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   BFH, 23.05.1990 - III R 76/87   

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https://dejure.org/1990,984
BFH, 23.05.1990 - III R 76/87 (https://dejure.org/1990,984)
BFH, Entscheidung vom 23.05.1990 - III R 76/87 (https://dejure.org/1990,984)
BFH, Entscheidung vom 23. Mai 1990 - III R 76/87 (https://dejure.org/1990,984)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    BerlinFG § 19 Abs. 2 Satz 1, Abs. 8 Satz 1

  • Wolters Kluwer

    Berlin - Verbleiben in der Betriebsstätte - Kurzfristiger Einsatz außerhalb Berlins - Vermietung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BerlinFG § 19 Abs. 2 S. 1, Abs. 8 S. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 19 BerlinFG
    Berlinförderung; Einhaltung der dreijährigen Verbleibensdauer

Papierfundstellen

  • BFHE 161, 281
  • BB 1990, 2180
  • BB 1991, 122
  • DB 1990, 2405
  • BStBl II 1990, 1013
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BFH, 05.06.1997 - III R 186/94
    Dieser war im Hinblick auf die ehemalige Situation von Berlin (West) auf die Stärkung der Produktivkraft der damaligen Berliner Wirtschaft gerichtet und erforderte, daß die betreffenden Wirtschaftsgüter grundsätzlich während des gesamten, gesetzlich vorgesehenen Drei-Jahres-Zeitraums unmittelbar in Berlin (West) eingesetzt wurden (Senatsurteil vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013 [BFH 23.05.1990 - III R 76/87]).

    Wird daher das von einem Investor angeschaffte Wirtschaftsgut einem anderen zum Gebrauch überlassen, ist vorrangig zu prüfen, ob das Wirtschaftsgut innerhalb von Berlin (West) verblieben ist, ob also die räumliche Verbleibensvoraussetzung des BerlinFG erfüllt ist (BFH in BFHE 161, 281, [BFH 23.05.1990 - III R 76/87] BStBl II 1990, 1013 [BFH 23.05.1990 - III R 76/87]); denn grundsätzlich verbleibt ein Wirtschaftsgut i. S. von § 19 BerlinFG nicht in einem Betrieb in Berlin, wenn es auch nur kurzfristig zum Einsatz außerhalb von Berlin (West) -- hier in das übrige Bundesgebiet -- vermietet wird.

    Inwieweit in besonderen Fällen eine bloß funktionelle Bindung eines Wirtschaftsguts an den damaligen Wirtschaftsstandort Berlin dennoch als ausreichend angesehen werden kann, kann der Senat wie bereits in seiner Entscheidung in BFHE 161, 281, [BFH 23.05.1990 - III R 76/87] BStBl II 1990, 1013 [BFH 23.05.1990 - III R 76/87] auch für den vorliegenden Fall offenlassen.

    d) Im übrigen hat die Rechtsprechung des BFH Ausnahmen von den strengen Verbleibensregeln lediglich bei Transportmitteln zugelassen (vgl. Senatsentscheidung in BFHE 161, 281, [BFH 23.05.1990 - III R 76/87] BStBl II 1990, 1013 [BFH 23.05.1990 - III R 76/87]).

    Der Senat hat jedoch unter Hinweis auf das Schreiben des Bundesministers der Finanzen (BMF) vom 31. Dezember 1986 (BStBl I 1987, 51 Tz. 41) offengelassen, ob dieser Grundsatz auch auf die Verbleibensvoraussetzungen anderer zulagenrechtlicher Vorschriften übertragbar ist (Senatsurteile vom 3. Juni 1987 III R 135/83, BFH/NV 1987, 740, zu § 1 InvZulG 1977; in BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, zu § 19 BerlinFG).

  • BFH, 28.11.2002 - III R 4/00

    Investitionszulage für Sende- und Übertragungswagen

    Die zum Berlinhilfegesetz ergangene Entscheidung des VI. Senats des BFH in BFHE 100, 558, BStBl II 1971, 155, nach der ein überwiegend im Bundesgebiet eingesetzter Ausstellungsbus noch in Berlin (West) verbleibt, wenn er bei seinem Einsatz im Bundesgebiet vergleichbar einem fahrbaren Messestand für die Berliner Wirtschaft wirbt, ist auf die InvZulG 1991 ff. nicht übertragbar (offen gelassen in den Senatsurteilen vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, und in BFHE 198, 164, BStBl II 2002, 312).
  • BFH, 07.02.2002 - III R 14/00

    Ein Messestand verbleibt nicht in einer Betriebsstätte im Fördergebiet, wenn er

    Eine derart weite Auslegung wird vor allem als mit dem Förderzweck nicht mehr vereinbar angesehen (vgl. BFH-Urteil vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, und in BFH/NV 1997, 900).
  • BFH, 25.09.1996 - III R 53/93

    Die Nichteinhaltung der Verbleibensvoraussetzungen bei der Investitionszulage

    Dabei sind die Beteiligten zutreffend von der BFH-Rechtsprechung ausgegangen, wonach ein Transportmittel nicht in einem Betrieb oder in einer Betriebstätte in Berlin "verbleibt", wenn es insbesondere nicht mindestens 183 Tage pro Jahr in Berlin verwendet wird, dort ruht oder im Verkehr von und nach Berlin eingesetzt wird (vgl. BFH- Urteile vom 14. Januar 1986 VII R 184/82, BFHE 146, 275, BStBl II 1986, 494; vom 3. Mai 1990 VII R 51/89, BFH/NV 1991, 194; s. a. Senatsurteil vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, m. w. N.).
  • FG Thüringen, 05.02.1997 - III 100/96

    Verbleiben kurzfristig vermieteter Wohnmobile in der Betriebsstätte des

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  • FG Thüringen, 20.09.1995 - I 113/95

    Verbleiben von Wohnmobilen, die kurzfristig vermietet werden, in der

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  • BFH, 12.03.1998 - III B 22/97

    Voraussetzungen der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache als

    Jedoch wird bei Transportmitteln an dem Erfordernis der räumlichen Bindung an das Fördergebiet festgehalten und dabei stets über eine lediglich funktionelle Bindung an den Stammbetrieb hinaus verlangt, daß das betreffende Fahrzeug überwiegend (an mindestens 183 Tagen im Jahr) und zugleich regelmäßig, d. h. ohne größere zeitliche Unterbrechung, Fahrten innerhalb des Fördergebietes oder wenigstens von und nach dem Fördergebiet ausführt (vgl. Urteile des erkennenden Senats vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, und in BFH/NV 1997, 898, beide zu § 19 BerlinFG, sowie den Beschluß des erkennenden Senats vom 9. Mai 1996 III B 242/95, BFH/NV 1996, 932 zur Investitionszulagen-Verordnung und zum InvZulG 1991).
  • FG Berlin, 21.12.1994 - IV 51/94
    So hat es der BFH bei Lastkraftwagen und Omnibussen als ausreichend im Sinne der Verbleibensvorschriften des § 19 Berlinförderungsgesetz -;BerlinFG-; angesehen, wenn diese Wirtschaftsgüter im Berlinverkehr eingesetzt werden (vgl. Urteil vom 23. Mai 1990 III R 76/87 , BStBl II 1990, 1013, 1015 unter 3.).

    Sofern aus dem zu § 19 BerlinFG ergangenen Urteil desselben Senats des BFH vom 23. Mai 1990 III R 76/87 (BStBl II 1990, 1013, 1015 unter 5.) herzuleiten sein sollte, daß die Anforderungen an das räumliche Verbleiben im Fördergebiet für Investitionszulagen nach dem InvZulG 1991 anders zu beurteilen sind als für das Verbleiben im Inland nach § 4 b InvZulG 1982, könnte sich der erkennende Senat dem nicht anschließen.

  • FG Sachsen-Anhalt, 26.03.2001 - 1 K 100/98

    Verbleibefrist i.S. des § 2 Satz 1 Nr. 2 InvZulG; Verbringen eines

    Etwas anderes gilt im Hinblick auf Sinn und Zweck des Zulagerechts nur, wenn das Wirtschaftsgut außerhalb des Fördergebietes eingesetzt wird; ein Wirtschaftsgut verbleibt grundsätzlich nicht i. S. des § 2 Satz 1 Nr. 2 InvZulG im Fördergebiet, wenn es auch nur kurzfristig außerhalb des Fördergebietes zum Einsatz kommt (BFH, Urteil vom 23. Mai 1990, III R 76/87, BStBl. II 1990 S. 1013).

    Der Grundsatz, wonach ein Wirtschaftsgut nicht i. S. des § 2 Satz 1 Nr. 2 InvZulG im Fördergebiet verbleibt, wenn es auch nur kurzfristig außerhalb des Fördergebietes zum Einsatz kommt (BFH, Urteil vom 23. Mai 1990, a.a.O.) wird begrenzt durchbrochen, weil die Art. dieser Wirtschaftsgüter den kurzfristigen Einsatz außerhalb des Fördergebietes unvermeidbar machen kann.

  • BFH, 07.09.2000 - III R 86/97

    Verbleibensanforderungen gem. § 19 Abs. 2 BerlinFG 1990

    Zur Erreichung dieses Förderungszwecks müssen zulagebegünstigte Wirtschaftsgüter während des gesamten Drei-Jahres-Zeitraums in Berlin (West) eingesetzt werden (vgl. Senatsentscheidung vom 23. Mai 1990 III R 76/87, BFHE 161, 281, BStBl II 1990, 1013, m.w.N.).
  • BFH, 23.03.1999 - III B 2/98

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache und Divergenz

  • FG Thüringen, 29.11.1995 - I 93/94

    Anspruch auf Aufhebung eines Investitionszulagenbescheides; Rechtmäßigkeit der

  • BFH, 26.06.2002 - III B 31/02

    Nutzungsüberlassung im Fördergebiet; Verbleibensvoraussetzung

  • BFH, 15.05.1997 - III R 264/94

    Erfordernis des Verbleibens bei gewährter Investitionszulage nach dem

  • BFH, 17.12.1997 - III R 38/91

    Investitionszulage bei Vermietung des angeschafften Wirtschftsgutes

  • BFH, 09.05.1996 - III B 242/95

    Anforderungen an die Verbleibvoraussetzungen bei Transportmitteln für die

  • BFH, 17.12.1998 - III B 4/97

    InvZul; Verbleibensvoraussetzungen

  • BFH, 05.02.1998 - III B 60/97

    Investitionszulagenrechtliche Verbleibensregelungen bei Transportmitteln

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 04.06.2009 - 2 K 423/04

    Investitionszulage für Segelyacht: Liebhaberei, Verbleibensvoraussetzung bei

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 03.09.2010 - 2 K 414/07

    Investitionszulagenrechtliche Verbleibensvoraussetzung bei Baugerüsten

  • FG Thüringen, 05.06.1996 - I 289/95

    Anspruch auf Investitionszulage für Reisebus; Anforderungen an das "Verbleiben"

  • FG Berlin, 20.04.1995 - IV 280/93
  • FG Brandenburg, 13.06.1995 - 3 K 515/94

    Investitionszulagenansprüche einer Partenreederei ; Investitionszulagen beim

  • FG Brandenburg, 05.04.1995 - 3 K 725/94

    Sinn und Zweck des Investitionszulagengesetzes (InvZulG); Verbleiben im

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 16.08.1995 - II 171/93
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