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   BGH, 04.10.1979 - III ZR 28/78   

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https://dejure.org/1979,1463
BGH, 04.10.1979 - III ZR 28/78 (https://dejure.org/1979,1463)
BGH, Entscheidung vom 04.10.1979 - III ZR 28/78 (https://dejure.org/1979,1463)
BGH, Entscheidung vom 04. Januar 1979 - III ZR 28/78 (https://dejure.org/1979,1463)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Entschädigung für einen enteignenden Eingriff in das Nutzungsrecht an einem Grundstück - Verpflichtung zur Verlegung einer Ferngasleitung im Zusammenhang mit der Verlegung und dem Ausbau einer Bundesstraße

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1980, 209
  • WM 1980, 118
  • DVBl 1980, 283
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 16.05.2014 - V ZR 181/13

    Inanspruchnahme eines Grundstücks durch den Nachbarn: Gestattungswiderruf und

    Ob die Zustimmung von Er.    G.  auf einer aus Gefälligkeit erteilten, jederzeit widerruflichen Gestattung (zu dieser: OLG Brandenburg, Urteil vom 9. Februar 2012 - 5 U 29/11, juris Rn. 32) oder auf einem zwischen ihm und seinen Nachbarn abgeschlossenen Vertrag (Leihvertrag: BGH, Urteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78, WM 1980, 118, 119; Urteil vom 17. März 1994 - III ZR 10/93, BGHZ 125, 293, 298; OLG Köln, OLGR 2003, 41, 44 oder Duldungsvereinbarung: Senat, Urteil vom 14. Juli 1997 - V ZR 405/96, NJW 1997, 3022, 3023; Urteil vom 24. Januar 2003 - V ZR 175/02, NJW-RR 2003, 953, 954) beruhte, kann dahinstehen.
  • BGH, 23.03.2006 - III ZR 141/05

    Entschädigung für die Inanspruchnahme von Verkehrswegen für

    Die Eigentumsgarantie umfasst nicht nur das Sacheigentum oder die einem dinglichen Recht ähnlichen Rechtspositionen, sondern jede wohlerworbene vermögenswerte Rechtsstellung, die eines Schutzes wie das Sacheigentum fähig und bedürftig ist, gleichgültig, ob sie auf privatem oder - wie das Leitungsrecht nach § 50 Abs. 1 und 2 TKG 1996 - jetzt: § 68 Abs. 1 und § 69 Abs. 1 TKG 2004 - (Senatsbeschluss BGHZ 162, 78, 82 ff) - auf öffentlichem Recht beruht (Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 - WM 1980, 118, 119 m.w.N.).

    Die Unentgeltlichkeit eines Leitungsrechts lässt seine eigentumsrechtliche Schutzwürdigkeit nicht entfallen (vgl. Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 aaO).

    c) Allerdings unterliegt der Lizenznehmer dann nicht dem Schutz des Art. 14 Abs. 1 GG - mit der Folge, dass sich die Leitungsverlegung nicht als eine enteignende Maßnahme darstellt und dementsprechend ein Entschädigungsanspruch aus § 87 Abs. 2 Nr. 2 BBergG ausscheidet -, wenn die Versetzung der Versorgungs- oder Telekommunikationslinie aufgrund der gegenüber dem Wegebaulastpflichtigen bestehenden Änderungspflicht erfolgt (vgl. Senatsurteile vom 4. Oktober 1979 aaO und vom 28. Februar 1980 - III ZR 131/78 - WM 1980, 686, 687 sowie BGH, Urteil vom 25. September 1981 aaO, S. 1224).

  • BGH, 03.10.1985 - III ZR 103/84

    Entschädigungsanspruch wegen Veränderung einer in einer gemeindlichen Straße

    Dieses Prinzip ist jedoch als allgemeine Rechtsgrundlage für eine Folgekostenpflicht im bürgerlichen Recht nicht anerkannt (vgl. Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 = WM 1980, 118; BGH Urteil vom 5. November 1982 aaO); es gilt nur, soweit es in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht ist (BVerwG VerkBl. 1975, 549; Kodal aaO S. 383 Rn. 18 m.w.Nachw.).

    Eine solche - zur Abwendung einer Enteignung getroffene - Vereinbarung hat zur Folge, daß nur noch über die Entschädigung nach den Vorschriften des preußischen Enteignungsgesetzes zu befinden ist (§ 19 Abs. 2 a und 5 FStrG , § 16 PrEnteigG; Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 aaO).

    Ob wegen der geringen Entschädigung der Vertrag als ein der Leihe ähnliches Rechtsverhältnis einzustufen ist (vgl. dazu Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 aaO; s. aber auch Kodal aaO S. 671 Rn. 56.9), kann offen bleiben.

    Dabei ist es bedeutungslos, ob dieses Änderungsrecht in Verfolgung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe ausgeübt wird (Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 = WM 1980, 118).

    Die Klägerin ist zu einer Kündigung bis zu diesem enteignungsrechtlich entscheidenden Zeitpunkt (vgl. Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 aaO) oder später schon deshalb nicht befugt gewesen, weil sie bislang - wie dargelegt - insoweit nicht Rechtsnachfolger der Stadt geworden ist.

    Diese Auffassung steht im Einklang mit den Entscheidungen des III. Zivilsenats vom 4. Oktober 1979 (aaO) und des V. Zivilsenats vom 25. September 1981 (aaO), dessen Zuständigkeit für vertragliche Folgekostenregelungen inzwischen auf den III. Zivilsenat übergegangen ist.

  • BGH, 25.09.1981 - V ZR 105/80

    Auslegung von Konzessionsverträgen zwischen Straßeneigentümer und

    In Ermangelung einer Vertragslücke ist in solchen Fällen in der Regel für eine ergänzende Vertragsauslegung (zugunsten Dritter) kein Raum (vgl. auch BGH Urteil vom 4. Oktober 1979, III ZR 28/78, WM 1980, 118 = MDR 1980, 209 m.w.N.; Kodal, Straßenrecht 3. Aufl. S. 535).

    Wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 4. Oktober 1979, III ZR 28/78, WM 1980, 118 ausgesprochen hat, kann es einen Anspruch auf Enteignungsentschädigung auslösen, wenn die aufgrund eines privatrechtlichen Nutzungsvertrages in einem fremden Grundstück verlegte Versorgungsleitung (in jenem Falle: Ferngasleitung) wegen des Neubaus einer Bundesfernstraße verändert werden muß.

    Allerdings kommt eine enteignende Maßnahme nicht in Betracht, wenn die Verlegung der Leitung auf Kosten des Versorgungsunternehmens sich lediglich als Folge eines vertraglich vereinbarten Änderungsrechts darstellt (BGH WM 1980, 118, 119 re.; 1980, 686, 687 li.).

    Es kann offen bleiben, ob ein enteignender Eingriff bereits in dem Planfeststellungsbeschluß des Ministers für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 16. Januar 1973 zu erblicken ist oder ob das spätere Verlangen nach Umlegung der Leitungen in den Kreuzungsbereichen in Verbindung mit der Erfüllung dieses Ersuchens eine vertragliche Vereinbarung zur Abwendung der Enteignung darstellt, wobei über die Entschädigungsfrage im Rechtsweg entschieden werden sollte (vgl. zu dieser Problematik die mehrfach erwähnten Urteile BGH WM 1980, 118, 119 und WM 1980, 686, 687).

    Dieses Prinzip ist jedoch als allgemeine Rechtsgrundlage für eine Folgekostenpflicht in der Rechtsprechung nicht anerkannt (vgl. etwa BGHZ 36, 1, 9 [BGH 25.09.1961 - III ZR 140/60]; 51, 319, 324; BGH Urteile vom 23. November 1979, V ZR 11/75, WM 1980, 903; WM 1980, 118, 120 li. sowie vom 8. Mai 1981, V ZR 94/80).

    Ob es ausnahmsweise dann gilt, wenn eine erst nach Verlegung der Versorgungsleitungen angelegte kreuzende Straße (oder -wie hier - deren späterer Ausbau) die Umlegung der Leitungen erforderlich macht (vgl. dazu VGH München, NJW 1976, 127; Wolff/Bachof, VerwR I 9. Aufl. S. 523; vgl. ferner BGH WM 1980, 118, 120 li.), kann offen bleiben, weil die Folgekostenpflicht schon aus den dargelegten enteignungsrechtlichen Erwägungen nicht die Beklagte, sondern die Klägerin trifft und das Klagebegehren daher in jedem Falle unbegründet ist.

  • BGH, 08.07.1993 - III ZR 146/92

    Entschädigungsanspruch bei straßenbaubedingter Verlegung von Erdleitungen

    Es gilt nur, soweit es in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht ist (vgl. BGHZ 51, 319, 324 f. und Senatsentscheidungen vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 = BGHWarn 1979 Nr. 241 = WM 1980, 118, 120, vom 3. Oktober 1985 - III ZR 103/84 = NVwZ 1986, 689, vom 18. Dezember 1986 - III ZR 84/85 = BGHR BGB § 598 Konzessionsvertrag 1 und vom 22. Februar 1989 - III ZR 27/88, jeweils m.w.N.).

    Auch eine Befugnis der Beklagten (oder der Inhaberin der Konzession/Bewilligung, von der die Beklagte ihre Rechtsstellung ableitet), unter Umständen eine Grundabtretung zur Erzwingung eines Leitungsrechts zu beantragen (§§ 77 ff. BBergG; vgl. auch BGH, Beschluß vom 7. Mai 1992 - V ZR 192/91 = BGHR ZPO § 148 Revisionsinstanz 1 = WM 1992, 1422 f.), läßt ein nur obligatorisches Nutzungsrecht - wie es hier in Rede steht - nicht zu einem einer Dienstbarkeit nahekommenden dinglichen Recht erstarken (vgl. Senatsurteile vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 = BGHWarn 1979 Nr. 241 = WM 1980, 118, 120 m.w.N.; BGHZ 117, 236, 239) [BGH 20.02.1992 - III ZR 193/90].

  • BGH, 17.03.1994 - III ZR 10/93

    Entschädigung für die Verlegung einer Fernwasserleitung wegen des Neubaus einer

    Daran ändert eine Befugnis nichts, unter Umständen eine Enteignung zur Erzwingung eines Leitungsrechts zu beantragen (vgl. § 84 a des Hessischen Wassergesetzes - HWG - und Senatsurteile vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 = BGHWarn 1979 Nr. 241 = WM 1980, 118, 120 m.w.N.; BGHZ 117, 236, 239 [BGH 20.02.1992 - III ZR 193/90] und vom 8. Juli 1993 = aaO. S. 3133).
  • BGH, 20.02.1992 - III ZR 193/90

    Kündbares Mietrecht bei Grundstücksnutzung zur Stromversorgung

    Auch die Befugnis des Versorgungsunternehmens, unter Umständen eine Enteignung zur Erzwingung eines Leitungsrechts zu beantragen (§ 11 EnWG) läßt ein nur obligatorisches Nutzungsrecht nicht zu einem einer Dienstbarkeit nahekommenden dinglichen Recht erstarken (Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 - WM 1980, 118).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.10.2009 - 2 L 244/08

    Kosten für die Verlegung einer Telekommunikationsleitung

    § 1023 Abs. 1 BGB ist bei einer Dienstbarkeit ähnlichen bzw. nahekommenden Rechtspositionen entsprechend anwendbar (vgl. BGH, Urt. v. 02.04.1998 - III ZR 91/95 -, BGHZ 138, 266 [271 f.]; Urt. v. 17.03.1994 - III ZR 10/93 -, BGHZ 125, 293 [296 f.]; Urt. v. 04.10.1979 - III ZR 28/78 -. DVBl 1980, 283 [284]).

    Allerdings ist diese Vorschrift bei einer Dienstbarkeit ähnlichen bzw. nahekommenden Rechtspositionen entsprechend anwendbar (vgl. BGH, Urt. v. 02.04.1998 - III ZR 91/95 -, BGHZ 138, 266 [271 f.]; Urt. v. 17.03.1994 - III ZR 10/93 -, BGHZ 125, 293 [296 f.]; Urt. v. 04.10.1979 - III ZR 28/78 -. DVBl 1980, 283 [284]).

  • BGH, 08.05.1981 - V ZR 94/80

    Auslegung so genannter Folgekostenverträge - Kostentragungspflicht für die

    Das Berufungsurteil verweist zur Begründung für die Folgekostenpflicht der Beklagten auf mehrere einschlägige Gerichtsentscheidungen, die den Urteilsausspruch rechtfertigen sollen (Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 15. April 1965, 2/4 O 241/64; Urteile des Bundesgerichtshofes vom 4. Oktober 1979, III ZR 28/78, WM 1980, 118 und BGHZ 37, 353).

    und vom 4. Oktober 1979, III ZR 28/78, WM 1980, 118, 120 li., jeweils m.w.N.).

    Die Grundsätze, die der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 4. Oktober 1979, III ZR 28/78, WM 1980, 118 = MDR 1980, 209 niedergelegt hat, vermögen das Berufungsurteil entgegen der dort vertretenen Rechtsansicht ebenfalls nicht zu stützen.

  • BGH, 03.03.1994 - III ZR 183/92

    Verjährung des Anspruchs auf Beseitigung von Straßenschäden

    Der Senat hat zwar ausgesprochen, daß Gestattungsverhältnisse aufgrund von Verträgen der vorliegenden Art als der Leihe zumindest ähnlich zu werten sind mit der Folge, daß die §§ 598 ff. BGB anzuwenden sind (Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 - WM 1980, 118).

    a) Da der Beklagten unentgeltlich das Recht eingeräumt worden ist, in der B 275 Rohrleitungen zu verlegen und zu unterhalten, ist das Rechtsverhältnis zwischen den Parteien insoweit allerdings als der Leihe zumindest ähnlich zu werten mit der Folge, daß die §§ 598 ff. BGB anzuwenden sind (Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - III ZR 28/78 - WM 1980, 118 = DVBl 1980, 283 [BGH 04.10.1979 - III ZR 28/78]).

  • BGH, 18.09.1986 - III ZR 80/85

    Erforderlichkeit von Maßnahmen zur Unterhaltung eines Verkehrsweges

  • BGH, 05.11.1982 - V ZR 119/81

    Anspruch auf Folgekosten für die Anpassung von Rohrleitungen an eine Veränderung

  • BGH, 12.07.1984 - III ZR 73/83

    Zulässigkeit eines Rechtsstreit über die Höhe einer Geldentschädigung nach dem

  • BGH, 18.12.1986 - III ZR 84/85

    Berechtigung zur Errichtung einer Wasserrohrleitung als grundsätzlich bedeutsame

  • BGH, 28.02.1980 - III ZR 131/78

    Anspruch auf Übernahme der Kosten der Verlegung einer Ortsnetzfreileitung für die

  • BGH, 22.02.1989 - III ZR 27/88

    Auslegung von Verträgen als bürgerlich-rechtliche Gestattungsverträge -

  • BGH, 26.11.1981 - III ZR 49/80
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