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   BGH, 24.06.1968 - III ZR 37/66   

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https://dejure.org/1968,1316
BGH, 24.06.1968 - III ZR 37/66 (https://dejure.org/1968,1316)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1968 - III ZR 37/66 (https://dejure.org/1968,1316)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1968 - III ZR 37/66 (https://dejure.org/1968,1316)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung bei einer Pockenschutzimpfung - Pflicht des Arztes zur Beurteilung der Impffähigkeit des Impfpflichtigen - Zurechnung eines Mitverschuldens der Eltern - Bestimmung des Umfangs der Beweiserhebung und Anforderungen an ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1968, 987
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 07.12.1994 - VIII ZR 153/93

    Beweiskraft des Sendeberichts bei Streit über den Zugang eines Telefaxschreibens

    Im Rahmen des § 144 Abs. 1 ZPO kann das Gericht in eine Aufklärung durch Sachverständigengutachten auch über den Sachvortrag hinaus eintreten (BGH, Urteile vom 24. Juni 1968 - III ZR 37/66 = VersR 1968, 987 unter II 3 und vom 12. Oktober 1993 - X ZR 65/92 = WM 1994, 758 unter II 2 c cc).
  • BGH, 12.10.1993 - X ZR 65/92

    Schätzung des Schadens bei feststehendem Haftungsgrund und Schadenseintritt;

    Im übrigen hätte der Beklagte - wie die Revision ebenfalls zu Recht rügt - nicht nur - wie im Termin vom 6. November 1991 nach dem Inhalt des Protokolls in allgemeiner Form geschehen - auf die Notwendigkeit weiterer Substantiierung seiner Ausführungen hingewiesen werden müssen (BGH, Urt. v. 23.01.1987 - VII ZR 376/85, NJW-RR 1987, 797); vielmehr hätte das Berufungsgericht gegebenenfalls vor einer vollständigen Abweisung der Klage auch über den Sachvortrag hinaus in eine Aufklärung durch Sachverständigengutachten zu den Kosten einer nach Lage der Dinge angemessenen Ladeneinrichtung eintreten müssen (vgl. § 144 Abs. 1 ZPO; vgl. dazu BGH, Urt. v. 24.06.1968 - III ZR 37/66, VersR 1968, 987).
  • OLG München, 10.01.2014 - 10 U 2231/13

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren; Ablehnung eines Antrags auf

    Ein Sachverständigengutachten kann nach §§ 144 I 1, 287 I 2 ZPO von Amts wegen und ohne Bindung an den Parteivortrag erholt werden (BGH VersR 1968, 987 [zu § 287 I 2 ZPO]; NJW 1987, 591 = MDR 1987, 212 ; NJW 1995, 665 [667] jeweils zu § 144 I ZPO ; OLG Schleswig OLGR 2008, 314 [316]; OLG München NJW-RR 2008, 1091 ff. m. zust. Anm. Deubner JuS 2008, 1076 [1077]; Müller, Der Sachverständige im gerichtlichen Verfahren, 3. Aufl. 1998, Rz. 31).
  • BGH, 15.02.1990 - III ZR 100/88

    Voraussetzungen der Amtshaftung wegen Impfschäden

    Grobe Fahrlässigkeit der Eltern (vgl. Senatsurteil vom 14 - 24. Juni 1968 - III ZR 37/66 = VersR 1968, 987, 988; Senatsbeschluß vom 27. Oktober 1988 - III ZR 8/88 = BGHR BGB § 1664 Abs. 1 Pflegeeltern 1) hat das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum verneint.
  • OLG Köln, 24.07.2012 - 15 U 166/08

    Verwertung der Beweisergebnisse des selbständigen Beweisverfahrens im

    Dazu hat das Gericht ggf. auch über den Sachvortrag hinaus eine Aufklärung durch die Einholung von Sachverständigengutachten zu veranlassen (BGH, Urteil vom 12.10.1993, X ZR 65/92; BGH, Urteil vom 24.06.1968, III ZR 37/66, VersR 1968, 987; jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 02.04.1981 - III ZR 15/80

    Genehmigung eines Pachtvertrages im Rahmen eines Umlegungsverfahrens

    Das Gericht muß unter großzügiger Anwendung des § 139 ZPO die Parteien zur Vervollständigung ihrer Angaben veranlassen, soweit es nach bestimmten Richtungen einer Aufklärung oder Ergänzung des Sachvortrags für sachdienlich hält (vgl. BGHZ 3, 162; 39, 198/219; BGH LM ZPO § 287 Nr. 3; BGH DRiZ 1968, 346; BGH VersR 1969, 801).
  • BGH, 28.04.1969 - III ZR 112/68

    Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung - Geltendmachung entweder einer

    Es darf von Amts wegen Sachverständige vernehmen und darf bei § 287 ZPO bei Ausübung seines Ermessens sogar nicht ausdrücklich vorgetragene Tatsachen berücksichtigen (vgl. BGHZ 3, 162; 39, 198 [BGH 27.02.1963 - IV ZR 198/62] /219; BGH LM ZPO § 287 Nr. 3; BGH DRiZ 1968, 346; BGH Urteil vom 27. Februar 1969 - III ZR 13/68 -).
  • OLG München, 26.02.2010 - 10 U 5168/09

    Schadensersatzanspruch aus Verkehrsunfall: Umfang der Darlegungslast des

    Zumindest war das Landgericht für den Fall, dass es in der Erklärung der Klägerin ein Unstreitigstellen einer Anknüpfungstatsache (und nicht wie richtig, eine das Gericht nicht bindende - vgl. BGH NJW 1995, 665; BGH VersR 1968, 987- medizinische Subsumtion) ansieht, verpflichtet, die Klägerin gemäß § 139 I ZPO darauf hinzuweisen (vgl. BGH VersR 2009, 517).
  • BGH, 27.02.1969 - III ZR 13/68

    Klage auf Schadensersatz infolge einer Pockenimpfung - Krämpfe und Lähmungen seit

    Wenn das Berufungsgericht auch über den Ursachenzusammenhang zwischen der Impfung und den gegenwärtigen Krankheitsbild in Anwendung des § 287 ZPO zu entscheiden hatte - was unter II. noch ausgeführt werden wird -, mußte es doch den Parteivortrag voll ausschöpfen und die angebotenen zulässigen und notwendigen Beweise über die einer Schätzung zugrundezulegenden, sie erst ermöglichenden Umstände erheben (BGH Urteil vom 24. Juni 1968 - III ZR 37/66 = DRiZ 1968, 346); denn die einzelnen tatsächlichen Umstände, aufgrund deren das Gericht seine freie Überzeugung (§ 287 ZPO) vom Bestehen oder Nichtbestehen eines Ursachenzusammenhanges bildet, können nicht "geschätzt", sie müssen festgestellt werden (§ 286 ZPO) und insoweit darf das Gericht über zulässige sachdienliche Anträge der Parteien nicht hinweggehen (BGH, Urteile vom 3. Dezember 1964 - III ZR 141/64 = LM zu BGB § 849 Nr. 3 und vom 12. Juli 1965 - III ZR 214/64).
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