § 56 JGG]; OLG Celle JZ 1958, 508; OLG Bremen NJW 1955, 1243 - BeckRS 9998, 121464; Graf in BeckOK StPO 29. Ed. 1. Januar 2018, § 449 Rdn. 7; Graalmann-Scheerer in Löwe/Rosenberg, StPO 26. Aufl., § 449 Rdn. 27 ff.; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO 61. Aufl., § 449 Rdn. 11; Appl in Karlsruher Kommentar, StPO 7. Aufl., § 449 Rdn. 16 m.w.N.; Grünwald, Die Teilrechtskraft im Strafverfahren, S. 351; Isak/Wagner, Strafvollstreckung 7. Aufl., S. 28 f. [auch unter Hinweis auf § 56 JGG]; Wolf in Pohlmann/Jabel/Wolf, StVollstrO 9. Aufl., § 19 Rdn. 5; ebenso - ohne nähere Begründung - BGH bei Dallinger MDR 1956, 528; offen gelassen in BGHSt 30, 232 - juris Rdn. 9) entgegenzuhalten, dass die Grundvoraussetzungen einer möglichen Vollstreckbarkeit im Sinne des § 449 StPO bei dieser Konstellation vorliegen, nämlich Teilrechtskraft infolge nur teilweiser Anfechtung.

    Dagegen scheidet eine Teilvollstreckung nach § 449 StPO von vornherein aus, wenn nach Wegfall der angefochtenen Gesamtfreiheitsstrafe die Möglichkeit besteht, dass dem Angeklagten eine Strafaussetzung zur Bewährung gewährt werden könnte (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 17. Januar 2012 - 3 Ws 14/12 - juris Rdn. 21; Graf a.a.O.; Meyer-Goßner/Schmitt a.a.O.; vgl. auch Appl, a.a.O., § 449 Rdn. 19; Grünwald, a.a.O., S. 354; Graalmann-Scheerer a.a.O.).

  • OLG Hamm, 11.12.2012 - 5 Ws 353/12

    Erforderlichkeit der Neufassung eines Haftfortdauerbeschlusses bei erheblich vom

    Der Umstand der Verurteilung ist regelmäßig schon ein wichtiges Indiz für das Vorliegen des dringenden Tatverdachts, so dass es in der Regel ausreichend ist, wenn die Grundzüge der Überzeugungsbildung in dem Beschluss dargelegt werden, damit dem Beschwerdegericht eine Überprüfung ermöglicht wird (BGH NStZ 2006, 297; OLG Hamm NStZ 2008, 649; OLG Hamm, Beschluss vom 17. Januar 2012, Az. 111-3 Ws 14/12).
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