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   BGH, 20.12.1990 - III ZR 21/90   

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https://dejure.org/1990,658
BGH, 20.12.1990 - III ZR 21/90 (https://dejure.org/1990,658)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1990 - III ZR 21/90 (https://dejure.org/1990,658)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1990 - III ZR 21/90 (https://dejure.org/1990,658)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Straßenverkerhssicherungspflicht - Öffentliche Hand - Allgemeine Verkehrssicherungspflicht - Amtspflicht - Streupflicht - Fußgänger - Sicherung der Fahrbahnüberquerung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Verkehrssicherungspflichten im Baustellenbereich (IBR 1991, 216)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Rechtsprechungsübersicht)

    Zusammenfassung von "Glatteisunfälle von Fußgängern - Rechtsprechungsübersicht" von Dr. Ralf Möller, original erschienen in: VersR 2009, 1461 - 1466.

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 1044 (Ls.)
  • MDR 1991, 1043
  • NVwZ 1991, 1212
  • NZV 1991, 265
  • NJ 1991, 173
  • VersR 1991, 665
 
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Wird zitiert von ... (30)

  • BGH, 23.07.2015 - III ZR 86/15

    Auch in Schleswig-Holstein müssen nur belebte und unentbehrliche

    Fußgängerüberwege innerhalb geschlossener Ortschaften sind danach nicht grundsätzlich, sondern nur zu streuen, soweit sie belebt und unentbehrlich sind (ständige Senatsrechtsprechung; vgl. nur Urteile vom 22. November 1965 - III ZR 32/65, NJW 1966, 202; vom 13. Juli 1967 - III ZR 165/66, VersR 1967, 981, 982; vom 13. März 1969 - III ZR 101/68, VersR 1969, 667 und vom 15. November 1984 - III ZR 97/83, VersR 1985, 568, 569; Beschlüsse vom 27. April 1987 - III ZR 123/86, VersR 1987, 989 und vom 8. März 1990 - III ZR 27/89, BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Streupflicht 3; Urteile vom 20. Dezember 1990 - III ZR 21/90, VersR 1991, 665 f und vom 1. Juli 1993 aaO S. 2803; Beschluss vom 20. Oktober 1994 - III ZR 60/94, VersR 1995, 721, 722; Urteil vom 9. Oktober 2003 aaO).

    Dies hätte zur Folge, dass die Gemeinden bei der Durchführung ihrer Streupläne, ohne die ein geordneter Winterdienst unmöglich ist, unzumutbar behindert würden (vgl. nur Senat, Urteil vom 20. Dezember 1990 - III ZR 21/90, VersR 1991, 665, 666).

  • BGH, 20.10.1994 - III ZR 60/94

    Umfang der Streupflicht außerhalb geschlossener Ortschaften an besonders

    Für Fußgänger müssen die Gehwege (Senatsurteil vom 1. Oktober 1959 - III ZR 59/58 - NJW 1960, 41) sowie die belebten, über die Fahrbahn führenden unentbehrlichen Fußgängerüberwege bestreut werden (Senatsurteil vom 20. Dezember 1990 - III ZR 21/90 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Streupflicht 6 = VersR 1991, 665 m.w.N.).
  • BGH, 01.07.1993 - III ZR 88/92

    Streupflichten einer Stadtgemeinde

    Insoweit gilt der Grundsatz, daß innerhalb der geschlossenen Ortschaft die belebten, über die Fahrbahn führenden unentbehrlichen Fußgängerüberwege bestreut werden müssen (Senatsurteil vom 20. Dezember 1990 - III ZR 21/90 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 - Streupflicht 6 = VersR 1991, 665, 666 m.w.N.).
  • OLG Karlsruhe, 22.09.2004 - 7 U 94/03

    Verkehrssicherungspflichtverletzung: Hinweisschild auf Nichträumung von Eis und

    Nach den einschlägigen Entscheidungen des BGH und des Senats (BGH v.22.11.1965 - III ZR 32/65, VersR 1966, 90, 92; v. 21.5.1982 - III ZR 165/81, VersR 1983, 162; v. 20.12.1990 - III ZR 21/90, VersR 1991, 665; Senat v. 4.11.1987 - 7 U 150/86, VersR 1989, 45) hätte daher dafür gesorgt werden müssen, dass den Besuchern mindestens eine Möglichkeit geboten wurde, den Platz gefahrlos zu verlassen bzw. ihr Fahrzeug gefahrlos zu erreichen (BGH VersR 1991, 665).
  • OLG Hamm, 18.11.2016 - 11 U 17/16

    Fragen des Winterdienstes auf öffentlichen Straßen

    Danach sind Art und Wichtigkeit des Verkehrsweges ebenso zu berücksichtigen wie seine Gefährlichkeit und die Stärke des zu erwartenden Verkehrs (vgl. BGH, VersR 1991, S. 665; OLG Brandenburg, MDR 2010, S. 809).
  • OLG Hamm, 12.08.2016 - 11 U 121/15

    Glatteis auf Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften muss grundsätzlich

    Hinsichtlich der Frage des Erfordernisses der Verkehrssicherung durch Streuen sind in die Abwägung auch die Art und Wichtigkeit des Verkehrsweges und die Stärke des dort zu erwartenden Verkehrs einzubeziehen, die Einfluss auf die Erwartungshaltung der Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der Verkehrssicherung durch Streuen haben ("Verkehrsbedeutung", vgl. BGH, VersR 1991, 665; OLG Brandenburg, MDR 2010, 809; OLG Nürnberg, Urteil v. 10.10.1990 - 4 U 1834/90 -, Rn. 13, juris; König, ibid., StVO, § 45 Rn. 62).
  • LG Coburg, 22.02.2008 - 14 O 742/07

    Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Grundstückseigentümer einem auf

    Dies bedeutet, dass die Gemeinde einen innerörtlichen Gehweg, für den sie selbst verkehrssicherungspflichtig ist, nur dann von rutschigen Beschmutzungen freihalten muss, wenn und soweit hierzu ein berechtigtes Bedürfnis des Verkehrs besteht (vgl. BGH NJW 1960, 41; BGH VersR 1991, 665; BGH VersR 1995, 721).
  • OLG Rostock, 04.04.2008 - 5 U 10/08

    Amtshaftung: Passivlegitimation einer Gemeinde; Pflicht zum Streuen einer

    Für Fußgänger sind innerhalb der geschlossenen Ortschaft auf der Fahrbahn nur die belebten, über die Fahrbahn führenden unentbehrlichen Fußgängerüberwege zu bestreuen, soweit dafür ein Bedürfnis des Verkehrs besteht (BGH, VersR 1991, 665 " belebt" oder "gefährlich" , OLG Rostock, Urteil des 1. Zivilsenates, 1 U 11/01).

    An verkehrsunwichtigen Orten besteht hingegen nicht einmal dann eine Streupflicht, wenn der Fußgänger gezwungen ist, infolge einer Baustellenabsperrung die Straße zu betreten (BGH,VersR 1991, 665).

  • OLG Jena, 09.03.2005 - 4 U 646/04

    Zur Streupflicht auf innerörtlichen Gehwegen

    Das bedeutet, dass der Streupflichtige - sei es die der Gemeinde selbst nach § 49 Abs. 3 ThürStrG oder aber die der Anlieger im Falle der Übertragung nach § 49 Abs. 5 ThürStrG - einen innerörtlichen Gehweg nur dann räumen und streuen muss, wenn und soweit hierzu ein berechtigtes Bedürfnis des Verkehrs besteht (so schon BGH NJW 1960, 41, 41; vgl. auch BGH VersR 1991, 665 - 666; BGH VersR 1995, 721 - 722; Wichmann, Straßenreinigung und Winterdienst in der kommunalen Praxis, 4. Aufl., S. 107, 109).
  • OLG Frankfurt, 10.02.1994 - 1 U 41/92

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Verkehrssicherungspflicht;

    Für das Maß der Anforderungen, welche an die winterliche Räum- und Streupflicht die öffentlichen Straßen betreffend zu stellen sind, bedeutet dies, daß zum einen die Gefährlichkeit einer Wegstrecke gerade bei Glätte, zum anderen die die Erwartungen der Verkehrsteilnehmer maßgeblich beeinflussende Art und Wichtigkeit des Verkehrsweges und die Leistungsfähigkeit des Trägers der Verkehrssicherungspflicht zu berücksichtigen sind (BGH VersR 1985, 569; NVwZ 1991, 1212 ff.).

    Aus diesen allgemeinen Maßstäben folgt, daß die beklagte Gemeinde zwar, nachdem am Boden gefrierender Regen eingesetzt hatte, den Streudienst aufnehmen und zunächst verkehrswichtige, gefährliche Stellen abzustreuen hatte (BGH NJW 1991, 33; NVwZ 1991, 1213 [BGH 20.12.1990 - III ZR 21/90]), daß aber die Verkehrsteilnehmer - und so auch der Kläger - unter den gegebenen Umständen zur Zeit des Unfalles noch an keiner bestimmten Stelle des Gemeindestraßennetzes - und so auch nicht an der Unfallstelle - sicher damit rechnen durften, daß gerade hier bereits gestreut sein würde.

    Jedem Verkehrsteilnehmer mußte sich aufdrängen, daß die kleine beklagte Gemeinde nicht über einen größeren Räumdienst - eine größere Zahl von Räumfahrzeugen - verfügen könnte; die Erwartung des Verkehrs daran, wie schnell wenigstens die gefährlichen, verkehrswichtigen Straßenbereiche abgestreut sein würden, hatte sich an der begrenzten Leistungsfähigkeit kleiner Gemeinden zu orientieren - dies bedeutet es, wenn in der Rechtsprechung darauf hingewiesen wird, daß das Maß der Streupflicht unter dem Vorbehalt des Zumutbaren stehe (BGH VersR 1985, 569; NVwZ 1991, 1213 [BGH 20.12.1990 - III ZR 21/90]).

  • LG Frankfurt/Oder, 10.12.2009 - 14 O 100/07
  • OLG Hamm, 06.03.2009 - 9 U 153/08

    Räum- und Streupflicht; geschlossene Ortslage; verkehrswichtig; Anliegerstraße;

  • OLG Schleswig, 24.02.2000 - 11 U 138/98

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für aus Verletzung der

  • OLG Brandenburg, 12.08.2014 - 2 U 12/14

    Haftung bei Glätteunfall auf einem nicht bewirtschafteten Autobahnparkplatz:

  • KG, 26.04.2002 - 9 U 9585/00

    Amtspflichten der Gemeinde zur Räumung bei winterlichen Straßenverhältnissen

  • OLG Frankfurt, 21.02.2002 - 1 U 167/00

    Zu den Räum- und Streupflichten einer Gemeinde als Eigentümerin eines Grundstücks

  • OLG Frankfurt, 17.03.2011 - 1 U 210/10

    Streupflicht des Anliegers an Überwegen

  • OLG Frankfurt, 21.01.2002 - 1 U 167/00

    Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen der Folgen eines Sturzes ;

  • OLG Karlsruhe, 16.03.2000 - 19 U 231/98

    Schadensersatzrecht: Haftung des Tiefbauunternehmers für Rückstauschäden im

  • OLG München, 10.10.2012 - 1 U 2853/12

    Glatteisunfall eines Fahrradfahrers: Räum- und Streupflicht bei einzelner

  • OLG Jena, 22.09.2004 - 4 U 793/04

    Streupflicht auf von Fußgängern genutzten (innerörtlichen) Fahrstraßen

  • OLG Zweibrücken, 09.12.1998 - 1 U 17/98

    Räum- und Streupflicht auf einem Krankenhausparkplatz

  • OLG München, 18.09.2008 - 1 U 3715/08

    Umfang der Streu-und Räumpflicht einer Gemeinde in Wohngebieten außerhalb des

  • OLG München, 20.08.2012 - 1 U 2853/12

    Glatteisunfall eines Fahrradfahrers: Räum- und Streupflicht bei einzelner

  • OLG Brandenburg, 18.06.2002 - 2 U 47/01

    Haftung der verkehrssicherungspflichtigen Gebietskörperschaft aus Amtshaftung für

  • LG Waldshut-Tiengen, 14.02.1995 - 2 O 276/94

    Schadensersatz wegen Verletzung der Räumpflicht und Streupflicht; Verletzung

  • LG Karlsruhe, 19.05.2000 - 3 O 5/00

    Anspruch auf Schmerzensgeld aus Amtshaftung; Verletzung der Räum- und

  • LG Rottweil, 10.03.2000 - 3 O 509/99

    Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld wegen Verletzung der Räum- und

  • LG Tübingen, 29.05.1998 - 4 O 15/98

    Schadensersatzanspruch wegen Sturzes (Unfall) auf einem gebührenpflichtigen

  • LG Stuttgart, 14.01.2000 - 15 O 319/99

    Streupflicht im Bereich von Bushaltestellen insbesonder auf Gehwegen;

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