Rechtsprechung
   BGH, 10.05.1984 - III ZR 29/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,175
BGH, 10.05.1984 - III ZR 29/83 (https://dejure.org/1984,175)
BGH, Entscheidung vom 10.05.1984 - III ZR 29/83 (https://dejure.org/1984,175)
BGH, Entscheidung vom 10. Mai 1984 - III ZR 29/83 (https://dejure.org/1984,175)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1984,175) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Durchführung und Würdigung von Zeugenvernehmungen im Ausland - Zulässigkeit der Befragung eines ghanischen Zeugen durch den Bundeskonsul mit ausdrücklicher Zustimmung der ghanischen Beamten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO §§ 286, 363, 364, 377
    Durchführung und Würdigung von Zeugenvernehmungen im Ausland

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 2039
  • MDR 1985, 30
  • WM 1984, 1408
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)

  • BGH, 03.05.2006 - XII ZR 195/03

    Anforderungen an den Umfang der Beweisaufnahme bei Feststellung der Vaterschaft;

    Dies könnte es aber nicht rechtfertigen, ein solches Beweismittel als unzulässig anzusehen (vgl. BGH, Urteile vom 10. Mai 1984 ­ III ZR 29/83 ­ NJW 1984, 2039, 2040 und vom 2. Mai 1990 ­ IV ZR 310/88 ­ NJW-RR 1990, 1276 sowie Beschluss vom 30. Juli 1999 - 3 StR 272/99 ­ NStZ 1999, 578 f.; Stein/Jonas/Chr. Berger ZPO 21. Aufl. vor § 373 Rdn. 17 und Fn. 37).
  • BGH, 01.03.2018 - IX ZR 179/17

    Zulassung der Revision bei Geltendmachung einer Verletzung rechtlichen Gehörs

    Mit der Vernehmung eines Zeugen vom Hörensagen wird nicht gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme verstoßen, weil die Vernehmung eines Zeugen, der aus eigener Kenntnis nur Bekundungen Dritter über entscheidungserhebliche Tatsachen wiedergeben kann, grundsätzlich zulässig ist (BGH, Urteil vom 10. Mai 1984 - III ZR 29/83, NJW 1984, 2039, 2040; vom 2. Mai 1990 - IV ZR 310/88, NJW-RR 1990, 1276).
  • BAG, 25.03.1992 - 7 ABR 65/90

    Nachweis des Vertretenseins einer Gewerkschaft im Betrieb

    Auch die Beweisführung durch Indizien, aus denen auf die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale geschlossen werden kann, ist prozeßrechtlich zulässig (vgl. u.a. BGH Urteil vom 10. Mai 1984 - III ZR 29/83 - NJW 1984, 2039, 2040; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 50. Aufl., Einf. § 284, Anm. 3 C b; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 284 Rz 8; Thomas/Putzo, ZPO, 17. Aufl., Vorbem. § 284, Anm. 4 d; Zöller/Stephan, ZPO, 17. Aufl., § 286 Rz 9 a, jeweils m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 11.01.2011 - 23 U 28/10

    Haftung für den Brand am Düsseldorfer Flughafen

    Der Zeuge R hat als mittelbarer Zeuge vom Hörensagen lediglich sog. Hilfstatsachen bzw. Indizien bekundet, deren Beweiswert deutlich geringer ist als die Bekundung unmittelbar eigener Wahrnehmungen (vgl. BGH, Urteil vom 03.05.2006, XII ZR 195/03; BGHZ 168, 79; BGH, Urteil vom 10.05.1984, III ZR 29/83, NJW 1984, 2039; Zöller-Greger, a.a.O., § 286, Rn 9a mwN; § 373, Rn 1 mwN).
  • BFH, 22.06.2006 - IV R 56/04

    Abzweigung von Einnahmen einer Gesellschaft durch einen ungetreuen Gesellschafter

    Zur Sachverhaltsaufklärung können auch Zeugen vom Hörensagen herangezogen werden (BGH-Urteil vom 10. Mai 1984 III ZR 29/83, NJW 1984, 2039).
  • LAG Niedersachsen, 09.11.2009 - 9 Sa 1573/08

    Zurechnung einer Äußerung eines Kollegen an den Arbeitgeber gemäß § 278 BGB -

    Jedenfalls liegt in der Vernehmung eines Zeugen vom Hörensagen kein Verstoß gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (BGH vom 10.05.1984, III ZN 29/83, NJW 1984, S. 2039).
  • LAG Niedersachsen, 27.05.2008 - 9 Sa 39/07

    Außerordentliche Kündigung - falsche Reisekostenabrechnung - Zeuge vom Hörensagen

    Jedenfalls liegt in der Vernehmung eines Zeugen vom Hörensagen kein Verstoß gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (BGH vom 10.05.1984, III ZN 29/83, NJW 1984, S. 2039).
  • BGH, 27.10.1988 - I ZR 156/86

    Überlassung im Ausland zu erhebender Beweise an die Parteien; Fälligkeit des

    Anordnungen nach § 364 ZPO kommen nur ausnahmsweise in Betracht, beispielsweise dann, wenn zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem ausländischen Staat, in dem die Beweisaufnahme stattfinden soll, keine diplomatischen Beziehungen bestehen oder die Behörden des ausländischen Staates untätig bleiben (vgl. BGH, Urt. v. 10.5.1984 - III ZR 29/83, NJW 1984, 2039 = WM 1984, 1408, 1409) oder wenn es aus sonstigen Gründen (vgl. Cohn, ZZP 80, 234) zweckmäßig erscheint, die Beweisaufnahme durch die Parteien selbst besorgen zu lassen (Stein/Jonas/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl., § 364 Anm. I; Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 364 A, A I; Zöller/Geimer, ZPO, 15. Aufl., § 364 Rdnr. 1; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 45. Aufl., § 364 Anm. 1; Thomas/Putzo, ZPO, 14. Aufl., Anm. zu § 364).
  • BFH, 06.10.2005 - IV B 28/04

    Zeuge vom Hörensagen

    Zwar ist auch die Vernehmung eines Zeugen, der aus eigener Kenntnis nur Bekundungen Dritter über entscheidungserhebliche Tatsachen wiedergeben kann, grundsätzlich zulässig, denn der Zeuge vom Hörensagen bekundet ein Indiz, dem nicht in jedem Fall von vornherein jede Bedeutung für die Beweiswürdigung abgesprochen werden kann, mag sein Beweiswert in der Regel auch gering sein (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 10. Mai 1984 III ZR 29/83, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1984, 2039; s. auch Zöller/Greger, Zivilprozessordnung, Kommentar, 25. Aufl., § 286 Rn. 9 a, und zur begrenzten Zuverlässigkeit des Zeugnisses vom Hörensagen im Strafprozess: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 19. Juli 1995 2 BvR 1142/93, NJW 1996, 448, unter IV.2.b).
  • BGH, 22.05.1984 - III ZR 222/83

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Vernehmung eines

    Die Vernehmung eines Zeugen vom Hörensagen ist nicht grundsätzlich unzulässig; ein solcher Zeuge bekundet ein Indiz, das als Grundlage für Tatsachenfeststellungen nicht von vornherein ungeeignet ist (Senatsurteil vom 10. Mai 1984 - III ZR 29/83 - m.w.Nachw.).

    Der Beweiswert mag in der Regel zwar gering sein (Senatsurteil vom 10. Mai 1984 aaO); diese Würdigung ist im Einzelfall aber Sache des Tatrichters.

  • BFH, 13.07.2004 - II B 42/03

    Zeuge vom Hörensagen

  • BGH, 03.12.1987 - III ZR 120/86

    Beweislast bei Anspruch auf Rückzahlung eines Darlehens - Verletzung des

  • OLG Celle, 20.02.2020 - 11 U 169/19

    Verkehrssicherungspflicht des Reiseveranstalters im Ausland; Schriftliche

  • LG München I, 28.11.2014 - 34 O 975/12

    Leasingvertrag, Formel 1, Rennwagen, Herausgabeanspruch, Zurückbehaltungsrecht,

  • LAG Rheinland-Pfalz, 24.05.2012 - 11 Sa 50/12

    Außerordentliche Kündigung wegen Androhung einer Erkrankung - Beweiswürdigung

  • OLG Zweibrücken, 14.07.2004 - 1 U 11/04

    Notwendige Beweiserhebung im Deckungsprozess gegen eine Lebensversicherung:

  • LAG Hessen, 07.02.2002 - 3 Sa 781/01

    Darlegungslast des kündigenden Arbeitgebers gegenüber Rechtfertigungs- oder

  • BGH, 30.10.1996 - VIII ZR 344/95

    Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Abnahmevertrages - Einverständliche

  • BGH, 14.05.1987 - III ZR 23/86

    Rückzahlung eines Darlehens aus abgetretenem Recht

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht