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   BGH, 03.11.2016 - III ZR 286/15   

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https://dejure.org/2016,42683
BGH, 03.11.2016 - III ZR 286/15 (https://dejure.org/2016,42683)
BGH, Entscheidung vom 03.11.2016 - III ZR 286/15 (https://dejure.org/2016,42683)
BGH, Entscheidung vom 03. November 2016 - III ZR 286/15 (https://dejure.org/2016,42683)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com

    BGB § 125 Satz 1, § 126 Abs. 2 Satz 1, § 242; GOZ § 2 Abs. 3 Satz 1

  • IWW

    § 126 BGB, § ... 242 BGB, § 611 Abs. 1 BGB, § 2 Abs. 3 Satz 1 GOZ, § 126 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 1 Abs. 2 Satz 2 GOZ, § 2 Abs. 2 Satz 1 GOÄ, § 125 Satz 1 BGB, § 2 Abs. 3 GOZ, § 2 Abs. 2, 3 GOZ, § 166 BGB, § 276 Abs. 2 BGB, § 311 Abs. 2 BGB, §§ 683, 670 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, § 812 BGB, § 2 Abs. 2 Satz 1 GOZ, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 125 S 1 BGB, § 126 Abs 2 S 1 BGB, § 242 BGB, § 611 BGB, § 670 BGB
    Anspruch eines Zahnarztes gegen eines gesetzlich Versicherten auf Zahlung des Eigenanteils für eine prothetische Versorgung: Anwendbarkeit des Grundsatzes von Treu und Glauben bei formnichtiger Honorarvereinbarung; Begründung des Zahlungsanspruchs aus Geschäftsführung ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit des § 242 BGB bei einer formnichtigen Honorarvereinbarung für eine über das zahnmedizinisch notwendige Maß hinausgehende zahnärztliche Versorgung

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242; GOZ § 2 Abs. 3 S. 1
    Anwendbarkeit des § 242 BGB bei einer formnichtigen Honorarvereinbarung für eine über das zahnmedizinisch notwendige Maß hinausgehende zahnärztliche Versorgung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (16)

  • arzthaftung-rechtsanwalt-peters.de (Kurzinformation)

    Nichtiger Heil- und Kostenplan

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Zahnarzt: Vergütungspflicht trotz Formnichtigkeit des Heil- und Kostenplans

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Formnichtiger Heil- und Kostenplan eines Zahnarztes schließt auch Ansprüche des behandelnden Zahnarztes aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigter Bereicherung aus

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Formnichtiger Heil- und Kostenplan eines Zahnarztes schließt auch Ansprüche des behandelnden Zahnarztes aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigter Bereicherung aus

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Teurere Zahnbehandlungsalternative muss trotz fehlender Unterschrift bezahlt werden

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Bei formnichtigem Heil- und Kostenplan steht der Schutzzweck des § 2 Abs. 3 Satz 1 GOZ Ansprüchen des Zahnarztes aus GoA oder ungerechtfertigter Bereicherung entgegen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Formfehler in Kostenvereinbarung - Patient muss trotzdem zahlen

  • ecovis.com (Kurzinformation)

    Heil- und Kostenplan nichtig - Patientin muss trotzdem zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Patientin muss Zusatzleistungen auch ohne Unterschrift bezahlen

  • staufer.de (Kurzinformation)

    Zahnärzte: Aufpassen bei Formmängeln

  • bblaw.com (Kurzinformation)

    Wirksamkeit zahnärztlicher Honorarforderungen trotz formnichtigem Heil- und Kostenplans

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Formunwirksamer Heil- und Kostenplan

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch eines Zahnarztes bei formnichtigem Heil- und Kostenplan

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 99 (Leitsatz und Kurzinformation)

    Privatbehandlung/Private Krankenversicherung/Beihilfe | Privatbehandlung | BGH: Treuewidriges Berufen auf formnichtige Honorarvereinbarung

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch eines Zahnarztes bei formnichtigem Heil- und Kostenplan

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Patientin kann sich bei Kenntnis über Unterschriftserfordernis nicht auf fehlende Unterschrift auf Heil- und Kostenplan für zahnärztliche Leistung berufen - Pflicht zur Zahlung des Eigenanteils an zahnärztlicher Leistung

Sonstiges

  • christmann-law.de (Kurzinformation und Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Patientin kann Zahlung des Eigenanteils nicht wegen Formmangel des HKP verweigern

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2017, 596
  • MDR 2017, 18
  • VersR 2017, 232
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 11.05.2017 - III ZR 92/16

    Beweislastumkehr bei grober Verletzung besonderer, die Bewahrung von Leben und

    Es spricht vielmehr alles dafür, dass der den Notruf entgegennehmende Mitarbeiter des Beklagten die in der konkreten Situation erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt und schon einfachste, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt und das nicht beachtet hat, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste (vgl. Senatsurteile vom 10. Oktober 2013 - III ZR 345/12, BGHZ 198, 265 Rn. 26; vom 3. November 2016 - III ZR 286/15, BeckRS 2016, 20144 Rn. 17 und vom 23. März 2017 - III ZR 93/16, BeckRS 2017, 107457 Rn. 8 zum Begriff der groben Fahrlässigkeit; jeweils mwN).
  • BGH, 12.11.2019 - EnVR 108/18

    Schriftformverzicht

    Ausnahmen sind deshalb nur zulässig, wenn es nach den Beziehungen der Parteien und den gesamten Umständen mit Treu und Glauben unvereinbar wäre, das Rechtsgeschäft am Formmangel scheitern zu lassen (vgl. nur BGH, Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 286/15, NJW-RR 2017, 596 Rn. 12).

    Die Treuwidrigkeit eines solchen Verhaltens kann sich aber auch daraus ergeben, dass es sich als in besonders hohem Maße widersprüchlich erweist, etwa deshalb, weil der in Anspruch genommene Vorteil nicht oder allenfalls in begrenztem Umfang einer Rückabwicklung zugänglich ist (BGH Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 286/15, NJW-RR 2017, 596 Tz. 13).

  • OLG Hamburg, 15.01.2018 - 3 U 220/16

    Privatärztliche Liquidation eines Chefarztes: Unzulässige Rechtsausübung bei der

    Eine solche besonders schwere Treuepflichtverletzung kommt regelmäßig dann in Betracht, wenn eine Partei in schwerwiegender Weise gegen das Verbot des venire contra factum proprium verstoßen hat, etwa dadurch, dass sie die Erfüllung der von ihr übernommenen Verpflichtung verweigert, nachdem sie über längere Zeit die Vorteile aus der formunwirksamen Vereinbarung in Anspruch genommen hat (vgl. insgesamt dazu nur BGH, NJW-RR 2017, 596, Tz. 12).

    In einem solchen Fall würde es als eine besonders schwere Treuepflichtverletzung der Patientin erscheinen (vgl. dazu BGH, NJW-RR 2017, 596, 597, Tz. 12 f.), wenn sie sich in dem Bewusstsein, dass die Wahlleistungen in der Folge weit überwiegend nicht vom Chefarzt selbst, sondern von einer Vielzahl seiner "Vertreter" erbracht werden, gleichwohl für den Abschluss der Vereinbarung entschieden hätte und sich im Anschluss - wie im Streitfall - darauf berufen würde, dass die 23 Folgeoperationen von neun verschiedenen Ärzten durchgeführt worden seien, ohne dass der höchstpersönlich verpflichtete Kläger auch nur an einer mitgewirkt habe.

  • OLG Celle, 01.07.2020 - 14 U 8/20

    Anforderungen an die Bejahung grober Fahrlässigkeit beim Abkommen von der

    [Ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. Urteile vom 3. November 2016 - III ZR 286/15 -, Rn. 17 m. w. N., zitiert nach juris; vom 10. Oktober 2013 - III ZR 345/13, NJW-RR 2014, 90; vom 8. Juli 1992 - IV ZR 223/91, BGHZ 119, 147 (149); vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01, NJW 2003, 1118 (1119); vom 12. Juli 2005 - VI ZR 83/04, NJW 2006, 1271; vom 11. Juli 2007 - XII ZR 197/05, NJW 2007, 2988, Rn. 15 und vom 17. Februar 2009 - VI ZR 86/08, NJW-RR 2009, 812 Rn. 10; Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 79. Auflage, Bearbeiter Grüneberg zu § 277 Rn. 5 m. w. N.].
  • OLG Celle, 10.06.2020 - 14 U 218/19

    Fehlende Vorhersehbarkeit der Umsturzgefahr eines Sonderschutzfahrzeugs beim

    Es muss eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegen, die das in § 276 Abs. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet [ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. Urteile vom 3. November 2016 - III ZR 286/15 -, Rn. 17 m. w. N., zitiert nach juris; vom 10. Oktober 2013 - III ZR 345/13, NJW-RR 2014, 90; vom 8. Juli 1992 - IV ZR 223/91, BGHZ 119, 147 (149); vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01, NJW 2003, 1118 (1119); vom 12. Juli 2005 - VI ZR 83/04, NJW 2006, 1271; vom 11. Juli 2007 - XII ZR 197/05, NJW 2007, 2988, Rn. 15 und vom 17. Februar 2009 - VI ZR 86/08, NJW-RR 2009, 812 Rn. 10; Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 79. Auflage, Bearbeiter Grüneberg zu § 277 Rn. 5 m. w. N.].
  • OLG München, 17.01.2018 - 7 U 1801/17

    Dividendenzahlungsansprüche

    Grobe Fahrlässigkeit liegt nämlich nur vor, wenn die verkehrsübliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wird, schon einfachste, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden und das nicht beachtet wird, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 03.11.2016, Az. III ZR 286/15, Rdnr. 17).
  • BSG, 27.02.2017 - B 1 KR 58/16 B

    Krankenversicherung; Dendritische Zelltherapie; Grundsatzrüge; Höchstrichterlich

    Sie fehlt etwa bei einer der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) widersprechenden Pauschalrechnung mit der Folge, dass der Patient ohne positive Kenntnis der Rechtslage geleistete Zahlungen vom Arzt selbst dann zurückfordern kann, wenn er sich mit dem Operationsergebnis zufrieden gezeigt hat (vgl BSG SozR 4-2500 § 116b Nr. 1 RdNr 22; BGH NJW 2006, 1879 ff [BGH 23.03.2006 - III ZR 223/05] ; zur formnichtigen Honorarvereinbarung vgl auch BGH Urteil vom 3.11.2016 - III ZR 286/15 - Juris).
  • OLG Brandenburg, 17.07.2019 - 7 U 39/18

    Rückgriff auf einen Sozialversicherungsträger wegen eines Arbeitsunfalls

    Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Handelnde die geltenden Sorgfaltsanforderungen in besonders schwerem Maß verletzt, schon ganz nahe liegende Überlegungen nicht anstellt und das nicht beachtet, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen (BGH, Urteil vom 10.10.2013 - III ZR 345/12, NJW-RR 2014, 90; 03.11.2016 - III ZR 286/15, NJW-RR 2017, 596).
  • AG Offenbach, 24.07.2017 - 370 C 87/16

    Formunwirksamkeit einer Beitrittserklärung bezüglich einer

    Zwar kann die Geltendmachung der Formwidrigkeit eines Geschäfts im Einzelfall gegen Treu und Glauben gemäß § 242 BGB verstoßen; dies ist als Ausnahmefall etwa dann anerkannt, wenn eine Partei die Form rügt und die Erfüllung der von ihr übernommenen Verpflichtung verweigert, obwohl und nachdem sie über längere Zeit die Vorteile aus der formunwirksamen Vereinbarung in Anspruch genommen hat (BGH, Urt. v. 03.11.2016 - III ZR 286/15).
  • LG Mosbach, 18.12.2019 - 2 S 1/19

    Krankenhaus darf Entgelt für Wahlleistung behalten, obwohl

    Denn bei dem Schriftformerfordernis gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 KHEntgG handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Schriftform im Sinne von § 126 BGB (BGH, Urteil vom 03.11.2016 - III ZR 286/15).
  • AG Offenbach, 08.05.2017 - 38 C 106/16
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