Rechtsprechung
   BGH, 29.04.1963 - III ZR 211/61   

Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1963, 1301
  • VersR 1963, 755
  • DB 1963, 865



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 15.07.2004 - IX ZR 256/03  

    Rechte des Mandanten bei unzureichender oder pflichtwidriger Leistung des

    a) Der Auftraggeber eines Rechtsanwalts kann den anwaltlichen Vergütungsanspruch, der - wie im Regelfall (vgl. BGH, Urt. v. 20. Juni 1996 - IX ZR 106/95, WM 1996, 1832, 1834) - aus einem Anwaltsdienstvertrag (§§ 611, 675 BGB) hergeleitet wird, nicht kraft Gesetzes wegen mangelhafter Dienstleistung kürzen; denn das Dienstvertragsrecht kennt keine Gewährleistung (BGH, Urt. v. 29. April 1963 - III ZR 211/61, NJW 1963, 1301, 1302; v. 15. Januar 1981 - III ZR 19/80, NJW 1981, 1211, 1212; OLG Nürnberg AnwBl. 1971, 175, 176; Zugehör, Handbuch der Anwaltshaftung Rn. 923).
  • BGH, 23.04.2009 - IX ZR 167/07  

    Zulässigkeit der Vereinbarung der Zahlung einer "Vergleichsgebühr für den Fall

    Der Bundesgerichtshof ist dieser Ansicht nicht gefolgt (BGH, Urt. v. 29. April 1963 - III ZR 211/61, NJW 1963, 1301; v. 15. Januar 1981 aaO; vgl. ferner D. Fischer aaO S. 883).
  • OLG Düsseldorf, 02.11.2005 - 15 U 117/04  

    Auslegung eines Vertrages über kaufmännische und betriebswirtschaftliche

    (ständige Rechtsprechung des BGH, Urteil vom 29. April 1963 - III ZR 211/61, NJW 1963, 1301, 1302; vom 15. Januar 1981 - III ZR 19/80, NJW 1981, 1211, 1212; vom 15. Juli 2004, Az: IX ZR 256/03, NJW 2004, 2817-2818).
  • OLG Düsseldorf, 31.05.2011 - 24 U 58/11  

    Rechtsnatur eines Unternehmensberatervertrages

    a) Der mithin entstandene dienstvertragliche Vergütungsanspruch der Klägerin kann nicht kraft Gesetztes wegen mangelhafter Dienstleistung gekürzt werden, denn das Dienstvertragsrecht kennt keine Gewährleistung, weil - anders als beim Werkvertrag - kein Erfolg geschuldet wird (vgl. BGH, NJW 1963, 1301, 1302; NJW 1981, 1211, 1212; NJW 2004, 2817 f.; Senat, Urteil vom 8. Februar 2011, I-24 U 112/09, zit. nach Juris; OLG Düsseldorf [15. Zivilsenat], NJW-RR 2006, 1074).
  • BGH, 20.06.1996 - IX ZR 248/95  

    Rechtsnatur von Honorarforderungen einer Anwaltssozietät

    »Honorarforderungen aus einem Vertrag mit einer Anwaltssozietät stehen den Sozietätsanwälten zur gesamten Hand und nicht als Gesamtgläubigern zu (Abweichung von BGH, Urt. v. 29. April 1963 - III ZR 211/61, NJW 1963, 1301 und v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79, NJW 1980, 2407).«.

    Trotz der Zugehörigkeit der Honorarforderung zum Gesellschaftsvermögen stehen Rechtsprechung und Schrifttum weitgehend auf dem Standpunkt, ein solcher Anspruch stehe den Sozietätsmitgliedern als Gesamtgläubigern (§ 428 BGB) mit der Rechtsfolge zu, daß jedes von ihnen im eigenen Namen die gesamte Forderung geltend machen und deren Begleichung an sich selbst verlangen könne (BGH, Urt. v. 29. April 1963 - III ZR 211/61, NJW 1963, 1301, 1302 und v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79, NJW 1980, 2407; OLG Saarbrücken Rpfleger 1978, 227, 228; OLG Düsseldorf AnwBl. 1985, 388 f; MünchKomm-BGB/Selb, 3. Aufl. § 428 Rdnr. 2; Soergel/Wolf, BGB 12. Aufl. § 428 Rdnr. 5; Göttlich/Mümmler, BRAGO 15. Aufl. "Anwaltsgemeinschaft" Rdnr. 3.1; Hansens, BRAGO 8. Aufl. § 5 Rdnr. 5; Riedel/Sußbauer, BRAGO 7. Aufl. § 5 Rdnr. 2; Hartmann, Kostengesetze 26. Aufl. § 5 BRAGO Rdnr. 5; dagegen aber Müller NJW 1969, 1416, 1417).

    Die Ansicht, Sozietätsanwälten stünden die Honorarforderungen als Gesamtgläubigern zu, dürfte ihren entwicklungsgeschichtlichen Grund darin haben, daß zunächst angenommen wurde, der Mandant beauftrage regelmäßig jeweils nur denjenigen Sozietätsanwalt, an den er sich wende, gestatte diesem aber, jeden anderen Sozius als Vertreter, Substituten oder Mitarbeiter heranzuziehen; jeder von diesen anderen Anwälten, aber auch die Gesellschaft als solche sollte kraft gewillkürter Prozeßstandschaft befugt sein, die Gebührenforderung des eigentlich beauftragten Anwalts im jeweils eigenen Namen einzuziehen (BGH, Urt. v. 29. April 1963 aaO).

  • BGH, 06.07.1971 - VI ZR 94/69  

    Anwaltssozietät - §§ 611, 425 BGB

    Sie alle haften ihm auf Schadensersatz, auch wenn nur der Anwalt, der seine Sache bearbeitet, den Schaden verschuldet hat (Abweichung von BGH NJW 1963, 1301).

    Allerdings kann sich das Berufungsgericht auf das Urteil des III. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 29. April 1963 (III ZR 211/61 - LM § 611 BGB Nr. 22 = NJW 1963, 1301) stützen, in dem ausgeführt ist, daß der Mandant auch bei einer Sozietät nur einen der Anwälte beauftrage und daher nur dieser und nicht auch die Sozien ihm hafteten (vgl. dazu auch Arndt NJW 1969, 1200; ihm folgend Palandt/Putzo RGB 30. Aufl. Bem. 2 aee vor § 611).

  • BGH, 19.06.1980 - III ZR 91/79  

    Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant - Verzicht

    Regelmäßig ist aber jedes Mitglied der Sozietät berechtigt, den Vergütungsanspruch als Gesamtgläubiger im eigenen Namen geltend zu machen (Senatsurteil vom 29. April 1963 - III ZR 211/61 = NJW 1963, 1301; Riedel/Sußbauer a.a.O. § 5 Rdn. 2; Gerold/Schmidt BRAGO 6. Aufl. § 5 Rdn. 9; Hartmann, Kostengesetze, 18. Aufl. § 5 BRAGO Anm. 1).
  • OLG Koblenz, 10.10.2012 - 5 U 1505/11  

    Rechtliche Einordnung eines Zahnarztvertrages; Rechte des Patienten bei

    Abweichend vom Werkvertragsrecht kennt das Dienstvertragsrecht keine Mängelhaftung (BGH NJW 1963, 1301; BGH NJW 1981, 1211; Richardi/Fischinger in Staudinger, BGB, 2011, § 611 Rdnr. 716).
  • OLG Koblenz, 19.12.2002 - 5 U 669/02  

    Anwaltsgebühren bei Schlechterfüllung des Geschäftsbesorgungsvertrages; Erfallen

    In seiner Entscheidung vom 29. April 1963 (III ZR 211/61) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, ein Anwalt könne trotz Schlechterfüllung eines übernommenen Auftrags Gebühren verlangen, wenn auch diese Gebühren oft ein Teil des durch die Schlechterfüllung entstandenen Schadens seien (NJW 1963, 1301, 1302/1303).
  • OLG Koblenz, 08.10.2014 - 5 U 624/14  

    Zahnarzt schuldet nicht die Kosten einer prothetischen Nach- bzw. Neuversorgung

    Abweichend vom Werkvertragsrecht kennt das Dienstvertragsrecht keine Mängelhaftung (BGH NJW 1963, 1301; BGH NJW 1981, 1211 ; Richardi/Fischinger in Staudinger, BGB , 2011, § 611 Rn. 716).
  • OLG München, 28.06.1995 - 15 U 6722/94  

    Geltendmachung einer Anwaltsgebührenforderung zu Gunsten einer Sozietät

  • OLG Koblenz, 25.09.2013 - 5 U 542/13  

    Rechtsfolgen der Kündigung eines Vertrages über die Herstellung von Zahnersatz

  • OLG Koblenz, 30.01.2013 - 5 U 406/12  

    Ansprüche des Patiententen eines Zahnarztes wegen fehlerhafter Behandlung; Höhe

  • OLG Koblenz, 21.11.2012 - 5 U 623/12  
  • FG Düsseldorf, 04.03.2010 - 10 Ko 2445/09  

    Beiordnung eines als Mitglied einer Sozietät tätigen Rechtsanwalts; Anrechnung

  • OVG Brandenburg, 07.10.2003 - 2 E 24/03  

    Frist für Erinnerung gegen Kostenfestsetzungsbeschluss; Vertretung säumiger

  • OLG Koblenz, 01.09.2011 - 5 U 862/11  
  • LG Düsseldorf, 17.02.2010 - 5 O 250/08  

    Zwischen einem Rechtsanwalt und seinem Mandanten abgeschlossener Vertrag ist

  • BGH, 12.10.1976 - III ZB 12/76  

    Zahlung eines Anwaltshonorars - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen

  • BGH, 30.09.1976 - III ZR 140/74  

    Bestimmung des Gegenstandswertes nach dem Wert des Kapitaleinsatzes - Höhe der

  • BFH, 05.09.1963 - V 117/60 U  

    Bindung der Finanzgerichte an die Erlasse des Reichsministers der Finanzen und

  • OLG Koblenz, 10.10.2013 - 5 U 1000/13  

    Auslegung einer Vereinbarung über die Neuanfertigung von Zahnersatz; Haftung des

  • BGH, 19.01.1965 - VI ZR 238/63  

    Wartungspflicht des Kfz-Halters

  • BayObLG, 14.10.1980 - BReg. 3 Z 74/80  

    Zum Geschäftswert bei Eingehung einer Bürgschaftsverpflichtung bis zu einem

  • BayObLG, 17.09.1980 - BReg. 3 Z 180/77  

    Zur Bewertung von Grundstückskaufvertrag und mitbeurkundeter Abtretung der

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