Rechtsprechung
   BFH, 19.06.2008 - III R 57/05   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,412
BFH, 19.06.2008 - III R 57/05 (https://dejure.org/2008,412)
BFH, Entscheidung vom 19.06.2008 - III R 57/05 (https://dejure.org/2008,412)
BFH, Entscheidung vom 19. Juni 2008 - III R 57/05 (https://dejure.org/2008,412)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    BGB § 1585 Abs. 2; EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1, § 22 Nr. 1a, § 33, § 33a

  • IWW
  • openjur.de

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen als außergewöhnliche Belastung; Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen

  • Simons & Moll-Simons

    BGB § 1585 Abs. 2; EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1, § 22 Nr. 1a, § 33, § 33a

  • Judicialis

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen als außergewöhnliche Belastung; Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen als außergewöhnliche Belastung

  • RA Kotz

    Unterhaltsaufwendungen - Absetzbarkeit als außergewöhnliche Belastung

  • fr-blog.com

    Abgrenzung typische und untypische Unterhaltsaufwendungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen als außergewöhnliche Belastung; Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen

  • datenbank.nwb.de

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten als außergewöhnliche Belastung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Familienrecht - Eine Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten kann nur eingeschränkt steuerlich berücksichtigt werden

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Abzug von Aufwendungen für den typischen Unterhaltsbedarf - insbesondere Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat, Versicherungen - einer dem Steuerpflichtigen gegenüber unterhaltsberechtigten Person nach § 33a Einkommensteuergesetz (EStG); Abzug von Aufwendungen für außergewöhnlichen Unterhaltsbedarf - z.B. Krankheitskosten oder Pflegekosten - einer dem Steuerpflichtigen gegenüber unterhaltsberechtigten Person nach § 33 EStG; Anlass und Zweckbestimmung einer Zahlung als Kriterien zur Abgrenzung von typischen und atypischen Unterhaltsaufwendungen; Anwendbarkeit des § 33a Abs. 1 EStG auf Unterhaltsansprüche des geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Eingeschränkte Absetzbarkeit einer Unterhaltsabfindung

  • steuertipps.de (Kurzinformation)

    Scheidung: Abfindung von Unterhaltsansprüchen keine außergewöhnliche Belastung

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen als außergewöhnliche Belastung

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen kann nur eingeschränkt steuerlich berücksichtigt werden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Eine Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten kann nur eingeschränkt steuerlich berücksichtigt werden

Besprechungen u.ä. (3)

  • Notare Bayern PDF, S. 26 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Steuer- und Gestaltungsfragen bei abfindung von unterhaltsansprüchen

  • haufe.de (Entscheidungsanmerkung)

    Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten

  • famrb.de PDF, S. 16 (Entscheidungsbesprechung)

    § 1585 Abs. 2 BGB; §§ 10, 22 Nr. 1a, 33, 33a EStG

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 19.6.2008, Az.: III R 57/05 (Steuerabzug von Unterhaltsaufwendungen)" von RA Rolf Schlünder, FA FamR und ORegR Dr. Oliver Geißler, original erschienen in: FamRZ 2008, 2111 - 2113.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 222, 338
  • NJW 2009, 623
  • FamRZ 2008, 2024
  • FamRZ 2008, 2111 (Ls.)
  • DB 2008, 2229
  • BStBl II 2009, 365
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • FG Köln, 26.01.2017 - 14 K 2643/16

    Einkommensteuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen für die Unterbringung der

    a) In der Rechtsprechung des BFH ist anerkannt, dass untypische Unterhaltsleistungen, mit denen ein besonderer und außergewöhnlicher Bedarf abgedeckt wird - z.B. die Übernahme von Krankheits- oder Pflegekosten -, nach § 33 EStG zu berücksichtigen ist, wenn der Unterhaltsberechtigte nicht in der Lage ist, diese Aufwendungen selbst zu tragen (Urteile vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365; vom 17. Dezember 2009 VI R 63/08, BFHE 227, 487, BStBl II 2010, 341, und in BFHE 234, 191, BStBl II 2012, 876, m.w.N.).

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen in einem Altenpflegeheim fallen deshalb unter § 33 EStG, während beispielsweise Aufwendungen für deren altersbedingte Heimunterbringung nur nach § 33a Abs. 1 EStG berücksichtigt werden können (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; in BFHE 222, 338, BStBl II 2010, 621, und in BFHE 234, 191, BStBl II 2012, 876).

  • BFH, 30.06.2011 - VI R 14/10

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angehörigen als

    Dazu gehören insbesondere Aufwendungen für Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat sowie notwendige Versicherungen (BFH-Urteile vom 31. Oktober 1973 VI R 206/70, BFHE 110, 547, BStBl II 1974, 86, betr. Krankenversicherung, und vom 5. September 1980 VI R 75/80, BFHE 131, 475, BStBl II 1981, 31), und zwar ohne Rücksicht darauf, ob mit den Zuwendungen ein einfacher Lebensstil oder gehobene Ansprüche finanziert werden (BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N.).

    b) Untypische Unterhaltsleistungen, mit denen ein besonderer und außergewöhnlicher Bedarf abgedeckt wird --z.B. die Übernahme von Krankheits- oder Pflegekosten--, sind dagegen nach § 33 EStG zu berücksichtigen, wenn der Unterhaltsberechtigte nicht in der Lage ist, diese Aufwendungen selbst zu tragen (BFH-Urteile in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N., und vom 17. Dezember 2009 VI R 63/08, BFHE 227, 487, BStBl II 2010, 341; HHR/Kanzler, § 33a EStG Rz 38; siehe auch Fuhrmann in Korn, § 33 EStG Rz 10; Nacke in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, § 33 Rz 25; Hufeld, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 33a Rz B 1).

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen in einem Altenpflegeheim fallen deshalb unter § 33 EStG, während beispielsweise Aufwendungen für deren altersbedingte Heimunterbringung nur nach § 33a Abs. 1 EStG berücksichtigt werden können (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, und vom 11. Februar 2010 VI R 61/08, BFHE 228, 350, BStBl II 2010, 621).

  • BFH, 25.04.2018 - VI R 35/16

    Abzug von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

    a) Nach allgemeiner Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum können gemäß § 33a Abs. 1 EStG nur übliche, typische Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden (z.B. BFH-Urteile in BFHE 131, 475, BStBl II 1981, 31; vom 22. Juli 1988 III R 253/83, BFHE 154, 111, BStBl II 1988, 830; vom 22. September 2004 III R 25/03, BFH/NV 2005, 523, und vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365; Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 17. Aufl., § 33a Rz 5; Blümich/Heger, § 33a EStG Rz 100; Schmidt/Loschelder, EStG, 37. Aufl., § 33a Rz 9; Pfirrmann in Herrmann/Heuer/Raupach --HHR--, § 33a EStG Rz 28; Hufeld, in: Kirchhof/Söhn/ Mellinghoff, EStG, § 33a Rz B 1; Schmieszek in Bordewin/ Brandt, § 33a EStG Rz 55; Pust in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, § 33a Rz 106).

    Dazu gehören insbesondere Aufwendungen für Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat sowie notwendige Versicherungen (BFH-Urteil in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N.) und auch für eine altersbedingte Heimunterbringung (BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; Blümich/Heger, § 33a EStG Rz 102; HHR/Pfirrmann, § 33a EStG Rz 28).

    Die Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen richtet sich nach Anlass und Zweckbestimmung der Aufwendungen (BFH-Urteil in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N.).

  • BFH, 17.12.2009 - VI R 63/08

    Studiengebühren sind keine außergewöhnlichen Belastungen

    Typische (übliche) Unterhaltsaufwendungen sind lediglich nach § 33a Abs. 1 EStG - dessen Voraussetzungen hier unstreitig nicht vorliegen - abziehbar (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365).
  • FG Niedersachsen, 27.06.2012 - 9 K 10295/11

    Kosten der Beerdigung des geschiedenen Ehegatten keine Sonderausgaben -

    Diese Grundsätze hat der 3. Senat des BFH in seinem Urteil vom 19. Juni 2008 (III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl. II 2009, 365 m.w.N.) nochmals ausdrücklich bestätigt.

    Die Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen richtet sich nach deren Anlass und Zweckbestimmung, nicht danach, ob sie regelmäßig oder einmalig anfallen oder in welcher Zahlweise sie geleistet werden (BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl. II 2009, 365).

    So enthält der Tatbestand des § 33 EStG die Formulierung "zwangsläufig größerer Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl..." während die §§ 33a und 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG eine Zwangsläufigkeit aufgrund der gesetzlichen Unterhaltsberechtigung des Empfängers voraussetzen (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl. II 2009, 365).

    Denn der Begriff der typischen Unterhaltsleistung umfasst lediglich die Aufwendungen für den üblichen Lebensunterhalts einschließlich der notwendigen Versicherungen, wie einer Krankenversicherung (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl. II 2009, 365 m.w.N.), nicht aber für Versicherungen generell.

  • BFH, 08.11.2012 - VI B 82/12

    Abziehbarkeit von Aufwendungen für die Heimunterbringung eines Elternteils als

    Da es sich bei der Abgrenzung von typischen und untypischen Unterhaltsaufwendungen um einen allgemeinen Grundsatz handelt, sind untypische Unterhaltsaufwendungen wie infolge Pflegebedürftigkeit entstandene Aufwendungen auch dann nach § 33 EStG zu berücksichtigen, wenn es sich bei dem Unterhaltsberechtigten, der nicht in der Lage ist, die Aufwendungen selbst zu tragen, um ein Kind des Steuerpflichtigen handelt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365).
  • FG Rheinland-Pfalz, 05.10.2010 - 1 K 1577/10

    Unterstützung von Enkelkindern kann bei den Großeltern zu außergewöhnlichen

    Die Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen richtet sich nach deren Anlass und Zweckbestimmung, nicht aber danach, ob sie regelmäßig oder einmalig anfallen, und ob sie für den Bedarf des laufenden Veranlagungszeitraumes bestimmt sind oder im Voraus zur Abgeltung künftigen Bedarfs bzw. künftiger Ansprüche geleistet werden (vgl. zum Ganzen BFH, Urteil vom 19. Juni 2008, III R 57/05, BStBl II 2009, 365).
  • FG Baden-Württemberg, 13.03.2018 - 11 K 3653/15

    Berücksichtigung der zumutbaren Belastung bei Ermittlung des als außergewöhnliche

    Dies hat der BFH bereits in seinem Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05 entschieden (BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365 m. w. N.).
  • FG Hamburg, 27.09.2011 - 3 K 229/10

    Stiefkindunterhalt keine außergewöhnliche Belastung bei Kindergeldberechtigung

    Während § 33a Abs. 1 EStG die üblichen, typischen Aufwendungen zur Bestreitung des Lebensunterhalts abschließend erfasst, also insbesondere Aufwendungen für Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat und notwendige Versicherungen, können untypische Unterhaltsleistungen, mit denen ein besonderer und außergewöhnlicher Bedarf abgedeckt wird, z. B. die Übernahme von Krankheits- oder Pflegekosten, (nur) nach § 33 EStG abgezogen werden, sofern der Unterhaltsberechtigte nicht in der Lage ist, diese Aufwendungen selbst zu tragen (BFH-Urteil vom 19.06.2008 III R 57/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365).
  • FG München, 26.11.2015 - 10 K 3384/14

    Werbungskostenpauschale, Streitjahr, Progressionsvorbehalt, Unterhaltsleistungen,

    Dazu gehören insbesondere Aufwendungen für Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat sowie notwendige Versicherungen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57/05, BStBl II 2009, 365 m.w.N.).
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