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   BFH, 10.02.1989 - III R 78/86   

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BFH, 10.02.1989 - III R 78/86 (https://dejure.org/1989,1622)
BFH, Entscheidung vom 10.02.1989 - III R 78/86 (https://dejure.org/1989,1622)
BFH, Entscheidung vom 10. Februar 1989 - III R 78/86 (https://dejure.org/1989,1622)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 4b InvZulG
    Investitionszulage; Vergleichsvolumen einer Aktiengesellschaft

Papierfundstellen

  • BFHE 156, 320
  • BB 1989, 1049
  • BB 1989, 2465
  • DB 1989, 1319
  • BStBl II 1989, 467
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 24.10.2012 - X R 36/10

    Zwei Gewerbebetriebe i. S. d. § 2 GewStG bei Betrieb einer Photovoltaikanlage und

    Natürliche Personen können demnach mehrere gewerbliche Betriebe unterhalten (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467).
  • BFH, 13.07.2016 - VIII R 56/13

    Zur betriebsbezogenen Betrachtung der §§ 7g, 4 Abs. 4a EStG bei einer

    Der von der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH-- (Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467) zur Rechtfertigung der Ungleichbehandlung von Personengesellschaften einerseits und Einzelunternehmern andererseits herangezogene Grundsatz der freien Rechtsformwahl greife für die Berufsgruppe der Rechtsanwälte mit Blick auf die bis zum 12. Dezember 2007 geltenden berufsrechtlichen Beschränkungen der Berufsausübung (§ 59a Bundesrechtsanwaltsordnung --BRAO a.F.--) nicht.

    Nach der Rechtsprechung des BFH kann ein gewerblicher Einzelunternehmer mehrere "Betriebe" unterhalten, während gewerbliche Personengesellschaften wegen § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG (ebenso wie Kapitalgesellschaften) grundsätzlich nur einen "Betrieb" unterhalten können (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 9. August 1989 X R 130/87, BFHE 158, 80, BStBl II 1989, 901; vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467; vom 23. April 2009 IV R 73/06, BFHE 225, 343, BStBl II 2010, 40; vom 15. Dezember 1992 VIII R 52/91, BFH/NV 1993, 684; vom 24. Oktober 2012 X R 36/10, BFH/NV 2013, 252; vom 25. Juni 1996 VIII R 28/94, BFHE 181, 133, BStBl II 1997, 202; auch: z.B. Seiler, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 4 Rz B 141).

  • BFH, 09.08.1989 - X R 130/87

    1. Mehrheit von Gewerbebetrieben bei einer natürlichen Person - 2. Kriterien für

    Der Senat folgt demgegenüber der ständigen Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des BFH, nach der natürliche Personen (Einzelunternehmer) - im Gegensatz zu Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften - mehrere gewerbliche Betriebe unterhalten können (zusammenfassend BFH-Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467).
  • BFH, 15.12.1992 - VIII R 52/91

    Schlüssigkeit der Rüge der Verletzung rechtlichen Gehörs - Änderung des

    Die zu einer AG ergangene Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10. Februar 1989 III R 78/86 (BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467) sei nicht auf den Streitfall zu übertragen.

    Denn die Gesellschafter haben es in der Hand, getrennte Gesellschaften zu begründen und damit den - sachlichen - Umfang der Gewerbesteuer wie ein Einzelunternehmer zu begründen und dadurch u.a. auch in den Genuß der Freibeträge für jeden Gewerbebetrieb zu gelangen (vgl. BFHE 123, 505, BStBl II 1978, 73; BFH/NV 1986, 79; BFHE 140, 44, BStBl II 1984, 152; BFH-Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467; Schmidt, a.a.O., § 15 Anm.42d, 43).

  • BFH, 21.12.2000 - X B 111/00

    Selbständige Gewerbebetriebe

    Es kommt darauf an, wie der Steuerpflichtige seine gewerblichen Betätigungen im konkreten Fall gestaltet (BFH-Urteile vom 23. November 1988 X R 1/86, BFHE 155, 521, BStBl II 1989, 376; vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467; vom 9. August 1989 X R 130/87, BFHE 158, 80, BStBl II 1989, 901, m.w.N. der Rechtsprechung).
  • FG Thüringen, 25.02.2015 - 3 K 111/14

    Bei Betriebsaufspaltung zwischen selbst nicht investitionszulagebegünstigter OHG

    (vgl. BFH-Urteile vom 26. Januar 2006 III R 5/04, BStBl. II 2006, 771, m. w. N.; vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BStBl. II 1989, 467ff. m. w. N).

    Soweit die Rechtsprechung auch in Fällen, in denen das Besitzunternehmen eine Personengesellschaft ist, aber hinsichtlich der von diesem getätigten Investitionen keine betriebsvermögensmäßige Verbundenheit zum Betriebsunternehmen besteht, (d.h. Photovoltaikanlage wird nicht an die GmbH vermietet), im Rahmen der Prüfung der Investitionszulagenbegünstigung gedanklich die gewerblichen Tätigkeit der Personengesellschaft in die mit der Betriebsaufspaltung in Zusammenhang stehende Überlassung von Wirtschaftsgütern und eine hiervon unabhängige "eigene" gewerbliche Betätigung differenziert, um die Investitionszulagenbegünstigung der letzteren gewerblichen Tätigkeit gesondert und nach den allgemeinen Grundsätzen prüfen zu können, ist der Klägerseite zuzugeben, dass diese rechtliche Wertung in gewissem Widerspruch zu der - auch im Investitionszulagenrecht - in ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 26. Januar 2006 III R 5/04, BFHE 212, 381 , BStBl II 2006, 771 ; vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BFHE 156, 320, BStBl II 1989, 467 ) vertretenen Auffassung stehen mag, dass Personen- und Kapitalgesellschaften nur einen Betrieb unterhalten können und ansonsten eine solche Differenzierung der verschiedenen Tätigkeiten der Personengesellschaften gerade nicht vorgenommen wird.

  • FG Baden-Württemberg, 22.04.2004 - 3 K 98/00

    Gewinnmindernde Erstattung einer GmbH & Co. KG an ihre geschäftsführende

    Daraus folgt, dass solche mit der Rechtsformwahl verbundenen Belastungsunterschiede nicht ohne weiteres am Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gemessen werden können, so dass unterschiedliche Auswirkungen bei den verschiedenen Steuerpflichtigen hinzunehmen sind (BFH Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/96, BStBl II 89, 467).
  • FG Baden-Württemberg, 22.01.2013 - 5 K 4164/09

    Partnerschaftsgesellschaft: Anwendung der einkommensteuerrechtlichen Grundsätze

    Unter Berücksichtigung dieser Betrachtung misst der erkennende Senat dem von der Klin angeführten weiteren Hinweis des BFH in dessen Urteil vom 10. Februar 1989 III R 78/86 (BStBl II 1989, 467) auf die in dieser Entscheidung die Ungleichbehandlung relativierende Tatsache, dass mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz ein Zeitgesetz mit nur begrenzter Geltungsdauer zugrunde lag, keine maßgebliche Bedeutung zu.
  • FG Hamburg, 11.11.1997 - V 163/94

    Verfassungsmäßigkeit des Gewerbesteuergesetzes; Unterhaltung mehrerer

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  • BFH, 07.04.1989 - III R 54/88

    Begünstigungsvolumen - Vergleichsvolumen - Rechtsnachfolge - Verschmelzung zweier

    Das FG hat zutreffend darauf hingewiesen, daß eine Kapitalgesellschaft gemäß § 8 Abs. 2 KStG 1977 nur einen einzigen (gewerblichen) Betrieb hat (ebenso das Urteil des Senats vom 10. Februar 1989 III R 78/86, BStBl II 1989, 467).
  • FG Köln, 18.11.2003 - 1 K 7539/00

    Mehrere Filialen als einheitlicher Gewerbebetrieb

  • FG Köln, 20.09.2001 - 10 K 4166/96

    Abgrenzung eines einheitlichen von mehreren selbständigen Gewerbebetrieben

  • FG Thüringen, 30.04.2009 - 2 K 625/07

    Voraussetzungen der Gewährung einer Investitionszulage für eine Großfeld-

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