Weitere Entscheidung unten: BGH, 01.08.2007

Rechtsprechung
   BGH, 14.06.2007 - III ZR 125/06   

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https://dejure.org/2007,42
BGH, 14.06.2007 - III ZR 125/06 (https://dejure.org/2007,42)
BGH, Entscheidung vom 14.06.2007 - III ZR 125/06 (https://dejure.org/2007,42)
BGH, Entscheidung vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06 (https://dejure.org/2007,42)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Kapitalanlagerecht - Haftung

  • Wolters Kluwer

    Prospekthaftung bei einem Filmfonds bei Abschluss von Erlösausfallversicherungen als Sicherungsmittel für die Anleger; Nicht eindeutige und unverständliche Risikodarstellung im Prospekt über ein Beteiligungsangebot; Haftung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für einen fehlerhaften Prospektprüfungsbericht; Hervorhebung des Abschlusses von Erlösausfallversicherungen als Sicherungsmittel für die Anlegerin in dem Emissionsprospekt; Haftung des Experten vertragsfremden Dritten gegenüber nach den Grundsätzen über einen Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter bei der Inanspruchnahme eines konkreten Vertrauens; Anknüpfung an ein typisiertes Vertrauen im Bereich der Prospekthaftung im engeren Sinn; Hintermann im Sinne der höchstrichterlichen Rechtsprechung zur Prospekthaftung; Abschluss von Erlösausfallversicherungen im Unternehmenskonzept; Grundsätze zur Prospekthaftung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Prospekthaftung bei Filmfonds

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Prospekthaftung bei einem Filmfonds, bei dem in dem Emissionsprospekt der Abschluss von Erlösausfallversicherungen als Sicherungsmittel für die Anleger herausgestellt worden ist; zur Haftung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für einen fehlerhaften Prospektprüfungsbericht, wenn der Prospekt die Prüfung ankündigt und mitteilt, dass der Vertrieb den Bericht ernsthaften Interessenten auf Anforderung zur Verfügung stellen soll

  • Prof. Dr. Lorenz

    Prospekthaftung und Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 § 328 § 280
    Prospekthaftung eines Filmfonds wegen Herausstellung von Erlösausfallversicherungen im Emissionsprospekt; Haftung des Wirtschaftsprüfer gegenüber Anlegern wegen fehlerhafter Prospektprüfung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Prospekthaftung bei einem Filmfond

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Schadensersatzansprüche wegen Beteiligung an einem Filmfonds

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - BGH bejaht Prospektmangel bei Filmfonds

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - BGH bejaht Prospektmangel bei Filmfonds

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 328, 280
    Haftung für fehlerhaften Prospekt - unzureichende Darstellung der Risiken

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzansprüche gegen Wirtschaftprüfungsgesellschaft wegen Filmfondsbeteiligung

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzansprüche wegen Beteiligung an einem Filmfonds

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 280, 276, 328
    Haftung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Prospektprüfungsgutachten gegenüber Anleger nur bei auf Gutachten beruhender Anlageentscheidung

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kommentar zu den Urteilen des BGH vom 14.06.2007, Az: III ZR 125/06 und Az: III ZR 300/05 (Zur Haftung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für einen fehlerhaften Prospektprüfungsbericht)" von RA Prof. Dr. Peter Kindler, original erschienen in: BB 2007, 1727 - 1728.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1332
  • ZIP 2007, 1993
  • MDR 2007, 1030
  • VersR 2007, 1666
  • WM 2007, 1503
  • BB 2007, 1724
  • DB 2007, 1631
  • NZG 2007, 660
 
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Wird zitiert von ... (245)

  • BGH, 03.12.2007 - II ZR 21/06

    Anlegerschutz bei der Securenta AG / Göttinger Gruppe

    Dem steht die Rechtsprechung des III. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs zur Haftung eines Wirtschaftsprüfers für Fehler bei der Prüfung eines Emissionsprospekts (Urt. v. 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, ZIP 2007, 1993, Tz. 28 f.; v. 31. Oktober 2007 - III ZR 298/05, z.V.b.) nicht entgegen.

    Dies ist auf die hier maßgebliche Prospekthaftung schon deswegen nicht übertragbar, weil die Haftung des Wirtschaftsprüfers für unrichtige, in dem Prospekt selbst aber nicht veröffentlichte Testate nicht auf den Grundsätzen der Prospekthaftung, sondern auf einem Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte beruht (BGH, Urt. v. 14. Juni 2007 aaO, Tz. 26).

  • BGH, 18.09.2012 - XI ZR 344/11

    Zur Haftung für fehlerhaften Prospekt aus § 13 VerkProspG aF

    Für die Frage, ob ein Emissionsprospekt unrichtig oder unvollständig ist, kommt es nicht allein auf die darin wiedergegebenen Einzeltatsachen, sondern wesentlich auch darauf an, welches Gesamtbild er von den Verhältnissen des Unternehmens vermittelt (BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, WM 2007, 1503 Rn. 9; vgl. auch BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2011- II ZB 6/09, WM 2012, 115 Rn. 37; zum Gesamtbild auch BGH, Urteil vom 17. November 2011 - III ZR 103/10, WM 2012, 19 Rn. 31).

    Dabei ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auf die Kenntnisse und Erfahrungen eines durchschnittlichen Anlegers abzustellen, der als Adressat des Prospektes in Betracht kommt (BGH, Urteile vom 12. Juli 1982 - II ZR 175/81, WM 1982, 862, 863 und vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, WM 2007, 1503 Rn. 10; Senatsurteil vom 22. Februar 2005 - XI ZR 359/03, WM 2005, 782, 784; BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09, WM 2012, 115 Rn. 25).

    Der durchschnittliche (Klein-)Anleger kann auch bei sorgfältiger und eingehender Lektüre des Prospekts (vgl. dazu Senatsurteil vom 31. März 1992- XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 904; BGH, Urteile vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, WM 2007, 1503 Rn. 9 und vom 28. Februar 2008 - III ZR 149/07, juris Rn. 8; Beschluss vom 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09, WM 2012, 115 Rn. 17) nicht erkennen, dass der Beklagte aufgrund seines Weisungsrechts der W. unabhängig von deren Ertragslage zu seinem Vorteil und zu ihrem Nachteil Kapital entziehen und so die Einlagen der Anleger zweckentfremden konnte.

  • BGH, 24.04.2014 - III ZR 156/13

    Haftung des Wirtschaftsprüfers gegenüber Kapitalanleger: Vertrag mit

    Ansprüche aus Prospekthaftung gegen einen Prospektverantwortlichen und Ansprüche gegen einen Wirtschaftsprüfer aus einem Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter sind in diesem Sinne aber nicht gleichwertig (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 2004 - X ZR 283/02, NJW 2004, 3420, 3421; Senat, Urteile vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, NJW 2007, 1332 Rn. 27 und III ZR 300/05, NJW-RR 2007, 1329 Rn. 21; siehe auch Palandt/Grüneberg, BGB, 73. Aufl., § 328 Rn. 18 und MüKoBGB/Gottwald, 6. Aufl., § 328 Rn. 185).

    Das Berufungsgericht ist davon ausgegangen, dass die Beklagte schuldhaft ein fehlerhaftes Testat erstellt hat und der Zedent (wie erforderlich, vgl. dazu BGH, Urteil vom 26. September 2000 - X ZR 94/98, BGHZ 145, 187, 197 f; Senat, Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 125/06, NJW 2007, 1332 Rn. 28) seine Anlageentscheidung im Vertrauen auf die Richtigkeit des Testats getroffen hat.

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BGH, Entscheidung vom 01.08.2007 - III ZR 125/06 (https://dejure.org/2007,14246)
BGH, Entscheidung vom 01. August 2007 - III ZR 125/06 (https://dejure.org/2007,14246)
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