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   BGH, 28.04.1960 - III ZR 22/59   

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BGH, 28.04.1960 - III ZR 22/59 (https://dejure.org/1960,321)
BGH, Entscheidung vom 28.04.1960 - III ZR 22/59 (https://dejure.org/1960,321)
BGH, Entscheidung vom 28. April 1960 - III ZR 22/59 (https://dejure.org/1960,321)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 32, 240
  • NJW 1960, 1461
  • MDR 1960, 651
  • DÖV 1960, 597
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 12.02.1992 - XII ZR 7/91

    Vorrang des Vermieterpfandrechts an Warenlager

    Der Erlös tritt jedoch an die Stelle der versteigerten Sachen mit der Folge, daß der hinterlegte Betrag nach Maßgabe der materiellen Rechtslage unter den Parteien aufzuteilen ist (ständige Rechtsprechung, vgl. BGHZ 32, 240, 244 ff; 55, 20, 32; 66, 150, 151 [BGH 25.03.1976 - VII ZR 32/75]; 100, 95, 98 ff [BGH 25.02.1987 - VIII ZR 47/86]).
  • BGH, 16.05.2013 - IX ZR 204/11

    Versteigerung gepfändeter Gegenstände durch einen Dritten: Anspruch des

    Eingriffe in diese Rechtsposition, etwa durch den Einbehalt von Vollstreckungskosten oder durch die Ablieferung des Erlöses an den Vollstreckungsgläubiger, unterliegen, wenn sie ohne rechtlichen Grund erfolgen, der Kondiktion des bisherigen Eigentümers nach § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 28. April 1960 - III ZR 22/59, BGHZ 32, 240, 244; vom 25. März 1976 - VII ZR 32/75, NJW 1976, 1090 f; vom 31. März 1977 - VII ZR 336/75, BGHZ 68, 276, 278; vom 25. Februar 1987 - VIII ZR 47/86, BGHZ 100, 95, 99 f; Ellger, Bereicherung durch Eingriff, 2002, S. 504 f).
  • BGH, 25.02.1987 - VIII ZR 47/86

    Bereicherungsausgleich bei Vollstreckung in schuldnerfremdes Vermögen; Ansprüche

    Seit der bereits erwähnten Entscheidung des Reichsgerichts (RGZ 156, 395, 399 f.) entspricht es ebenfalls gefestigter Rechtsprechung, daß der Gläubiger, der in eine schuldnerfremde Sache vollstreckt und den Versteigerungserlös zugewiesen erhält, dem Eigentümer der versteigerten Sache - u. a. - nach Bereicherungsgrundsätzen gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB zur Herausgabe des Erlöses verpflichtet ist (BGHZ 32, 240, 244 f.; 55, 20, 32; vgl. auch BGHZ 66, 150, 151 [BGH 25.03.1976 - VII ZR 32/75]; Stein/Jonas/Münzberg aaO Vorbem. §§ 704 ff. Rdn. 23 und 141, § 771 Rdn. 73, § 805 Rdn. 27 bei Fßn. 43, § 819 Rdn. 8-10; Palandt/Thomas, BGB, 46. Aufl. 1987, § 812 Anm. 3 b und 5 B a bb; Soergel/Mühl, BGB, 11. Aufl. 1985, § 812 Rdn. 152 ff.; Erman/H.P. Westermann, Sachenrecht, 7. Aufl. 1981, § 812 Rdn. 74; MünchKomm/Lieb, 2. Aufl. 1986, § 812 Rdn. 269).

    Ob die von der Beklagten durch die Zwangsvollstreckung in den PKW und dessen Versteigerung veranlaßte Verletzung des Sicherungseigentums der Klägerin, die an sich - auch - den Tatbestand einer unerlaubten Handlung erfüllte (RGZ 156, 395, 400; BGHZ 32, 240, 242; 55, 20, 24, 26; Stein/Jonas/Münzberg aaO Vorbem. vor §§ 704 ff. Rdn. 24, § 771 Rdn. 76; Palandt/Thomas aaO § 823 Anm. 5 b aa), schuldhaft erfolgte, bedarf keiner weiteren Erörterung.

  • BGH, 02.07.1992 - IX ZR 274/91

    Versteigerung wegen Steuerforderungen - § 305 AO, § 825 ZPO, freie Verwertung

    Es soll - entgegen RGZ 156, 395, 399 f; BGHZ 32, 240, 245 f; 66, 150, 151 [BGH 25.03.1976 - VII ZR 32/75]; 100, 95, 100 [BGH 25.02.1987 - VIII ZR 47/86]- zugleich eine Rechtsgrundlage dafür bilden, daß der Gläubiger den ihm ausgezahlten Erlös auch im Verhältnis zum nicht schuldenden Eigentümer der gepfändeten Sache endgültig behalten darf (H. Emmerich, Pfandrechtskonkurrenzen S. 93, 446 f, 529 f mit Fußn. 592 unter 2; W. A. Müller, Die Wirksamkeit des Pfändungspfandrechts S. 94 f, 102; Böhm, Ungerechtfertigte Zwangsvollstreckung und materiellrechtliche Ausgleichsansprüche S. 18 ff, 38 ff, 46 ff; Baumbach/Lauterbach/Hartmann aaO § 819 Anm. 2; Gloede MDR 1972, 291, 293; Günther AcP 178, 456, 463 ff; vgl. auch Bötticher ZZP 85, 1, 14).
  • BGH, 25.03.1976 - VII ZR 32/75

    Stille Zession und Zwangsvollstreckung

    Nach herrschender Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum vermindert sich bei unberechtigten Eingriffen in das Vermögen Dritter im Wege der Zwangsvollstreckung der Bereicherungsanspruch des Berechtigten stets um die Kosten der Zwangsvollstreckung (vgl. BGHZ 32, 240, 244; RGZ 40, 288, 293; Soergel/Mühl, 10. Aufl., Rdn. 68; Erman/H.P.Westermann, 6. Aufl., Rdn. 75; Palandt/Thomas, 35. Aufl., Anm. 5 B a bb) je zu § 812 BGB; Baumbach/Hartmann, 34. Aufl., Einführung 2 B vor § 771 ZPO; Lent NJW 1955, 674; Schuler NJW 1962, 1842, 1844).

    Der Senat tritt der vom III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGHZ 32, 240, 244) ohne nähere Begründung geteilten herrschenden Meinung bei.

  • BGH, 03.10.1985 - III ZR 28/84

    Amtspflicht der Finanzbehörden bei Anordnung und Vollzug eines dinglichen

    Rechtswidrige Vollstreckungsmaßnahmen begründen keine Entschädigungsansprüche wegen Eingriffs in das Eigentum (Senatsurteil vom 28. April 1960 - III ZR 22/59 = BGHZ 32, 240, 244 ff.); insbesondere aus Anordnung und Vollziehung eines Steuerarrestes lassen sich Ansprüche dieser Art nicht herleiten, weil hier das Schadensbild und seine Ausgleichung nicht von einem zu Unrecht abverlangten "Sonderopfer" geprägt wird (Senatsurteil vom 25. Mai 1959 - III ZR 39/58 = BGHZ 30, 123, 125 f.; Beschl. des Senats vom 28. Juni 1984 - III ZR 89/83 - VersR 1984, 870 ).
  • BGH, 04.06.1996 - IX ZR 291/95

    Erwerb des Grundstücks in der Zwangsversteigerung durch den Gläubiger einer

    Die Früchte aus dieser Rechtsstellung hat sich die Beklagte auf Kosten des Klägers in Höhe der vom Berufungsgericht zugesprochenen Klageforderung ohne rechtlichen Grund verschafft, indem sie die Auszahlung eines entsprechenden Hinterlegungsbetrages aufgrund ihrer Zwangsvollstreckung wegen einer - gemäß §§ 53 Abs. 1, 180 Abs. 1 ZVG - nicht mehr bestehenden Forderung erwirkt hat (§ 812 Abs. 1 S. 1 BGB; vgl. BGHZ 32, 240, 245; 35, 267, 272); deswegen ist die Beklagte zum Wertersatz verpflichtet (§ 818 Abs. 2 BGB).
  • BGH, 02.04.1998 - III ZR 111/97

    Annahme des Verschuldens an einer Amtspflichtverletzung

    In der Senatsrechtsprechung ist nämlich seit langem anerkannt, daß - hier unterstellt - rechtswidrige Vollstreckungsmaßnahmen, auch solche zur Durchsetzung von Steuerforderungen, keine Entschädigungsansprüche wegen enteignungsgleichen Eingriffs begründen können, weil hier das Schadensbild und seine Ausgleichung nicht von einem zu Unrecht abverlangten "Sonderopfer im Interesse des Allgemeinwohls" geprägt wird (Senatsurteile BGHZ 30, 123 und 32, 240; Senatsbeschluß vom 28. Juni 1984 - III ZR 89/83 = WM 1984, 1240; Senatsurteil vom 3. Oktober 1985 - III ZR 28/84 = WM 1986, 204, 207; insoweit in NJW 1986, 2952 nicht abgedruckt; vgl. auch Schwager/Krohn, Die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Enteignungsrecht, WM 1991, 33, 46).
  • BGH, 29.10.1981 - IX ZR 86/80

    Einbeziehung einer Abfindung für eine Witwenrente nach Wiederverheiratung in den

    Das sachliche Recht ist vielmehr mit Hilfe der Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung (§§ 812 ff BGB) durchzusetzen (BGHZ 32, 240, 244; 66, 150; RGZ 156, 395, 399).

    Aufgewendete Verfahrenskosten darf der Bereicherungsschuldner abziehen (BGHZ 32, 240, 244; 66, 150).

  • BGH, 04.02.1982 - IX ZR 96/80

    Haftung des Gesamtguts für Bankkredit eines Arztes

    Das sachliche Recht ist vielmehr mit Hilfe der Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung (§§ 812 ff BGB) durchzusetzen (BGHZ 32, 240, 244; 66, 150 [BGH 25.03.1976 - VII ZR 32/75]; RGZ 156, 395, 399).

    Aufgewendete Verfahrenskosten darf der Bereicherungsschuldner abziehen (BGHZ 32, 240, 244; 66, 150) [BGH 25.03.1976 - VII ZR 32/75].

  • BGH, 31.03.1977 - VII ZR 336/75

    Zuvielzahlung des Grundstücksersteigerers - § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB; keine

  • BGH, 08.10.1969 - I ZR 149/67

    Muschi-Blix

  • OLG München, 26.06.2012 - 1 U 1409/11

    Amtshaftung bei Zwangsvollstreckungsmaßnahmen des Finanzamtes: Pfändung einer

  • OLG Düsseldorf, 25.03.1998 - 11 U 58/97
  • BayObLG, 21.12.1976 - BReg. 1 Z 87/76

    Zuweisung einer nicht aufteilbaren ehelichen Wohnung; Sonstige Personen in

  • BGH, 27.06.1968 - III ZR 93/65

    Versagung einer Zustimmung zur Erteilung der Bodenverkehrsgenehmigung -

  • BGH, 30.03.1965 - VI ZR 279/63

    Schuldhafte Verletzung der vertraglichen Pflichten aus einem Anwaltsvertrag durch

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