Rechtsprechung
   BGH, 06.06.2013 - III ZR 360/12   

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https://dejure.org/2013,13949
BGH, 06.06.2013 - III ZR 360/12 (https://dejure.org/2013,13949)
BGH, Entscheidung vom 06.06.2013 - III ZR 360/12 (https://dejure.org/2013,13949)
BGH, Entscheidung vom 06. Juni 2013 - III ZR 360/12 (https://dejure.org/2013,13949)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 35 BJagdG, § 36 Abs 5 S 4 JagdG HE, § 37 Abs 1 JagdG HE, § 58 Abs 1 VwGO, § 233 ZPO
    Wildschadensersatz: Beginn der Klagefrist gegen den Vorbescheid bei fehlerhafter Rechtsmittelbelehrung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Notwendigkeit der Beifügung einer ordnungsgemäßen Rechtsmittelbelehrung für den Beginn der zweiwöchigen Frist zur Erhebung einer Klage in Hessen gegen einen den ersatzfähigen Wildschaden feststellenden Vorbescheid

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Notwendigkeit der Beifügung einer ordnungsgemäßen Rechtsmittelbelehrung für den Beginn der zweiwöchigen Frist zur Erhebung einer Klage in Hessen gegen einen den ersatzfähigen Wildschaden feststellenden Vorbescheid

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Hessisches Jagdgesetz: Frist läuft ohne Rechtsmittelbelehrung!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 197, 346
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • AG Brandenburg, 30.03.2017 - 31 C 227/16

    Zum sofortigen Anerkenntnis von Schadensersatzansprüchen bei Wild- und

    Vorliegend hat die Klägerin aber die Notfrist von zwei Wochen gemäß § 53 BbgJagdG nicht eingehalten, da der Vorbescheid der Gemeinde Wiesenburg/Mark vom 03. Juni 2016 - Anlage K 1 (Blatt 9 bis 11 der Akte) -, mit dem das Scheitern des Vorverfahrens festgestellt worden war, der Klägerin unstreitig bereits am 06. Juni 2016 zugestellt wurde und die Klägerin hiernach dann erst mit Schriftsatz ihrer nunmehrigen Prozessbevollmächtigten vom 01. September 2016 (welcher noch am 01.09.2016 per Telefax beim hiesigen Amtsgericht einging) Klage vor dem hiesigen Amtsgericht erhoben hat, so dass nach Maßgabe des § 53 BbgJagdG die hiesige Klage ggf. wohl als unzulässig hätte angesehen (BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az.: III ZR 360/12, u.a. in: BGHZ 197, Seiten 346 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 14.12.2010, Az.: 2 U 14/09, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen XI, Nr. 135 = BeckRS 2010, Nr.: 31094 = "juris"; LG Aachen, Urteil vom 28.05.2015, Az.: 2 S 364/14, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 241; LG Gießen, Urteil vom 19.09.2012, Az.: 1 S 130/12, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 10674 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 02.02.2017, Az.: 31 C 404/15, u.a. in: BeckRS 2017, Nr.: 101296 = "juris"; AG Gießen, Urteil vom 17.04.2012, Az.: 38 C 129/10, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 10675; AG Brakel, Urteil vom 18.12.1981, Az.: 7 C 371/81, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 34) und somit dann auch hätte abgewiesen werden müssen.

    Die zweiwöchige Notfrist gemäß § 53 BbgJagdG begann hier nämlich bereits mit der Zustellung des Vorbescheids vom 03.03.2016 bei der Klägerin am 06. Juni 2016 zu laufen, selbst wenn die nach § 51 Abs. 3 zweiter Halbsatz BbgJagdG vorgeschriebene Belehrung über die Klagefrist ggf. tatsächlich fehlerhaft durch die Gemeinde erfolgte wäre (BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az.: III ZR 360/12, u.a. in: BGHZ 197, Seiten 346 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 14.12.2010, Az.: 2 U 14/09, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen XI, Nr. 135 = BeckRS 2010, Nr.: 31094 = "juris"; LG Aachen, Urteil vom 28.05.2015, Az.: 2 S 364/14, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 241; LG Gießen, Urteil vom 19.09.2012, Az.: 1 S 130/12, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 10674 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 02.02.2017, Az.: 31 C 404/15, u.a. in: BeckRS 2017, Nr.: 101296 = "juris"; AG Gießen, Urteil vom 17.04.2012, Az.: 38 C 129/10, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 10675; AG Brakel, Urteil vom 18.12.1981, Az.: 7 C 371/81, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 34).

    Zwar hat die Klägerin hier zugleich mit der Klageschrift in zulässiger Weise (vgl. BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az.: III ZR 360/12, u.a. in: BGHZ 197, Seiten 346 ff.; BGH, Beschluss vom 26.03.2009, Az.: V ZB 174/08, u.a. in: NJW-RR 2009, Seiten 890 f.; BGH, Beschluss vom 28.02.2008, Az.: V ZB 107/07, u.a. in: NJW-RR 2008, Seite 1084 LG Aachen, Urteil vom 28.05.2015, Az.: 2 S 364/14, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 241) auch die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 233 ZPO beantragt.

    Insofern sind hier nämlich auch die Kosten des Vorverfahrens den Beklagten zu 1.) bis 3.) als Gesamtschuldnern aufzuerlegen gewesen, da die Beklagten nach dem o.g. Vorbescheid zur Zahlung einer Entschädigung an die Klägerin verpflichtet waren (BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az.: III ZR 360/12, u.a. in: BGHZ 197, Seiten 346 ff.; LG Gießen, Urteil vom 19.09.2012, Az.: 1 S 130/12, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 10674 = "juris").

  • LG Würzburg, 23.08.2019 - 52 S 507/19

    Wildschaden - ersatzpflichtige Wild- und Jagdschäden

    Sie müssen vielmehr auch bei einem von den Ländern fakultativ dem gerichtlichen Schadensersatzprozess vorgelagerten Vorverfahren Beachtung finden (vgl. BGH, Urt. v. 06.06.2013 - III ZR 360/12 -, juris, Rn. 28, m. w. N.).
  • AG Brandenburg, 02.02.2017 - 31 C 404/15

    Zur Haftung des Jagdpächters für Verursachung von Wildschäden durch Dachse und

    Der Kläger hat hiernach dann aber bereits mit Schriftsatz seines nunmehrigen Prozessbevollmächtigten vom 02. Dezember 2015 (welcher noch am 02.12.2015 per Telefax beim hiesigen Amtsgericht einging) Klage vor dem hiesigen Amtsgericht erhoben hat (BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az.: III ZR 360/12, u.a. in: BGHZ 197, Seiten 346 ff.; LG Aachen, Urteil vom 28.05.2015, Az.: 2 S 364/14, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 241), so dass diese 2-Wochenfrist von dem Kläger hier gewahrt wurde.
  • LG Aachen, 28.05.2015 - 2 S 364/14

    Wildschadenersatz

    Eine entgegen § 39 Abs. 3, 2.Halbsatz LJG-NRW fehlende Rechtsmittelbelehrung machte die "Niederschrift über das Scheitern des Vorverfahrens" nicht unwirksam (vgl. BGH III ZR 360/12, Urteil vom 06.06.2013, zu § 37 des Hessischen Jagdgesetzes, der § 41 LJG-NRW entspricht).
  • AG Heinsberg, 05.11.2014 - 18 C 115/14

    Geltendmachung von Wildschadensersatzansprüchen im Rahmen eines

    § 41 LJG knüpft den Beginn der Klagefrist an die Zustellung der Niederschrift, ohne den Fristbeginn davon abhängig zu machen, dass der Niederschrift die in § 39 Abs. 3 LJG vorgesehene Rechtsmittelbelehrung beigefügt ist (so auch BGH, Urteil vom 06.06.2013, Az. III ZR 360/12, zit. nach juris).
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