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   BFH, 04.02.2016 - III R 12/14   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2016,20521
BFH, 04.02.2016 - III R 12/14 (https://dejure.org/2016,20521)
BFH, Entscheidung vom 04.02.2016 - III R 12/14 (https://dejure.org/2016,20521)
BFH, Entscheidung vom 04. Februar 2016 - III R 12/14 (https://dejure.org/2016,20521)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG a. F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • IWW

    § 18 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § ... 15 EStG, § 32c EStG, § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG, § 174 Abs. 4 der Abgabenordnung (AO), § 174 Abs. 4 AO, § 35 Abs. 3 EStG, § 175 AO, § 174 AO, Art. 1 des Grundgesetzes (GG), § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 174 Abs. 4 Satz 1 AO, § 174 Abs. 4 Satz 2 AO, § 174 Abs. 4 Satz 3 AO, § 174 Abs. 4 Satz 4 AO, § 2 Abs. 1 Satz 2 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG), § 15 Abs. 2 EStG, § 15 Abs. 2 Satz 1 EStG, § 2 Abs. 1 GewStG, § 32c Abs. 1 EStG, § 32c Abs. 2 EStG, § 7 GewStG, § 32 Abs. 6 EStG, § 34 EStG, § 100 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 174 Abs. 3 Satz 1 AO, § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO, § 171 Abs. 4 Satz 1 AO, § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO, § 108 Abs. 3 AO, § 355 Abs. 1 AO, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO, § 171 Abs. 10 AO, § 171 Abs. 10 Satz 1 AO, § 32c Abs. 2 Satz 1 EStG, § 35 EStG, § 52 Abs. 50a EStG, § 35 Abs. 1 EStG, § 35 Abs. 3 Sätze 2 und 3 EStG, Art. 1 GG

  • Bundesfinanzhof

    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG a.F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 174 Abs 4 S 1 AO, § 174 Abs 4 S 2 AO, § 174 Abs 4 S 3 AO, § 174 Abs 4 S 4 AO, § 175 Abs 1 S 1 Nr 1 AO
    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG a.F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Änderung des Einkommensteuerbescheides nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheides mangels gewerblicher Tätigkeit; Begriff des Grundlagenbescheides im Sinne von § 174 Abs. 4 Abgabenordnung (AO)

  • Betriebs-Berater

    Änderung des ESt-Bescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung des § 32c EStG a. F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids wegen selbständiger Tätigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG a.F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • rechtsportal.de

    Zulässigkeit der Änderung des Einkommensteuerbescheides nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheides mangels gewerblicher Tätigkeit

  • datenbank.nwb.de

    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung gemäß § 32c EStG a.F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der aufgehobene Gewerbesteuerbescheid - und die Versagung der Tarifbegrenzung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Versagung der Tarifbegrenzung gem. § 32c EStG a.F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Änderung des Einkommensteuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Änderung des ESt-Bescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Versagung der Tarifbegrenzung des § 32c EStG a. F. nach Aufhebung des Gewerbesteuermessbescheids wegen selbständiger Tätigkeit

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 32c, AO § 174 Abs 4
    Gewerbesteuermessbescheid, Irrige Beurteilung, Änderung, Tarifbegrenzung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 253, 290
  • BB 2016, 1748
  • DB 2016, 1666
  • BStBl II 2016, 818
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • FG Köln, 21.02.2019 - 10 K 1074/17

    Bestimmter Sachverhalt i. S. d. § 174 Abs. 4 AO

    Unter Bezugnahme auf die Einspruchsentscheidung und Verweis auf das Urteil des BFH vom 05.02.2016 (III R 12/14) betont der Beklagte nochmals ausdrücklich, dass beide steuerlichen Folgerungen auf der Qualifikation der von der Klägerin getätigten entgeltlichen Weitergabe der Blanko-Versicherungsbestätigungen und somit auf dem gleichen "bestimmten Sachverhalt" im Sinne des § 174 Abs. 4 S. 1 AO beruhten.

    Nach dem sog. Verbot der Sachverhaltsergänzung muss die Sachverhaltsgrundlage des geänderten Bescheids unverändert zur Grundlage des zu ändernden Bescheids werden (BFH-Urteile vom 21.9.2016, V R 24/15, BStBl. II 2017, 143; vom 4.2.2016, III R 12/14, BStBl. II 2016, 818).

    Hat der Steuerpflichtige erfolgreich für seine Rechtsansicht gestritten, so hat er auch die damit denklogisch verbundenen Nachteile hinzunehmen, soweit derselbe Sachverhalt zu beurteilen ist (BFH-Urteile vom 19.8.2015, X R 50/13, BStBl. II 2017, 15; vom 4.2.2016 III R 12/14, BStBl. II 2016, 818; vom 25.10.2016 X R 31/14, BStBl. II 2017, 287).

    Da die Regelung den Ausgleich einer zu Gunsten des Steuerpflichtigen eingetretenen Änderung bezweckt, erlaubt sie nur eine Änderung zu Ungunsten des Steuerpflichtigen (BFH vom 4.2.2016, III R 12/14, BStBl. II 2016, 818).

    Unerheblich ist, dass die Folgeänderung nicht auf die gleiche Rechtsfolge gerichtet ist, bzw. dass unterschiedliche Steuerarten betroffen sind (BFH-Urteil vom 30.8.2007, IV R 50/05, BStBl. II 2008, 129 und vom 4.2.2016, III R 12/14, BStBl. II 2016, 818).

    In der Folgezeit zieht der BFH aus dem in diesem Urteil aufgestellten Grundsatz, dass lediglich Folgerungen aus dem Sachverhalt, nicht aber Folgerungen aus den steuerlichen Folgen dieses Sachverhalts gezogen werden dürften, regelmäßig die Konsequenz, dass es nicht zulässig sei die steuerlichen Folgerungen auf andere bestandskräftige Bescheide zugunsten des Steuerpflichtigen zu übertragen, da die Regelung des § 174 Abs. 4 AO den Ausgleich einer zugunsten des Steuerpflichtigen eingetretenen Änderung bezwecke; der, der erfolgreich für seine Rechtsansicht gestritten habe, müsse auch die damit verbundenen Nachteile durch eine Folgeänderung zu seinen Ungunsten hinnehmen (st. Rspr.; BFH-Urteile vom 10.3.1999, XI R 28/98, BStBl. II 1999, 475; vom 4.2.2016, III R 12/14, BStBl. II 2016, 818 und Beschluss vom 27.7.2001, XI B 85/00, BFH/NV 2001, 1534).

    Schließlich hat der BFH sodann in seinem auch von dem Beklagten zitierten Urteil vom 4.2.2016 (III R 12/14, BStBl. II 2016, 818) die Versagung der Tarifbegrenzung nach § 32c EStG a.F. in den Einkommensteuerbescheiden zuungunsten des Klägers als Folgeänderung der Aufhebung der Gewerbesteuerbescheide nach § 174 Abs. 4 AO zugelassen, auch hier wiederum mit der Begründung, dass beide Änderungen auf der Qualifikation der vom dortigen Kläger ausgeübten Konkurs-/Insolvenzverwaltertätigkeit und damit auf dem gleichen "bestimmten Sachverhalt" i.S. des § 174 Abs. 4 Satz 1 AO beruhten.

  • BFH, 25.10.2016 - X R 31/14

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO

    Dabei ist unerheblich, ob der für die rechtsirrige Beurteilung ursächliche Fehler im Tatsächlichen oder im Rechtlichen liegt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 2. Mai 2001 VIII R 44/00, BFHE 195, 14, BStBl II 2001, 562; vom 21. August 2007 I R 74/06, BFHE 218, 487, BStBl II 2008, 277; vom 10. Mai 2012 IV R 34/09, BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471; vom 24. April 2013 II R 53/10, BFHE 241, 63, BStBl II 2013, 755, Rz 20; vom 19. August 2015 X R 50/13, BFHE 251, 389, Rz 34; vom 4. Februar 2016 III R 12/14, BFHE 253, 290, BStBl II 2016, 818, Rz 12, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 25.01.2017 - X R 45/14

    Betriebsaufspaltung bei Übertragung von Gesellschaftsanteilen unter

    Es sind die richtigen steuerlichen Folgerungen aus dem Sachverhalt(skomplex) zu ziehen (so jüngst auch BFH-Urteil vom 4. Februar 2016 III R 12/14, BFHE 253, 290, BStBl II 2016, 818, Rz 20).
  • FG Düsseldorf, 04.04.2017 - 6 K 3320/14

    Berücksichtigung einer verdeckten Gewinnausschüttung bei der Ermittlung des zu

    Nach dem sog. Verbot der Sachverhaltsergänzung muss die Sachverhaltsgrundlage des geänderten Bescheids unverändert zur Grundlage des zu ändernden Bescheids werden (BFH-Urteile vom 21.9.2016 V R 24/15, BStBl II 2017, 143; vom 4.2.2016 III R 12/14, BStBl II 2016, 818).

    Der Steuerpflichtige soll im Fall seines Obsiegens an seinem Rechtsstandpunkt festgehalten werden, soweit derselbe Sachverhalt zu beurteilen ist (BFH-Urteile vom 4.2.2016 III R 12/14, BStBl II 2016, 818; vom 25.10.2016 X R 31/14, BStBl II 2017, 287; vom 19.8.2015 X R 50/13, BStBl II 2017, 15).

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