Rechtsprechung
   BGH, 17.03.1994 - III ZR 15/93   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Bindungswirkung - Amtshaftungsprozeß - Rechtswidigkeit einer staatsanwaltlichen Pressemitteilung - Ermittlung gegen Notar - Namentliche Nennung - Persönlichkeitsrecht - Schmerzensgeld

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Presseerklärung der Staatsanwaltschaft

    Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 5 Abs. 1 GG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bindung einer im Verfahren nach §§ 23 ff EGGVG ergangenen Entscheidung des Oberlandesgerichts für den Amtshaftungsprozeß; Verletzung des Persönlichkeitsrechts eines Rechtsanwalts und Notars durch Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    150 Polizisten bei Durchsuchung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1994, 1950
  • MDR 1994, 733
  • MDR 1994, 773
  • VersR 1994, 979
  • WM 1994, 992
  • afp 1994, 142



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Wird zitiert von ... (58)  

  • OLG Düsseldorf, 27.04.2005 - 15 U 98/03  

    Kein Schadenersatz für Ex-Mannesmann-Chef Esser // NRW muss aber 10.000 Euro

    1. Es ist anerkannt, dass ein Amtshaftungsanspruch wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts die Zahlung einer Geldentschädigung für immaterielle Schäden zum Gegenstand haben kann (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de S. Rz. 32 = NJW 1994, 1950 ff; Urt. v. 23. Oktober 2003, III ZR 9/03, www.jurisweb.de Rz. 44 = NJW 2003, 3693).

    Rspr. BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de S. 5 = NJW 1994, 1950 ff; Urt. v. 15. November 1994 "Caroline I", VI ZR 56/94, www.jurisweb.de Rz. 84 = NJW 1995, 861 ff; Urt. v. 5. Dezember 1995, VI ZR 332/94, www.jurisweb.de Rz. 12 = NJW 1996, 984 f; Urt. v. 5. Oktober 2004, VI ZR 255/03, www.jurisweb.de Rz. 13 = NJW 2005, 215 ff; Senat AfP 2000, 574, 575; 15 U 164/99 Urt. v. 3. Mai 2000, S. 3; 15 U 95/99 Urt. v. 16. Februar 2000, S. 3).

    Auch soweit es sich lediglich um einen Tatverdacht handelt, ist nach der Rechtsprechung des BGH anerkannt, dass eine Information der Öffentlichkeit nicht von vornherein wegen des Eingriffs in das Persönlichkeitsrecht ausgeschlossen ist (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de Rz. 26 = NJW 1994, 1950 ff).

    Nach herrschender Meinung ist eine Veröffentlichung mit namentlicher Identifizierung des Verdächtigen im Ermittlungsstadium im Hinblick hierauf nur ausnahmsweise zu rechtfertigen (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de Rz. 26 m.w.N. = NJW 1994, 1950 ff m.w.N.).

    Das Aufsehen, das der sog. Übernahmekampf gerade vor dem Hintergrund der schließlich wahr gewordenen Befürchtung insbesondere der Arbeitnehmerschaft erregt hat, dass die Mannesmann AG in der Folge unter Verlust von Arbeitsplätzen umstrukturiert und Firmenteile veräußert werden würden, ist ein weiterer Gesichtspunkt, der auch nach der Rechtsprechung des BGH (Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de = NJW 1994, 1950 ff) im Rahmen der Gesamtabwägung zu berücksichtigen ist.

    Wie bereits dargelegt hat die Staatsanwaltschaft, wenn sie vor der Frage steht, ob die Presse über amtliche Vorgänge informiert wird, abzuwägen zwischen dem Informationsrecht der Presse und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Geheimhaltungsinteresse) des Betroffenen (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de Rz. 21 = NJW 1994, 1950 ff).

    Zu solchen Maßnahmen zählen nach der Rechtsprechung des BGH und der herrschenden Meinung auch Presseverlautbarungen der Staatsanwaltschaft (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de Rz. 15 = NJW 1994, 1950 ff; OLG Stuttgart NJW 2001, 3797; OLG Hamm, NStZ 1995, 412, 414; Kissel, GVG, 4. Auflage 2005, § 23 EGGVG, Rz. 36; Karlsruher Kommentar-Schoreit, StPO, 5. Auflage 2003, § 23 EGGVG Rz. 28 m.w.N.; Wasmuth, Bemerkungen zum Rechtsschutz bei Klagen gegen Pressemitteilungen von Ermittlungsbehörden, NJW 1988, 1705, 1707).

    Dem steht die frühere Entscheidung des gleichen (III.) Zivilsenats des BGH (BGH Urt. v. 17. März 1994, III ZR 15/93, www.jurisweb.de = NJW 1994, 1950 ff) nicht entgegen.

    Dem Urteil des BGH vom 17. März 1994 (III ZR 15/93, www.jurisweb.de Rz. 41 = NJW 1994, 1950 ff) kann allenfalls entnommen werden, dass eine Kumulation möglich sein kann, wenn derselbe Beamte das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen erneut durch die gleiche Handlung verletzt.

  • BGH, 23.10.2003 - III ZR 9/03  

    Zu Ansprüchen wegen amtspflichtwidriger Maßnahmen von Staatsanwaltschaft und

    Im Amtshaftungsprozeß ist das Gericht an verwaltungsgerichtliche, aber auch an andere der materiellen Rechtskraft fähige gerichtliche Entscheidungen gebunden, die die Rechtmäßigkeit oder Rechtswidrigkeit der in Rede stehenden Maßnahme rechtskräftig feststellen (Senat BGHZ 113, 17, 20; BGHZ 95, 28, 35; Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950 zur Bindungswirkung des Feststellungsausspruchs eines OLG-Strafsenats im Verfahren nach §§ 23 ff EGGVG; Staudinger/Wurm, BGB, 13. Bearb. 2002, § 839 Rn. 439 ff, 442 m.w.N.).

    a) Nach der Rechtsprechung des Senats können durch schuldhafte Amtspflichtsverletzungen verursachte Beeinträchtigungen des Persönlichkeitsrechts einen Anspruch auf Geldentschädigung begründen (BGHZ 78, 274, 280; Urteil vom 10. Januar 1972 - III ZR 202/66 - VersR 1972, 368, 369; Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950, 1952; Staudinger/Wurm, § 839 Rn. 246).

    Ein solcher Anspruch kommt allerdings nur in Betracht, wenn es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht handelt und die Beeinträchtigung des Betroffenen nicht in anderer Weise befriedigend ausgeglichen werden kann (Senatsurteile BGHZ 78, 274, 280; vom 10. Januar 1972, aaO S. 369; vom 17. März 1994, aaO S. 1952 m.w.N.).

    Ob eine schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegt, die die Zahlung einer Geldentschädigung erfordert, ist aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls zu beurteilen und hängt insbesondere von der Bedeutung und der Tragweite des Eingriffs, ferner von Anlaß und Beweggrund des Handelnden sowie von dem Grad seines Verschuldens ab (Senat, Urteil vom 17. März 1994, aaO S. 1953).

    Das Revisionsgericht kann nur prüfen, ob die Wertungsgrenzen erkannt, der Prüfungsstoff als Wertungsgrundlage ausgeschöpft und die Denk- und Erfahrungssätze beachtet worden sind (Senat, Urteil vom 17. März 1994, aaO S. 1953).

  • BGH, 15.11.2005 - VI ZR 286/04  

    Verkehrsverstoß von Prominenten

    Auch früher schon hat der erkennende Senat betont, dass es für die Zulässigkeit einer identifizierenden Berichterstattung auf die Art der Tat und die Person des Täters ankommen kann (Senatsurteil BGHZ 36, 77, 82 f.; vgl. auch BGH, Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950, 1952).
  • BGH, 04.11.2004 - III ZR 361/03  

    Zu Entschädigungsansprüchen eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger

    Es gelten insoweit die gleichen Grundsätze, die der Senat für die Bindungswirkung einer im Verfahren nach §§ 23 ff EGGVG ergangenen Entscheidung des Strafsenats eines Oberlandesgerichts entwickelt hat (Senatsurteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93 = NJW 1994, 1950; s. auch Staudinger/Wurm, BGB 13. Bearb. [2002] § 839 Rn. 439, 440).
  • BGH, 17.12.2013 - VI ZR 211/12  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Internetveröffentlichung: Zurechnung bei

    Dies beruht auf der Erwägung, dass Behörden in ihrer Informationspolitik unmittelbar an die Grundrechte gebunden sind und Amtsträger, wenn sie vor der Frage stehen, ob die Presse über amtliche Vorgänge informiert werden soll, die erforderliche Abwägung zwischen dem Informationsrecht der Presse und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht vorzunehmen haben (vgl. Senatsurteil vom 11. Dezember 2012 - VI ZR 314/10, AfP 2013, 57 Rn. 30; BGH, Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93, NJW 1994, 1950, 1951; BVerfG, NJW-RR 2010, 1195 Rn. 35; BeckOK GG/Huster/Rux, Art. 20 GG Rn. 169 ff. [Stand: 1. November 2013]).

    Verletzen sie ihre Amtspflichten, kann ein Schadensersatzanspruch des Betroffenen wegen einer Verletzung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts gegen die zuständige Gebietskörperschaft als Träger der Behörde gegeben sein (vgl. BGH, Urteile vom 17. März 1994 - III ZR 15/93, aaO S. 1951 f.; vom 23. Oktober 2003 - III ZR 9/03, NJW 2003, 3693, 3697; OLG Hamburg, Ufita 70 (1974), 305, 309 ff.; Wenzel/Burkhardt, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 6 Rn. 136; Soehring in Soehring/Hoene, Presserecht, 5. Aufl., § 19 Rn. 38).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.09.2013 - 1 S 509/13  

    Zum Informationsinteresse der Presse - auch über an einem Gerichtsverfahren

    Zu Leitsatz 2: Vergleiche VGH Kassel, Urteil vom 23.02.2012 - 8 A 1303/11 - ESVGH 62, 182-187; ebenso BVerwG, Urteil vom 23.06.2004 - 3 C 41/03 - BVerwGE 121, 115-140; ebenso BGH, Urteil vom 17.03.1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950-1953; a.A. OLG Stuttgart, Beschluss vom 21.06.2001 - 4 VAs 3/01 - NJW 2001, 3797-3798 und OLG Karlsruhe, Beschluss vom 18.08.1980 - 3 VAs 9/80 - Justiz 1980, 450-451.

    Insbesondere bedarf es der Abwägung zwischen dem Informationsrecht der Presse und dem nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG geschützten allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Geheimhaltungsinteresse) des jeweils Betroffenen (vgl. BGH, Urt. v. 15.04.1980 - VI ZR 76/79 - NJW 1980, 1790 ; Urt. v. 17.03.1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950 ) sowie - als Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts - dessen Recht auf informationelle Selbstbestimmung (vgl. OVG NRW, Beschl. v. 27.06.2012, a.a.O., Rn. 42; BGH, Urt. v. 23.06.2009 - VI ZR 196/08 - BGHZ 181, 328 = juris Rn. 27 f.).

    Diese umfassende Abwägung ist gerichtlich voll nachprüfbar (vgl. HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O.; ebenso BVerwG, Urt. v. 23.06.2004 - 3 C 41.03 - BVerwGE 121, 115 , zu § 32 StUG; ebenso BGH, Urt. v. 17.03.1994, a.a.O., für den Amtshaftungsprozess wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung durch eine Presseinformation der Staatsanwaltschaft; a.A. OLG Stuttgart, Beschl. v. 21.06.2001 - 4 VAs 3/01 - NJW 2001, 3797 , und OLG Karlsruhe, Beschl. v. 18.08.1980 - 3 VAs 9/80 - Justiz 1980, 451, jeweils für die Überprüfung einer Presseauskunft über ein Ermittlungsverfahren nach §§ 23 ff. EGGVG).

    Dies ist der Fall, wenn die Namensnennung keinen eigenen Informationswert hat (vgl. BGH, Urt. v. 17.03.1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950 ).

    Das auf die Auskunft über dessen Namen gerichtete Informationsinteresse des Klägers ist daher, wie unter (6) ausgeführt (vgl. BGH, Urt. v. 17.03.1994, a.a.O.; EGMR, Entsch. v. 14.11.2002, Urt. v. 10.01.2012, Urt. v. 17.01.2012, je a.a.O.), als sehr gering einzustufen.

  • BGH, 07.12.1999 - VI ZR 51/99  

    Verdachtsberichterstattung

    Danach kommt eine Namensnennung grundsätzlich nur in Fällen schwerer Kriminalität oder bei Straftaten in Betracht, die die Öffentlichkeit besonders berühren (BGH, Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950, 1952; vgl. auch LG Berlin, NJW-RR 1999, 1253 f.).

    b) Keinen Bedenken begegnet auch die Auffassung des Berufungsgerichts, daß im Streitfall das Ausmaß des im Zeitpunkt der Veröffentlichung bestehenden Tatverdachtes einer Namensnennung nicht entgegenstand (vgl. hierzu Senatsurteil BGHZ 132, 13, 26 sowie BGH, Urteil vom 17. März 1994 (aaO)).

  • BGH, 11.12.2012 - VI ZR 314/10  

    Gesteigertes Vertrauen der Presse in Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für

    Denn Behörden sind in ihrer Informationspolitik unmittelbar an die Grundrechte, namentlich das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Betroffenen, gebunden und zur Objektivität verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 15/93, NJW 1994, 1950, 1951; BVerfG, NJW-RR 2010, 1195 Rn. 35; BeckOK GG/Huster/Rux, Art. 20 GG Rn. 156 ff. [Stand: 1. Oktober 2012]).
  • LG Wiesbaden, 03.06.2015 - 10 O 80/12  

    Schmerzensgeld wegen Äußerungen der Staatsanwaltschaft

    Da jede staatsanwaltschaftliche Ermittlungstätigkeit und auch jede staatsanwaltschaftliche Presseinformation in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eingreift, bedarf sie der Rechtfertigung und erfordert eine Abwägung zwischen dem Informationsrecht der Presse und der Öffentlichkeit einerseits (Art. 5 Abs. 1 GG, § 3 HessPresseG) und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des jeweils Betroffenen andererseits (Art. 1 Abs. 1,2 Abs. 1GG) abzuwägen (BGH, Urteil vom 17.3.1994, III ZR 15/93).

    Allerdings ist anerkannt, dass die Staatsanwaltschaft in engen Grenzen über Ermittlungen berichten darf und muss (Verdachtsberichterstattung, vgl. BGH NJW 1994, 1950 ff.), um den berechtigten Informationsinteressen der Medien und der Öffentlichkeit aus Art. 5 Abs. 1 GG zu genügen.

    Hiernach sind die Verpflichtungen der Staatsanwaltschaft auf folgende Verhaltensweisen ausgerichtet: eine noch offene Verdachtslage ist distanzierend darzustellen; vorverurteilende Äußerungen haben zu unterbleiben ebenso wie unnötige Bloßstellungen (BGH Urteil v. 17.3.1994, Az.: III ZR 15/93, zitiert nach juris, m.w.N.).

    Ein Kriterium für die Rechtfertigung von öffentlichen Äußerungen der Staatsanwaltschaft zu laufenden Ermittlungsverfahren ist das Vorliegen eines Mindestbestandes an Beweistatsachen (vgl. BGH NJW 1994, 1950 ff.).

    Dabei hat sie bei der Informationsweitergabe zu berücksichtigen, dass juristische Laien oft geneigt sind, einen Verdacht und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens mit dem Schuldnachweis gleichzusetzen (vgl. BGH Urteil vom 17.3.1994, Az.III ZR 15/93).

  • OLG Celle, 02.12.2003 - 16 U 116/03  

    Amtshaftung: Verneinung eines Schmerzensgeldanspruchs trotz rechtswidriger

    Es gelten hier die gleichen Grundsätze für die Bindung der Zivilgerichte im Amtshaftungsprozess, die die Rechtsprechung für Maßnahmen ausgesprochen hat, die bereits Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens oder eines Verfahrens nach § 23 EGGVG gewesen sind (vgl. BGH NJW 1994, 1950).
  • AG Brandenburg, 26.05.2016 - 34 C 40/15  

    Zum Schadensersatzanspruch nach Falschanzeige

  • BGH, 18.05.2006 - III ZR 183/05  

    Voraussetzungen und Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen rechtswidriger

  • BGH, 06.12.2011 - KVR 95/10  

    Total/OMV

  • BGH, 16.02.2016 - VI ZR 367/15  

    Rechtmäßigkeit der Abrufbarkeit von Altmeldungen im Online-Archiv einer

  • BGH, 02.04.1998 - III ZR 309/96  

    Beginn der Verjährungsfrist für einen Schadensersatzanspruch wegen

  • BGH, 11.12.2012 - VI ZR 315/10  

    Gesteigertes Vertrauen der Presse in Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für

  • KG, 21.01.2011 - 9 W 76/10  

    Amtshaftung der Finanzbehörden: Schmerzensgeld wegen der Ermöglichung der

  • BGH, 15.11.2005 - VI ZR 287/04  

    Presse durfte über Verkehrsverstoß von Ernst August Prinz von Hannover berichten

  • BGH, 16.11.2000 - III ZR 265/99  

    Bindungswirkung von verwaltungsgerichtlichen Eilentscheidungen im

  • BGH, 15.11.2005 - VI ZR 288/04  

    Presse durfte über Verkehrsverstoß von Ernst August Prinz von Hannover berichten

  • OLG Hamburg, 21.03.2006 - 7 U 124/05  

    Identifizierende Berichtersattung über Festnahme eines Prominenten

  • OLG Zweibrücken, 06.05.1997 - 6 U 1/97  

    Amtspflichtverletzung eines Lehrers

  • BGH, 10.02.2016 - IV AR (VZ) 8/15  

    Antrag auf gerichtliche Entscheidung: Rechtsschutzbedürfnis bei Antrag auf

  • VerfGH Saarland, 31.10.2002 - LV 2/02  

    Verfassungsbeschwerde gegen die Bezeichnung eines Untersuchungsausschusses mit

  • OLG Brandenburg, 08.09.2015 - 2 U 28/14  

    Amtshaftungsansprüche eines Beamten wegen Mobbing durch Vorgesetzte

  • OLG Hamburg, 24.07.2007 - 7 U 98/06  

    Herkunftslandprinzip - Sind die Voraussetzungen für einen Unterlassungsanspruch

  • OLG Düsseldorf, 09.10.2014 - Kart 5/14  

    Verletzung von Unternehmenspersönlichkeitsrechten durch eine Pressemitteilung des

  • LG Frankfurt/Main, 07.03.2011 - 4 O 584/09  

    Schadensersatz bei persönlichkeitsrechtsverletzender Aussage über einen Beamten

  • OLG Karlsruhe, 21.12.2007 - 14 U 193/06  

    Amtspflichtverletzung der Justizbehörde: Antrag auf Verpflichtung zur

  • OLG Brandenburg, 05.02.2003 - 1 U 18/02  

    Grenzen der identifizierbaren Darstellung von Personen in der

  • OLG Dresden, 11.10.2001 - 6 VA 5/01  

    Rechtsschutzbedürfnis für Feststellung der Rechtswidrigkeit eines erledigten

  • OLG Hamm, 31.01.2000 - 2 Ws 282/99  

    Verletzung von Privat- und Dienstgeheimnissen durch Pressesprecher der

  • OLG Stuttgart, 03.05.2001 - 1 U 95/00  

    Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung durch Veröffentlichung einer

  • OLG Köln, 06.12.2000 - 11 U 205/99  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Beeinträchtigung von Exklusivrechten zur

  • OLG Köln, 26.01.1995 - 7 U 151/94  

    Versagen der Baugenehmigung als ordnungsbehördliche Maßnahme - Entschädigung,

  • OLG Hamm, 14.11.2014 - 11 U 129/13  

    Amtspflichtverletzung, Pressesprecher, Staatsanwaltschaft,

  • OLG Brandenburg, 28.01.2014 - 2 U 8/10  

    Grundstücksrecht in den neuen Bundesländern: Schadensersatzanspruch wegen

  • OVG Niedersachsen, 20.02.2013 - 5 LA 101/12  

    Schmerzensgeld - Antrag auf Zulassung der Berufung

  • KG, 02.09.2003 - 9 U 180/03  

    Geldentschädigung für 15- bzw. 16jähriges Kind einer absoluten Person der

  • VG Meiningen, 25.02.2015 - 8 E 464/14  

    Zum Recht der Presse auf Erhalt der Begründung eines Strafurteils

  • OLG Brandenburg, 16.10.2014 - 2 W 2/14  

    Prozesskostenhilfe für eine Klage auf Entschädigung wegen

  • LG Köln, 29.02.2012 - 28 O 840/11  

    Anspruch auf Untersagung der namentlichen Berichterstattung über einen unter

  • OLG Brandenburg, 09.11.2015 - 2 U 20/15  

    Entscheidung des Berufungsgerichts bei mehrfacher Einlegung der Berufung

  • OLG Brandenburg, 24.02.2015 - 2 U 73/13  

    Ansprüche einer Lehrerin gegen ein Bundesland als Träger einer Schule wegen

  • LG Köln, 17.12.2014 - 28 O 220/14  

    Eingriff in das Persönlichkeitsrecht durch Bereithalten der Artikel zum Abruf im

  • VGH Bayern, 30.06.2014 - 5 ZB 12.2574  

    Fortsetzungsfeststellungsinteresse (verneint)

  • OLG Schleswig, 14.08.2012 - 11 U 128/10  

    Amtspflichten der Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren;

  • VG Saarlouis, 21.08.2008 - 1 K 920/07  

    Unterlassung einer Medienauskunft wegen Verletzung des allgemeinen

  • LG Saarbrücken, 16.07.2015 - 4 O 152/15  

    Identifizierende Berichterstattung von bild.de untersagt

  • KG, 04.06.2009 - 1 VAs 22/09  

    Rechtsweg für die Überprüfung eines Justizverwaltungsaktes: Ablehnung der

  • OLG Zweibrücken, 12.11.1998 - 6 U 15/97  

    Wesentlicher Verfahrensmangel; Abstandnahme von einer gebotenen Beweiserhebung;

  • LG Berlin, 28.03.2012 - 86 O 354/11  

    Verurteilung des Landes Berlin zu Entschädigung in Höhe von 1880,00 € wegen

  • LG Berlin, 30.11.2011 - 86 O 360/10  

    Verurteilung des Landes Berlin zu Entschädigung in Höhe von 1.460,- - wegen

  • LG Nürnberg-Fürth, 06.03.2008 - 11 O 1820/08  

    Namensnennung in Pressearchiven

  • KG, 29.01.1999 - 25 W 1473/96  

    Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde;

  • LG Köln, 07.01.2015 - 28 O 421/14  

    Vorliegen der Voraussetzungen einer zulässigen identifizierenden

  • BayObLG, 13.09.1994 - 3Z BR 238/94  

    Bestimmung der Aufgabenkreise eines Betreuers

  • KG, 14.01.1997 - Zs 1938/96  

    Zulässigkeit eines Antrags auf gerichtliche Entscheidung gegen eine erledigte

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