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   BGH, 07.06.2018 - III ZR 210/17   

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https://dejure.org/2018,17329
BGH, 07.06.2018 - III ZR 210/17 (https://dejure.org/2018,17329)
BGH, Entscheidung vom 07.06.2018 - III ZR 210/17 (https://dejure.org/2018,17329)
BGH, Entscheidung vom 07. Juni 2018 - III ZR 210/17 (https://dejure.org/2018,17329)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Wolters Kluwer

    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung hinsichtlich der Zeichnung von vier geschlossenen Beteiligungen; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Erheblichkeit eines Zeugenbeweisantritts zur nicht objektgerechten Beratung einer Kapitalanlage, wenn der Zeuge bei allen Beratungsgesprächen zugegen war

  • rewis.io

    Schadensersatzprozess zur Bankenhaftung wegen fehlerhafter Kapitalanlageberatung: Gehörsverletzung bei unterlassener Zeugenvernehmung zur nicht objektgerechten Beratung

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 103 Abs. 1
    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung hinsichtlich der Zeichnung von vier geschlossenen Beteiligungen; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2018, 1252
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Dresden, 28.06.2018 - 8 U 1802/17

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilprozess

    Das ist unter anderem dann der Fall, wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots darauf beruht, dass das Gericht verfahrensfehlerhaft überspannte Anforderungen an den Vortrag einer Partei gestellt hat (BGH, Beschluss vom 07.06.2018 - III ZR 210/17, Rn. 4; Beschluss vom 18.12.2014 - III ZR 125/14, Rn. 11; Urteil vom 23.06.2016 - III ZR 308/15, NJW 2016, 3024, Rn. 18; BGH, Beschluss vom 27.09.2016 - VI ZR 565/15, Rn. 6; jeweils mwN).

    8  vorträgt, die in Verbindung mit einem Rechtssatz geeignet sind, das geltend gemachte Recht als in ihrer Person entstanden erscheinen zu lassen (BGH, Beschluss vom 07.06.2018, aaO, Rn. 4; Urteil vom 19.12.2017 - II ZR 88/16, ZIP 2018, 283, Rn. 9 m.w.N.).

    Genügt das Parteivorbringen diesen Anforderungen an die Substantiierung, kann der Vortrag weiterer Einzeltatsachen nicht verlangt werden; es ist dann vielmehr Sache des Tatrichters, bei der Beweisaufnahme die benannten Zeugen nach Einzelheiten zu befragen, die ihm für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundungen erforderlich erscheinen (BGH, Beschluss vom 07.06.2018, aaO, Rn. 4; Urteile vom 06.12.2012 - III ZR 66/12, NJW-RR 2013, 296, Rn. 10; vom 23.06.2016, aaO, Rn. 18 und vom 19.10.2017 - III ZR 565/16, NJW-RR 2017, 1520, Rn. 33).

    Im Interesse der Wahrung des Grundrechts aus Art. 103 Abs. 1 GG darf das Gericht dabei keine überspannten Anforderungen an die Darlegung stellen (BGH, Beschluss vom 07.06.2018, aaO, Rn. 4; Urteil vom 06.12.2012, aaO, Rn. 10).

    Der Grad der Wahrscheinlichkeit der Sachverhaltsschilderung der Partei ist ohne Bedeutung (BGH, Beschluss vom 07.06.2018, aaO, Rn. 4; Urteile vom 08.05.1992 - V ZR 95/91, NJW 1992, 3106; vom 13.12.2002 - V ZR 359/01, NJW-RR 2003, 491 und vom 12.06.2008 - V ZR 223/07, Rn. 7).

  • LG Stuttgart, 25.07.2019 - 30 O 34/19

    Temperaturabhängige Steuerung der Abgasrückführung (sog. Thermofenster)

    Sind diese Anforderungen erfüllt, ist es Sache des Gerichts, in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei gegebenenfalls die benannten Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach weiteren Einzelheiten zu befragen oder einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (vgl. nur BGH , Urt . v. 29.02.2012 - VIII ZR 155/11 , NJW 2012, 1647 Rn . 16; Urt . v. 23.01.2015 - V ZR 107/13 , juris Rn . 18; Urt . v. 07.06.2018 - III ZR 210/17 , WM 2018, 1252 Rn . 4; jeweils m. w. Nachw.).
  • BGH, 25.09.2018 - VI ZR 234/17

    Vorliegen eines Gehörsverstoßes wegen überspannter Anforderungen an die

    Zum Vorliegen eine Gehörsverstoßes wegen überspannter Anforderungen an die Substantiierung des Klagevorbringens (Fortführung Senatsbeschluss vom 14. März 2017 - VI ZR 225/16, VersR 2017, 966 Rn. 7; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4).

    Das ist unter anderem dann der Fall, wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots darauf beruht, dass das Gericht verfahrensfehlerhaft überspannte Anforderungen an den Vortrag einer Partei gestellt hat (vgl. nur Senatsbeschlüsse vom 14. März 2017 - VI ZR 225/16, VersR 2017, 966 Rn. 7; vom 27. September 2016 - VI ZR 565/15 Rn. 6, juris; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4; jeweils mwN).

    Genügt das Parteivorbringen diesen Anforderungen an die Substantiierung, kann der Vortrag weiterer Einzeltatsachen nicht verlangt werden; es ist dann vielmehr Sache des Tatrichters, bei der Beweisaufnahme die benannten Zeugen nach Einzelheiten zu befragen, die ihm für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundungen erforderlich erscheinen (vgl. nur Senatsbeschlüsse vom 14. März 2017 - VI ZR 225/16, VersR 2017, 966 Rn. 7; vom 27. September 2016 - VI ZR 565/15 Rn. 6, juris; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4; jeweils mwN).

  • BGH, 25.06.2019 - VI ZR 12/17

    Zahlungsanspruch eines Patienten auf Schadensersatz und Schmerzensgeld nach

    Das ist unter anderem dann der Fall, wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots darauf beruht, dass das Gericht verfahrensfehlerhaft überspannte Anforderungen an den Vortrag einer Partei gestellt hat (vgl. nur Senatsbeschlüsse vom 14. März 2017 - VI ZR 225/16, VersR 2017, 966 Rn. 7; vom 27. September 2016 - VI ZR 565/15 Rn. 6, juris; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4; jeweils mwN).

    Genügt das Parteivorbringen diesen Anforderungen an die Substantiierung, kann der Vortrag weiterer Einzeltatsachen nicht verlangt werden; es ist dann vielmehr Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten und beispielsweise bei der Beweisaufnahme die benannten Zeugen nach Einzelheiten zu befragen, die ihm für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundungen erforderlich erscheinen (vgl. nur Senatsbeschlüsse vom 14. März 2017 - VI ZR 225/16, VersR 2017, 966 Rn. 7; vom 27. September 2016 - VI ZR 565/15 Rn. 6, juris; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4; jeweils mwN; vom 25. September 2018 - VI ZR 234/17, VersR 2019, 568, juris Rn. 6 - 9).

  • OLG Braunschweig, 28.10.2020 - 11 U 149/19

    Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen

    Im Interesse der Wahrung des Grundrechts aus Art. 103 Abs. 1 GG darf das Gericht keine überspannten Anforderungen an die Darlegung stellen (vgl. BGH, Beschluss vom 25.04.2019, a. a. O.; Beschluss vom 07.06.2018 - III ZR 210/17 -, juris Rn. 4).
  • BGH, 04.02.2021 - III ZR 7/20

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und Eingehungsbetrug auf Grundlage eines

    Genügt das Parteivorbringen diesen Anforderungen an die Substantiierung, kann der Vortrag weiterer Einzeltatsachen nicht verlangt werden (zB Senat, Urteil vom 4. Oktober 2018 - III ZR 213/17, WM 2018, 2175 Rn. 26; Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4).
  • BGH, 25.04.2019 - I ZR 170/18

    Prüfung einer Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs aufgrund

    Im Interesse der Wahrung des Grundrechts aus Art. 103 Abs. 1 GG darf das Gericht keine überspannten Anforderungen an die Darlegung stellen (vgl. BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4).
  • BGH, 15.10.2020 - III ZR 44/20
    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze findet (zB Senat, Beschluss vom 7. Juni 2018 - III ZR 210/17, WM 2018, 1252 Rn. 4; BGH, Beschlüsse vom 28. Mai 2019 - VI ZR 328/18, NJW 2019, 3236 Rn. 6 und vom 25. September 2019 - VI ZR 234/17 - NJW 2019, 607 Rn. 7; jew. mwN; BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1819/10, BeckRS 2012, 6218 [unter IV. 1]).
  • KG, 27.02.2020 - 8 U 150/19
    Gemäß dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7.6.2018 — III ZR 210/17 — dürften zur Wahrung des Grundrechts aus Art. 103 Abs. 1 GG keine überspannten Anforderungen an die Darlegung gestellt werden.

    Die beweisbelastete Partei muss aber, wie sich auch aus dem in der Berufungsbegründung zitierten Beschluss des BGH vom 7.6.2018 — III ZR 210/17 - ergibt, hinreichende Anhaltspunkte dafür Vortragen, dass der Zeuge das notwendige Wissen hat.

  • OLG München, 19.10.2020 - 25 U 4744/20

    Gebäudeversicherung: Überschwemmungsschaden durch auf ein Hanggrundstück

    Zwar verstößt die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots - auch bei Kenntnisnahme des Vorbringens durch den Tatrichter - dann gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze mehr findet (BGH, Beschluss vom 28.05.2019 - Az. VI ZR 328/18; BGH, Beschluss vom 26.03.2019 - Az. VI ZR 163/17; BGH, Beschluss vom 25.09.2018 - Az. VI ZR 234/17, NJW 2019, 607; BGH, Beschluss vom 07.06.2018 - Az. III ZR 210/17 -, Rn. 4, juris; BGH, Beschluss vom 10.04.2018 - Az. VI ZR 378/17; BGH, Beschluss vom 01.03.2018 - Az. IX ZR 179/17; BGH, Beschluss vom 27.07.2016 - Az. XII ZR 59/14, NJW-RR 2016, 1291; Bacher in Beck"scher Onlinekommentar zur ZPO, 27. Edition 01.12.2017, § 321a Rn. 47).
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